Gabi und Sascha
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Ab morgen hat das alte Siemens ME 45 nach 4 Jahren zuverlässigen arbeitens ausgedient. Es hat dabei meine Ungeschicklichkeit überlebt und auch nach einem 30 Minutenbad in einem Stausee ohne Murren weiter gearbeitet. Aber etwas neues musste her. Da mein Vertrag bei Vodafon ausläuft den ich nach zig Werbeanrufen, denen ich schon zu Vertragsbeginn widersprochen hatte, und der Vodafon 50 Millarden Abschreibung gekündigt hatte, sind wir jetzt bei E-plus gelandet. Ich habe mir einen dicken Knochen, SonyEricsson S700i, gegönnt. Nicht gerade billig, aber in knapp zwei Wochen habe ich schliesslich Geburtstag.

In den nächsten Tagen werde ich hier in lockerer Folge beschreiben, wie sich das Ding im Alltag bewährt. Jetzt muss es erst einmal aufladen. Das ist immer das nervigste an diesen neuen Spielzeugen. Auspacken ist schon okay. Aber jetzt noch 4 Stunden warten bis der Winzigakku (bin mal gespannt, wie lange die stand-by Zeit ist) eingermassen voll ist, das zehrt an den Nerven.

Mehr S700i

Die beiden haben sich nach langer, langer Zeit bei Gabi gemeldet.
Deswegen heute ein ganz lieber Gruss nach Córdoba.

Power to the Parliament Ein Meldung im Heise Newsticker beschreibt die Gefahren, die dem UMTS Markt aufgrund übertriebener Lizenzkosten durch die grossen Player in diesem Bereich erstehen können. Es wird beschrieben, dass der Anteil der Lizenzkosten für die Produkte auf 25-30 Prozent ansteigen könnte.

Ähnliches kann man auch für den Softwaremarkt sehen, in dem noch viel eher und mehr nur die Ideen mit einem Patent belegt werden. Und so schaffen es dann die Grossen des Marktes diesen so abzuschotten, das Kleine in diesen nicht mehr eintreten können. Zur Zeit kann noch jeder Software entwickeln. Das soll in Zukunft nicht mehr möglich sein, wenn Trivialpatente wie der Ungleich Befehl sich immer stärker ausbreiten und die Entwicklung ausbremsen.

Seit heute gibt es auch eine neue Initiative gegen Softwarepatente. Dabei geht es darum das Verhalten der Parlamentarier in dem Verfahren zu beobachten und wie bei diesen das Lobbying der Industrie verfängt. Vielleicht sollte man das auf alle Abgeordnete und alle Themen ausweiten und das Handeln der Politik transparent machen.

Menschen sind immer noch Menschen. Das unterscheidet sie von allem anderen. In dieser Beziehung verroht die Wirtschaftssprache immer stärker. So hat es das Wort Humankapital immerhin zum Unwort des Jahres gebracht.

Auf Treehuggin' pussy gibt es eine schöne Verwertungskette für Ressourcen:

Eine Ressource

  • wird entdeckt
  • wird benutzt
  • wird ausgebeutet
  • ist erschöpft
  • wird ersetzt
Und was passiert mit ihr nach dem Ersetzen? Sie kann ausgesondert werden wie Müll.

Firmen sollten einfach einmal ihren inneren Sprachgebrauch überdenken. Das kann schon viel zur Motivierung der Mitarbeiter beitragen. Wörter wie Resource, Human Resource oder Humankapital sind einfach von ihrem wording her verachtend. Wieso sagt man statt dessen nicht einfach Mitarbeiter?

Apple hat das böse Buch über den grossen Zensor Steve Jobs (iCon Steve Jobs) aus seinen Onlineshops verbannt. Weil es nicht genehmigt wurde! In welcher Welt auch immer die Apple PR-Strategen leben, das Buch gibt es auch bei Amazon.

Warum ist das Urheberrecht und die Vergütung dessen ein Menschenrecht (Artikel 27), das Recht auf sauberes Trinkwasser aber nicht?

Heute haben Gabi und ich kurzfristig beschlossen das SeaLife in Berlin/Mitte zu besuchen. Wir hatten noch Ermässigungstickets von der Bewag. Ohne die hätten wir das auch nicht gemacht, denn den Eintrittspreis von 13,50 € fanden wir ziemlich happig. Ich auch jetzt noch. Die Hälfte würde in Ordnung sein. Es wird zwar einiges geboten, aber für den Preis dann doch zu wenig.

