Gabi und Sascha
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Ich bezweifel ja, dass die Amis ihren Atombomber heute noch Enola Gay nennen würden ;-)

[TINA AN ROLLTREPPE]
Muschelschubser - Der Film

 

Today I've released version 0.3.0 of the SpeexX Pebble Extensions.

This release comes with two new decorators and one new response listener:

AgeBasedDisableResponseDecorator
The AgeBasedDisableResponseDecorator disables the comment and trackback fields in blog entries which are older than the age in days of the AgeBasedDisableResponseDecorator.days plug-in property. The default value is 31 days. The main functionality is to prevent the blog from .
EmoticonDecorator
The EmoticonDecorator decorates the blog entry with inline images, so called . To learn more about the EmoticonDecorator read the Installation and Configuration page. The decorator supports multiuser blogs and the <escape> pseudo element to prevent emoticon character sequences from replacement. Put Pebbles EscapeMarkupDecorator after this decorator in the chain.
AgeBasedRejectResponseListener
The AgeBasedRejectResponseListener marks all comments and trackbacks as rejected which are older than the days defined in the AgeBasedRejectResponseListener.days plug-in property. The default value is 31 days. The main functionality is to prevent the blog from comment and trackback spammers which often use older entries for the dirty work. Use this listener in conjunction with the AgeBasedDisableResponseDecorator.

Todos

  • The EmoticonDecorator doesn't support emoticons in comments and trackbacks
  • The factory methods of Emoticon and EmoticonConfigurator doesn't support the Java service API yet.
  • Additional documentation
  • Support for online configuration of the EmoticonDecorator

[THERMOMETER - AUSSENTEMPERATUR 24,8°C]
Berlin 2005-07-29T13:55:00
37 °C sollen es heute hier in Berlin werden. Das behauptet zumindest der Wetterdient seit Tagen. Auch gerade wieder im ARD Mittagsmagazin. Entweder muss man das jetzt noch unserem Aussenthermometer sagen oder es handelt sich um eine klitzekleine Messungenauigkeit.

 

Der PC ist heute aus keinem Büro mehr weg zu denken. Er soll uns bei unserer täglichen Arbeit unterstützen und einige mögen denken, es geht nicht mehr ohne in unserer komplexen, vernetzen Welt.

Das ist natürlich grosser Käse.

Auch komplexeste Projekte kann man ohne Computer durchführen, wir wissen heute nur nicht mehr wie. Das hat dies eindeutig bewiesen und es ist erheblich umfangreicher gewesen als fast alle Projekte heutzutage.

Trotz der PC-Durchdringung des Alltags und trotz den Beteuerungen von Unternehmen wie z.B. Adobe, Microsoft, IBM, Apple usw. das papierlose Büro schaffen zu wollen, hat es der PC mit seiner ganzen Macht bis heute nicht geschafft ein Ersatz für den Post-it zu werden. Gigabyte grosse Betriebssysteme und Officepackete sind einem kleinen gelben Zettel mit Klebeschicht, der heute in Heerscharen die Monitore dieser Welt bevölkert, unterlegen. Innerhalb von 20 Jahren hat es der Fortschritt in der nicht geschafft 1 Jahr Entwicklungsvorsprung und aufzuholen.

Zum gestrigen 25. Geburtstag, Happy Birthday,  Post-it .

Die Mühlen des Sozialismus mahlen langsam. Aber das sie so langsam mahlen hätte Frank nicht gedacht (und ich auch nicht :-) ) Hier findet man mehr. Und falls es geändert wurde, so sah es heute aus: (man beachte das Veröffentlichungsdatum)

[PRESSEMITTEILUNG DER PDS VOM 7. MAI 2020 ZUM BESCHLUSS VOM 16. JULI 2005]

Via Frank

Ich habe gestern Abend einen Decorator und einen Reponse Listener geschrieben, die in Einträgen, die ein bestimmtes Alter erreicht haben, keine Kommentare und Trackbacks mehr zulassen. Hintergrund sind die Spammer, die diese Funktionen meistens bei älteren Einträgen nutzen, um ihren Schrott abzuladen.

Zusätzlich habe ich einen Decorator geschrieben, der Emoticonsequenzen wie z.B. :-) in Inlinebildchen umwandelt. Für Pebble bisher eine unbekannte Funktionalität. Das :-) wird also bei installiertem Decorator zu :-). Damit auch :-) Sequenzen möglich sind, müssen diese vom Pseudoelement <escape> umgeben sein. Im Text der Seite sieht dies dann wie folgt aus: <escape>:-)</escape>

Für Kommentare und Trackbacks arbeitet der EmoticonDecorator übrigens noch nicht korrekt. Hierfür muss ich wiederum einen angepassten Decorator für Kommentare und Trackbacks schreiben, da der Pebble Standarddecorator img-Element nicht erkennt und die spitzen Klammern mit XML-Fluchtzeichen markiert.

Die drei Entwicklungen gehen hier jetzt in den Betatest. Der Code wird in den nächsten Tagen released und dann ebenfalls hier veröffentlicht.

Emoticon Test:

             RegEx:
:-) = :-)     \:\-\)+
:-) = :-))    \:\-\)+
:) = :)      \:\)+
:) = :))     \:\)+
:-( = :-(     \:\-\(+
:-( = :-((    \:\-\(+
:( = :(      \:\(+
:( = :((     \:\(+
;-) = ;-)     \;\-\)+
;-) = ;-))    \;\-\)+
;) = ;)      \;\)+
;) = ;))     \;\)+
RATZINGER UND WOJTYLA VERSUNCKEN VOR MESSBECHERN
Aus "Der Spiegel" 30/2005

 

Ein älteres, reiselustiges Ehepaar, mit dem ich zufällig direkt verwandt bin, hat sich ein Navigationsgerät fürs Auto gekauft. Da sie nicht immer nur innerhalb Deutschlands unterwegs sind, die grössere Version, die auch Karten für den EU-Raum beinhaltet. Zu Hause dann das Gadget ausgepackt und mit dem Spielen begonnen. Zum Beispiel die Städte eingegeben, die sie bei ihrer nächsten Tour besuchen wollen. Kein Problem, das Gerät hat alles wunderbar angezeigt. Leider war das tatsächliche Reiseziel nicht gespeichert. Dabei ist es keine kleine Stadt. Also zurück zum Händler des Vertrauens. "Kein Problem", sagt dieser, "da müssen sie nur den TomTom an ihren Computer anschliessen und von den beiliegenden CDs die richtigen Karten kopieren." Wie? Kopieren? Computer? Von Computer kaufen war nie die Rede.

