Gabi und Sascha
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Und wirklich nur nur für sie. Für andere macht es keinen Sinn. Sorry. Tut mir echt, wirklich leid. Das ist nichts für euch.

Podcast

oder: Entwicklungshilfe aus Bangladesch

Zur Zeit kann man viel von einem logistischen Albtraum lesen, dem sich die USA in ihrem Katastrophengebiet, welches durch den Hurrikan „Katrina“ entstanden ist, gegenüber sehen. 20.000 Menschen sollen in New Orleans evakuiert werden, 100.000 Menschen sind von den Fluten eingeschlossen. 20.000 Menschen? Da fragt der, auch durch amerikanische Klimaentwicklungshilfe, gestählte Bangladeschi doch nur, was sie am Nachmittag gemacht haben.

Sie sind gar nicht frustriert, die Ostdeutschen. Der SpeexX Blog fand den hochmotiviert und leistungswilligen Tze Kah aus Pankow, der demonstrativ ein Oberbayern T-Shirt trug.

[OSTDEUTSCHER MIT OBERBAYERN T-SHIRT]
Ist gar nicht frustriert (Tze K., 30 (fast) aus Pankow, auf dem Bild lechts)

 

Politik ist Machtkauf mit Geld das einem nicht gehört.

Der dürfte bei einigen konservativen Bloggern jetzt erst einmal den Kamm schwellen lassen. Warum keine , immerhin einem Märtyrer von Springers Gnaden? Immerhin war Dutschke irgendwie ein kommunistischer Terrorist in ihren Augen. Und Bachmann hat nur versucht ihn umzubringen. Es gibt einige, die soetwas locker mit ihrem Weltbild vereinen können.

Inzwischen ziehen die Erkenntnisse um denkende Fahrstühle immer weitere Kreise. Wie Martin heute berichtet, hat er ein weiteres, heimtückisches Exemplar gefunden und die Treppe benutzt.

Wir bleiben am Ball und werden weiter berichten solange wir können. Solange wie die Maschinen noch nicht die Herrschaft übernommen haben. Schtonk!

Du kannst doch nicht einfach so kreativ sein, ohne uns zu fragen! Einfach so eine Achterbahn bauen. Das ist viel zu gefährlich. Du könntest dir weh tun. Ist zwar dein Leben, aber du weisst schon, wir wissen es besser. Denn wir sind: Die Verwaltung

Gefunden bei kju

sind zwei alte Säcke aus der Muppet Show, die ihren Schwanz nicht mehr hoch bekommen. Sie granteln sich durch die Show und hinterlassen komische Kommentare, die das Gebotene bissig herabwürdigen. Sie sind das Salz in der Suppe der Muppets, ebensowenig wegzudenken wie Gonzo, Miss Piggy oder Kermit. Aber sie sind nur Zuschauer. Sie machen nicht die Show. Arbeiten müssen andere und so können sie von ihrem Elfenbeinlogenplatz kommentieren ohne jemals wirklich beweisen zu müssen, was sie können.

Auch im Netz gibt es ein solches Pärchen. Und dieses Paar kommt nur auf eine Art und Weise (hua, welch Wortspiel) an ihr real existierendes Vorbild heran: sie krakelen von ihrem Elfenbeinlogenplatz herunter. Dabei verstecken sich in der Anonymität und scheinen bei dem ganzen Müll, den sie absondern, keine Erfahrung damit zu haben wie die Welt da draussen wirklich aussieht. Sie versprühen nicht den Hauch der grantelnden Eloquenz ihrer bekannten Vorbilder, sondern segeln nur unter deren Namen, in der Hoffnung, dass deren Glanz auch etwas auf sie abfärbt.

In ihrem ganzen Geschreibe zeigen sie, dass sie nicht wirklich selbst nach vorne schauen können. Sie können nur von anderen Geschriebenes wiederkäuen. Sie leben das Leben vieler Konservativer, die von der Entwicklung abgehängt wurden. Sie wollen sich nicht der geänderten Umwelt anpassen, sondern weinen der guten alten Zeit hinterher, die sie irgendwie wieder herstellen wollen. Selektive Wahrnehmung. Sie haben sich aus dem Hier und Jetzt lange verabschiedet. Dabei dreschen sie auf diejenigen ein, die versuchen nach vorne zu blicken. Die gestalten müssen und dabei selbstverständlich Fehler machen. Denn nichts ist so schwierig wie die Zukunft abzuschätzen. Planen geht gar nicht, aber diese Knalltüten denken tatsächlich, dass sie die Weisheit ihres Nockherberges mit Löffeln gefressen haben.

Sie weinen einem alten transatlantischen Zweckbündnis hinterher, welches mit dem Zusamenbruch des Ostblocks gleich mit weggewischt wurde. Sie brauchen dieses als einen Führer, der ihnen den Weg vorzeigt, den sie dann einschlagen können. Von Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein, das hohe Lied, welches sie immer predigen, keine Spur. Sie geben sich als konservative Intellektuelle und sind dabei doch nur Schmarotzer mit Logenkarte.

Leider kennt mein liebstes Wörterbuch meinen Namen noch nicht. Es schlägt den phonetisch in etwa gleichen Begriff Pascha vor. Ich könnte damit, als Verhalten, gut leben, vermute allerdings das Frau das ganz anders sieht :-(

Frau und ich haben uns auf ein neues Design geeinigt. Wir hoffen, es gefällt euch besser als das Alte, etwas arg hausbackene.

Nachtrag: Mit dem IE 5.x können die Seiten echt beschissen aussehen. Stört mich aber auch nicht und ändern werde ich es deswegen noch lange nicht. IE sucks [GET FIREFOX]

sind mitnichten , bei deren Anblick merkwürdigerweise selbst gestandene Männer in Panik oder Schockstarre verfallen können. Obwohl, ich habe noch keine Wepsin gesehen :-)

Manchmal sehe auch ich gut aus, oder?

[GABI IN NEUEN FUMMEL]
Gabi

 

Nette Geschichte aus dem vorletzten Jahrhundert. Leider zieht sie sich zu Beginn etwas in die Länge, dafür holt sie aber am Ende wieder auf.

Eigentlich könnte die Geschichte einfach in die heutige Zeit übertragen werden. Aber die Zeit, zu der die Geschichte spielt, passt einfach besser, weil es mehr Herausforderungen an die Protagonisten stellt.

Ganz kurz: uneheliche Tochter verliebt sich in einen Mann, der in die weite Welt hinauszieht. Sie will ihm folgen, weil sie ein Kind erwartet und ihn natürlich über alles liebt. Auf ihrer Suche nach dem Geliebten trifft sie einen Mann, der aus einer ganz fremden Kultur stammt. Er hilft ihr und daraus wächst Freundschaft. Erst zum Ende hin erkennen die beiden, dass sie Liebe für einander empfinden.

Meiner Meinung nach gar nicht schnulzig, aber dafür sehr einfühlsam geschrieben.

Ich esse für mein Leben gerne stangen. Ich liebe den kräftigen Geschmack des Gewürzes und leere immer die Bäckertüte, um noch an das letzte Korn zu gelangen. Dabei ist die Herstellung guter Kümmelstangen eine haarige Angelegenheit. Kümmel kann gar nicht genug drauf sein. Allerdings wird es schon beim Salz kniffelig. Hier die richtige Menge zu treffen ist gar nicht so leicht. Kümmelstangen dürfen auch nicht zu labbrig oder zu kross sein. Alles in allem eine komplizierte Angelegenheit.