Auch vom Aqua Dom habe ich mir mehr versprochen. Man sieht Rifffische zwar nicht so oft, schon gar keine Kugelfische, aber die Fahrt war zu kurz und durch das Glas des Fahrstuhls und das nicht gerade dünne Glas des Doms selbst wirkt alles doch ein wenig trübe. Und gegen die ganzen Spendenstellen und Unterschriftenlisten sind wir inzwischen immun.

Unterseite eines Rochens - Klicken zum vergrössern
Unterseite eines Rochens
Gelber Kugelfisch im Aqua Dom - Klicken zum vergrössern
Gelber Kugelfisch im Aqua Dom
Muräne und Grosser Drachenkopf - Klicken zum vergrössern
Muräne und Grosser Drachenkopf

 

Look
U-Bahnhof Warschauer Strasse, 2005-04-25 - Unbekannter Urheber

 

Ich habe für die Umsetzung eines Notfallprogramms™ schon einmal einen einleitenden Dialog™ geschrieben.

Einleitungsdialog für Notfälle - Frauenversion
Einleitungsdialog™ für Notfälle™ - Frauenversion™

Das ganze ist Teil™ eines hoch geheimen Open™ Source™ Projektes. An der Software™ sind der Mossad™, die NSA™, Microsoft sowieso und der Pinky & der Brain interessiert.

Vor 8 Tagen habe ich versucht den Microsoft Messenger herunter zu laden. Heute lesen ich auf Spiegel Online, dass E-Mailen schlimmer als kiffen sein kann. Sind Instant Massaging Systeme also vielleicht ein gross angelegter Plan die Weltherschaft zu übernehmen? Ist Billy Boy vielleicht der Pinky und Steve Ballmer der Brain? Ich werde das weiter beobachten müssen!

Auf alle Fälle grüsse ich erst einmal alle Consultants dieser Welt [SMILY] title=

Das ganze auch bei der FAZ (Wobei mich deren URL gerade an den vorhergehenden Eintrag erinnert.)

Ich vermute, dass nicht ein Beruf und keine Fachrichtung irgendwie dem Abkürzungswahn unterliegt. Aber ich bin nun einmal Softwareentwickler und dort sind die 3-Buchstaben Akronyme Legion. Selbst in mittelgrossen Biotopen wie der Java-Welt ist die Abkürzung JCA doppelt belegt. Entweder als Java Cryptography Architecture oder als J2EE Connector API. Wer mehr über Akronyme im Bereich Java lesen möchte sei auf Die Javasee verwiesen.

Komisch wird es wenn wir Abkürzungen in Abkürzungen abkürzen. Eine dieser Abkürzungen ist IIOP. Diese steht für das Kommunikationsprotokoll über das Internet bei CORBA.

  • IIOP steht für 'Internet Inter ORB Protocol'.
  • ORB wiederum steht für 'Object Request Broker'.
  • Also steht IIOP für 'Internet Inter Object Request Broker Protocol'.
  • Aber auch der Begriff Internet ist nur eine Abürzung. Er steht für Interconnection Network.
  • IIOP löst sich also auf in 'Interconnection Network Inter Object Request Broker Protocol'.

60 Zeichen (mit Leerzeichen) werden so auf eine 4-Buchstaben Akronym eingedampft. Ich finde soetwas grossartig und frage mich, ob es noch bessere Beispiele gibt?

Okay: 'Java 2 Enterprise Edition Connector Application Programming Interface' (69 Zeichen). Aber nicht ganz so kryptisch.

Inspiriert von der lockeren Rubrik Neuköllner Müllbeseitigung des Schockwellenreiters hier ein weiteres unwichtiges Wohnutensil aus Kreuzberg.

Schöner wohnen in Kreuzberg
Schönleinstrasse - Berlin/Kreuzberg - 2005-04-22

 

 BreitengradLängengrad
Ziemlich genau da leben wir52° 31' 33"
52.5261
13° 27' 5"
13.4515
Und von hier komme ich weg53° 28' 27"
53.4743
8° 28' 10"
8.4695
Da kommt Gabi her52° 14' 45"
52.2461
7° 38' 55"
7.6488
Da haben wir mal gewohnt51° 31' 18"
51.5219
9° 56' 19"
9.9387
Hier arbeite ich52° 29' 30"
52.4919
13° 25' 8"
13.4191
Unser Nichte Jenny52° 15' 50"
52.2641
7° 37' 47"
7.6299

Finden sich unter http://www.aci.com.pl/mwichary/guidebook/icons/components

Aber wo ist der Kelch? *ggg*

Ah! Hier!