Klar, was ander haben muss Microsoft auch haben. Soweit nichts Neues. Und weil es ganz viele andere tolle Betriebssysteme gibt, will Microsoft jetzt auch eins haben. Vista soll es heissen und laut Windows-Chef Neil Charney soll es bei dabei um die Sicht des Benutzers auf die Welt gehen. Was dabei herauskommt kann man schon jetzt bei Mac Essentials bewundern.

Yahoo hat die Firma Konfabulator gekauft, die eine Runtime anbietet, mit der sich auf JavaScript Basis Desktopwidgets à la Appels Tiger erstellen lassen. Das Alles für Windows und Mac OS. Das Programm soll kostenlos abgegeben werden.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wann die Marketingabteilung der Redmonder bekannt gibt, dass sie sowas demnächst auch haben werden. Natürlich alles noch viel besser und für alle Betriebssysteme.

Gefunden bei futureZone.at

Jetzt auch in Logfiles :-)

d070xxx.adsl.hansenet.de - - [24/Jul/2005:19:05:05 +0200] "GET /blog/2005/07/23/zwischen_hype_und_bewegung.html HTTP/1.1" 200 35617 "-" "angela merkel hat hodenkrebs"
d070xxx.adsl.hansenet.de - - [24/Jul/2005:19:05:06 +0200] "GET /blog/themes/speexx/theme.css HTTP/1.1" 200 7200 "-" "angela merkel hat hodenkrebs"
d070xxx.adsl.hansenet.de - - [24/Jul/2005:19:05:07 +0200] "GET /blog/pebble.js HTTP/1.1" 200 866 "-" "angela merkel hat hodenkrebs"
d070xxx.adsl.hansenet.de - - [24/Jul/2005:19:05:25 +0200] "GET /favicon.ico HTTP/1.1" 200 894 "-" "angela merkel hat hodenkrebs"
d070xxx.adsl.hansenet.de - - [24/Jul/2005:19:06:21 +0200] "GET /blog/ HTTP/1.1" 200 65637 "-" "angela merkel hat hodenkrebs"

Sie werden aufheulen. Die einen werden argumentieren, dass soetwas wie das Erschiessen eines Unschuldigen im Kampf gegen den Terror Kollateralschäden (ein ekelhaftes Wort) sind. Hätte er sich doch an die Anweisungen der Polizei halten sollen; fragt sich nur wie er das hätte erkennen sollen, die Polizisten waren in Zivil. Die anderen werden aufheulen und die Wege des Kampfes gegen den Terror verdammen. Werden die Polizeistaatsmethoden anprangern in denen soetwas möglich ist.

Ein unschuldiger Mensch wurde in London getötet. Ob er durch einen terroristischen Anschlag oder einen Polizisten stirb ist dabei vollkommen egal.

Jean Charles de Menezes wurde mit fünf Schüssen in den Kopf gezielt hingerichtet. Weil er sich nicht korrekt verhalten hat. Weil er sich verdächtig gemacht hat. Weil er zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort war. Jedem von uns kann soetwas passieren. Je hysterischer sich der Kampf gegen den Terror gibt, je mehr selbst der eigenen Bevölkerung misstraut wird, je mehr sie überwacht und drangsaliert wird, je mehr solche Fälle wird es geben. Die wenigsten werden tötlich Enden wie es jetzt in London geschehen ist. Aber jeder dieser Fälle wird dafür sorgen, dass das Vertrauen, welches die Bevölkerung in den Staat haben sollten, weiter ausgehöhlt wird.

Alle Bürgerrechte müssen auf den Prüfstand hat unlängst der britische Innenminster Charles Clarke verlauten lassen. Das Menschrecht auf Leben wurde für Jean Charles de Menezes schon einmal abgeschafft. Andere werden folgen.

Dieser Tod hat erheblich mehr Schaden angerichtet als die beiden Terroranschläge in London es zuvor haben anrichten können.

Seit zwei Wochen wird diese nicht mehr ganz so formschöne Waschmaschine vor dem Haus Nummer 15 in der Heidenfeldstraße gelüftet. Schwein!

[ALTE WASCHMASCHINE]
Heidenfeldstraße 15

 

Und weil wir gerade bei Businessneusprech sind hier noch ein Artikel von Mario Sixtus über Hypes und Bewegungen, das Internet als solches, und die ganzen anderen Buzzwords die man halt so kennen muss oder auch nicht. Dabei geht er auch auf den Scheiss des Jahres vom Don ein.

Kooperation ist Businessneusprech für verkaufen.

Irgendwie klar. Am Ende geht es nur darum irgendwie an die Kohle zu kommen. Aber da man das heute nicht mehr sagen kann, warum auch immer, muss man dem Kind halt einen neuen Namen geben.

Darauf wird man hier freundlicherweise hingewiesen wenn man alles gesehen hat :-)

Gefunden bei Volker Weber

Ja, ich bin zu langsam. Ich schaffe es nicht mehr mit der Geschwindigkeit der Welt zurecht zu kommen. Ich arbeite in einer zu trägen Branche. 6 Monate Halbwertzeit des Wissens in der Softwareentwicklung sind in einer Zeit, in der die Handyproduktzyklen bei 2 Tagen liegen, einfach nicht mehr zu halten. Ich werde träge, deswegen verlangsamt sich auch meine Lesegeschwindigkeit. Denn sonst hätte ich sicherlich keine Probleme mit dem halben Bildschirm Kleingedruckten des T-Online supergünstig Jubeläums Flatrateangebotes, welches für eine halbe Quadrillionstelsekunde eingeblendet wird.

Aber ich kann assoziieren. Vermutlich geht es darum, das die sagenhaft günstigen 9,95 € nur eine willkürliche Zahl darstellt und ES noch viel teurer kommt, wenn man es kauft.

Knie im Arsch, ich finde den Bluetoothstick nicht wieder und jetzt gibt auch noch die Fernbedienung den Geist auf. Scheisstag! Scheisstag! Scheisstag!

Für ein liberales und tolerantes Deutschland, liebe SPD, schreibt ihr in 10 klare Gründe für die SPD. Eine Partei, die durch zwei seiner Verfassungsminister die permanente Aushöhlung der Grundrechte betreibt, sollte bei solchen Forumlierungen etwas vorsichtiger sein. Vorratsdatenspeicherung, biometrische Ausweise und Missachtung des Souveräns passen damit einfach nicht zusammen.

Die Nacht war die Hölle. Der Tag die Steigerung.

