Gabi und Sascha
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Am Wocheende war Lukas da. Unser 1 Jahr alter Neffe mit seinen Eltern. Der Kleine machte einen gewaltigen Spass. Leider erinnerte er mich auch daran, dass eigentlich bald der Entbindungstermin wäre. Kein schöner Gedanke. Und Gabi hat auch ein wenig geweint. Es belastet uns immer noch.

Wir haben jede Menge Bilder gemacht, von denen ich in den nächsten Tagen einige auf die Site bringen werde.

Der Besuch war eigentlich nur die Generalprobe. Am nächsten Wochenende nullt Gabi. Da kommen alle Schwestern und einige Freundinnen. Die Bude wird gerappelt voll. Am meisten freue ich mich auf Birgit... Hähähä... Wir wollen ihr einige Teile der Stadt zeigen... Neukölln zwischen Karl-Marx-Strasse , Sonnenalle und Boddinstrasse und so... Damit sie endlich weiss wie gefährlich die Grossstadt Berlin ist. Ganz besonders hier in Friedrichshain. Hier ist es eigentlich noch schlimmer als im Vatikan. Ohne kugelsichere Weste traue ich mich schon gar nicht mehr auf die Strasse. Naja, traue keiner Statistik, die du nicht selbst verfälscht hast :-)

Gestern Abend hatte ich eine aufregende Idee für das Speichern von Attributen in Datenbanken. Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass alles über relationale Tabellen oder Objekteinträgen in Datenbanken gespeichert werden muss. Das ist natürlich nicht sehr flexibel für Erweiterungen.

Deswegen nun die Idee des Subjekt-Prädikat-Objekt Graphen, um z.B. Metadaten zu Ressourcen zu speichern. Diese Metadaten können beliebig erweitert werden und wenn man bestimmte Daten in Knoten immer benötigt, dann kann dies mittels einer Ontologie beschrieben werden. Wobei die Ontologie eigentlich wiederum nur ein Graph ist, aber ich denke, dass man einen Bootstrapmechanismus benötigt.

Für die Repräsentation der Metadaten benötigt man dann mindestens zwei Objekte, den Node für die Knotendaten und den Link für die Kante zwischen zwei Nodes. Pfade zwischen mehreren Nodes kann man dann mittels eines Path Objektes abbilden, welches Links referenziert.

Neben der besseren Skalierbarkeit bei Attributen für Ressourcen kann man hierbei auch Mechanismen wie die Verfeinerung von Suchergebnissen bei langlaufenden Prozessen realisieren. Dabei wird eine langlaufenden Suche gestartet und zuerst werden sehr grobe Ergebnisse dem Benutzer angespühlt. Diese werden im weiteren Verlauf der Suche verfeinert und im Graphen ausgetauscht. Nachteilig ist natürlich, dass es viele Schreiboperationen in der Datenbank gibt. Diese muss also hierfür auch optimiert werden. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass Suchergebnisse persistent sind und sich über einen Zeitraum vergleichen lassen.
Beispiel: wie unterscheiden sich die Suchergebnisse bei der gleichen Anfrage am 2004-12-24 und am 2005-12-24?

Ich muss zu diesem Thema einmal recherchieren. Vielleicht gibt es dort ja schon Lösungen. Noch ist die Idee recht unausgegoren und hier nur notiert, damit ich sie nicht vergesse.

Am Anfang ist Software süss. Alle überschlagen sich mit Bekundungen wie schön doch das Kleine ist, wie es doch den Eltern ähnelt. Dann wird die Software älter. Erziehungsschwächen aus den ersten Tagen fängt an sich bemerkbar zu machen. Wenn die Eltern dann nicht aufpassen oder überfordert sind wird das Kind schwer erziehbar und die Eltern verlieren die Kontrolle. Auch sollten die Eltern bei Software nicht irgendwelche exotischen Erziehungparadigment verwenden, sondern an bewährten Pattern festhalten. Wirkliche Innovationen sind selten. Meistens liegt das Problem bei den Eltern, die ihre Hausaufgaben in Sachen Erziehung nicht gemacht haben.

Irgendwann, meistens früher als einem lieb ist, kommt Software trotzdem in die Pubertät. Dann ist es wichtig die Ruhe zu bewahren. Nicht hecktisch reagieren. Nimm dein Kind, die Software ernst.

Es geht mir hier nicht um Windows, auch wenn es eine ganz gute Beschreibung ist. Es geht um das tägliche Kleinklein eines Softwareentwicklers, dessen Vorgesetzte manchmal etwas esoterische Vorstellungen von Software haben. Zum Glück kann man bei Software eine Version 2.0 beginnen.

Es ist soweit. Heute habe ich auf dem SpeexX Server eine Weblog-Applikation installiert, um die Welt mit meinen Ideen und nicht Ideen zu beglücken. Dabei denke ich, wir mein größtes Problem die Standhaftigkeit sein, den Blog auch regelmässig fortzuführen.

Ich habe erst einmal zwei Kategorien eingeführt, in denen ich meine Einträge kategorisiere.

Java
Ich bin Softwareentwickler im Bereich Java. In diese Rubrik kommt alles zu dem Thema, was mir in den Sinn kommt.
Software
Softwareentwicklung besteht nicht nur aus Java. Das würde mir zu langweilig werden. Also kommt in diese Rubrik alles was nichts mit Java zu tun hat. Vielleicht die Java Einträge auch.
Später können die Rubriken noch erweitert werden. Z.B. wenn ich Gabi das ganze gezeigt habe und sie eine Rubrik zum Thema Schwangerschaft oder ähnliches haben möchte. Oder wenn sie überhaupt hier etwas schreiben möchte... Ich denke schon. Vorgestern hat sie mich gefragt, ob ich ihre Hausarbeiten in Archäologie, Alter Geschichte oder Publizistik auf der Homepage anbieten kann. Wer weiss. Das Experiment, und nur als solches betrachte ich es zur Zeit, wird spannend.