Das bei Microsoft alles Marketing ist ist eigentlich eine Binsenweisheit. In Redmond werden nicht nur Marketingkampangen für 3 Jahre alte Betriebssysteme auf den Weg gebracht, sondern auch Programmiersprachen unter Marketinggesichtspunkten entworfen.
Futurezone berichtet darüber, dass Gates Mannen auch professionell Blogger anstellen, die sich überden Konzern lustig machen sollen, um so mehr Anhänger zu gewinnnen.

Aus lauter Boshaftigkeit setze ich heute einen Link zu Apple!

Der Bundesbeauftrage für den Datenschutz, Peter Schaar, hat gestern seinen Tätigkeitsbericht für 2003-2004 vorgelegt. In diesem wird die Datenschutzpolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. Insbesonder das Innenministerium kommt darin nicht besonders gut weg. Schaar kritisiert unter anderem die Aufnahme biometrischer Merkmale in die Ausweisdokumente (6.2). Er verweist darauf, dass die Technik noch nicht ausgereift und fehleranfällig ist. Durch falsche Erkennung können Menschen diskreminiert werden. Dies betrifft meiner Meinung nach wiederum sehr stark die Datenschutzbelange der betroffenen. Die Falscherkenung wird sicherlich protokoliert (jedes einigermassen durchdachte System protokolliert Fehler) und die betroffene Person kann so leicht stigmatisiert werden.

In diesem Zusammenhang ist es mir dann nicht ganz verständlich, wenn die oberste Datenkrake der Republik, der rote Sheriff Otto Schily, in der Tagesschau dreist behauptet, der Bundesdatenschutzbeauftrage sei nicht zuständig. Aber wenn fachliche Argumente nicht aufzubringen sind, dann wird halt wild drauflosgedroschen in der Hoffnung, dass niemand merkt, wie armselig die Argumentation ist.

Otto, einmal beim Minister Clement melden: Oo-De-Lally

Aber scheinbar gibt es doch noch Parlamentarier, die ihren Job ernst nehmen und die Regierung und deren Aussagen zum Thema kontrollieren und korrigieren.

Say no to EPatents Okay, natürlich ist Microsoft immer ganz oben auf der Watchlist für allerlei Blödsinn. Das ergibt sich schon aus der ungebrochenen Beliebtheit des Unternehmens bei einer grossen Zahl aufgeklärter Menschen. Wenn Heise allerdings meldet, dass der Redmonder Monopolist jetzt ein Patent für den Notfall hat, dann muss man wieder schreiben, dass der Patentwahnsinn inzwischen idiotische Blüten treibt.

Liesst man sich dann auch noch die ersten Zeilen des Patents Nummer 6,882,706 vom 19. April 2005 durch, dann kann schon geschmunzelt werden. Steht doch dort unter BACKGROUND OF THE INVENTION: People have come to depend on small, highly portable computing devices such as Pocket-sized personal computing devices... Was Micorsoft unter highly portable versteht haben sie erst kürzlich in einer Anzeige zum MSN Messenger bewiesen. Überspitzt ausgedrückt wird es dann wohl so sein: Besitzer eines Pocket PCs können ihr dahinscheiden wenigstens melden, während die Welt es bei mir nicht mitbekommt, weil Symbian sich vielleicht nicht der Microsoftschen Lizenzpolitik unterwerfen will.

Vor ein paar Tagen ist Gabis Goldkette mit dem Skarabäus und dem Taufring gerissen. Sie hat sie zum Juwelier Classic in der Rathauspassage am Alex gebracht. Dort haben sie ihr zwar gesagt, dass die Kette schon ziemlich lädiert und dünn ist, aber das wussten wir selbst. Eine neue wollen wir trotzdem noch nicht kaufen. Gabi hat sie dann trotzdem zum reparieren dort gelassen. Das Ergbnis ist unten zu bewundern. Diesen schrecklichen Klecks Gold hat vermutlich ein Lehrling im 1. Monat drauf gepampt. Und dafür haben die auch noch unverschämte 12 € verlangt.

Hässlicher Kettenflicken
Hässlicher Kettenflicken durch Juwelier Classic

 

Ich muss doch einmal ein ernstes Wort mit der Person sprechen, welche die im Bild hervorgehobene Anordnung der Operationen erfunden hat. Ich bin kein Grobmotoriker, aber ich habe jetzt schon öfter nicht das untere Kreuz zum schliessen des Dokumentes getroffen, sondern habe mit dem oberen das komplette Programm beendet. Das ist lästig.

