Straßenfotografie ist nicht massenkompatibel, weil es den Blick in die Restaurantküche zeigt.
Es gibt einen guten Grund, warum man Gäste selten dort hinführt.
Deswegen mag ich Straßenfotografie so gerne.
In Sachen Makrofotografie bezeichne ich mich als blutigen Anfänger. Und heute war mal wieder einer dieser Tage, an denen ich mich fürchterlich über mich selbst geärgert habe.
Ich bin um 4.30 Uhr aufgestanden. Ich wollte den Tagesanbruch fürs fotografieren nutzen. Dann sind die meisten Insekten noch etwas träge. Der Nachteil so früh morgens in der Stadt: Schatten durch Häuser. Auch oben auf dem Velodrom. Und wie es der Zufall so will, ist beim letzten Mal der Sender für die Blitzauslöser verloren gegangen. Merke: nicht verschraubare Teile abnehmen, bevor es ins Unterholz geht. Lesson learned.
Also habe ich improvisiert und zwei LED Lampen mitgenommen, Fahrradlampen. Die sind ausreichend hell, wenn ich nahe genug ran gehe. War die eine auch. Bei der anderen war leider die Batterie schon etwas schwach. Das habe ich allerdings erst vor Ort gemerkt - ich war auch noch etwas träge, als ich die Lampen zu Hause ausprobiert hatte.
Okay, dachte ich mir, zu Hause hast du ja noch ein paar Akkus. Tauscht du die eben aus, wenn du wieder daheim bist.
Dann war ich wieder daheim, griff in die Fototasche, die ich die ganze Zeit dabei hatte, holte zwei AA Akkus heraus — und stutzte. Aus der Fototasche? Die ich die ganze Zeit dabei hatte? In der immer zwei AA Ersatzakkus für den Blitz sind. Den Blitz, den ich auch immer dabei habe. Und der ebenfalls mit zwei AA Akkus, aufgeladen, bestückt ist?
In der Tat, es war früh. Morgen wird es besser ![]()
Trotzdem habe ich diese ca. 4mm grosse Fliege einigermassen gut auf den Sensor bekommen.
Zwei Dinge interessieren mich in der Fotografie mehr als andere. Die kleinen Dinge. Und Menschen. Menschen in ihrer natürlichen Umgebung auf der Straße. Alles begann Anfang des Jahres, als ich in einen Warnstreik der Lokomotivführer geraten bin. Auf dem Ostbahnhof musste ich mehrere Stunden warten. Ich begann mit der Kamera die Umgebung zu beobachten. Wie Menschen am Bahnsteig warteten; wie sie in den Zug einsteigen oder in der Halle warten. Ich hatte die Kamera in der Hand. Und mich dann getraut den Auslöser zu drücken.
Als ich das Bild entwickelt habe, war ich fasziniert von der Atmosphäre. Das Bild hat eine magische Wirkung auf mich. Und der Virus der Streetphotography hatte mich erfasst. Seit dem gehe ich regelmässig raus, um Menschen auf der Straße zu fotografieren. Straße ist dabei für mich ein griffigeres Wort für öffentlicher Raum. Denn das ist es was ich mache, ich dokumentiere den öffentlichen Raum.
Etwas mehr als zwei Jahre ist es jetzt her, dass ich das Bild gemacht habe. Seitdem habe ich einige 10.000 Straßenbilder gemacht und über 500 haben überlebt. Überlebt im Sinn von: dieses Bild würde ich mir in die eigene Wohnung hängen. Und ich beobachte an mir selbst, wie ich mich verändert habe. Ich habe zum Beispiel nicht mehr so viel Angst, wenn ich den Menschen das Objektiv quasi vor die Nase halte und den Auslöser drücke. Trotzdem ist immer noch ein mulmiges Gefühl im Bauch. Ich denke auch, da braucht es noch einige Jahre, bis dieses mulmige Gefühl völlig verschwinden wird.
Candid Portraits – die Menschen wissen vorher nicht und nachher selten dass sie fotografiert wurden – sind dabei allerdings gar nicht mein Hauptinteresse. Das ist eine nette Fingerübung, mehr auch nicht. Viel spannender sind die Zusammenhänge abzubilden. Szenen, in die auch die Umgebung der abgebildeten Personen einfliesst. Dies beschreibt oft besser die Menschen als das zerfurchte Gesicht einer älteren Person.
In den letzten beiden Jahren war mein gefühlter Ausschuss bei Straßenbildern bei 95%+. Dies ändert sich gerade. Ich hatte jetzt schon öfter Tage, bei denen über 10% der Bilder überlebten. Es gab Tage mit mehr als 25%
Ich denke, ich mache gerade die Phase vom Anfänger zum Amateur durch. Ich sehe Dinge viel besser voraus. Kann Situationen besser einschätzen, spiele besser mit dem Licht und beherrsche inzwischen die Olympus E-P2 blind.