Der Bäcker hier in der Gegend (Ebertystraße 11) bekommt sie auch nicht immer hin. Öfter mal ist zuviel Salz drauf, was man aber verzeihen kann. Manchmal ist die Kümmelmenge nur als homöopathisch zu bezeichnen, was kaum zu verzeihen ist. Trotzdem, da es der nächstgelegene Kümmelstangendealer ist, kaufen wir dort immer wieder. Heute allerdings waren auch Haare drauf. Lange weisse Haare. Ziemlich viele lange weisse Haare. Mindestens fünf Stück, sorgfältig festgebacken unter der dichten Kümmelschicht. Das war dann gar nicht mehr lecker. Etwas unsensibel war dann auch noch die Bäckereifachverkäuferin, die mir, als ich die Stange zurück brachte, einfach eine neue mitgeben wollte. Nein Danke! Ich wollte dann doch lieber das Geld zurück. Der Appetit ist mir erst einmal vergangen.

Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg halt zum kommen.

[FIJI WASSER]
Fiji Wasser im für nur 6,23 €

 

Jo@chim vom antibuerokratieteam kommentiert einmal mehr und sehr schön, jenes pubertierend Verhalten selbsternannter Politikgrössen, welches man auch schon in anderen Biotopen als der Blogosphere beobachten konnte.

Früher trollten sie sich durch -, und diverse WWW-Foren, heute sondern sie das ganze im eigenen Blog ab. Das hebt die ganze Show natürlich auf eine neue Ebene. Virtuell eins in die Fresse hauen wird noch virtueller, der in die Fressegehauene muss nicht mal was davon mitbekommen. Bekommt er es doch mit kann er in seinem eigenen Blog zurückkeilen und geifern und die Kommentarfunktion des üblen Gegenspielers zumüllen, der das dann wieder löscht.

Social Software habe ich mir anders vorgestellt ;-)

Erschreckendes wusst heute unser geheimer Informant Anonymous zu berichten. Nicht nur das Er ein parapsychologisches Bewusstsein entwickelt hat. Nein, die ganze Gegend hier in Kreuzberg scheint betroffen zu sein. Fahrstühle kommunizieren untereinander, schicken sich verschlüsselte Botschaften und öffnen die Tür, ohne dass man DEN KNOPF gedrückt hat. AnonymouSteffen ist dies heute in der Dieffenbachstraße mit dem hier abgebildeten Exemplar passiert.

[AUSSENFAHRSTUHL ALICE]
Fahrstühlin des Wissens

In Zusammenhang mit den sensationell brutalen Paparazzifotos von Bob, an welches wir diese Woche unter schwierigsten Bedingungen gelangen und veröffentlichen konnten, ergibt sich eine Kausalkette die nur zu einem Ergebnis kommen kann: Fahrstühle streben nach der Weltherrschaft! Nicht 42 ist die Zahl der Zahlen sondern E12345.

Da die noch junge Wissenschaft der Fahrstuhlogie bisher keinen Weg gefunden hat die verborgenen Kommunikationswege der Fahrstühle zu entschlüsseln, taufete Anonymous sie auf den Namen Alice.

Und wieder einmal ein Beweis dafür, dass es keine Theorie gibt, die blöd genug ist, als das nicht ein paar Forscher daran glauben: "Die total komplexe Mausefalle" bei Telepolis über einen Artikel zum . Erschienen in der Kreisklasse der wissenschaftlichen Zeitschriften.

oder: schwülstige Software

Gestern hatte ich mit einem Consultant eine kurze Diskussion über Convenience-Methoden in . Wir sind beide zum Schluss gekommen, dass diese selten nötig sind und sich erst im Laufe der Verwendung einer API als sinnvoll herausstellen. Vermeiden sollte man sie in den ersten Releases einer Software. Sie stellen Entwicklungsbalast dar und verführen dazu sie als Einstiegspunkt bei der Implementierung einer API zu verwenden.

Kurz kamen wir dabei auf auf die Plattform zu sprechen. Ihm sei die ganze Plattform zu schwülstig. Ein sehr schöner Begriff :-) Allerdings konnte auch er mich nicht erklären warum ein in .NET Informationen zu einer CultureInfo mitschleppen muss. Und warum muss dann noch der Unterschied gemacht werden ob es sich um eine -Culture handelt oder nicht? Soetwas gehört nicht zum primären Domänenwissen einer Nebenläufigkeit. Auch nicht irgendwelche Remotekontexte. Wozu brauche ich das bei nebenläufigen Berechnungen?

Vielleicht kann mir hier irgendwann mal jemand einen erhellenden Einblick geben.

Je schärfer die Fundstelle, um so unschärfer die Information

Die Diskussion innerhalb der Union über das Kirchhof-Konzept, schon im Vorfeld der Bundestagswahlen, zeigt eigentlich nur, dass die Union nicht reformfähig ist.

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Aussage von zum Thema: Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass man mit der Flat-Tax (Einheitssteuer) soziale Gerechtigkeit herstellen kann. Aber das hätte ich gerne bewiesen. Diese Aussage möchte ich von ihm einmal hören, wenn einer seiner Parteifreunde wieder einmal einen abstrusen Vorschlag zur Erhöhung der inneren Sicherheit abgibt.

Webclients, dass ist heute das Schlagwort. Es ist schwer Entscheidern den Vorteil eines Rich Clients zu verkaufen. Sie haben in den letzten Jahren Millionen aufgwand eine Webinfrastruktur aufzubauen. Sie haben sich daran gewöhnt ihr bisher intuitiven Applikationen kompliziert über eine Weboberfläche zu bedienen. Wer immer Dateiopereationen z.B. in einem Webportal wie dem Webtop von Documentum durchführen musste, weiss wovon ich rede. Jede Datei muss einzeln angeklickt werden, nur um sie z.B. zum löschen zu markieren. Soetwas macht keinen Spass. Für die Interaktion mit nicht webkompatiblen Formaten mussten Krücken geschaffen werden, die in keinster Weise komfortabel zu nennen sind. Die wird da keine Fortschritte bringen. Das Request-Reponse-Modell einer Webumgebung bleibt bestehen, mit allen Einschränkungen einer Weboberfläche. Komplexer wird nur das Programmiermodell, da der Client jetzt nicht nur anzeigt, sondern auch noch die Logik beinhalten muss, wie die Daten in das Anzeigeformat eingebaut werden müssen. Die Aufwände werden grösser, was ich als Entwickler nicht unbedingt so schlecht finde. Die Verkäufer schon :-)

In so einer Phase ist es schwierig zu begründen, warum eine Applikation auf den klassischen -Elementen aufgebaut werden sollte. Im Nuxeo Blog von Eric Barroca gibt es für dieses Vorgehen einige gute Argumente. Gerade die Plattform, welche in Eclipse 3.0 eingeführt wurde, bietet sich als Rich Client Portal geradezu an. Damit lassen sich dann auch wieder komplexe Interaktionen realisieren, z.B. die 3D-Ansicht eines Netzwerkes, durch welches man schnell navigieren kann.

Schade das Mudder Merkel nicht heisst. Das Lied passt besser zu Politikern.

Wenn eine andere Spassbremse als Mullah Omar, zum Beispiel dieser drittklassige Theodiktator , eine gegen einen missliebigen Andersdenkenden wie , dessen Bücher ich selbst auch als hirnerweichend blöde empfinde, erlässt, brüllt die gesamte Menschheit (oder diejenigen, die sich gerade dafür halten) auf und schreit Zeter und Mordio. Ganz schlimm, das was der Khomeini da gemacht hat.

Ruft ein theokratischer Kapserl aus den USA, der vermutlich ein paar Millionen Wählerstimmen steuern kann, zum Mord an einem anderen, gerade auch etwas unbeliebten Staatschef, auf, dann ist das allenfalls unangebracht. Fragt sich natürlich was unangebracht in diesem Zusammenhang bedeutet. Zur Zeit unangebracht? Oder immer unangebracht? Denn auch bei , einem ehemaligen Buddy von Donald Rumsfeld, war das einige Zeit unangebracht. Irgendwann kam es dann aber doch zu offiziellen Mordaufrufen seitens des Weissen Hauses. Aber das, was dieses Theodingsbumsarschloch da absondert, fällt vermutlich ebenso in die Kategorie freie Meinungsäusserung wie eine Khomeini-Fatwa. Zumindest vom jeweils anderen Standpunkt aus gesehen.