Datei schliessen Problem
Dokument schliessen Problem

 

Ich war schneller als Christian. Gotcha!

Dafür können sich die Kabarettisten dieser Welt nun mit dem Papa Ratzi durchkalauern.

Ich denke es ist Zeit für einen neuen Entwicklungszweig der SpeexX Java Utilities. Ich werde in den nächsten Wochen mit einem Branch für die Version 2.1 beginnen. Dabei denke ich zur Zeit an die folgenden Bereiche:

Beim Shopblogger.de habe ich gerade einen Link zu einer Aldi Fansite gefunden. Interessant ist für die meisten wohl die Preisliste von Aldi und, wenn bekannt, die Hersteller hinter den Produkten.

Im aktuellen Focus (15/2005) ist eine ziemlich redaktionell aufgemachte Anzeige für den Microsoft Messenger (S. 118-119). Zuerst bin ich auf das Layout herein gefallen, da es doch ähnlich quitschbunt ist wie der Focus selbst (z.B. die rote Kopfzeile). Egal. Gestolpert bin ich dann über die Zeile: Die Software ist dann auf allen Betriebssystemen anwendbar.

Das finde ich spannend. Also habe ich versucht den Messenger herunter zu den. Zuerst einmal will mir MSN natürlich eine Hotmail Adresse aufschwatzen. Damit dann natürlich einen Passport Account. Nein Danke! Also zur nächsten Seite. Und da konnte ich dann endlich den Download starten.... hätte ich starten können. Ging zumindest nicht automatisch. Vielleicht liegt das an meinen Browser, dem KDE Konqueror, der ist schon etwas angestaubt. Also manuell gestartet... The page cannot be found. Mist.

404er M$ Messenger
404er beim Downloadversuch des Microsoft Messengers

Also das ganze mit Windows geholt und versucht unter Linux zu installieren. Ging nicht und ich weiss nicht warum!

Liegt es vielleicht an der etwas eingeschränkten Sichtweise von MSN und Microsoft. Gibt es in deren Weltbild vielleicht nur Fenster? Ein klein wenig eingeschränkt die Sichtweise, oder?

Haaaaaaallllo die Software ist dann auf allen Betriebssystemen anwendbar (laut MSN Werbung). Ich will meinen Messenger für mein Linux! Rapido!

Der SpeexX Ocean Annotator ist als Version 1.0.0 fertig gestellt. Zum RC1 gab es keine Veränderungen mehr.

... aber erst heute habe ich verstanden wie traurig es eigentlich ist. Eigentlich sollte der Anteil derjenigen unter 18 Jahre, die hier leben und den oberen Teil des Schildes nicht lesen können, sehr gering sein.

Zutritt unter 18 Jahren verboten
Zutritt verboten - Gesehen in Berlin/Kreuzberg, Kottbusser Damm

 

Laut einer Meldung im Heise Newsticker will die ICANN zwei neue Top Level Domains, .job und .travel, zulassen.

Dabei stellen sich mir eine Frage: job und travel sind eindeutig aus der englischen Sprache. Wie soll soetwas mit internationalisierten Domainnamen zusammen gehen. Also Urlaub auf Russisch ist отпуск. Die Domain würde also отпуск.travel heissen, oder als Punycode xn--j1ahdidh.travel. Ein ziemlich bescheuerter Sprachenmix.

Warum macht man solch einen Blödsinn?

Say no to EPatents Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) hat gestern eine Mitteilung veröffentlicht, nach der es ohne einen Patentschutz auf computerimplementierte Erfindungen (Softwarepatente) weniger Innovationen geben wird.

Ich glaube das Gegenteil ist der Fall. Durch fehlenden Patentschutz sind Unternehmen gezwungen verstärkt innovativ zu sein, um sich von der Konkurenz abzuheben. Und die Veröffentlichung des ZVEI gibt hier auch gerade ein paar schöne Beispiele. Es wird der Patentschutz für die elektronische Einspritzung bei Kraftfahrzeugen oder Kopfhörer mit Außengeräuschkompensation beschrieben. Dies sind allerdings erst einmal nur Ideen. Die Umsetzung ist sicherlich nicht trivial und wird bei Software schon durch das Urheberrecht geschützt. Und der Entwicklungsaufwand für die Software fällt trotzdem an.

Wie fast alle anderen Verbände und Unternehmen lehnt auch der ZVEI sogenannte Trivialpatente ab. Allerdings gibt er hier in der Mitteilung weder ein Beispiel, noch wird gesagt, wie diese Patente verhindert werden sollen. So verliert sich der ganze Text in Belanglosigkeiten und bringt eigentlich keine neuen Erkenntnisse in die Diskussion.