Und… es macht immer noch unheimlich viel Spass.
Wo ich gerade bei Moore's law war.
Noch ist die Vorratsdatenspeicherung nicht durch. Das wird noch. Und damit die Sicherheitspolitiker eine neue Spielwiese bekommen gibt es RFC 6716, den Opus Audio Codec. Im Narrowband speech kommt der auf unglaublich wenige 6 kbit/s. Das sind lächerlich 768 Byte für eine Sekunde Sprachaufzeichnung. Angenommen du telefonierst am Tag 6 Stunden. Dann kannst du alle deine Telefonate im Jahr auf einem popeligen 32GB Speicherstick prügeln. Und weil die Dinger inzwischen so billig sind, das es sich kaum lohnt sie zu löschen, kaufst du dir nach einem Jahr einfach einen neuen Speicherstick, wenn der erste voll ist. Bei Amazon bekommst du einen Sandisk Stick mit 32GB aktuell für 13€.
Was sagt uns das? Daten löschen ist bald, vielleicht schon aktuell, teurer als einfach alles weg zu speichern. Und da werden Sicherheitspolitiker natürlich hellhörig. Ein Bosbach oder Uhl bekommt bei dem Gedanken bestimmt schon ganz feuchte TräumeFinger.
Kommt jetzt noch Moore's law ins Spiel, dann bekommst du den 32GB Stick in 3 Jahren für ca. 3€. Aber warum auf Speichersticks ablegen. Festplatten sind billiger. Da ist da Gigabyte für ≈4,5 Cent zu bekommen. Speicherst du es dreifach redundant, dann musst du zur Zeit ≈4,35€ für die Speicherung aller deiner Telefonate für ein Jahr ausgeben. Plus ca. 2€ für Strom und Infrastruktur - Anteilig berechnet, denn so eine Speicherinfrastruktur lässt sich natürlich ganz hervorragend bündeln. Und jetzt stell dir vor was in 10 Jahren möglich sein wird. Auch hinsichtlich der Auswertung.
Fazit
Es wird bald soweit sein, dass sie Monate später nicht nur wissen mit wem du kommunizierst - was schon sehr viel über dich verrät - sondern auch was du kommunizierst.
Nachtrag: So schnell kann es gehen. In den USA scheint das FBI Zugriff auf das gesprochene Wort der Kommunikation zu haben. Money quote: All of that stuff is being captured as we speak whether we know it or like it or not.
Keine Ahnung wie viel davon wahr ist, vorstellbar ist es.
Moderne digitale Kameras unterliegen Moore's law. Das heisst, ca. alle 18 Monate verdoppelt sich ihre Leistungsfähigkeit. Aus diesem Grund sind gute Handykameras heute auch nichts besonderes mehr.
Für Systemkameras ergibt sich damit allerdings eine ganz neue Herausforderung. Denn mit der steigenden Effizienz der Sensoren in Hinsicht auf Pixeldichte, Dynamik und Rauscharmut unterliegen plötzlich auch die Optiken Moore's Law.
Eine einfache Schätzung: Verdoppelt sich alle 18 Monate einer der drei Faktoren Pixeldichte, Dynamik und Rauscharmut (ich nenne es mal den vollen Zyklus), dann hat sich die Gesamtqualität des Sensors in 4,5 Jahren verdoppelt. In 9 Jahren vervierfacht. Ein aktueller Micro Four Third (MFT) Sensor kommt dann in 9 Jahren auf 64 Megapixel.
Die Herausforderung: gute Scherben
Bei der Nikon D800 kommen die nicht high end Objektive schon jetzt an ihre Leistungsgrenze. Die Kamera liefert 36 Megapixel - in 9 Jahren 144 Megapixel. Die Käufer, die ich bisher kennengelernt habe, berichten, dass ohne leistungsstarke Optiken das Potenzial der Kamera nicht ausgenutzt werden kann.
Allerdings sind gerade gut Optiken teuer. Bei einer Kleinbildkamera wie der D800 teurer als bei einer kompakten MFT Kamera. Der Grund ist simpel: es wird mehr Glas benötigt, das in sehr guter Qualität bearbeitet werden muss. Der Preis liegt in dieser Qualität.
