Gabi und Sascha
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Tja, also jetzt traue ich mich auch mal :-)

Vor ein paar Tagen war mal wieder meine Lieblingsarbeit zu erledigen: bügeln. Also hatte ich das Bügelbrett aufgestellt, mir das Bügeleisen geholt, Wasser eingefüllt, die Wäsche aufs Sofa gepackt und den Fernseher eingeschaltet. Ready for take off.

Dann gab ich Saft = Strom. Das Eisen fing an, Dampf auszustossen, was ja an sich normal ist. Aber es zischte ganz arg fürchterlich. Ich hab mir aber nichts weiter gedacht ausser, dass vielleicht Wasser auf die Sohle gekommen ist....

Dann nahm ich Saschas T-Shirt, grösse 6XL und strahlend weiss, drapierte es mir richtig übers Brett und fing an, zumindest wollte ich das. Denn als ich das Eisen in die Hand nahm, gab es mir Rauchzeichen, es wollte wohl nicht mehr, aber dass wusste ich ja nicht. Dazu kam ein Knall und ich lies das Eisen vor Schreck fallen. Es qualmte immer mehr und als ich wieder halbwegs aus dem Schock erwacht war, zog ich den Stecker. Super Gabi!!!!

Erst traute ich mich nicht, das Eisen anzufassen, aus Angst, einen Stromschlag zu bekommen, aber ich mußte ja irgendwie das Zelt (T-Shirt) retten. Dann habe ich meinen ganzen Mut zusammengenommen, mir das Eisen geschnappt, es rennend in die Küche gebracht und in die Spüle geschmissen (kann ja nicht brennen *grins*). Tapferes Mädchen!!

Aber das T-Shirt kann ich wohl nicht mehr retten, hat `nen dicken Fleck, ist aber nicht verbrannt! Danach hab ich erst einmal Sascha angerufen, um ihm mitzuteilen, dass ich noch lebe. Der fragte, ob die Sicherung rausgeknallt sei, ich hatte keine Ahnung! Der Fernseher lief nicht mehr, also musste es wohl so sein. Den Stromkreis habe ich dann ohne Probleme wieder schliessen können. Ich bin halt genial (manchmal).

So, jetzt hatte ich einen Haufen Wäsche, aber kein Bügeleisen. Also bin ich am nächsten Tag los zu der Filiale einer großen Elektrowarenkette am Alex. Aber normale Bügeleisen, so wie unser altes, hatten die nicht. Irgendwie sahen die alle aus wie super high-tech Raketen. Was ich brauchte, war nur ein einfaches, suesses, kleines, funktionierendes Bügeleisen. Hab mich dann beraten lassen, kaufte ein aus dem Angebot, weil es ja dringend war und nicht so teuer sein sollte. War aber trotzdem ein Fehlkauf, die Sohle ist aus Keramik oder so, flutscht aber nicht (noch nicht?) so gut.

Jedenfalls musste ich ja die Klamotten bügeln. Also: the same procedure as last time. Aber vorher hatte ich mir die Anleitung ganz genau durchgelesen, sogar 2 Mal! Also gab ich wieder Saft und das S......-Ding qualmte wieder wie ein Lagerfeuer. Ich bekam natürlich schon wieder Panik, nahm 10 m Abstand von Eisen, obwohl das mit dem Qualm so richtig war, da es so in der Anleitung stand (aber stimmt das auch immer?). Dann zischte und schnaubte es wie das alte Eisen, bevor es den Styx überquert hat. Ich hatte Angst!! Auch knackte es wieder alle paar Minuten und es leuchtete so ein blödes rotes Lämpchen auf, dass eigentlich gelb sein sollte. Sehr verwirrend alles......

So habe ich dann, ständig in Angst vor dem nächsten knacken, doch noch diese für Hausfrauen alltägliche Arbeit unter höchstem Stress erledigen können. Mein Adrenalinspiegel war bestimmt so hoch wie der Mount Everest. Ich lebe noch, aber das nächste Bügeln kommt bestimmt.

MÖGE DIE MACHT MIT MIR SEIN!!

P.S.:Als Kind hatte ich auch schon ein Bügeleisen. Das wurde sogar richtig warm. Ich nannte es Bubam! Nur zur Information.

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Nach Diktat verreist

Für die Arbeitskollegen die hier auch manchmal lesen. Vielleicht ist euch ja bei euren Wegen von und zur Arbeit einmal im Schlawinchen der kleine graue Mann mit starkem Morbus Parkinson aufgefallen (schliesslich sollten viele von uns dafür sensibilisiert sein). Johnny Haeusler vom Spreeblick hat ihm eine weiteres Gesicht gegeben.