Siehe auch ZVEI will sich stärker für Patentschutz einsetzen im Heise Newsticker.

Ein Kollege hat mich heute als diplomatisch bezeichnet. Ich fasse das jetzt einmal als Kompliment auf [SMILY]
Ab morgen vergebe ich Visa nach Molwanîen.

Ich bin gerade einmal den ganzen E-Mail Einträgen und Links nachgegangen, die der Linkspamer im Blog hinterlassen hat. Dabei einmal hinter die Kulissen dieser Mafia zu schauen ist schon spannend. Eine E-Mail lautete z.B. auf einem john1978­@­bloginc.com. Schaut man sich die Website der Domain einmal an, dann sieht das ganz danach aus, als ob es sich um den Teil einer Linkfarm handelt. Alles was irgendwie mit Blogs zu tun haben könnte fehlt (Feeds, Einträge usw). Statt dessen nur Verknüpfungen auf irgendwelche Einkaufsites (EBay, Payback usw) oder andere Dinge. Ziemlich langweilig. Das ist aber nur der Content, der mittels Frames von einer Site http://landing.domainsponsor.com geholt wird. Ok, erst einmal eine whois Abfrage auf domainsponsor.com gemacht. Und da wird es dann wiederum doch spannend.

Denn diese Anfragen gehen dann an erst einmal an whois.dotster.com. Surft man nun einmal bei http://www.dotster.com vorbei, dann ist man erst einmal erstaunt dort ein Logo für ICANN accredited zu finden. Unter http://www.icann.org/registrars/accredited-list.html findet sich zwar nicht Dotster, aber stargateinc.com, welches man findet, wenn man für instealthmode.com aus der whois Anfrage von bloginc.com oder bloghost.com, einer anderen E-Mail Adresse aus dem Linkspam, wiederum durch eine whois Abfrage auflöst.

Aus reiner Neugier also einmal bei der Stargate Holdings Corp. vorbei geschaut. Das übliche, Domainregistrierung, Webhosting usw.... Und ein kleiner Link Promote Your Site. Anklicken und da gibt dann endlich das ganze Programm. Abgestuft von $39,95 bis $199 Search Engine Optimierungen vom Feinsten. Die bekommt man auch schon bei Dotster, ganz unverblümt mit Search Engine Optimization benannt.

Ich möchte den Anbietern natürlich nichts böses unterstellen. Aber komisch ist das schon. Die Nähe von offensichtlichen Linkfarmen, verdächtigen E-Mail Adressen, Webhostern und stümperhaften Webmail- und Webloganbietern ist schon ziemlich verdächtig.

Die eingetragenen Links habt ihr zwar nicht registriert. Diese gingen alle auf godaddy.com zurück (der whois DNS Server (SECURESERVER.NET) für die Domain geht dann irgendwann wieder auf wildwestdomains.com und wird hier zyklisch mit jomax.net/com). Hier wird in einem Unterpunkt dann auch spam-free E-Mail Marketing angeboten [SMILY]. Und der Suchmaschinen Optimierer heisst dort vornehm Traffic Blazer®. Aber besonders lustig ist, dass GoDaddy auch SSL Zertifikate anbietet. Sogar ganz ganz schnell. Einfach die Domain auf Existenz überprüfen (okay, sie bieten es auch komplexer an) und schon bekommt man sein 128 Bit SSL Zertifikat. Aber irgendwie traue ich Firmen nicht die gleichzeitig mit Linkfarmen in Verbindung gebracht werden können. Zumindest ist GoDaddy die erste Site, die eine postalische Adresse angibt und auch schreibt warum sie so billig ist (bis zu 70% billiger als vergleichbare Anbieter). Ein Schelm, der sich bei all den Verschleierungen böses denkt.

Schade das Linkspaming wohl nicht strafbar ist sondern nur lästig.

Das es Open Source Software gibt wusste ich, schliesslich erstelle und verwende ich sie selbst. Neu für mich ist Open Source Werbung.

Scheisse Scheisse Scheisse Scheisse Scheisse Scheisse Scheisse...

Inspiriert durch eine Person aus meinem beruflichem Umfeld habe ich über 1 Millionen IP-Adressen mit einem Ping beglückt, welches das Wort im Payloadteil hatte (ping -p 2b3f444145494941 ...).
Ist das jetzt Internetkunst oder ein terroristischer Akt?
Oder einfach nur dämlich?