Natürlich ist die 64 Megapixel Vorhersage ein Blick in die Kristallkugel. Und er kann an einer einfachen Tatsache scheitern: dass die optische Physik den Regeln des digitalen Fortschritts einen Riegel vorschiebt. Mit Moore's Law kenne ich mich aus, ich leben seit über einem viertel Jahrhundert unmittelbar damit. In der Optik und deren verwandten Gebieten kenne ich mich nicht sonderlich gut aus, kann also nicht beurteilen, ob auch hier Moore's Law gelten kann.
Fazit
Investiert lieber in bessere Linsen. Solche, die 1-2 volle Zyklen qualitätsmässig überleben
Vergesst alte, analoge Linsen. Selbst wenn diese Schätzchen sehr gut gerechnet waren, bei 16-20 Megapixeln wird Schluss sein. Dafür sind sie nicht ausgelegt gewesen. Ich sehe es am Leica-R Macro Elmarit 60mm: bei den 12 Megapixeln der Olympus E-P2 ist die Linse an der Grenze. Vielleicht schaft sie noch die nächste Generation mit 16 Megapixeln. Danach ist dann aber definitiv Ende.
Persönlich würde ich es übrigens besser finden, wenn nicht all zu viel Energie in Pixeldichte und Rauscharmut gelegt wird, sondern mehr in den Dynamikumfang. Im Verhältnis 1:1:4.
Mobiltelefon
Das letzte Nokia Handy hat 6 Monate gehalten. Jetzt ist das Display zerbrochen. In der Hosentasche. Einfach so.
Habe mir gestern ein neues Handy zugelegt. Und den Preis mehr als halbiert. Das Samsung kostete 15€ beim Saturn am Alex.
Kohl und Pinkel
Grüzpinkel von Fleischerei Stehr in Bremerhaven schmeckt muffig. Uns zumindest. Gestern das zweite Mal damit Kohl und Pinkel gemacht und heute zum zweiten Mal komplett entsorgt. Schmeckt wie alte Schuhe. Beim ersten Mal dachten wir noch, dass der Schmalz das Problem ist. Heute wissen wir es besser.
Stehr-Pinkel: nicht noch einmal.
Wir bleiben bei Engel-Pinkel von Thormählen (Varel).
Leckers Popcorn selbst machen ist kein Geheimnis, wenn ein paar Anfängerfehler vermieden werden. Zum Beispiel funktioniert es nicht Zucker über das fertige Popcorn zu streuen. Auch Puderzucker ist keine Lösung.
Ich beschreibe hier kurz wie wir leckeres, Popcorn mit karamelisierten Zucker machen.
Zutaten
- Popcorn Mais
- Sonnenblumenöl
- 2 El Zucker
Zubereitung
- Den Boden eine Topfes dünn mit Sonnenblumenöl füllen.
- Das Sönnenblumenöl auf dem Herd sehr heiss werden lassen bis es dampft.
- Zwei Esslöfel Zucker in das Öl geben und auf dem gesamten Boden verteilen.
- Den Topf sofort mit einem Deckel verschliessen.
- Wenn der Popcorn Mais aufhört zu explodieren den Topf schnell in ein Gefäss ausleeren.
- Popcorn abkühlen lassen und servien.
Rezept download als DITA files.
Ein Bild, zwei unterschiedliche Bearbeitungen.
Es müssen nicht immer komplexe Photoshop-Bearbeitungen sein, um ein Bild unterschiedlich wirken zu lassen. Ich habe dieses Bild mit der Olympus E-P2 im RAW Modus aufgenommen. Danach wurde es mit Nik Silver Efex 2 bearbeitet. Das linke Bild wurde mit dem Preset "Hohe Struktur (hart)" bearbeitet. Das rechte Bild mit dem Preset "Voll dynamisch (weich)". Beide Presets wurden noch etwas verfeinert, dies aber nur unwesentlich.
Die Unterschiede sind dramatisch und beeinflussen die Aussage des Bildes ganz erheblich. Auf dem linken Bild verschmilzt der Mann und der Tarnanzug stark mit dem unruhigen Hintergrund des Bildes. Rechts ist der Mann besser freigestellt, er hebt such besser vom Hintergrund ab und wirkt dadurch auch weniger aggressiv.
Meiner Meinung nach passt die linke Bearbeitung besser zum Tarnanzug des Mannes.
![Tarnanzug - hart [MANN IN TARNANZUG VOR HART BEARBEITETEM HINTERGRUND]](https://lh3.googleusercontent.com/-6ede2z90CNY/UVWWhlqj2jI/AAAAAAAAtAQ/qiIoBc4OG40/s640/street%2520vii%2520-%2520march%25202013-1a.jpg)
Silver Efex 2 Preset: Hohe Struktur (hart)
![Tarnanzug - soft [MANN IN TARNANZUG VOR WEICH BEARBEITETEM HINTERGRUND]](https://lh3.googleusercontent.com/-g-0XJYLFCpc/UVWW5T08j-I/AAAAAAAAtA0/Ju29Ggv5sm0/s640/street%2520vii%2520-%2520march%25202013-1b.jpg)
Silver Efex 2 Preset: Voll dynamisch (weich)
Nachtrag zu Ladenfläche zu vermieten.