Als im Jahr 2002 bekannt wurde, dass dem Entführer Jakob von Metzlers, Magnus Gäfken, vom damaligen stellvertretenden Polizeipräsidenten Wolfgang Daschner, ein Geständnis unter Folterandrohung abgepresst wurde, kochten die Emotionen hoch. Es gab und gibt drei Grundrichtungen der Argumentation im Für und Wider der Folter. Zum einen diejenigen, die das Recht auf Folter in absoluten Ausnahmefällen bejahen. Dann wenn es dem Schutz der Menschenrechte dient. Konkret die Menschenrechte für den einen verneint, um den anderen diese zu ermöglichen. Die zweite Gruppe ist strikt gegen jedwede Aushöhlung dieser Menschenrecht, auch wenn damit in Kauf genommen wird, dass dabei jemand anderes sein Recht auf Leben verliert. Eine dritte Gruppe stellt das Gewissen über das des Getzes, wenn dieses Gesetz das Gewissen einschränkt.

Ich gehöre zur zweiten Gruppe und lehne die Aufweichung der Menschenrechte ab. Egal was für Konsequenzen im Einzelnen heraus kommen. Wenn wir einmal damit beginnen die uns selbst gesteckten Grenzen zu überschreiten werden wir es immer wieder tun. Die Messlatte wird immer weiter nach unten geschoben und irgendwann würden wir foltern, nur weil unser Nachbar nicht unserer Meinung ist. Diese Salamitaktik sehen wir gerade wieder in der Diskussion im Hinblick auf die Einschränkung der Grundrecht zur Bekämpfung des Terrorismus (An dieser Stelle sei im Übrigen angemerkt, dass der Staat geopfert hat, um nicht selbst als erpressbar zu gelten.).

Wegen dieser Einstellung werde ich für kalt gehalten, da ich z.B. auch den Tod des Jakob von Metzlers billigend in Kauf genommen hätte zum Schutz aller gegenüber dem Einzelschicksal. Und damit fangen meine Probleme an. In der Diskussion wird einem dann sofort das Killerargument um die Ohren gehauen: aber es ist doch noch ein Kind. Gegen dieses Emotionale in der Argumentation hat meine Logik keine Chance auch nur gehört zu werden, geschweige denn verstanden. Dabei trauen viele Menschen schon heute nicht mehr dem Staat. Solche Dinge wie "Die da oben" oder "Die wissen doch viel mehr als wir" zeugen von einem tiefen Misstrauen, welches so vermutlich gar nicht wahrgenommen wird. Sie misstrauen der Verwaltung und fühlen sich von ihr schlecht behandelt. Fragt man dann die Menschen, ob sie zum Schutz eines kleinen Kindes oder aus Angst vor terroristischen Anschlägen auf noch mehr Vertrauen in den Staat verzichten würden, sagen sie ohne mit der Wimper zu zucken ja, so als ob sie am liebsten sofort zurück ins Mittelalter wollten. Dabei sind es gerade die Grundrechte, die dafür sorgen sollen, dass wir dem Staat trauen.

Die grundsätzliche Frage ist also: Wie kann ich auch emotional argumentieren, um meine Mitmenschen davon zu überzeugen nicht moch mehr Freiheiten zu opfern? Denn sonst werden die Killerargumente immer siegen.

Bisher dachte ich auch, dass man seinen Personalausweis oder Pass immer mitschleppen muss. Ich bin auch in die argumentatorische Falle gegangen, nur weil mir immer alle, die daran interessiert waren sagten, ich müsse ihn dabei haben.

Mehr im Telepolis Artikel "Wenn Sie sich bitte ausweisen würden…" von twister. Desweiteren geht es in dem Artikel um das übliche Thema: Wenn die Politik von Kindern spricht, schütze die Freiheit und achte auf dein Geldbörse. Und wenn man schon mal dabei ist kann man sich auch gleich noch den Vorschlag zur inneren Sicherheit gegenüber Haushaltsleitern antun.

Mudder Merkel hat dem Handelsblatt ein Interview gegeben. Darin sagt sie, dass sie die Leistungen von Bill Gates und der Google Gründer beeindruckend findet und das die politischen Bedingungen in Deutschland nicht stimmen, um soetwas auch hier zu schaffen.

Man muss auch nicht unbedingt davon ausgehen, dass die Kanzlerkandidatin etwas von SAP gehört hat und weiss, dass für die politischen Bedingungen die Politik verantwortlich ist. Was war sie noch einmal von Beruf? Politikerin? Oops...

Eine gelungene Portion indirekten Nestbeschmutzerpatriotismus (wo ihr doch so darauf steht, auf den Patriotismus) ist da gelungen. Sehr subtil, sehr politisch. Gratulation.

[OWLEYE] Der Lawblog bringt ein weiteres Argument in der Diskussion um die totale Videoüberwachung gegen die Bevölkerung. Besonders schön finde ich den Satz Die Perspektive bei Raumüberwachungskameras von oben ist von vornherein wenig geeignet für Vergleichsuntersuchungen, weil wesentliche Informationen durch die Verzerrung verloren gehen. Da stehen wir uns dann bald Auge in Auge gegenüber. Ich, , und die Schergen der gefährlichen Brüder , und .

Seit Montag hängen hier in der Heidenfeldstraße Zettel an den Häusern, dass in Nummer 15 der Schornstein ausgebrannt wird. Und dass das ziemlich stinken kann. Und zwar in der ganzen Strasse. Heute ist der vierte Tag, an dem man nicht die Fenster und Türen öffnen kann, ohne das ein bestialischer Gestank durch die Wohnung zieht. Ich hoffe das ist nächste Woche vorbei. Dann muss ich wieder zur Arbeit und kann mich darüber zumindest nicht aufregen.

Eene meene meck und ihr seid weg.

 

Das ist die EU seit den Verträgen von Amsterdam. Auch in dem hoffentlich sterbenden Verfassungsentwurf wurde diese Formel mit aufgenommen (Artikel I-3).

Bei der zur Zeit erzeugten Sicherheitshysterie zeigt sich das die Freiheit die Einzige ist, die verliert. Die vielbeschworenen Väter des Grundgesetzes haben bewusst kein Grundrecht auf Sicherheit in die Verfassung eingebaut.

hat sich heute in die letzte unendliche Weite verabschiedet.

[OWLEYE] Einen kleinen Einblick über kommende Techniken bei Überwachungskameras gibt uns der Rabenhorst. Neben dem Szenario, welches mir dazu spontan eingefallen ist, sind die an der ehemaligen innerdeutschen Grenze Kinderspielzeuge der Tyrannei.

