Gabi und Sascha
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Das bei Microsoft alles Marketing ist ist eigentlich eine Binsenweisheit. In Redmond werden nicht nur Marketingkampangen für 3 Jahre alte Betriebssysteme auf den Weg gebracht, sondern auch Programmiersprachen unter Marketinggesichtspunkten entworfen.
Futurezone berichtet darüber, dass Gates Mannen auch professionell Blogger anstellen, die sich überden Konzern lustig machen sollen, um so mehr Anhänger zu gewinnnen.

Aus lauter Boshaftigkeit setze ich heute einen Link zu Apple!

Der Bundesbeauftrage für den Datenschutz, Peter Schaar, hat gestern seinen Tätigkeitsbericht für 2003-2004 vorgelegt. In diesem wird die Datenschutzpolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. Insbesonder das Innenministerium kommt darin nicht besonders gut weg. Schaar kritisiert unter anderem die Aufnahme biometrischer Merkmale in die Ausweisdokumente (6.2). Er verweist darauf, dass die Technik noch nicht ausgereift und fehleranfällig ist. Durch falsche Erkennung können Menschen diskreminiert werden. Dies betrifft meiner Meinung nach wiederum sehr stark die Datenschutzbelange der betroffenen. Die Falscherkenung wird sicherlich protokoliert (jedes einigermassen durchdachte System protokolliert Fehler) und die betroffene Person kann so leicht stigmatisiert werden.

In diesem Zusammenhang ist es mir dann nicht ganz verständlich, wenn die oberste Datenkrake der Republik, der rote Sheriff Otto Schily, in der Tagesschau dreist behauptet, der Bundesdatenschutzbeauftrage sei nicht zuständig. Aber wenn fachliche Argumente nicht aufzubringen sind, dann wird halt wild drauflosgedroschen in der Hoffnung, dass niemand merkt, wie armselig die Argumentation ist.

Otto, einmal beim Minister Clement melden: Oo-De-Lally

Aber scheinbar gibt es doch noch Parlamentarier, die ihren Job ernst nehmen und die Regierung und deren Aussagen zum Thema kontrollieren und korrigieren.

Say no to EPatents Okay, natürlich ist Microsoft immer ganz oben auf der Watchlist für allerlei Blödsinn. Das ergibt sich schon aus der ungebrochenen Beliebtheit des Unternehmens bei einer grossen Zahl aufgeklärter Menschen. Wenn Heise allerdings meldet, dass der Redmonder Monopolist jetzt ein Patent für den Notfall hat, dann muss man wieder schreiben, dass der Patentwahnsinn inzwischen idiotische Blüten treibt.

Liesst man sich dann auch noch die ersten Zeilen des Patents Nummer 6,882,706 vom 19. April 2005 durch, dann kann schon geschmunzelt werden. Steht doch dort unter BACKGROUND OF THE INVENTION: People have come to depend on small, highly portable computing devices such as Pocket-sized personal computing devices... Was Micorsoft unter highly portable versteht haben sie erst kürzlich in einer Anzeige zum MSN Messenger bewiesen. Überspitzt ausgedrückt wird es dann wohl so sein: Besitzer eines Pocket PCs können ihr dahinscheiden wenigstens melden, während die Welt es bei mir nicht mitbekommt, weil Symbian sich vielleicht nicht der Microsoftschen Lizenzpolitik unterwerfen will.