Die ausgestorbene ehemalige Einkaufsstraße in Nordenham, die Friedrich-Ebert-Straße, hat ein Luxusproblem: die Parkplatzsituation. Ich kann mich noch an Diskussionen in der Stadt erinnern, in der es darum ging die Parkplatzsituation um die Fußgängerzone und den Marktplatz zu verbessern. Und in der Tat ist es so, dass aus meiner Sicht sehr viel Parkraum zur Verfügung steht. Nördlich vom Marktplatz ein grosser Parkplatz, unter dem Marktplatz selbst eine ausreichende Tiefgarage. Westlich vom Marktplatz zwischen Jahnhalle und Gymnasium weitere Parkplätze. Dazu der neue Parkraum und das Rewe Einkaufszentrum.
Und trotzdem fühlte ich mich an die verbotene Stadt erinnert. Die Parkdauer ist auf 2 Stunden begrenzt. Warum auch immer? Für ein gemütliches schlendern durch die Geschäfte reicht eine Stunde vollkommen aus…
Im Ernst, wieso wird der Besucher hier wieder gegängelt? Wieso wird Druck aufgebaut, die Innenstadt so schnell wie möglich zu verlassen? Warum wird nicht versucht durch längere Parkdauer Besucher nicht abzuschrecken? In der aktuellen Situation würde es kaum Probleme bereiten, wenn die Parkdauer auf 4 Stunden verlängert wird.
Ich vermute fast, die Stadt will gar nichts an der aktuellen Situation in der Friedrich-Ebert-Straße verändern.
Ich war am Wochenende in Nordenham, meiner Heimatstadt. Zum ersten Mal seit langer Zeit bin ich auch mal wieder in die Innenstadt, die Fußgängerzone, gegangen. Am Samstag gegen Mittag. Es war entsetzlich. Dieser ehemalige Kern der Stadt kommt herüber wie eine Geisterstadt im Wilden Westen. Die Friedrich-Ebert-Straße nördlich der Jakobstraße bis zum Peterlee-Platz ist halbtot. Solche herausragende Geschäfte wie KiK und T€di zwischen leerstehenden Schaufenstern, zwei langweiligen Klamottenläden und der Friesen-Apotheke. Die Friesen-Apotheke wird sich in den nächsten Monaten in die Phalanx der leerstehenden Schaufenster einreihen.
Nördlich der Lloydstraße wird es dann ganz bitter. Bis zur Hafenstraße gibt es fast gar nichts mehr. Ein Geschäft für Sportartikel, ein SB-Bäcker und eine Spielhölle. Und der SB-Bäcker wird im April nach nur 3 Monaten wieder schliessen. Wie bitter steht es um eine Geschäftsstraße stehen, wenn nicht einmal mehr ein SB-Bäcker überleben kann. Herr Duwe, Inhaber des Sportgeschäfts, erzählt mir, dass es ohne das Rewe Einkaufscenter an der Deichgräfenstraße noch bitterer aussehen würde. Das Einkaufscenter bringt wenigstens noch ein paar Kunden in die Fußgängerzone.
Nicht nur in der Fußgängerzone sieht es traurig aus. Auch die Geschäfte in der Marktstraße auf dem Grundstück der ehemaligen Post ist nichts mehr. Das gleiche Bild auf der Bahnhofstraße Richtung Bahnhof. Überwiegend leere, mit Plakaten vollgeklebte Schaufenster.
Zum letzten Mal habe ich vor 8 Jahren über Nordenham berichtet. Damals habe ich mich über die ganzen Verbotsschilder gewundert. Es kam ein sehr negatives Feeling herüber. Dieses Feeling hat sich jetzt wohl auf die ganze Stadt übertragen.
Ich werde nicht mehr sehr oft nach Nordenham kommen. Dort hin zieht mich nur noch die Familie. Sonst nichts.
Der Oleanderschwärmer hat heute die 5 Millionen Views Grenze überschritten. Ich hatte schon im Juni 2012 damit gerechnet. Doch dann brachen die Zahlen unvermittelt ein. Von über 10.000 - 38.000 Views pro Tag auf knapp 1.000. Und dann, Ende November, Anfang Dezember 2012 fehlten plötzlich 236.021 Views. Keine Ahnung warum, aber stolz auf das jetzt erreichte Ziel bin ich trotzdem.