Nicht schlecht. Leider nur .

Referer ist übrigens ein heisser Kandidat, um die Langlebigkeit von Spezifikationen zu testen. Da das Wort eigentlich Referrer geschrieben wird kann der Spezifikationsweg jetzt über Jahrhunderte verfolgt werden.

Ein interessanter Artikel zum Thema Kommunikation: Der Pudding, die Wand und der Nagel

Während des Lesens hatt ich ein paarmal ein heftiges déjà-vu und kann sehr vielen Menschen aus meinem Umfeld nur empfehlen den Artikel ebenfalls zu lesen. Dabei geht es allerdings nicht nur um die Sprache der Wirtschaft, sondern auch um die aus der Juristerei und den Behörden dieses Landes.

Gefunden beim Werbeblogger

forderte am 6. Juni 2005 in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt, dass man Flitzer, die die Spiele (Fussballweltmeisterschaft) stören, sofort abführen muss.

Gemeingefährliche Bagaluten, diese Flitzer. Machen vermutlich auch noch unerlaubt Werbung, verdienen womöglich daran, vielleicht sogar für Kondome. Igitt. Das kann sich der Rechtsstaat natürlich nicht gefallen lassen. Da muss er mit der ganzen Härte des Gesetzes und der GSG9 zurück schlagen.

Dieser Inhalt wurde aus einer weiteren Quelle zusammengefügt. Mehr...

[OWLEYE] Mich schon und Bettina Winsemann ;(twister) auch. Ihre Begründung fast sie sehr lesenswert zusammen.

Gefunden über das Antibuerokratieteam.de.

Wer U-Bahn fährt, kennt das! Leicht bekleidete Frauen mit dünnen, tief dekoltierten Tops. Und dann die holprige U-Bahn, wackel, wackel, wackel.

Saß also eine Frau mit großem Busen und eine Frau mit relativ kleinem Busen mir gegenüber. Holper, Holper... und die relativ kleine Brust hüpfte ganz frech durch das Top. Die größere Brust hingegen blieb an ihrem Platz.

Da fragte sich mein Geist, warum wackeln die kleinen Brüste mehr als die großen? Beide trugen keinen BH!

Vielleicht lag es einfach an dem Bindegewebe. Das eine war halt nicht so fest wie das andere. Aber besonders befriedigt war ich bei der Antwort nicht gerade. Grübelte also noch ein paar Tage mit dem Bild vor meinem inneren Auge. Irgendwann fragte ich MANN, das naturwissenschaftliche Genie in der Familie.

Seine plumpe Antwort:

Hätte ich damals in der Schule ein anschaulicheres Beispiel bekommen, wäre es mir noch jetzt im Gedächtnis.

[ZWEI FÜSSE, DER LINKE MIT MANSCHETTE] Neulich habe ich mich gefragt, an welcher Stelle im Körper meines Mannes sein Gehirn sitzt. Grund dazu gab mir sein wiederholtes Mitdenken im Haushalt!!! Wer einen Partner hat, kann dieses Phänomen bezeugen.

Also ich kann es mir nur durch die Stimulation seines kaputten Fußes mit Ultraschall erklären. Seit er diese medizinische Maßnahme durchführen muß, kann er mir gedanklich sehr gut folgen. Also folgere ich wiederum daraus, dass sich sein Gehirn im linken Fuß befinden muß.

Liebe Leserinnen, also nicht nachdenken, ob und wo SEIN Gehirn sich befindet. Probiert es einfach mal mit einer Fußmassage, Nase zu und durch.

Es wird zur Zeit mal wieder viel gefordert, dass die Bundeswehr auch zur Terrorabwehr im Inland eingesetzt werden soll. Manchmal ist meine Phantasie etwas eingeschränkt. Ich weiss nicht wie das funktionieren soll. Zumeist kann man bei Terror nur reagieren. Manchmal, sehr selten, auch agieren. Dafür sollte allerdings die Polizei fähig sein. Ist sie das nicht, dann ist das eigentlich ein Armutszeugnis für die Innenminister, allen vorran von und dem Ex-General aus Brandenburg, denen die Polizei untersteht. Letztgenannter kann in dieser Sache sicherlicher nicht ganz neutral urteilen.

Was soll die Bundeswehr machen? Objektschutz? Sehr gute Idee. Die Bundeswehr wirbt bereits private Sicherheitsunternehmen an, die ihre eigenen Liegenschaften bewacht. Da hat sie dann natürlich auch genug Kapazitäten frei, um z.B. das Verfassungsgericht in Karlsruhe zu bewachen.

Und weil sie mit dem bewachen in ihren Möglichkeiten unterfordert ist, wird dann in der nächsten Salamiescheibe die abgeschnitten wird, auch noch der Einsatz bei Demonstrationen beschlossen. Zum Beispiel beim nächsten transport nach . Da liegen dann ein paar vor Angst schlotternde Rekruten mit 3 Monaten Grundausbildungserfahrung hinter Sandsäcken verschanzt mit ihrem auf der einen Seite des Bahngleises. Und ballern dann mal eben 10 Kilo Blei auf die andere Seite als sich ein paar Punks stürmisch den Gleisen nähern. Terroristen halt.

Konrad Adenauer und Angela Merkel haben einige Dinge, die sie verbindet. Beide sind Mitglieder der CDU. Der eine war, die andere ist Vorsitzender der Partei. Und beide eint das Adenauerzitat:

Vor nicht einmal einen Monat hat die Kanzlerkandidatin sich zum Grundgesetz in der FAZ noch wie folgt geäussert:

Heute nun der U-Turn gegenüber der Passauer Neuen Presse:

And the winner is... Unix. Denn wer würde seinen gebrochenen Fuss schon Fenster anvertrauen? Da gibt es Glas, Splitter, blaue Bildschirme, fragile Werkstoffe und die sind auch noch ziemlich undurchsichtig [SMILY] Nichts für echte Programmierer.

[MEDIZINISCHES GERÄT]
Elektrostimmulationsgerät IGEAunix

 

Die CDU ist konservativ. Behauptet sie von sich selbst. Konservativ stammt vom lateinischen conservare ab und kann man mit unversehrt bewahren übersetzen. 5 Millionen Arbeitslose werden also bewahrt :-), alles bleibt beim Alten.