Ich werde in Zukunft ein paar Rezensionen hier in den Blog stellen, die einigen Lesern eine Hilfestellung zum Buchkauf sein können.

Ich möchte aber darauf hinweisen, dass ich zum Vergnügen lese und keinen intellektuellen Anspruch an die Bücher stelle. Für mich sind sie Unterhaltung!

Ich bevorzuge Krimis und Liebesgeschichten, manchmal auch beides in einem :-), aber ich lese auch andere Sachen. Außerdem hat jeder Mensch eine andere Art und Weise, Bücher zu lesen und zu verstehen. Vielleicht habt ihr mit meiner Hilfe ein paar nette Stunden. Viel Spass also...

Der Roman ist endlich mal was anderes. Ich war erstaunt, wie man früher mit den gefährlichen Stoffen umgegangen ist.

Der Leser erfährt einen netten Einblick in das vermeindliche Leben von Marie Curie und Blanche Wittman. Aber mir persönlich gefielen die Einwürfe des Autors aus seinem Leben nicht. Außerdem bleibt die Figur der Blanche Wittman und ihre Rolle als Medium sehr nebulös. Der Autor erzählt zwar eine Menge über diese Frau, aber irgendwie scheint die Person nicht fassbar zu sein.

Das Buch soll ja auch die verschiedenen Formen von Liebe darstellen. Aber für mich zählten nicht so sehr die Verbindungen von Mann und Frau, sondern die zwischen Blanche und Marie. Aus einem Angestelltenverhältnis wird eine Freundschaft. Ob diese zumindest zu Beginn auf Mitleid oder Mitgefühl baut, ist nicht klar. Denn Blache wird aufgrund der Arbeit krank und pflegebedürftig und Marie nimmt sich ihrer an.

Nett zu lesen, aber ich finde es nicht so gut, wie es gelobt wird.

Ein ganz nettes Buch, aber man muß schon viel lesen, um die ganzen verworrenen Geschichten und Personen auseinanderhalten zu können.

Mir gefiel die Sprache nicht. Einfach zu herb und ich glaube auch nicht, dass ganz Schottland so schlecht ist.

Insgesamt ein nettes Buch zum ausleihen.

Oder versaufen die Dummen?

Wenn jetzt die Bayern wegen des Stoiber-Edes Geiz alle versaufen, dann bleiben ja nur die Dummen übrig. Oder umgekehrt?

Dank an den frustrierten Oberbayern-Fan Tze Kah für die Inspiration.

Nachdem Bob zum ersten mal in der Öffenlichkeit auftauchte und sich erste Fangruppen bildeten, ich schon Angst hatte, dass Bob nicht Bob ist, sondern eine Zemänta, hier jetzt ein neues, erschütterndes Paparazzifoto aus der Welt der parapsychologischen Fahrstühle:

[FAHRSTUHL BOB MIT DEN SKELETTEN BODO UND DER UNBEKANNTEN]
Bob, Bodo und eine unbekannte, blonde Begleiterin

 

[HELM - GRAFFITI]
Helm
[GESICHT - GRAFFITI]
Gesicht

 

[GOLEM - GRAFFITI]
Golem
[HEAVEN IS A DESTASTER -  GRAFFITI]
Mony

Und da es Sachbeschädigung ist:

[BULLE - GRAFFITI]
Schutzmann

Künstler: unbekannt

Soetwas wird das hier sicherlich nie gewinnen. Meine Kreativität ist da eher unterentwickelt. Allerdings habe ich heute gesehen, wie der Eindruck bei einer 1400er Auflösung ist. Da hilft nichts, es muss etwas passieren :-(

Fordert der Kollege am Arbeitsplatz gegenüber seinen Rechner auf ein paar kleine Test abzuarbeiten, beschwert sich die Maschine gleich mit der gefühlten Lautstärke eines startenden Spaceshuttlestarts.

Macht auch keinen Spass. Kann aber Vorteile haben… Nur welche?

Was nützt einem die beste Micorsoft Project Schulung wenn die Software nichts taugt. Ich habe selten ein Programm benutzt, welches sich so unintuitiv bedienen lässt. Die ist schlechter als die von Blender vor Jahren, weil es dort keine gab. Das Einrücken der Vorgänge funktioniert nach einigen Cut 'n Pastes nicht mehr korrekt. Und das alles bei nicht einmal 100 Taks. Für grössere Projekte nicht zu gebrauchen :-(

Liebe Unterhaltungsindustrie,

ich bin ein geduldiger Mensch. Ich kann verstehen, dass ihr Geld verdienen wollt. Deswegen habe ich auch keine Raubkopien. Seit meiner Zeit als Softwareentwickler auf dem . Damals hatte ein Bekannter eine Raubkopie eines Programms, welches ich geschrieben habe. Es war bares Geld, welches mir dadurch entgangen ist. Ich kaufe tatsächlich noch CDs und die Anzahl der von mir angefertigten ist verschwindend gering. Ich arbeite seit 1995 privat nur mit Linux, weil ich mir als Student Windows, Office und Konsorten nicht leisten konnte.

Ich habe noch CDs gekauft, als die auf den Markt kamen. Aber etwas fing an in mir zu nagen. Langsam aber stetig. Wir kauften die erste CD, die ich nicht mehr am Rechner hören konnte, Soulmates von Mandoki. Ich hielt immer noch zu euch. Wir kauften die DVD Das fünfte Element, es liess sich nicht richtig im DVD Spieler (Playstation 2) abspielen. Und immer noch hielt ich zu euch. Dann kauften wir eine DVD mit Monsoon Wedding. Die Scheibe hat die Playstation nicht einmal mehr erkannt. Ausgeliehene DVDs? Fehlanzeige, da geht gar nichts mehr.

Mir ist es egal wer die Schuld daran trägt, dass sich irgend etwas nicht abspielen lässt. Mir ist es egal, ob die Playstation das nicht kann oder eure Inhaltsträger nicht kompatibel sind. Ihr verseht die Geräte und Scheiben z.B. mit dem DVD Video-Zeichen. Dann erwarte ich, dass alles zusammen funktioniert. Wie, ist nicht mein Problem als Kunde. Dafür bezahle ich!
Jetzt lese ich, dass Sony CDs so manipulieren will, dass sie nicht mehr mit iTunes funktionieren. Ihr tragt eure Spielchen auf dem Rücken eurer ehrlichen Kunden aus. Was bildet ihr euch eigentlich ein? Ihr müsst uns die Füsse küssen. Jeden Tag! Denn wir sorgen dafür, dass ihr überhaupt existiert!

Ich vermute, dass es schlimmer werden wird, wenn ich den Streit zwischen dem Blu-ray Disc- und dem HD DVD-Konsortium verfolge und wie die ganze Format-, - und Kopierschutzdebatte dort angegangen wird.

Es ist nicht mein Job als Konsument euch Lösungsvorschläge zu machen. Deswegen kündige ich vorerst meinen persönlichen Vertrag mit euch. Inhalte werde ich in Zukunft erst einmal irgendwie besorgen. Wenn sie mir gefallen und ich sicher sein kann, dass sie auch in einem überschaubaren Zeitraum, von, sagen wir mal 25 Jahren (beim sieht man ja, dass es geht), nutzbar sind, dann kann ich mir vorstellen, euch für den Inhalt nachträglich zu entlohnen. Dies ist die einzige Möglichkeit, die ich als Konsument habe, euch zu disziplinieren.