Spannend ist zu sehen, wo sich das Bild überall verbreitet hat - selbstverständliche ohne Credits und Beachtung der Creative Common Attribution ShareALike (CC BY-SA) Lizenz
Die Google Bildersuche leistet da ganz hervorragende Arbeit.
Angesichts der zunehmenden Verdrohnung der westlichen Welt werden wir noch vor 2020 die Diskussion und Umsetzung von Kfz-Kennzeichen auf Fahrzeugdächern haben. Diese können dann von Drohnen wunderbar erkannt und getrackt werden.
Ich habe mich in den letzten Tagen mit der Entwicklung eines Java Annotation Processors befasst. So ein Prozessor hängt sich seit Java 6 transparent in den Compiler ein und kann Java Annotationen verarbeiten. Um dies zu erreichen muss die Implementierung des Processors für das Service API vorbereitet werden. Und damit bekam ich das erste Problem, welches zu lösen war.
Ich verwende Maven für die Umsetzung des Projektes. Wenn in einem Maven Projekt die entsprechenden Ressourcen angelegt werden, dann sind diese bereits beim Compilerlauf erreichbar. Da die Implementierung aber noch nicht vorhanden ist, kommt es zu einem Fehler und Abbruch des Compilerlaufs.
MAVEN_PROJECT
├─ pom.xml
└─┬─ src
└─┬─ main
└─┬─ resources
└─┬─ META-INF
└─┬─ services
└── javax.annotation.processing.Processor
Um dies zu vermeiden, musste ich die META-INF/services/ javax.annotation.processing.Processor nachträglich in das erzeugte JAR einbringen. Dies wird zur Zeit mit dem Maven TrueZIP Plugin erledigt. Dabei sieht das Project Layout wie folgt aus:
MAVEN_PROJECT
├─ pom.xml
└─┬─ src
└─┬─ main
├─── resources
└─┬─ service-data
└─┬─ META-INF
└─┬─ services
└── javax.annotation.processing.Processor
Der Nachteil dieser Lösung: der Processor kann nicht im gleichen Projekt getestet werden. Deswegen habe ich für de Tests auf das Maven Invoker Plugin zurückgegriffen. Dabei wird innerhalb des Maven Projektes in der src-Hierarchie ein it-Hierarchie eingerichtet. it steht für Integration Test. Innerhalb dieser it-Hierarchie werden dann weiter Integrationstest Projekte angelegt. Diese Projekte sind ganz normale Maven Projekte. Innerhalb ihres <dependencies> Elements wird auf das Basisprojekt des Annotation Processors referenziert. Als >scope> wird dabei compile verwendet, da der Processor nicht für die Runtimeumgebung benötigt wird, sondern nur für die Erstellung von Artefakten.
MAVEN_PROJECT
├─ pom.xml
└─┬─ src
├─┬─ main
│ ├─── resources
│ └─┬─ service-data
│ └─┬─ META-INF
│ └─┬─ services
│ └── javax.annotation.processing.Processor
└─┬─ it
├── test-project-1
├── test-project-2
└── …
Die POM Datei des Basisprojektes sieht dann ungefähr wie folgt aus (unwichtige Teile wurden der besseren Lesbarkeit weggelassen):
<project>
<modelVersion>4.0.0</modelVersion>
<groupId>processor-project</groupId>
<artifactId>simple-annotation-processor</artifactId>
<version>0.1.0-SNAPSHOT</version>
<properties>
<archive>${project.build.directory}/${project.build.finalName}.jar</archive>
</properties>
<build>
<plugins>
<plugin>
<groupId>org.codehaus.mojo</groupId>
<artifactId>truezip-maven-plugin</artifactId>
<version>1.1</version>
<executions>
<execution>
<id>copy-into</id>
<goals>
<goal>copy</goal>
</goals>
<phase>package</phase>
<configuration>
<fileset>
<directory>${basedir}/src/main/service-data/</directory>
<includes>
<include>**/*</include>
</includes>
<outputDirectory>${archive}</outputDirectory>
</fileset>
</configuration>
</execution>
</executions>
</plugin>
</plugins>
</build>
<profiles>
<profile>
<id>run-its</id>
<build>
<plugins>
<plugin>
<groupId>org.apache.maven.plugins</groupId>
<artifactId>maven-invoker-plugin</artifactId>
<version>1.8</version>
<configuration>
<projectsDirectory>src/it</projectsDirectory>
<cloneProjectsTo>${project.build.directory}/it</cloneProjectsTo>
