Ich habe heute im SpeexX Ocean Annotator einen concurrent modification Bug gefixt und den Release 1.1.1 fertig gestellt. Die neue Version steht ab sofort als nunmehr einzige Version auf Sourceforge zum download bereit. Die Versionen 1.0 und 1.1.0 wurden entfernt. Für die Mavenintegration wurde ein Updaterequest für Ibiblio gestellt und bearbeitet. Das Archive sollte in den nächsten Stunden bereit gestellt werden.
<dependencies>
<dependency>
<groupId>speexx</groupId>
<artifactId>ocean-annotation-handler</artifactId>
<version>1.1.1</version>
<url>http://www.speexx.de/ocean/annotator/index.html</url>
</dependency>
<dependency>
<groupId>speexx</groupId>
<artifactId>speexx-util</artifactId>
<version>2.0.0</version>
<url>http://www.speexx.de/java/util/2.0/</url>
</dependency>
</dependencies>
Wie beeinflussen sich Technologie und Gesellschaft. Ein spannender Beitrag von Benjamin R. Barber, der es auf den Punkt bring, den viele immer wieder vergessen:
Technik hat keine Moral
Weswegen auch Begriffe wie Social Software letztendlich etwas implizieren, was Technik (Software) nicht leisten kann.
Potenziell bin ich alles. Killer ist dabei noch eines meiner harmloseren Potenziale. Und ich freue mich immer, wenn ich auch so putzige Nullaussagen hinbekomme: Blogger sind potenzielle Jobkiller
Gefunden bei wirres.net
Sich bewusst falsch zu entscheiden (wählen) ist eine komplizierte Sache. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob es überhaupt möglich ist. Zum Zeitpunkt einer Entscheidung kann man erst in der Zukunft bestimmen, ob diese falsch oder richtig war. Es werden auch keine falschen Entscheidungen aus Mangel an Information getroffen. Denn zum Zeitpunkt an dem entschieden wird wurde zuvor schon entschieden, dass die Menge an Information im Kontext ausreichen muss. Der Ausspruch „Wir müssen jetzt unter Unsicherheit entscheiden“ ist demnach nur eine Floskel. Sie soll für die Zukunft eine Entschuldigung zurecht legen, sollte sich die Entscheidung als falsch erweisen. Der Mensch ist demnach der homo oeconomicus, wie ihn die Wirtschaftswissenschaften beschreiben. Nur das Handeln des Menschen beschreibende Modelle sind nicht ausreichend.
Entscheidungen sind immer binär. Wir haben nur die Wahl für oder gegen etwas zu sein. Wird keine Wahl getroffen hat man sich in der zur Entscheidung stehenden Frage nicht entschieden. Ein alternativer Vorschlag ist für die aktuelle Frage ablehnend und stellt eine neue Frage zur Entscheidung. Dieses beschriebene binäre Wesen von Entscheidungen macht es für den Einzelnen fehleranfällig. Dies auch vor dem Hintergrund einer immer komplexer werdenden Umwelt, in welcher der Einzelne gar nicht alle Informationen zu einem Thema und seinen Interaktionen mit eben dieser Umwelt haben kann. Wird die Entscheidungsfindung hingegen kollektiviert, so sinkt die Möglichkeit eine im nachhinein falsche Entscheidung zu treffen. Entscheiden Hunderttausende oder Millionen Menschen, so können auch unter Unsicherheit Entscheidungen getroffen werden, die sich über längere Zeiträume als richtig und damit stabil erweisen. Dementsprechend sind Mehrheitsentscheidungen des Volkes als Souverän zum Zeitpunkt der Wahl/Entscheidung immer richtig.
Insofern macht es keinen Sinn, wenn das Volk als Souverän nur marginal, bei den Wahlen zu den jeweiligen Parlamenten, bei Entscheidungen zugelassen ist. Vielmehr würde durch verstärkt plebiszitäre Elemente in der Demokratie eher die längerfristig richtigen Entscheidungen für die Zukunft gefällt werden.
Heinz Rudolf Kunze über Kommisionen und Politikbetrieb.

![Wahlplakat für Hans Christians Ströbeles Erststimmenkamapgne [WAHLPLAKAT HANS CHRISTIAN STRÖBELE FÜR ERSTSTIMME]](http://www.speexx.de/blog/images/2005/08/blick.vom.balkon.20050804.jpg)