Mit freundlichem Gruss

Sascha Kohlmann

Martin möchte das mal klargestellt haben

Martin fragte mich dieser Tage per Mail, was denn meine Haarfarbe sei. … braun? Oder schwarz? Oder grau? Oder durchsichtig? Oder nicht - wähl - bar? Oder inzwischen pink?….

In der Familie nennen wir es strassenköterblond. Frau findet die naturgrauen Strähnchen darin sexy. Aber ich vermute einmal Martin meint das virtuelle, stark ins Gelb gehende, Orange.

[OWLEYE] Das die Identitätsüberprüfung anhand von Personalausweisnummern nicht gerade sehr sicher ist, sollte inzwischen herumgesprochen haben. Allerdings ist dieses Verfahren um einige Nuancen sicherer, als jenes, welches Ossi Urchs scheinbar für den Zigarettenkonzern Reemtsma mit entwickelt hat. Bei diesem Verfahren werden einige Personenstamdaten mit dem Datenbestand der SCHUFA abgeglichen. Diese sendet dann eine Bewertung der Übereinstimmung der Daten an den Anfragenden zurück. Anhand dieser Bewertung kann der Anfragende dann entscheiden, ob diese Stammdaten seinen Anforderungen genügen. Der an der ganzen Sache liegt klar auf der Hand. Stammdaten über einen Menschen kann man sich recht schnell besorgen. Über mich z.B. im Impressum oder eine DENIC Abfrage zu dieser Domain (nagut, der Vorname ist etwas anders :-) ). Auch das Telefonbuch ist eine gute Quelle solcher Daten, ebenso die Eltern. Durch ein paar läppische Tests z.B. bei der Marke West lässt sich ganz gut ermitteln welche Daten abweichen können. So gewährt einem das System beispielsweise Zugang bei einer nicht ganz korrekten Anschrift und/oder einem falschen Geschlecht und/oder einem falschen Geburtsdatum.

Statt security through obscurity jetzt mal wieder Identitätsdiebstahl leichtgemacht.

Steffen hat mich heute auf die Website Zen Garden aufmerksam gemacht. Dort wird die -Technologie ziemlich genial ausgereizt. Hat mich beeindruckt.

Eine Zensur findet nicht statt so steht es in Artikel 5 des Grundgesetzes. Wenn die katholische Kirche allerdings zum Weltjugendtag einlädt und sich das mit Steuergeldern finanzieren lässt, dann findet sie, laut Stern, doch statt.

Gefunden über den Schockwellenreiter

Eindrücke über eine zu komplexe Technik

Die moderne Welt ist voller Fallstricke. Technik macht unser Leben nicht einfacher, sie versucht nur die Komplexität hinter einer einfachen Fassade zu verstecken. Das klappt leider viel zu selten, weil das Geschäftskonzept Einfachheit nicht einfach zu erreichen ist. Am Wochenende habe ich wieder einmal ein sehr anschauliches Beispiel dafür erhalten. Wir waren in Nordenham bei meinen Eltern. Eine der Hauptaufgaben war es das neu angeschaffte Navigationsgerät, kein TomTom, sondern ein PDA von Yakumo, so zu konfigurieren, dass der Jahresurlaub stressfreier wird. Dieses Unterfangen artete für mich in Stress aus.

Ich kann noch so gerade verstehen, dass der Verkäufer des technischen Wunderwerkes davon ausgeht, dass ein Käufer des selbigen einen Windows PC hat. Haben meine Eltern allerdings nicht. Also haben wir einen mitgebracht. Auf dem war zum Glück noch Windows installiert. Darauf kann man dann, in einer schier endlosen Prozedur, erst einmal das nötige Kartenmaterial von Marco Polo installieren. Nachdem das erledigt war schloss wurde der PDA mittels des mitgelieferten Kabels an den Rechner angeschlossen. In der Kartensoftware hätte jetzt die Option zum übertragen neuer Karten auf den PDA nicht mehr ausgegraut sein sollen. Der geneigte Leser ahnt was kommt, die Option war natürlich weiterhin ausgegraut. Auch nach einem Neustart des Rechners. Dafür teilte die Software jetzt mit, dass nicht installiert ist. Dies allerdings nicht etwa mittels einer, auch für Laien, verständlichen Mitteilung, sondern nur darüber, dass ein eintrag nicht vorhanden war. ActiveSync war tatsächlich nicht installiert. Kein Problem. In der PDA Kurzbeschreibung steht, dass die Software auf der mitgelieferten CD vorhanden ist. Leider war auch nach längerem suchen keine solche CD aufzufinden. Meine Eltern versicherten mir ein ums andere mal, dass sie mir alle CDs, die im Karton lagen, gegeben haben. Sowas kann in Familien sehr stressig werden.

Wenn man keinen Computer hat, hat man in der Regel auch keinen Internetzugang. Und da meine Eltern aus Mangel an Interesse auch nicht wissen, ob es in Nordenham ein Internetcafe gibt, wurde es jetzt kompiliziert. Denn als Rentnerehepaar kennt man auch nicht unbedingt viele Menschen in der näheren Umgebung, die soetwas haben. Also haben wir meinen Bruder angerufen. Der hat allerdings weder einen CD-Brenner, noch einen auf welchen er die Software hätte kopieren können. Abhilfe gab es dann bei Gabis Schwester, die nur ca. 50 Km entfernt wohnt. Sie hat zumindest einen ISDN Zugang und einen Brenner, so dass die Software aus dem Netz geladen werden und auf CD übertragen werden konnte. Auf dem Notebook konnte dann auch alles installiert werden. Schöne neue Welt.

Dann ging es an die Karten. Das erstellen einer Neuen ist mit den dazugehörigen Assistenten gar nicht schwierig und man kann es mit etwas Computererfahrung ohne Handbuch durchführen. Laien haben keine Chance! Die müssten sich erst einmal das Handbuch durchlesen. Entweder direkt am Bildschirm (igitt) oder ausdrucken. 94 Seiten sind dabei nicht ganz ohne, aber machbar, wenn man, man ahnt es, einen Rechner und gar einen Drucker hätte…

Es ging auch ohne. Einfach die installierte Karte (siehe oben) auswählen und beschreiben was alles mit abgebildet werden soll (Sehenswürdigkeiten, Campingplätze, Tankstellen, Golfplätze, Hotels usw.). Ist das erledigt kommt ein kleiner Dialog, welcher sagt, dass, je nach Datenmenge, auf die Berechnung einige Minuten gewartet werden muss. Einige ist dabei ein relativer Begriff. Denn die Berechnung ging relativ schnell. Sie dauerte nur ca. 360 Minuten pro Karte. Ein Notebook mit einem 1,4 GHz Prozessor ist eben nicht das schnellste. Dabei kann man noch nicht einmal Karten der Schweiz und Italien zusammenführen. Nein, im PDA erscheint jede Karte einzeln. Für die Routenplanung nicht gerader sehr kompfortabel.

Zwischenfazit: Zu kompliziert und für Computerlaien vollkommen ungeeignet.

Für Fußgänger, die sich die Innenstädte, z.B. von Florenz, anschauen möchten sind solche PDAs mit ihrem doch recht kleinen Display völlig ungeeignet. Ist der Kartenausschnitt so klein, dass die Beschriftung der Strassen, Hotel, Sehenswürdigkeiten usw, eingeblendet werden kann ohne das es eine unentwirrbare Buchstaben- und Iconsuppe wird, geht der Überblick verloren. Ewig die Ausschnittsgrösse ändern führt nur zu dazu, dass man das Ding aus Frust vom von schmeisst. Wenn man nicht vorher dagegen gelaufen ist.