<pomIncludes>
<pomInclude>test-project-1/pom.xml</pomInclude>
<pomInclude>test-project-2/pom.xml</pomInclude>
</pomIncludes>
<localRepositoryPath>${project.build.directory}/local-repo</localRepositoryPath>
<goals>
<goal>clean</goal>
<goal>test</goal>
</goals>
</configuration>
<executions>
<execution>
<id>integration-test</id>
<goals>
<goal>install</goal>
<goal>integration-test</goal>
</goals>
</execution>
</executions>
</plugin>
</plugins>
</build>
</profile>
</profiles>
</project>
Die Integrationstest Projekte POMs sehen ungefähr wie folgt aus:
<project>
<modelVersion>4.0.0</modelVersion>
<groupId>processor-project</groupId>
<artifactId>simple-annotation-processor-integration-test-1</artifactId>
<version>0.1.0-SNAPSHOT</version>
<dependencies>
<dependency>
<groupId>processor-project</groupId>
<artifactId>simple-annotation-processor</artifactId>
<version>0.1.0-SNAPSHOT</version>
<scope>compile</scope>
</dependency>
</dependencies>
</project>
Fazit
Die Maven Projekt Konfiguration für Java Annotation Processor Implementierung ist komplexer als für normale Projekte. Am Ende lohnt sich der Aufwand. Durch die Prozessorimplementierung für Annotationen muß weniger Code manuell implementiert werden. Der Prozessor übernimmt diese fehleranfällige Arbeit der Codeerzeugung.
Seit knapp einem Jahr fotografiere ich nur noch mit Festbrennweiten. Entweder mit dem Voigtländer Nokton 25mm oder dem M.Zuiko 45mm. Allerdings nicht aus den Gründen, die ich öfter lese: mit Festbrennweiten fotografiert man besser. Das halte ich für Blödsinn. Zoomobjektive sind flexibler, ich muss mich nicht so viel bewegen, um einen anderen Ausschnitt zu bekommen. Auch die vermeintlich bessere Qualität der Linsen ist nicht so viel besser, als dass ich es auf Abzügen sehe. Zumindest wenn das entsprechende Kleingeld in die Hand genommen wird. Und das Gewicht der Linsen spielt im Micro Four Third System nicht eine so grosse Rolle wie bei entsprechenden Linsen von Canon oder Nikon.
Ich mag Festbrennweiten mehr, weil die Objektive schneller sind. Beim Micro Four Third System spielt eine grosse Blende eine entscheidende Rolle wenn freigestellt werden soll. Durch den Crop Faktor von 2 muss die Blende doppelt so weit offen sein, um einen Depth of Field Effekt wie bei 35mm Sensoren zu erreichen. Ein f1.8 MFT Objektiv entspricht einem f3,6 an einem 35mm Sensor. In diesem Bereich gibt es schlicht noch keine guten, einigermassen preisgünstige Objektive. Das Lumix G 12-35mm f2,8 ist mir mit einen 1.100€ noch etwas zu teuer ![]()
Deswegen verwende ich Objektive mit Festbrennweite. Und nicht, weil ich gerne laufe.
Das Bild heute nutzt die erhöhte Dynamik aus, um ein ausgewogen helles Bild zu erzeugen. Anders würde der hell-dunkel Kontrast zwischen Fenster und Innenraum nicht in den Griff zu bekommen sein.
Das Feuer der Kerze stirbt im Wind.
Dem Lagerfeuer macht Wind nichts aus.
Der Buschbrand braucht Wind, um nicht zu sterben.
Ich habe versucht Street Photography Bilder im Stil der Bildsprache der BBC Serie Luther zu machen. Dieses Bild ist das bisher beste Ergebnis. Und ich betrachte es als Fehlschlag.
Das Bild ist zugeschnitten und vom Massstab 4:3 auf 3:2 geändert worden. Die Serie wurde im Massstab 16:9 aufgenommen. Eine Umwandlung in den 16:9 Massstab gab die Bildquelle leider nicht her. Ausserdem fehlt auf dem Bild die Interaktion in Form von Handlungen oder Dialogen.
Ich werde es weiter versuchen.
Nachdem das Leica Macro Elmarit jetzt wieder da ist, habe ich es natürlich auch öfter an die Olympus E-P2 gehängt. Dabei montiere ich das Objektiv mit einem Adapter von Novoflex an das Micro Four Thirds (MFT) Bajonett der Kamera. Die nächste logische Frage is natürlich: Bin ich zufrieden?