Okay, der war flach. Sehe ich ein. Allerdings würde ich das einrichten einer Kategorie saudummer Humor als saudumm empfinden. Zumal ich Kategorien sowieso für ziemlich überflüssig halte. Wieso ich hier welche habe? Ich bewahre sie :-)

[Verschwörungstheorie on]

Da meldet Heise heute, dass die Spywarefirma Claria, vormals Gator, aus der Schmuddelecke heraus will und seine Erfahrungen mit der Surfer-Überwachung in eine eigene Suchmaschine einfliessen lassen will. Ein paar Tage vorher konnte man in Volker Webers Blog lesen, dass das M$ Antispywaretool Claria Software nicht mehr als Spyware definiert. Da Micro$oft selbst gross in den Suchmaschinenmarkt einsteigen will höre ich plötzlich die Nachtigall trapsen. Bekommt da vielleicht demnächst jemand die 40 Millionen und mehr permament aktualisierter Nutzerprofile für das sex-up seiner Suchergebnisse?

[Verschwörungstheorie off]

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat auf seiner Bürgersite einen sehr industriefreundlichen Kommentar zum Urheberrecht abgelegt, der auch aus der Feder der Unterhaltunsindustrie stammen könnte (tatsächlich aber wohl vom BKA stammt). Fabian Keil hat die Behörde auf einige hanebüchenen juristische Fehler aufmerksam gemacht. Das BSI sieht sich allerdings wohl eher als Lobbygruppe der Unterhaltungsindustrie und bleibt bei seiner Darstellung.

Gefunden im Lawblog.

Nicole (hier isse) fand den Attac Artikel verwirrend. Das hat sie zumindest Frau gesagt.
Nicole, einfach einen noch wirreren Kommentar schreiben. Habe dein Coming-out. Du weisst doch, ich beisse nicht…

Und jetzt: rot werden :-)

Gottwalt Thiersch berichtet im Heise Forum aus seinem Leben und wie auch Menschen, die nichts zu verbergen haben plötzlich Probleme mit der Staatsmacht bekommen können.

Gefunden bei blogtaku42

Massenhaft verschickte E-Mail ist in den meisten Fällen . Solcher Spam ist billig zu erstellen und zu versenden, hat eine grosse Reichweite und einen sehr geringen Wirkungsgrad. Aber scheinbar verdienen Spamer immer noch genug, so dass sich das Geschäftsmodell für sie rechnet.

Spammer bekommen die E-Mail Adressen durch unvorsichtige Geister, die diese bei Hinz-und-Kunz hinterlassen oder durch crawlen in Webseiten. Soweit nichts Neues und auch nicht sehr spannend.

Neu ist für mich das Phänomen des ganz normalen, konventionell langweiligen Briefpostspams. Dabei bekommt man von einem Anbieter, nennen wir ihn einmal Management Circle, wöchentlich 3-5 Briefe mit Angeboten zu irgendwelchen Schulungen, Seminaren, Workshops und wie die ganzen Dinge heissen, die sich die PR-Junkies gerade einfallen lassen. Die Adresse haben sie ganz normal aus einer Stepstone Anzeige, in der ich als Ansprechpartner aufgeführt war, herausgerippt. Jetzt bin ich halt in der Liste.

Bei so vielen Post muß sich der Spass ja auch lohnen. Zumindest für den Circle. Ich habe ja nichts als Arbeit mit dem Müll. Die Briefe müssen zumindest geöffnet werden und überflogen werden, um zu prüfen, ob nicht irgendwo ein Vertrag untergeschoben wird. Soetwas scheint im Augenblick im kommen zu sein, wie mehrere Unternehmen aus dem Telekommunikationssektor zur Zeit vorexerzieren. Und für den Circle scheint es sich zu lohnen. Das gerade vorliegende Seminar kostet bei 3 Tagen schlappe 2.000 €, bei 5 Tagen knapp 2.600 €. Und bei diesen Seminaren wird dann scheinbar heruntergebetet, was Microsoft in seinen Lehrplänen (Curricula) vorschreibt. Ganz schön happig wenn ich wiederum sehe, das ähnliche Schulungen im Umfeld über 600 € weniger kosten (3 Tage) oder gar nur 2 Tage dauern. Immerhin kostet ein Tag Arbeitsausfall ein Unternehmen auch eine nicht unerhebliche Stange Geld.

Aber irgendwie muss der ganze Briefpostspam ja finanziert werden.

Die CDU möchte im Falle eines Wahlsieges die um knapp 12% erhöhen, um die Finanzierungslücke bei den zuvor gesenkten (Arbeitslosengeld) bezahlen zu können. Übersetzten kann man das auch mit: Wer arbeitslos ist finanziert sich demnächst mit Unterstützung der Rentner selbst [SMILY]

Am Mittwoch habe ich auf Einladung einer Verwandten das Treffen einer -Basisgruppe besucht. Für mich war es der erste direkte Kontakt zu Attac und entsprechend unvoreingenommen wollte ich sein. Das ist mir hoffentlich auch gelungen, denn als ich gegen 23 Uhr wieder gegangen bin, habe ich mich komisch gefühlt.

Transparenz

Die wichtigste Erkenntnis die ich hatte war ernüchternd: Attac ist nicht anders.

Auch dort versuchen Guppen intransparenz zu installieren, versuchen andere mit Positionspapieren zu überfallen. In dem konkreten Fall hat der Attac Koordinierungskreis ein Papier mit dem Titel "Eine andere Politik ist nötig" vorgelegt. Vorgelegt deswegen hervorgehoben, weil es scheinbar noch nicht so offiziell ist, dass es von der Basis diskutiert werden kann. Genau so stelle ich mir Parteien vor. Ein Gremium schreibt ein Papier, segnet es ab und die Basis kann es dann diskutieren. Aber ändern kann sie vermutlich nicht mehr viel. Warum versucht man nicht einmal den umgekehrten Weg wie es in beschrieben hat? Das Koordinierungsgremium erkennt den Bedarf für ein Papier. Es fordert die Basis auf in einem bestimmten Zeitraum zu einem Thema etwas zusammen zu fassen. Das Koordinierungsgremium sammelt die Ideen, veröffentlicht sie, die einzelnen Basisgruppen natürlich auch, und fast die Punkte dann zusammen, kondensiert sie. Soviel zur Transparenz bei Attac.