Da ich schon einmal das Ding in Hände hielt habe ich auch ein wenig damit herumgespielt und die Notizfunktion ausprobiert. Leider hatte die Schrifterkennung bei mir keine Chance. Die Ergebnisse waren sehr lustig, aber nicht zu gebrauchen. Und da ich meine Handschrift nicht der Technik anpassen will, da ich nicht einsehe, dass ich mich den Macken der Technik unterwerfen soll, bleibe ich vorerst beim papierenen Notizbuch. Ausserdem störte mich bei der Software, dass ich wieder mit soetwas nebensächlichem wie einem Dateisystem zu tun habe. Kann man soetwas nicht vor dem einfachen Benutzer ausblenden? So hingegen war das ganze System voller Neuer Ordner, die „irgendwie” vom Himmel gepurzelt sind ;-)

Fazit: Ich bin von der ganzen Technik in keinster Weise überzeugt, eher masslos entäuscht!

gehören zur Urbanisation, wie Klosprüche zur Hygiene. In wurden schon über 10.000 solcher Kunstwerke mit viel Geld für die Nachwelt konserviert. Wir verfolgen diese Art der Strassenkunst als Verbrechen. Dabei hat man sich auch damals nicht gewählter, höchstens lesbarer, ausgedrückt:

  • Hier habe ich jetzt gerade ein Mädchen von schöner Figur gevögelt, die von vielen gerühmt wird. Aber drinnen war nur Schlamm.
  • Eine behaarte Muschi lässt sich viel besser vögeln als eine unbehaarte; sie hält die Wärme besser und kitzelt das Schwänzchen.
[GRAFFITI VIRUS]
Virus
[URBANIST]
Sind wir nicht alle kleine
Urbanisten?
[AUSGANG ZU "GANG" GEMACHT]
Yoh!
[(F)ICK UND DU + HERZ]
Ick und du

Zitatquelle: Angelika Dierichs, Erotik in der Römischen Kunst, Mainz 1997, S. 85.

Künstler: unbekannt

Mindestens

13 kg

In knapp 3 Monaten. Brutto! Oder Netto? Das ist hier die Frage, Mudder Merkel :-) Auf jeden Fall weit unter 150 kg. Ohne Weight-Watchers! Ohne Brigitte! Ohne Slimfast! Only a little bit Disziplin ... Und Frau.

Was wollt ihr eigentlich? Ihr, Lichtwesen, alias Martina Kausch aus  Lübeck und Wilhelm Entenmann, alias Schogo-TV? Ihr treibt euch im Netz herum, bashed was das Zeug hält und wenn ihr genug von dem Spiel habt, dann schickt ihr eure Anwälte.

Bisher fand ich das Spiel um den Neuköllner Selbstdarsteller Marcel Bartels mit seinem Parteibuch ja noch irgendwie komisch. Aber der Schwachsinn, den ihr da gerade abzieht, lässt den Bartels wie ein Opfer aussehen. Wenn ihr nicht mal so einem Furz von einem aushaltet, solltet ihr das mit dem bloggen erst einmal sein lassen und an diversen Politforen üben. Diese Art der sozialen Kompetenz musste der Bartels hart und schnell lernen und ich möchte, aus eigener Erfahrung heraus, nicht in seiner Haut gesteckt haben. Er hat die Kompetenz jetzt vielleicht. Ihr mit Sicherheit noch nicht. Was seid ihr also?

Der Management Circle schwächelt. Letzte Woche keine Post bekommen.

Erkenntnisse aus einem Ausflug nach :

  • Hat man das Fernglas einmal mit, braucht man es nicht.
  • Schafft man es nicht bis an die Wasserkantem, laufen die Segler garantiert unter Segeln aus.
  • Nur weil Ostdeutsche frustriert sind, ist es noch lange nicht entschuldigt, stur Links zu fahren.
  • Nur weil BMW-Fahrer die bessere Wahl getroffen zu haben meinen, müssen sie noch lange nicht wie bescheuert drängeln. Audi ist auch aus Bayern.
  • Für ein Höhenfeuerwerk 1100 Km zu fahren, lohnt sich nicht.

Auf java.net hat Janice J. Heiss einen Artikel unter der Überschrift "JXTA Technology Brings the Internet Back to Its Origin" veröffentlicht. Darin beschreibt er, dass die JXTA Technologie durch das aufspannen eine virtuellen Netzwerkes über das bestehende Internet, dieses zurück zu seinen Wurzeln bringt. Diese Wurzeln liegen in der Ausfallsicherheit, sprich sicher gegen , die den ganzen Austauschknoten physikalisch vernichten. Ebenso schwärmt er davon, dass durch die JXTA PeerGroups und die UUIDs das hierarchische und damit fehleranfällige überwunden wird. Einen solchen Fehler hat es gegeben, als der Irak aus politischen Gründen aus dem DNS verschwand und damit virtuell praktisch nicht mehr existent war.

Begründet wird dies durch die von ihm postulierte Tatsache, dass durch die wachsende Bandbreite des Einzelnen, das asymetrische Client-Server-Modell in den Hintergrund gedrämgt werden kann. Bandbreite und CPU Ressourcen stehen dem einzelnen verstärkt zur Verfügung und er kann es in das Netzwerk einbringen.

Es ist gerade einmal zwei Tage her, dass ich in "Es war einmal..." genau diesem widersprochen habe. Durch die Technologie wird die von Janice beschrieben Welt verhindert.

Ebenso wird das Internet durch JXTA nicht ausfallsicherer für die einzlenen Peers. Durch wirtschaftliche und politische Zwänge ist es bereits heute so, dass die Anzahl der Austauschknoten (Peers) im Internet immer gringer wird. Politische Zwänge können durch Zensurbehörden via z.B. in China sein, die so die Datenströme besser kontrollieren können. Auch im transatlantischen Datenverkehr gibt es nur einige wenige Austauschpunkte, die eben auch für die bessere Überwachung eingerichtet (reduziert) wurden. Innerhalb Deutschlands nimmt das eine solche zentrale Position ein. Auch wenn dieses etwas redundanter ausgerichtet ist, so reicht doch die physikalische Zertörung dieses Knotens, z.B. durch einen der vielbeschworenen Terroranschläge, um die Netzinfrastruktur ganz erheblich zu beeinträchtigen. Ein virtuelles Netzwerk, wie es JXTA ist, ersetzt eben nicht das wirkliche physikalische Netzwerk.

So richtig ankotzen tun mich gerade diese Arschlöcher, die aus ihrem Elfenbeinturm heraus dem bajuwarische Schmalspurkasper Ede Stoiber bei seinem Ostbashing Recht geben. Diese Wichser, die schon mit der Muttermilch den Zucker in den Arsch geblasen bekommen haben, können in ihrem ganzen arroganten Scheuklappendenken gar nicht nachvollziehen, was es heisst, mal eben die ganze gewohnte Umwelt zu verlieren. In ihrem elitären Gewäsch vergessen sie (wahrscheinlich wissen sie es nicht einmal), dass alleine die Integration des in die Bundesrepublik und der Umbau der dortigen Montanindustrie ein viertel Jahrhundert gedauert hat. Und dabei ging es nicht um 16 Millionen Menschen (hallo ihr Idioten, es handelt sich um Menschen und nicht um Maschinen) wie heute, sondern um etwas mehr als eine Million.

Wo sind sie denn, die , die der versprochen hat? Durch deren pure Existenz es die Frustrierten gar nicht geben würde? Wir alle wollten die Einheit. Und ihr habt euch daran aufgegeilt, dass die Diktatur des SED Regimes von der Gechichte hinweggefegt wurde. Jetzt lernt auch mit den Folgen leben. Verwöhntes Pack!