Die Antwort ist ein klares jein. Die Abbildungsleistung ist in Ordnung. Man merkt dem Objektiv schon an, dass es vor 40 Jahren für Kleinbildfilm gerechnet wurde. Mit modernen digitalen Sensoren wird es in ein paar Jahren an sein Leistungsgrenze stossen. Im 1:1 Massstab mit Adapter ist es meiner Meinung nach schon jetzt hart an der Grenze.
Für mich zum Üben ist es in Ordnung. Wenn da nicht eine Kleinigkeit sein würde: das Objektiv ist schwer – sehr schwer – und lang. Mit 1:1 und Novoflex Adapter bring es stolze 648g auf die Waage. Voll ausgefahren im 1:1 Massstab ist es 17cm lang. Beide Extreme werden nicht oft benötigt. 1:1 ist eher selten. Sie zeigen aber das Problem: egal ob bei Tabletop Aufnahmen oder am Stativ, es wackelt sehr schnell. Das Drumherum, Kugelkopf, Makroschlitten, Klemmen und Stative lassen wenig Spielraum für Kompromisse.
| Objektiv | 420g |
| Novoflex Adapter | 82gg |
| 1:1 Adapter | 145g |
| Gegenlichtblende | 43g |
| Gesamt | 690g |
| Objektiv (eingefahren) | 67mm |
| Objektiv (ausgefahren) | 99mm |
| Novoflex Adapter | 29mm |
| 1:1 Adapter | 30mm |
| Gegenlichtblende | 20mm |
Verführerisch ist bei solchen Zahlen natürlich der Vergleich mit dem Olympus Zuiko 60mm 1:2.8 Macro. Auch dieses Objektiv erlaubt Abbildungen bis zu einem 1:1 Massstab. Das Objektiv wiegt dabei aber nur 185g und ist maximal 82mm lang. Das ist schon eine verführerische Alternative. Nur leider auch noch 250€ teurer.
Mehr Mehr Bilder, die mit dem Macro Elmarit R 60mm f2.8 aufgenommen wurden.

![Bettler [BETTLER]](https://lh3.googleusercontent.com/-xQ1ppQxK6_4/UV8dPpuhILI/AAAAAAAAtyw/rZBfgYNcsu8/s800/street%2520ii%2520-%2520april%25202013-1.jpg)
![Grün [FRISCH KNOSPENDE BLÄTTER MIT STARKEM BOKEH IM VORDER- UND HINTERGRUND]](https://lh6.googleusercontent.com/-k5Y04Xs8Ep4/UYLoxwF8pRI/AAAAAAAAuIU/3G74T61kuQg/s800/natur%2520ii%2520-%2520gruenes%2520-%2520april%25202013-3.jpg)
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![Warten auf den Zug [ZWEI MÄNNER WARTEN - EIN MANN TRÄGT EINEN HUT UND WIRKT WIE AUS EINER ANDEREN ZEIT]](https://lh4.googleusercontent.com/-OVeNIvgrQPw/TWwwBK-HGNI/AAAAAAAAKXk/SZZDmZz0KjI/s640/ostbahnhof-1%252520%252528topaz%252529.jpg)
![Porträt einer Frau [PORTRÄT EINER ÄLTEREN FRAU IM MANTEL]](https://lh4.googleusercontent.com/-AFxN5II4eAY/UVdeD3xlF3I/AAAAAAAAtyw/ofLYyxzhEVU/s800/street%2520viii%2520-%2520march%25202013-06.jpg)
![Audience [MANN DIRIGIERT IMAGINÄRES ORCHESTER VOR KEINEM PUBLIKUM. DER MANN WENDET DEM FOTOGRAFEN DEN RÜCLEN ZU UND STEHT AUF EINER KLEINEN KISTE. ER SCHAUT AUF EIN ROLLO, WELCHES EIN SCHAUFENSTER VERSCHLIESST.]](https://lh4.googleusercontent.com/-kD7BFUbEIyI/UUXGnEpyoBI/AAAAAAAAtyw/jnP0TPMoWMs/s800/street%2520vi%2520-%2520march%25202013-6.jpg)
![Grün und Lila [GRÜNE BLÄTTER IN LILA LICHT.]](https://lh3.googleusercontent.com/-vGT_7R6Q-9g/UXONEGaz6DI/AAAAAAAAt4Q/GONMwoQsI3I/s800/nature%2520i%2520-%2520april%25202013-4.jpg)
