Vor kurzem habe ich erfahren wie das mit dem Outsourcing wirklich funktioniert. Ein Bekannter, der bei einem grossen Beratungsunternehmen als Softwareentwickler arbeitet, hat mir erzählt, wie z.B. der Einkauf einer grossen Deutschen Bank durch Outsourcing kostengünstiger werden soll. Die Technologie des Einkaufs basiert dabei auf SAP. Die einzelnen Komponenten sollen durch ein Java-Module zur Zusammenarbeit gebracht werden. An der Entwicklung dieser Module arbeiten 3-5 Softwareentwickler. Keine erfahrenen Profis, sondern nach den Worten meines Bekannten, Rookies direkt von der Universität. Diese hatten weder von Java, noch von SAP, geschweige denn irgendwelchen Enterpriseanwendungen, irgendeine Vorstellung. Jeweils einer der Entwickler ist für die GUI, die Geschäftslogik und die Schnittstellen verantwortlich. Eine Architektur als solche lag nicht vor. Diese sollte von den beteilgten Entwicklern on-the-fly erstellt werden. So die Idee der Projektleitung. Für das ganze Entwicklungsprojekt wurden 30 Tage veranschlagt. Nach über einem Jahr war immer noch nichts fertig. In der Zeit wechselte die Projektleitung mehr als 4 mal, dass Management 2 mal.
Und da fragt sich John Reynolds warum es so viel schlechte Software gibt... Und ich verstehe jetzt warum die virtuelle Arbeitsagentur so schlecht und teuer ist... 145 Berater und 5 Entwickler