Manchmal stösst man beim surfen über Artikel zur Softwareentwickluntg, die lassen einem die Haare zu Berge stehen. So war gerade eben, als ich einen Artikel von Richard Mansfield fand: OOP Is Much Better in Theory Than in Practice

Mansfield beschreibt einen missionarischen Eifer der objektorientierten Softwareentwicklung. Diese habe nichts mit den ursprünglichen Ideen der Wiederverwendung zu tun, sondern führe durch komplexe Designs zu sehr bürokratischen Entwicklungen. Dabei beschreibt er OOP so, wie man es nicht machen sollte. Starke Vererbungsbeziehungen haben eben nur wenig mit Wiederverwendung zu tun.

Aber Mansfield hat auch eine Lösung für die Probleme der Wiederverwendung gefunden:

A frequent argument for OOP is it helps with code reusability, but one can reuse code without OOP—often by simply copying and pasting.

Sorry, Mr. Mansfield, aber mit dieser Aussage haben sie sich in meinen Augen disqualifiziert. Da nützen ihnen auch die 32 Bücher über Computer seit 1982 nichts. Sie sind in ihrer Entwicklung scheinbar stehen geblieben. Das ist an sich nichts schlimmes. Ich denke das wird uns irgendwann allen passieren und ich weiss nicht, ob ich nicht gerade das nächste grosse Ding der Softwareentwicklung, aspektorientierte Softwareentwicklung, verschlafe, weil ich den tieferen Sinn zwar sehe, aber auch die anwachsende Komplexität im Konfigurationsmanagement für problematisch halte.

Ich mache jetzt seit bald 20 Jahren Software. Ich habe die Schule durchgemacht von Assemblerprogrammierung (6502, 68000, x86) über Perl und C hin zu Java. Ich bin der OOP heute sehr dankbar, dass es pfiffige Köpfe gibt, die uns so mächtige APIs beschert haben wie die NextStep Foundation Class oder die Java und .NET Systeme, die wir in unserer Arbeit täglich wieder verwenden. Diese erlauben Dinge in ein bis zwei Codezeilen zu erledigen, für die wir früher viel fehleranfälligen Cut 'n Paste Code benötigt hätten.

Vorhin habe ich mich noch gefreut, dass ich keinen SPAM bekomme und dann wurden die Kommentare des Blogs mit SPAM für Online-Casinos zugemüllt. Dieser sogenannte Link-SPAM soll das Pageranking in Google und Co. heben. Auf The Register findet sich hierzu ein interessanter Artikel. Und diese Parasieten lassen ja auch keine Gelegenheit aus und hinterlassen in jedem Kommentar auch noch eine E-Mail, sodass man sich bei einer schriftlichen Beschwerde an diese auch noch E-Mail Spam einfängt.

Ich bin natürlich auch selber Schuld, habe ich den Blog doch nicht dagegen abgesichert. Dabei ist mir das Phänomen schon seit längeren bekannt. Ganz zu gemacht habe ich die Kommentar und Trackbackfunktion aber immer noch nicht. Aber zumindest eine Blacklist habe ich definiert, um schnell Links zu Pillen, Porno und Casinos löschen zu können. Link Spaming hat den Nachteil, dass Viagra nicht mit V*i*a*g*r*a verschleiert werden kann, denn dann erkennen die Indexer der Suchmaschinenanbieter das nicht korrekt. Aber so kann man recht einfache reguläre Ausdrücke definieren, die den Quatsch erkennen. Wenn das auch nicht hilft, dann muss ich leider diese Bereiche so konfigurieren, dass ich jeden Eintrag, der die Schlüsselwörter enthält einfach lösche.

Gestern haben wir uns die neue SAT 1 Sitcom "König von Kreuzberg" angeschaut und sind uns einig, dass in der Serie der Humor ziemlich verreckt ist. Wir wissen nicht welches Kreuzberg die meinen, aber das hat sicherlich nichts mit dem Dönerbudenkreuzberg zu tun, das wir kennen.

Fazit: nicht noch einmal!

Ein wirklich sehr lesenswerter Artikel zum Thema Verslumung im Internet erschien am 30. März 2005 auf Telepolis.

Wenn ich in den Logs dieses Servers sehe wie viele billige 202.47.247.130 - - [08/Apr/2005:16:26:39 +0200] "POST /cgi-bin/formmail.pl HTTP/1.0" 404 311 "http://www.speexx.de/" "-" Attacken täglich kommen, dann kann man eigentlich nur frustriert zurück rufen LAAAAAAAANGWEILIG.