![Wiese und Deich [WIESE UND DEICH]](https://lh5.googleusercontent.com/-_hEZqSB9tyg/UVCwTmSGgGI/AAAAAAAAsww/qtR-5PaEtJg/s800/bujadingen%2520i%2520-%2520deich%2520-%2520march%25202013.jpg)
![Nordenham, Friedrich-Ebert-Straße [ALTER MANN IN DER LEEREN NORDENHAMER FUßGÄNGERZONE. HINTER IHM EINE PLASTIKKUH MITTEN AUF DER STRAßE]](https://lh5.googleusercontent.com/-RRMfc6qEiDg/UVDQcGpshiI/AAAAAAAAstE/RAq-odeMc0Q/s800/nordenham%2520i%2520-%2520march%25202013-4.jpg)
![Nordenham, Friedrich-Ebert-Straße [FASSADE EINES LEERSTEHENDEN GESCHÄFTSHAUSES IN DER NORDENHAMMER INNENSTADT. DAVOR ZWEI FAHRRÄDER]](https://lh5.googleusercontent.com/-ikTclTjpzPI/UVDQhlK-a3I/AAAAAAAAstY/foEjBMMXBOM/s800/nordenham%2520i%2520-%2520march%25202013-6.jpg)
![Nordenham, Friedrich-Ebert-Straße [FRAU VOR EINEM PLAKAT MIT DER AUFSCHRIFT "LADENFLÄCHE ZU VERMIETEN"]](https://lh4.googleusercontent.com/-ih6NE0Dv4oc/UVDP0isxAqI/AAAAAAAAsso/J0Br1KhsGx0/s800/nordenham%2520i%2520-%2520march%25202013-2.jpg)
![Nordenham, Friedrich-Ebert-Straße [LEERSTEHENDES SCHAUFENSTER EINES ORIENT-TEPPICH GESCHÄFTS IN DEM SICH DIE GEGENÜBERLIEGENDEN FASSADEN SPIEGELN]](https://lh6.googleusercontent.com/-WW3-B7LA5Z8/UVDQdOJZBAI/AAAAAAAAstM/geIifz5vnDI/s800/nordenham%2520i%2520-%2520march%25202013-5.jpg)
![Oleanderschwärmer [OLEANDERSCHWÄRMER - SCHMETTERLING ALS CLOSE-UP, FORMATFÜLLEND]](https://lh5.googleusercontent.com/-6GnggNuwZJs/TeAB0zrVUBI/AAAAAAAANNQ/tiZS2JgFX6E/s640/biospha%2525CC%252588re%252520potsdam-2.jpg)
![Fanta-Dose [FANTA-DOSE ALS CLOSEUP]](https://lh3.googleusercontent.com/-2OuPwZPo5R4/Txc0xymES4I/AAAAAAAAdH8/L1xAXFt8NeY/s800/street%2520iv%2520-%2520januar%25202012-1.jpg)
![Fenster zum Hof [STILLLEBEN - BLICK AUS EIN FENSTER AUF EINE GRAUE, VERPUTZTE MAUER. BLUMENTOPF IM RECHTEN BILDTEIL AUF DER FENSTERBANK MIT BLÄTTERN AUF DIE LINKE SEITE REICHEND. LINKS IM BILD AUF DER FENSTERBANK PLASTIKFLASCHEN MIT WASCHMITTELN. IN DERMITTE EIN GRÜNER KRUG MIT WEIHNACHTSSCHMUCK (STERN UND KUGEL)]](https://lh5.googleusercontent.com/-OE2-0WLdCYM/UPvMm_5ysFI/AAAAAAAAq2A/C1OgBc_vx7I/s800/stillleben%2520i%2520-%2520januar%25202013.jpg)
![Try to take a photograph in image style of the BBC series Luther. Full fail. [FRAU IM PROFIL IM LINKEN UNTEREN VIERTEL DES 3:2 BILDES. HINTERGRUND STARKES BOKEH MIT LICHTERN EINES WEIHNACHTSMARKTES.]](https://lh5.googleusercontent.com/-60q4Adyoj9Y/UOVa99e0_II/AAAAAAAAqkQ/4_dkQ8yjtIQ/s800/street%2520ii%2520-%2520woman%2520and%2520bokeh%2520-%2520januar%25202013.jpg)
![Mann und Frau auf Mikrochips [MODELLEISENBAHNFIGUR (SPUR N 1:160) AUF MIKROCHIPS EINER ALTEN FESTPLATTE. SCHWARZWEISS.]](https://lh3.googleusercontent.com/-2g4KjCSlowU/UKq0RX7vxtI/AAAAAAAApjk/9BNRWxY50Kc/s800/makro%2520ii%2520-%2520november%25202012.jpg)
![Another Brick in The Wall []](https://lh6.googleusercontent.com/-B_5_eZOIwhw/UOMbdhUY_4I/AAAAAAAAqR0/M2rfn-27k7g/s800/another%2520brick%2520in%2520the%2520wall%2520i%2520-%2520januar%25202013-1.jpg)