Das Papier

Das Papier selbst war 11 DIN A4 Seiten lang und bestand zu einem sehr grossen Teil aus Auflistungen von Dingen die Attac in irgend einer Art und Weise fordert. Dieses soll den Parteien vorgelegt werden, damit diese dann wiederum dazu Stellung nehmen und die Bevölkerung sich daraus dann Schlüsse für ihre Wahl im September ableiten kann. Die Forderungen waren zum Teil sehr weitreichend, von der Stärkung der Finanzmarkaufsicht, ebenso wie der Forderung einer neuen Welthandelsordnung. Allerdings befanden sich auch die Forderung nach Tempo 120 km/h auf den Autobahnen darunter. Insgesamt muss man schreiben, dass das Papier sehr überladen und hetegrogen war und die blosse Masse an Punkten das Papier disqualifiziert und uninteressant machte.

Hervorgehoben werden muss die Forderung nach der Abschaffung der Armut. Sicherlich ein sehr löbliches Ziel. Aber was ist das? Soetwas kann in einer kapitalistischen Gesellschaft nicht funktionieren. Wenn, wie gefordert, z.B. ein gesetzlicher Mindestlohn über der Armutsgrenze von 934 € verlangt und eingeführt wird, dann ist der festgelegt Betrag die neue Armutsgrenze, weil der Markt sich sofort darauf einstellen wird. Dies kann man nur vermeiden wenn wiederum die Preise für Waren und Dienstleistungen festgeschrieben werden. Das Ergebnis ist eine Planwirtschaft bei der irgendwann Geldmittel fehlen werden, da weniger bezahlt wird als Gemeinkosten entstehen. Da allerdings die nicht mehr der verplichtet sein soll sondern dem Wirtschaftswachstum kann sie dies ja ausgleichen… [SMILY]

Ein weiterer Punkt war die Forderung nach der Förderung freier Software, freier Texte und freier Musik. Softwareerstellung, Bücher schreiben und Musik produzieren ist allerdings ein sehr kostenintensiver Vorgang. Dies war dann auch eine der Stellen, in denen ich zumindest rudimentäre Erläuterungen für ein wie umsetzen erwartet hätte. Denn bei Open Source Software sollte man beachten, dass diese selten wirklich frei ist. Für Software, die in Deutschland produziert wird, ist dies Aufgrund des Urheberrechts praktisch nicht möglich. Aber auch in den USA, wo soetwas wie die für Software möglich ist, stellen viele Entwickler ihre Programme unter eine Lizenz. Insbesondere die ist eine Lizenz, die Software alles andere als frei macht [SMILY]

Die Diskussion

Um das Papier gab es eine kontroverse Diskussion. Es wurde sich dabei natürlich auch an einzelnen Formulierungen und Worten gerieben. Allerdings hielt sich dies in einem für mich erträglichen Rahmen. Mehr ging es um den ganzen Rahmen des Papiers. Es störte, dass es zu lang war/ist, zu stark auf den Parlamentarismus eingegangen wird, aus dem Attac sich heraushalten möchte (Attac ist ein ausserparlamentarisches und überparteiliches Netzwerk, so der Eingangssatz). Trotzdem war viel von der zu hören. Auf diese neue Partei konzentriert sich, meiner bescheidenen Erkenntnis nach, die Hoffnung einer grossen Anzahl der Anwesenden. Die WASG, das sind die, die endlich neuen Wind in die Parteienlandschaft bringen werden. Einige hatten zwar auch daran ihre Zweifel und verwiesen auf die Politik der in , der Grundternor war allerdings nicht zu überhören. Die galt in der Runde als . Eine Tatsache, die Neoliberale sicherlich schallend lachen lässt.

Fazit

Bei den Ideen und Forderungen bin ich ebenfalls ein Neoliberaler. Das Konzeptpapier, der Inhalt des "Sand im Getriebe" Rundbriefes (gab es dort auch), sind sehr heterogen mit einer starken Linkslastigkeit, mit denen ich nicht unbedingt viel anfangen kann. Viele Dinge lassen sich konsequenterweise nur durchführen wenn das Recht auf Eigentum und dessen Einsatz massiv beschnitten wird. Auch die Vertragsfreiheit müsste derart stark eingeschränkt werden, dass man nicht mehr von ihr sprechen kann. Dafür sollen demokratische Strukturen stark, sogar global, ausgebaut werden. Mit diesem Ziel kann ich mich anfreunden, auch wenn ich es für eine halte. Vieles andere ist Enteignung, Kontrolle, Unfreiheit.

Vermutlich werde ich nächste Woche wieder hingehen.

[BOB]
Auch der Tip berichtet schon über Bob

 

[OWLEYE] kannst du mir bitte endlich einmal erklären, wie biometrische Ausweise die Anschläge in London hätten verhindern können? Das du dafür eine Erklärung kennst entnehme ich deiner Pressmitteilung von heute. Dort wirst du mit den Worten

Die Bombenanschläge in London sind in furchtbarer Weise Ausdruck der aktuellen Bedrohung durch den internationalen Terror. Ein Aspekt der Terrorbekämpfung ist die Sicherheit von Reisedokumenten. Durch den Einsatz biometrischer Verfahren wird die Fälschungssicherheit der Dokumente erhöht und der Missbrauch durch andere Personen als den eigentlichen Passinhaber verhindert. Der Chip erlaubt eine elektronische Überprüfung, ob der Nutzer des Dokuments tatsächlich der Passinhaber ist.

Bitte teile uns dein Wissen mit. Bitte, bitte! Wir wollen doch alle nicht unwissend sterben.

ich bin nicht Papst und wollte es nie sein. Ebenso bin ich nicht Deutschland. Würde ich es sein wäre ich auch die Bildzeitung oder gar Angelika Merkel. Ehrlich, liebe Bildzeitung, ich möchte beides auch gar nicht sein. Und ich trauer auch nicht um Menschen die ich nicht persönlich kenne. Deren Ableben nehme ich höchstens zur Kenntnis. So auch den Tod eures ehemaligen Chefredakteurs, jenes Menschen der euch zu dem gemacht hat was es heute ist, ein bigottes, menschenverachtendes Blatt.

[BILD BOeNISCH
Pater Bönisch

Und da ihr den Grimmepreis Online noch nicht bekommen habt ein Link zum diesjährigen Preisträger Bildblog.

Findet sich bei Martin, dem wir mit dem Springbrunnenmodell schon eine wesentliche Erweiterung des Wasserfallmodells verdanken. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle das wirklich gelungene Objektmodell und die vorbildliche Testfallerstellung.

Martin is absolutely great software!

"Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht."

(1921-1988), dt. Lyriker

Gefunden beim Schnüffelstaat

„Hallo, XYZ hier. Ich habe ihren Brief bekommen…“

„Aber wie ich soll 1300 € für die Beerdigung zahlen…“

„Aber ich bekomme doch nur 607 € Rente…“

„Ja, danke, wiederhören.“

Tränen

Soviel steht fest: Die Terrorgesetze müssen verschärft werden!