Allerdings scheine ich einer der wenigen Menschen zu sein, der bisher keinerlei SPAM bekommt (und ich kommuniziere via E-Mail seit über 10 Jahren). Mal sehen wie lange noch.

Am Dienstag habe ich Gabi mit einem iPod Shuffle überrascht. Wir haben den ganzen Abend einige unserer teuer erstandenen CDs ins MP3 Format umgewandelt. Mit der mitgelieferten iTunes Software ziemlich einfach. Nicht so schön ist allerdings die Installation der Software. Ich kann nicht den Zusammenhang zwischen dem zwingend einzugebenden Namen sowie der Emailadresse und einem Programm, das nur offline betrieben wird erkennen. Wenn wir etwas im Music Store kaufen wollten, würde es ausreichen diese Daten dann abzufragen.

Ansonsten ist der iPod wirklich ein schickes Ding. Sehr einfach in der Bedienung und ohne viel Schnickschnack. Das fehlende Display ist meiner Meinung nach nicht störend. Wie oft spielt man schon anderen seine Musik vor... über Kopfhörer... Lecker! Ich bin ja auch nicht gerade begeistert, wenn andere meine Zahnbürste verwenden.

Auf der Homepage von SpeexX.de wird ein einfacher Metaservice Suchdienst angeboten. Dieser erlaubt es simultan 4 Searchengines abzufragen und das Ergebnis in einem Browserfenster zu betrachten. Dabei ist es sinnvoll, dass die Bildschirmauflösung mindestens bei 1024 x 768 Bildpunkten liegt.

Metasuche:   

Der SpeexX Blog bietet seit heute sprechende Permalinks an. Dies wird durch den SpeexX Permalink Provider erreicht. Mittels dieses Providers für die Pebble Weblogsoftware werden Umlaute und andere Buchstabe, die auf dem lateinischen Alphabet basieren, in pure ASCII Zeichen übersetzt.

Über Ostern sind wird mit einem bei Sixt gemietet Wagen (anstatt eines reservierten Ford Focus bekamen wir einen Volvo XC70, ein guter Tausch :) ) zu meinen Eltern nach Nordenham gefahren. Leider dauerte die Fahrt doch ziemlich lange, da auf der A 24 bei Wittenburg ein ziemlich schwerer Unfall war. Die Autobahn war für über 2 Stunden voll gesperrt. Und ab Bremen hatten wir dan Nebel mit weniger als 50 m Sichtweite.

Am Samstag sind Gabi und ich nach Fedderwardersiel gefahren. Es war wunderschön dort. Die salzige Luft, als wir aus dem Auto gestiegen sind, herlich. Dann haben wir einen Krabbenfischer beim anlanden des Fangs beobachtet und im Genossenschaftsladen ein paar Gramm Granat gekauft. An der Wasserkante haben wir die Krabben dann gepuhlt und gegessen. Zurück sind wir dann am Deich entlang gefahren, da Gabi sich noch Osterlämmer sehen wollte.

Am Nachmittag waren wir noch im Haus meiner Oma und haben einen Teppich abgeholt, den wir mit nach Berlin nehmen wollten.

Krabbenkutter in Fedsiel
Krabbenkutter in Fedsiel
Blick über den Mochowsee
Blick über den Mochowsee
Gabi am Mochowsee
Gabi am Mochowsee

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Rückreise. Diese ist nur durch ein Ereignis in Wittenburg beim Tanken erwähnenswert. Dort haben wir ziemlich bewusst erlebt, dass auch Autos Leute machen. Am Autohof wurden aufgemotzte Autos und ihre Fahrer von einem ziemlich grossen Polizeiaufgebot kontrolliert. Am Freitag zuvor ist bei einem illegalen Autorennen in Bielfeld eine Frau ums Leben gekommen. Mit einem Volvo fällt man eindeutig durch dieses Raster.

Ostermontags sind Gabi und ich durch den Osten und Südosten Brandenburgs gefahren (Märkisch-Oderland, Oder-Spree). Wir wollten schon immer einmal die Gegend um Berlin erkunden und da bot sich an damit am Ostermontag zu beginnen. Auf unserer Fahrt sind wir durch Müncheberg und Strausberg gekommen. Straussberg hat uns sehr gut gefallen. Allerdings fanden wir die meisten Dörfer und Städte auf unserer Route eher langweilig. Als Westler fällt einem sofort der graue Putz auf, mit dem viele Häuser verputzt sind. Ich glaube es gibt kaum etwas hässlichers. Sicherlich gab es vor der Wende wenig Besseres. Aber inzwischen ist auch Farbe recht erschwinglich, wie man an vielen Häusern auch gesehen hat. Etwas mehr davon und das Grau schlägt einem nicht mehr so sehr aufs Gemüt. In Eisenhüttenstadt gibt es zwar kaum solch graue Häuser mehr, aber bei der architektonischen Glanzleistung der untergegangenen DDR ist auch so Hopfen und Malz verloren.