Laut der Netzeitung wird Chris DiBona, Open-Source-Manager bei Google, in der Zeitschrift «Computer Business Review» mit den Worten zitiert:

Warum sollten wir die Kontrolle über unsere Software einer anderen Firma übertragen?

Damit begründet er seine Ablehnung gegenüber Windows als Betriebssystem, da man bei erst fragen müsse, ob man am Programmcode Änderungen vornehmen darf. Ich werde Chris DiBona daran erinnern, wenn ich mal eine GB-X00X in die Hände bekomme.

oder: Stoiber find ich toll

Also ich finde grossartig was der Stoiber im Wahlkampf absondert und kann mich darüber gar nicht aufregen. Durch sein beschimpfen des Souveräns macht er den besten Wahlkampf für den politischen Gegner, den man sich wünschen kann. Allerdings fragt man sich bei den letzten Äusserungen von ihm, oder auch vom Schönbohm/Söder [weitere Namen hier einfügen], dann doch wer denn dieser Gegner ist :-)

Also Ede! Tritt der Mudder Merkel noch ein wenig mehr ins Kreuz! Gibs ihr! Mach sie alle!

Abschliessend noch die Frage: Wenn ihr nicht gewählt werdet, ist Angie dann auch eine Frustrierte? Oder ist sie vom eurem Parteifreundequatsch schon jetzt so frustriert, dass sie lieber die Kommunisten wählt. Nur um die CSU zu verhindern?

Und jetzt auf in die , die die CDU ja vor Jahren im Osten erschaffen hat, welche die Sozen in 7 Jahren verzockt haben und die mich immer noch den kosten.

Der eine schrieb mir, dass die Bilder Geister darstellen. Der empirische Test mit Kollegen ergab, dass sie, wie ich, ein Kondom sehen. Wat denn nu? Denken wir nur an Sex oder ist aus unserem Bewusstsein schon wieder verschwunden?

Andere fragten zurück was Zorn damit zu tun hat. Hä?

[GEIST ODER KONDOM?]
Dieffenbachstraße 63 - Berlin/Kreuzberg
Was ist das?

 

[BUSH UND BIN LADEN ZEIGEN AUFEINANDER - UNTERSCHRIFT: KRIEG IST TERROR]
Terror ist Krieg

 

Heute lese ich, dass Politiker auch komisch sind. Erstaunt bin ich darüber nicht sonderlich. So liess Wolfgang Thierse gestern gegenüber der «Berliner Zeitung» zum kommenden Verfassungesgerichtsurteil zur Bundestagsauflösung verlauten:

Es wäre eine große Überraschung, wenn das Bundesverfassungsgericht zu einer anderen Entscheidung käme - nachdem bereits drei andere Verfassungsorgane sich einhellig für diesen Weg zu Neuwahlen ausgesprochen haben.

Habe ich vor einer Woche schon mal kommentiert: Journalisten sind komisch

Vor langer langer Zeit, da begab es sich das Träumer das Internet für eine Revolution hielten. Die davon träumten jenes – seit Ewigkeiten herrschende – System zu Staub zerfallen zu lassen. Nicht mehr nur ein paar wenige Könige sollten Informationen anbieten, sondern jeder soll dies tun können. Das sollte die Menschen befreien aus der Sklaverei der Unterhaltunsgindustrie. Jeder solle in Zukunft Informationen anbieten können, denn durch das Internet werden die knappen Ressourcen der elektromagnetsichen Wellen, die den Inhalt der Radio- und Fernsehstationen transportieren, umgangen (wobei mir bis heute niemand schlüssig erklären konnte, wieso es sich ein Staat anmaßen kann eine elektromagnetische Frequenz, deren Erzeugung jeder bewerkstelligen kann, als sein Eigentum zu betrachten, um ihre Nutzung für zu verkaufen).

Leider erwies sich das Erzeugen von Inhalten als äusserst mühsam und viele der Geschundenen dachten gar nicht daran selbst etwas zu erschaffen. Viel einfacher ist es doch sich der andere Leute Arbeit einfach so zu nehmen. Für lau. Über den zum Beispiel oder einen seiner Artgenossen. Ja, sie informierten sich auch. Sie lasen die Zeitschrifte, für die sie bisher viel Geld ausgegeben hatten jetzt für gar kein Geld mehr im Internet und sie priesen dies als den neuen Weg. Sie merkten nicht, dass dies kein neuer Weg ist sondern der alte, nur in neuer Verpackung.

Und es begab sich eine Zeit, in der die Technologie immer stärker vorranschritt. verschwanden und wurden durch Modems ersetze. Die klassischen verschwanden und die Konsumenten erfreuen sich an der Technologie und ignorieren das kleine A, welches viele davor stehen haben. Was macht schon ein A aus, wenn man die neuesten Verkündigungen der Götter jetzt noch schneller bekommen kann? Das A macht leider sehr viel aus, denn es bedeutet, dass der Konsument sich damit abgefunden hat nur Konsument zu sein. Das A steht für und bedeutet, dass man zwei verschiedene Geschwindigkeiten im Internet hat. Etwas geht schnell, etwas dagegen ist langsam. Sehr viel langsamer sogar. Und damit ist dann auch technisch die Welt wieder in Ordnung. Einige wenige bieten Informationen an und die schauen weiter zu und nennen ihr eseln obwohl sie gar nicht richtig sharen können.

Und wenn sie nicht verblödet sind, dann glauben sie noch heute, dass das Internet die Welt freier macht. Und das wollen die meisten auch gar nicht. Die wollen nur weiter billig schmarotzen.

Java in a Nutshell aus dem Hause O'Reilly. Der Klassiker für Java 5 ist jetzt schlappe 1224 Seiten dick. Ich suche noch den geeigneten Nussknacker.

Aus der Rubrik „Nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird”:

Die Telefone glühen! Wir hatten heute einen Anruf…

Nachdem ich gestern einen Artikel in einem bekannten Magazin gelesen habe, habe ich nunmehr nicht mehr die Qual der Wahl...

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Maven ist eines der besten technischen Projektverwaltungstools welches ich kenne. In den letzten Tagen konnte ich mich wieder einmal von der Mächtigkeit dieses Werkzeuges überzeugen. Das Problem lag diesmal im Namensschema für JAR-Dateien, welches maven vorschlägt. Dieses besteht aus den Teilen name-version.jar. Dabei ist es möglich die Version auch weg zu lassen. Allerdings hat man dan wiederum das Problem, dass gerade die Abhängigkeiten nicht ehr sauber aufgelöst werden können. An sich ist das kein Problem. Man nimmt einfach eine Softwareversion und nennt die JAR-Dateien derart um, dass man ihnen eine Versionsnummer verpasst. Aus jini-core.jar wird zum Beispiel jini-core-2.0.2.jar.

Problematisch wird diese Bezeichnung dann, wenn in einer weiteren JAR-Datei mittels des Class-Path Attributes in der Manifestdatei auf jini-core.jar verwiesen wird. Durch die Umbenennung wird die korrekte Datei dann von der Laufzeitumgebung nicht mehr gefunden. Alternativ kann man den Inhalt aller Class-Path Attribute anpassen. Allerdings ist auch dieses vorgehen fehleranfällig, da nicht immer alle Fremdbibliotheken, manchmal schon aus rein lizenzrechtlichen Gründen, geändert werden können.

In einem solchen Fall sollte man die groupId des <dependencies> Bereichs der project.xml ausnutzen und jede Distribution in eine eigene Gruppe legen. In diesem Fall die Gruppe jini-2.0.2. Der <dependencies> Bereich würde dann ungefähr so aussehen:


    <dependencies>
        <dependency>
            <groupId>jini-2.0.2</groupId>
            <artifactId>jini-core</artifactId>
        </dependency>
        ...
    </dependencies>

Ein Problem sollte bei diesem Vorgehen allerdings nicht verschwiegen werden. Die Abhängigkeitenprüfung, die sich z.B. über den Reaktor erreichen lässt kann dann eventuelle Versionskonflikte nicht mehr automatisch erkennen. Dies muss dann wieder händisch erledigt werden.