Eine lückenlose Überwachung des öffentlichen und privaten Raums durch Teleschirme hat zu erfolgen. Tracking eines jeden Bürgers via GPS ist sofort einzuführen. Die Einrichtung der Gedankenpolizei darf nicht weiter von den ewigen Bedenkenträgern aus der Wagenburg des Datenschutzes verzögert werden. Diese muss zur besseren Effizienz den Zugang auf alle Daten des Bürgers und Souveräns haben. Angesichts des immer stärker übergreifenden internationalen Terrorismus, dessen häßliche Fratze sich heute wieder in London gezeigt hat, müssen wir die Freiheit des Einzelnen zum Wohle der inneren Partei Sicherheit einschränken. Die ehrlichen Menschen haben doch nichts zu verbergen. Sie müssen sich doch nicht fürchten, dass jemand Missbrauch mit dem Wissen um ihr Leben betreibt. Sie können dem Staat doch blind vertrauen.

Ken Arnold hat einen ketzerischen Kommentar zu Genrics in Java 5 geschrieben. Ich selbst hatte und habe mit dem neuen Sprachfeature seit Beginn der Diskussion um ihre Einführung ebenfalls Bauchschmerzen hinsichtlich der Komplexität, die damit in der Sprache Einzug hält. Ich habe immer noch nicht ganz verstanden, warum so viele dieses Feature verlangen. So als schreiben sie mit Generics plötzlich bessere, stabilere und coolere Software.

Ich selbst arbeite jetzt seit knapp 10 Jahren mit Java und habe das Feature noch nicht vermisst, obwohl ich es durchaus aus der C++ Welt kenne. Ich kann mich nicht daran erinnern auch nur einmal ein casting-Problem gehabt zu haben, wenn ich mit Collections arbeitete. Und damit arbeiten wir schliesslich täglich. Wenn man sauber arbeitet, ordentlich dokumentiert, dann kann mit dem bisherigen System eigentlich nichts schief gehen. Ergo verführen Generics zum schlampigeren Arbeiten. In Zukunft werden dann eben nicht mehr Zwischenklassen herausgegeben, die zugegebenermassen, die Klassenmenge aufblähen können, sondern gleich Collections zurück geliefert. Vielleicht kein Problem. Allerdings haben auch Collections ihre nicht ganz unerheblichen Tücken, wenn sie in einer API plötzlich frei verwendet werden können und vielleicht Teile der inneren Datenrepräsentation einer Klasse nach aussen liefern.

Der Einsatzbereich für Generics ist allerdings eher begrenzt. Es wird erheblich mehr Entwickler geben, die generische Klassen verwenden, als solche, die wirklich welche schreiben. Insofern werden die Probleme mit Generics selbst vermutlich nicht allzu gravierend sein. Dafür werden sich andere Fehler in die Software einschleichen.

Bob ist in letzter Zeit ein wenig zickig. Zwar ist er unten am Eingang wenn ich herein komme, aber er öffnet mir nicht mehr die Tür. Vielleicht ist er doch eher eine Zemänta.

[OWLEYE] Der Schweizer Bundesrat hat vermutlich beschlossen, dass eine einheitliche registerübergreifend eingeführt werden soll. Dies ist in etwa vergleichbar mit der in den USA. Mit dieser ID können dann ganz einfach die verteilten Daten der Bevölkerung verknüpft werden. In Deutschland ist eine solche Nummer zwar aus datenschutzrechtlichen Gründen noch nicht zulässig, aber sie wird sicherlich im Zuge der europäischen Harmonisierung demnächst auch hier von , seinen Innenminsterkollegen und den jeweiligen Fachpolitikern gefordert werden, da sich mit den so gewonnen Daten die Terrorbekämpfung effizienter gestalten lässt. Als willkommenes Abfallprodukt ergeben sich noch bessere Möglichkeiten den Bürger, dieses unzuverlässige Wesen, zu überwachen.

Im Zuge dieser europäischen und weltweiten Harmonisierungsbemühungen wird auch die Verordnung der Provinzregierung von Sambalesie im Südosten in Europa umgesetzt. Diese legalisiert die sofortige Einführung der Skalverei und der Folter an unliebsamen Zeitgenossen. Wie aus unterrichteten Kreisen zu vernehmen ist wird diese Einführung unter dem Motto Von Ozeanien lernen heisst siegen lernen öffentlichkeitswirksam begleitet.

Say no to EPatents Nun ist es also offiziell, wird es in der EU vorerst nicht geben, das Europäische Parlament hat mit 648, von 732 möglichen und 680 abgegebenen, Stimmen das Vorhaben des Rates zurück gewiesen. Die Gründe für die Ablehnung sind unterschiedlich. Trotzdem kann man sich erst einmal freuen.

Leicht übel wird einem allerdings wenn man die offizielle Pressemitteilung des Justizministeriums liesst:

Die Bundesregierung hat sich für eine einvernehmliche Lösung zwischen dem Ministerrat und dem Europäischen Parlament eingesetzt und die Forderungen des Deutschen Bundestages zu den Voraussetzungen der Patentierbarkeit und zur Interoperabilität unterstützt.

Die Justizministerin hat eben genau dies nicht gemacht. Vielmehr hat sie die vom Bundestag einstimmig verabschiedete Empfehlung zu diesem Themma vom 17. Februar 2005 bei den entscheidenden Sitzungen des Ministerrates am 7. März 2005 ignoriert. Und auch danach zeigte die Ministerin keinen grossen Einsatz den Wünschen der Volksvertretern zu folgen. Dies hat natürlich auch mit einer Merkwürdigkeit des Grundgesetzes zu tun. Laut des EU Artikels 23 ;(3) muss die Bundesregierung die Meinung des Bundestages nur berücksichtigen, nicht ihr folgen.

Sehr komische Effekte lassen sich beobachten, wenn man mit einer deutschen Tastatur auf einem französischen Rechner eingeloggt ist, der ein US-Tastaturmapping fährt, von dem man nichts weiss.
Wo war noch einmal der Doppelpunkt für den  Kommandomodus?

Frau hat mich heute einen numismatischen Rassisten genannt. Sie hat wie immer und natürlich Recht. Durch das aussortieren nichtdeutscher und deren versenken im Sparschwein verhindere ich eine durchrasste Münzgesellschaft.