In Frankfurt (Oder) sind wir auf der sehr schön gestalteten Insel Ziegenwerder spazieren gegangen. Dort hat uns ein freundlicher Älterer Herr kurz die Geschichte der Stadt und der Insel nach dem 2. Weltkrieg erzählt. Am meisten hat er auf das alte Regime geschimpft und die jetzige Jugend der Stadt. Den Begriff aufgestaute Dummheit haben wir uns gemerkt. Erstaunlich fanden wir dabei, dass er sich immer wieder nach allen Seiten umgeschaut hat, ob ihm auch ja niemand bei seinen Triaden belauscht. Ziemlich erschreckend soetwas mitzuerleben. Aber ist es heute besser? Dafür hat er berichtet, dass dort am Werder früher zehntausende Menschen baden gegangen sind und das jäh endete als in Eisenhüttenstadt die EKO-Stahlhütte ihren Dienst aufnahm. Diese hat zusamen miz der polnischen Industrie die Oder so verdreckte, dass baden nicht mehr möglich war. Das muss um 1954 gewesen sein. Er erzählte uns auch von der Lorenbahn, die den Schutt der zerstörten Häuser aus der Innenstadt zum Platz am Stadion gebracht hatte; wie die russischen Soldaten, die in Frankfurt stationiert waren, in der Oder gebadet haben und zwischendurch mal von polnischen Grenzschützern beschossen wurden, weil sie sich dem gegenüberliegenden Ufer genähert hatten. Und wir dachten, der Osten war ein Hort glücklicher Menschen. Aber scheinbar war das Misstrauen untereinander doch stärker.

Von Franfurt (Oder) sind wir dann weiter gefahren Richtung Guben. Hier haben wir uns über die zweisprachigen Orts und Strassenschilder gewundert. Später kam uns dann die Idee, dass es sich sicherlich um Sorbisch handelt. Überhaupt die Strassenschilder. Wir sind uns sicher, dass Andalusien in Spanien bei unserem letzten Urlaub dort erheblich besser ausgeschildert war. Selten haben wir die Orientierung so oft verloren wie an diesem Montag. Das dort gesparte Geld wurde dann vermutlich in Starenkästen investiert. Bestimmt gibt es mehr davon als Storchennester. Aber bei der Unmenge an Kreuzen am Strassenrand ist das vielleicht auch gut so.

Von Guben aus ging es dann zurück Richtung Berlin. Zwischen Peitz und Lieberose an der B 168 wollten wir noch einmal im Wald spazieren gehen. Auf der Strassenkarte war dort ein riesiges Gebiet ohne Siedlungen und Strasen eingezeichnet. Wie beleidigt waren wir, als wir dort ankamen und überall Schilder standen mit dem Hinweis auf Lebengefahr durch Explosionen. Dafür haben wir dann am Mochowsee halt gemacht. Dort hat Gabi das zweite Storchenpaar an diesem Tag gesehen (hinzu kommt noch eine Schwalbe und ein Zitronenfalter - es wird Frühling :) ). Der Mochowsee ist sehr schön ruhig gelegen, voller balzender Haubentaucher und mit viel Wald umgeben.

Es war sehr schön wieder einmal aus der Betonwüste Berlin heraus zu kommen. Wir haben die vier Tage sehr genossen und freuen uns schon auf das nächste Mal.

Ich dachte immer Feng-Shui sei eine esoterische Idee, die aus China zu uns herüber geschwappt ist, weil den westlichen Gurus die Ideen ausgehen. Als wir allerdings heute beim Huggendubel in der Friedrichstraße einige Bücher dazu angeschaut haben, hatten alle Autoren irgendwie westliche Namen. Und viele hatten irgendetwas mit Astrologie und anderen Bereichen der Esoterik zu tun. Stellt sich mir natürlich die Frage: Kommt Feng-Shui überhaupt aus dem Reich der Mitte oder ist es nur eine erschaffene Mode, damit zweifelhafte Autoren wieder neue Bücher dazu schreiben können, um nicht vom Hartz IV Strudel erfasst zu werden?

Das schlechte Chi unseres Klos bleibt auf jedenfall zu beobachten [SMILY]