Gabi und Sascha
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Vielleicht wird irgendwann die allgemeine Speicherung und Überwachung der Telekommunikationsverkehrsdaten kommen. Man kann dann nach der Devise handeln, man habe nichts zu verbergen. Das finde ich ziemlich dumm. Ich habe sehr wohl etwas zu verbergen. Es geht niemanden etwas an welche Websites ich besuche. Es geht niemanden etwas an wem ich EMails schicke und mit wem ich über P2P kommunizieren. Das ist dann allerdings nicht mehr so einfach möglich. Allerdings sind Flatrates heute nicht mehr so teuer und werden in den nächsten Jahren auch immer billiger. Es ist dann ja nicht mehr ganz unmöglich seine Datenspuren für den Staat zu verwischen, indem man einen Roboter sinnvoll für sich arbeiten lässt. Aus einem Wöterbuch werden Queries für unterschiedlichste Suchsysteme (Google usw.) zusammen gestellt und abgeschickt. Die Antworten surft das System an und gewinnt daraus vielleicht wiederum neue Suchwörter. Sinn und Zweck ist es das Systemn zur Aufzeichnung der Verkehrsdaten einfach zu überfluten. Quasi mit SPAM voll zu müllen und mit den Daten, deren schiere Menge schon heute schwer zu greifen ist, das System unbrauchbar zu machen.

Nach dem ersten Eindruck scheint sich meine Befüchrtung vom 30. April 2005 nicht zu bewahrheiten, dass die Akkulaufzeit geringer ist als angegeben. Und das obwohl ich ihn in den letzten Tagen doch ziemlich gefordert habe. Stundenlanges herumspielen mit Bluetooth, dem schicken Java 3D Spiel scheinen den Akku nicht sonderlich in Bedrängnis gebracht zu haben. Er ist noch zu über 30 % voll.
Für die grossen Augen der netten Kollegen: In 2 Jahren hat jeder Knochen 3D.

Bei einer Bluetoothanwendung fror das Handy allerdings komplett ein und liess sich nur durch die entnahme des Akkus wiederbeleben. Das geschah, als ich eine Datei an den Linuxrechner (Fedora 1 mit eigenem Kernel, da DualHead Mode Betrieb) schicken wollte. Unter Suse 9.2 gab es auf unserem privaten Notebook keine Probleme. Der USB-Dongle war irgend ein Ding von Acer (ich bin kein Hardwarefreak). Deswegen einen Dank an Christopher für das Teil. Ansonsten gibt es bei Bluetooth bisher nichts auszusetzen. Sogar die Remote Desktopsteuerung funktionierte unter SuSE einwandfrei.
Was mich allerdings wundert ist, wie viele Menschen Bluetooth in der freien Wildbahn offen lassen, so das jeder Kontakt aufnehmen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gewollte ist.

Für die nächsten Tage werde ich auf jeden Fall ein wenig Java auf dem Ding spielen. Gabi ist bei ihren Eltern, so dass ich ungestört vor der Konsole sitzen kann. Beim Siemens SL45 habe ich damals die Entwicklung beendet, weil es einfach keinen Spass gemacht hat 45 Minuten zu warten um 1 kB in den Speicher zu schreiben. Die Multimedia Card war in dem Ding nicht wirklich der Hit. Oder es lag an der Implementierung.

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