Eine der indirekten Folgen der Plebiszite zur EU-Verfassung in Frankreich und den Niederlanden wird das Ende der Bemühungen um plebiszitäre Elemente in der Bundesrepublik sein. Dadurch, dass das Wahlvolk sich vollkommen anders verhalten hat als erwartet, wird den etablierten Machthabern ein solches Experiment zu riskant sein. Der bayrische Ministerpräsident Stoiber kann sich nicht mehr sicher sein, dass der Wähler seinen populistischen Parolen folgen wird und eine Aufnahme der Türkei in die EU ablehnt. Und auch die radikale Linke, die Plebiszite ablehnt, weil sie angeblich ein Herschaftsinstrument der herschenden Klasse sei, wurde mit dem Ergebnis sicherlich überrascht und muss ihre Positionen überdenken. Die bürgerlichen Politologen werden Plebiszite auch weiterhin ablehnen, weil sie sich nach dem Experiment jetzt sicher sind, dass der Wähler, wie schon immer postuliert, doch kein Fachmann ist. Denn dann hätte er in ihren Augen die Verfassung annehmen müssen.

So hat die kurze Freiheit, die die Bevölkerung Frankreichs und der Niederland kurzfristig hatte, ihr jähes Ende gefunden und wird weit über die Grenzen dieser Länder die Erosion der Freiheitsrechte beschleunigen.

Dies bestärkt mich immer stärker in der Idee das jetzige Grundgesetz abzulösen, denn der Souverän hat immer Recht.

[OWLEYE] 2002 gab es in Deutschland 35 Pässe und 30 ID-Dokumente (was ist das?), die gefälscht und gefunden wurden. Die meisten davon waren vorläufige Pässe. Das ist natürlich ziemlich wenig, weswegen in der Begründung zur Einführung des nicht müde wird von allen gefundenen unechten Ausweisen an den Grenzen zu sprechen.

Rechnet man nur die 65 gefälschten deutschen Dokumente hoch auf die vermuteten einführungs- und laufenden Kosten der biometrischen Pässe und nimmt einfach an, dass es sich nicht um vorläufige handelt, dann kommt man auf ca. 10 Millionen € pro gefälschtem Ausweispapier.

Gefühlte Sicherheit kostet eben.

Das Problem des ganzen Live8 Hypes der letzten Tage waren die fehlenden Bilder verhungernder Kinder.

Zum Glück hat es diese nicht gegeben. Nicht das es sie nicht gibt, aber sie waren nicht so drastisch wie vor 20 Jahren. Und dadurch wurde eine objektivere Beurteilung der ganzen Veranstaltung in den Medien möglich.

[OWLEYE] Am 28. Juni 2005 hat Bundesinnenminister beim acatech Symposium eine Rede zu Computern in der Alltagswelt gehalten. Dabei kam er natürlich auch auf sein Lieblingthema der letzten Monate zu sprechen, den .

Um Terrorismus bereits im Vorfeld abzuwehren, muss man die Terroristen an ihrer Einreise nach Deutschland hindern. Die Dokumentensicherheit ist daher ein weiteres Feld unserer Anti-Terror-Politik, in dem auch der kontaktlose Chip zum Einsatz kommt. Fälschung von Reisedokumenten ist ein ernstzunehmendes Problem. Die Grenzschutzdirektion berichtete für das Jahr 2002 von 7700 Untersuchungsfällen mit folgendem Ergebnis:

  1. Total gefälschte Reisepässe: 383 (davon 290 aus EU-Staaten)
  2. Inhaltlich verfälschte Pässe: 1480 (davon 394 aus EU-Staaten)

Das ist eine offene Flanke, die wir schließen müssen. Deutsche Dokumente sind gewiss sicherer als die meisten internationalen Dokumente und diese Diskrepanz muss überwunden werden, indem wir die Dokumentensicherheit international verbessern und biometrische Kontrollmethoden ermöglicht werden. Gleichzeitig darf sich Deutschland nicht ausruhen – Betrüger und Fälscher lernen ständig dazu, versuchen stets, aufzuholen. Insoweit ist der Einsatz von Hochtechnologie ein Element, um unseren Vorsprung in der Sicherheit auch weiterhin aufrechtzuerhalten.

Es stellt sich natürlich bei solchen Zahlen und der Diskussion auch die Frage, ob noch fälschungssicherere Dokumente wirklich ein mehr an Sicherheit bringen und ob sie wirklich nötig sind. So hat es im Jahr 2002 in Deutschland 35 gefälschte Pässe gegeben und 30 gefälschte Personalausweise ID-Dokumente. Bei knapp 80 Millionen Menschen eine erschreckend niedrige Zahl, zumal im gleichen Zeitraum 91 Blankovordrucke von Reisepässen entwendet wurden (Quelle).

Für Dokumente aus dem Ausland ergeben sich weitere Probleme. Hierzu hat beim "Adlershofer Kolloquium" am 28. Juni 2005 (Redetext als PDF) einige launige Anmerkungen gemacht. Für korrekte Dokumente wird nicht nur eine sichere Technik benötigt, sondern auch eine entsprechende Infrastruktur. In den USA existiert z.B. kein Meldewesen wie in der Bundesrepublik. Dort bekommt man einen Reisepass, wenn den zuständigen Behörden z.B. die Sozialverischerungsnummer gegeben wird, die letzte Gasrechnung, der Führerschein (nicht unbedingt mit Lichtbild) und die Geburtsurkunde. Allerdings scheint es in den USA ca. 350.000 unterschiedliche Arten von Geburtsurkunden zu geben. Den Behörden müssen die Papiere nur plausibel erscheinen.

In Rußland, so hat es einmal der finnische Botschafter formuliert, bekommt man einen Reisepass auch mit entsprechenden Papieren. Diese müssten grün sein und von der US-Notenbank herausgegeben werden. Auf Dollarbasis ist es also kein Problem die nötigen Dokumente zu bekommen.

Ein mehr an sogenannter Fälschungssicherheit bringt also erst einmal nicht viel, um Terroristen abzuschrecken. Dies auch vor dem Hintergrund, dass beispielsweise ein Pass in Deutschland 10 Jahre gültig ist. Die letzten konventionellen Pässe werden erst 2015 ungültig. Bis dahin können die herkömlichen Pässe weiter gefälscht werden. Und in 10 Jahren haben dann auch die bösen Buben ihr Handwerk gelernt.

Es wird also maximal ein mehr an gefühlter Sicherheit geben. Welches Vertrauen verspielt wird, weil das Big Brother Gefühl immer stärker wird und das ganze Verfahren zutiefst undemokratisch ist, steht auf einem anderen Blatt.