Die Wolken über dem Alexanderplatz haben heute Mittag ein traumhaftes Multiebenenscrolling hinbekommen.

Von :

Der Staat wird mit größeren Bollwerken und Truppen bestürmt als verteidigt, da verwegene und verruchte Menschen durch eine kleine Geste und sogar auf eigene Veranlassung gegen den Staat aufgebracht werden; die anständigen Bürger sind auf irgendeine Art träger, kümmern sich nicht um die Anfänge politischen Unheils und werden schließlich erst durch die Unausweichlichkeit selbst aufgerüttelt, so dass sie selbst manchmal durch ihr Zögern und durch ihre Trägheit, während sie sogar unter Verlust ihres Ansehens die Ruhe behalten wollen, beides verlieren. Diejenigen aber, welche die Vorkämpfer des Staates sein wollen, bleiben sich nicht treu, wenn sie zu leichtfertig sind; wenn sie zu ängstlich sind, lassen sie den Staat von vornherein im Stich: nur diejenigen halten durch und nehmen alles um des Staates willen hin, die von der Art sind, von der dein Vater, Marcus Scaurus, war, der allen Aufrührern von Gaius Gracchus bis hin zu Quintus Varius Widerstand leistete, den niemals irgendeine Gewalthandlung, irgendwelche Drohungen, irgendeine Anfeindung ins Wanken brachte.

Gefunden über blogtaku42 und hier ausnahmsweise mal komplett zitiert.

hat heute zum Auftakt auf der in Frankfurt zehn Dinge vorgestellt, die frei sein müssen. Dabei geht es ihm primär um Content, also Enzyklopädie, Wörterbücher, Kunst und Musik, aber auch Material zur Bildung. Allerdings denkt er die Schritte nicht konsequent zu Ende. Es fehlen die Gesetze als elftes Ding. Warum diese von Fachleuten in irgendwelchen Ministerien in Zusammenarbeit mit Verbänden, die durch nichts dazu ermächtigt sind, intransparent für den , entwickeln. Warum nicht mittels eines Wikis von allen Interessierten? Ich kann mir gut vorstellen, dass dabei stabile Entscheidungen zustande kommen und die Akzeptanz für die Politik in der Gesellschaft stark ansteigt.

Der Autor des Spreeblick, Johnny Haeusler, hat gestern im Artikel Blogwerbung einiges zum Thema werbefinanzierten Contents geschrieben. Dabei geht er speziell auf das Thema Werbung durch Google AdSense ein. Diese Form der Werbung bietet die Möglichkeit kontextbezogene Anzeigen in den eigenen Content einbauen zu können und hat den Vorteil, dass sich der Einbauende nicht mit dem Vermarkten des Werbeplatzes beschäftigen muss.

Nicht so schön findet Johnny dabei diejenigen Leser seines Blogs, die einen Ad-Blocker verwenden und so das anzeigen der Werbung verhindern. Dadurch wird verhindert, dass jemand die Arbeit, die in seinen Beiträgen steckt, zwar konsumiert aber nicht bereit ist dafür, wie auch immer, zu zahlen. Verhindern lässt sich das Blocken mit dem momentanen Stand der Technik nicht. Verhindern lassen würde es sich nur, wenn die Technik, die den Inhalt erzeugt und anzeigt, nicht mehr offen ist, sondern sogenannte closed source. Soweit so schlecht für jemanden, der sein Geschäftsmodell ausschliesslich auf Onlinecontent aufbaut (wobei ich das Geschäftsmodell der Spreeblick Verlags KG nicht kenne).

Aber es gibt dabei noch einen weiteren Blickwinkel als nur den aus der Sicht des stumpfen Werbeverweigerer. Es geht dabei auch verstärkt um den Schritt hin zum mündigen Werbekonsumenten. Die Beschwerde von Johnny ist dabei noch verhaftet im klassischen hierarchischen Denken: ich produziere Inhalt, ihr bezahlt durch Werbekonsum. Einen Schritt weiter geht es allerdings wenn der Konsument wählen kann, von wem er Werbung bekommt. Bei klassischen Printmedien kann ich mich als Konsument nicht dagegen wehren. Bei Onlinemedien kann ich selektieren. Es geht mir dabei nicht um diejenigen Werbeblocker, die alles pauschal ausblenden. Es geht vielmehr um denjenigigen Werbekonsumenten, der sagt: Von dem akzeptiere ich Werbung, von jenem hingegen nicht.

Ich für mich z.B. versuche seit ca. 10 Jahren mein Leben weitestgehend frei von Microsoftrodukten zu halten. Dies erreiche ich, indem ich konsequent keine MS-Software in meinem Umfeld verwende. Ich möchte den Konzern auch nicht damit unterstützen, dass ich AdSense von ihm akzeptiere. Ich kann mir sehr gut einen Ad-Blocker vorstellen, den ich derart konfigurieren kann, dass er mir Werbung von Yahoo anzeigt, von Google und Microsoft hingegen nicht. Denn schliesslich betreibt ein Unternehmen wie Google das AdSense Programm nicht aus lauter Nächstenliebe, sondern sie wollen damit Geld verdienen. Deswegen springt jetzt eben auch Microsoft auf diesen Zug auf und ich möchte nicht, dass sie noch mehr Geld durch mich verdienen als sie es ohnehin schon tun. Ich kann mich durch die Technik der Ad-Blocker dagegen wehren.

Selbstverständlich bleibt damit auch ein Angebot wie das von Spreeblick auf der Strecke, welches ich trotzdem weiter konsumiere. Es sei denn es wird Werbung eines Anbieters eingeblendet, den ich akzeptiere. Ich bin mir sicher, hier wird es, wenn das Problem überhand nimmt, der Markt eine Lösung finden und andere Formen der Werbung erzeugen. Insofern sind wir erst am Anfang einer spannenden Entwicklung.

Im Übrigen verwende ich zur Zeit keine Ad-Blocker.

Anders kann ich es mir nicht erklären, dass der apokalyptische Reiter Wolfang jetzt die ersten Schritte zur Umsetzung der Gesellschaft plant.

Ich habe heute im SpeexX Ocean Annotator einen concurrent modification Bug gefixt und den Release 1.1.1 fertig gestellt. Die neue Version steht ab sofort als nunmehr einzige Version auf Sourceforge zum download bereit. Die Versionen 1.0 und 1.1.0 wurden entfernt. Für die Mavenintegration wurde ein Updaterequest für Ibiblio gestellt und bearbeitet. Das Archive sollte in den nächsten Stunden bereit gestellt werden.


    <dependencies>
        <dependency>
            <groupId>speexx</groupId>
            <artifactId>ocean-annotation-handler</artifactId>
            <version>1.1.1</version>
            <url>http://www.speexx.de/ocean/annotator/index.html</url>
        </dependency>
        <dependency>
            <groupId>speexx</groupId>
            <artifactId>speexx-util</artifactId>
            <version>2.0.0</version>
            <url>http://www.speexx.de/java/util/2.0/</url>
        </dependency>
    </dependencies>

Wie beeinflussen sich Technologie und Gesellschaft. Ein spannender Beitrag von Benjamin R. Barber, der es auf den Punkt bring, den viele immer wieder vergessen:

Technik hat keine Moral

Weswegen auch Begriffe wie Social Software letztendlich etwas implizieren, was Technik (Software) nicht leisten kann.

Potenziell bin ich alles. Killer ist dabei noch eines meiner harmloseren . Und ich freue mich immer, wenn ich auch so putzige Nullaussagen hinbekomme: Blogger sind potenzielle Jobkiller

Gefunden bei wirres.net

Sich bewusst falsch zu entscheiden (wählen) ist eine komplizierte Sache. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob es überhaupt möglich ist. Zum Zeitpunkt einer Entscheidung kann man erst in der Zukunft bestimmen, ob diese falsch oder richtig war. Es werden auch keine falschen Entscheidungen aus Mangel an Information getroffen. Denn zum Zeitpunkt an dem entschieden wird wurde zuvor schon entschieden, dass die Menge an Information im Kontext ausreichen muss. Der Ausspruch „Wir müssen jetzt unter Unsicherheit entscheiden“ ist demnach nur eine Floskel. Sie soll für die Zukunft eine Entschuldigung zurecht legen, sollte sich die Entscheidung als falsch erweisen. Der Mensch ist demnach der , wie ihn die Wirtschaftswissenschaften beschreiben. Nur das Handeln des Menschen beschreibende Modelle sind nicht ausreichend.

Entscheidungen sind immer . Wir haben nur die Wahl für oder gegen etwas zu sein. Wird keine Wahl getroffen hat man sich in der zur Entscheidung stehenden Frage nicht entschieden. Ein alternativer Vorschlag ist für die aktuelle Frage ablehnend und stellt eine neue Frage zur Entscheidung. Dieses beschriebene binäre Wesen von Entscheidungen macht es für den Einzelnen fehleranfällig. Dies auch vor dem Hintergrund einer immer komplexer werdenden Umwelt, in welcher der Einzelne gar nicht alle Informationen zu einem Thema und seinen Interaktionen mit eben dieser Umwelt haben kann. Wird die Entscheidungsfindung hingegen , so sinkt die Möglichkeit eine im nachhinein falsche Entscheidung zu treffen. Entscheiden Hunderttausende oder Millionen Menschen, so können auch unter Unsicherheit Entscheidungen getroffen werden, die sich über längere Zeiträume als richtig und damit stabil erweisen. Dementsprechend sind Mehrheitsentscheidungen des zum Zeitpunkt der Wahl/Entscheidung immer richtig.

Insofern macht es keinen Sinn, wenn das Volk als Souverän nur marginal, bei den Wahlen zu den jeweiligen Parlamenten, bei Entscheidungen zugelassen ist. Vielmehr würde durch verstärkt plebiszitäre Elemente in der Demokratie eher die längerfristig richtigen Entscheidungen für die Zukunft gefällt werden.

Heinz Rudolf Kunze über Kommisionen und Politikbetrieb.

X über DSL (1500) macht überhaupt keinen Spass.

  • Man gebe sich einen wohlklingenden, Wissenschftlichkeit vorgaukelnden Namen:
    Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft
  • Man lobpreise sich selbst:
    Gegründet wurde das Institut 1969. Es ist eine von Bundes- und Landesbehörden anerkannte, unabhängige wissenschaftliche Einrichtung.
  • Man dokumentiere im Impressum das man eigentlich nur Quatsch verbreitet:
    Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Stand 3. August 2005, gefunden über das Antibürokratieteam

Soweit nichts Neues. In den letzten Tagen habe ich mehrfach, leider weiss ich nicht mehr von wem alles, die Kommentare gehört, dass das Bundesverfassungsgericht der Auflösung des Bundestages durch Hotte Köhler zustimmen wird. Mit der Begründung, dass dies 3 Verfassungsorgane (Bundeskanzler, Bundestag und Bundespräsident) und auch der Souverän (auf dessen Meinung man in Deutschland sonst kaum Rücksicht nimmt) so wollen und das BVG sich dem schlecht widersetzen kann. Dabei wird vergessen, dass das Verfassungsgericht, wenn es ein Gesetz kassiert, dies immer so macht.

In Uhus Nest wird die Aussagen, die Prof. Gerhard Roth in der ARD Sendung Der Sitz des Bösen am 27. Juli 2005 gemacht hat, kommentiert. Dieser sagte:

Warum ist das schrecklich. (...) Wenn nun, ganz hypothetisch, die diagnostischen Möglichkeiten - durch Gehirnforschung oder durch die Neuropsychologie - so gestärkt werden, daß man sagen kann, wer das und das im Gehirn hat, diesen Tumor, diese Verletzung, dann ist er mit hoher Wahrscheinlichkeit gewalttätig und gefährlich. Warum soll man den dann nicht wegschließen, so wie man einen Mensch mit hochansteckender Krankheit wegschließt.

Und ich ergänze an dieser Stelle: sagts nicht den drei apokalyptischen Reitern , und . Die würden das sonst vielleicht schon mal an den Moslems dieser Republik rein empirisch überprüfen wollen.

Da ist sie wieder, die Nazikeule. Wenn du nicht mehr weiter weisst, weil deine Intellekt nicht mehr hergibt als dämlich irgendwelche lateinischen Phrasen in Netz zu dreschen, ziehst du sie und semmelst dem anderen einen über. Genauso dämlich wie die Aktion der Tageszeitung ist die Reaktion im Mimus Vitae Blog. Einfach nur öde und vollkommen humorlos. Aber was soll man von einem Menschen denken, der den Hardcorebekämpfer der freien Selbstbestimmung der Hälfte der Menschheit, den katholischen Taliban Karol Wojtyla, als einen der wirklichen Architekten der freien Welt feiert?!

Im Grunde sind eine Alarmanlage und ein Steuerberater das gleiche. Ein mehr oder weniger effektiver Diebstahlschutz.

Manchmal fragt man sich bei Interviews wann denn zum Kern vorgdrungen wird. Und ehe man sich versieht ist Schluss. Das Interview mit Leon de Winter im Spiegel ist so eines. Leere mit vielen Worten.

Vor langer, langer Zeit, als es noch die gab, den und ein Gebilde, welches sich nannte, da gab es im guten Westen der heutigen Republik eine Partei, die nannte sich . Vor dieser Massenorganisation hatten ganz ganz viele Menschen im Westen Angst. Besonders die die Macht haben und hatten. Sie überzogen die Mitglieder der Partei mit Berufsverbotsverfahren, der durch den gestützt wurde. Ein Postbote ist ziemlich gefährlich und ein Müllmann geradezu staatszersetzend. Denn die DKP und ihre Mitglieder behauptete: Osten gut! Westen faschistoide Ausbeuter! Dagenen hilft nur die Revolution. Damit war das Wort dann kontaminiert und verpönt. Ebenso wie heute , oder . Denn die DKP sympathisierte auch zum Beispiel mit den Knalltüten der .

Es gab und gibt aber auch die andere Seite. Die, die alles gut findet was aus Amerika kommt. Am besten aus dem konservativen Amerika. Den zum Beispiel. Oder , einer kleinen Geheimoperation aus ebenfalls den Zeiten des kalten Krieges. Diese Menschen leben nach dem Motto: USA und Verbündete (bis auf das eigene Land) gut! Rest Dikaturen! Und wir müssen alles nachmachen, was die USA machen. Ein einfaches Weltbild. Nicht reflektieren über den Sinn und Unsinn. Nachäffen wie die Träumer der DKP nur eben andersherum. Das darf man ihnen natürlich nicht sagen. Dann sind sie ganz fürchterlich beleidigt und brandmarken beschimpfen dich gleich als Sozi (das ist ihr schlimmstes Schimpfwort). Denn mit Kritik können sie genauso gut umgehen wie die Kommunisten.

Heute wissen wir: die von der DKP haben aufs falsche Pferd gesetzt. Die Partei wird heute kaum noch wahrgenommen und die RAF gibt es zum Glück auch nicht mehr.

Die anderen nennen sich heute Atlantiker und die gibt es noch.