Jimmy Wales hat heute zum Auftakt auf der Wikimania in Frankfurt zehn Dinge vorgestellt, die frei sein müssen. Dabei geht es ihm primär um Content, also Enzyklopädie, Wörterbücher, Kunst und Musik, aber auch Material zur Bildung. Allerdings denkt er die Schritte nicht konsequent zu Ende. Es fehlen die Gesetze als elftes Ding. Warum diese von Fachleuten in irgendwelchen Ministerien in Zusammenarbeit mit Verbänden, die durch nichts dazu ermächtigt sind, intransparent für den Souverän, entwickeln. Warum nicht mittels eines Wikis von allen Interessierten? Ich kann mir gut vorstellen, dass dabei stabile Entscheidungen zustande kommen und die Akzeptanz für die Politik in der Gesellschaft stark ansteigt.
Geschrieben von sascha am 5. August 2005 16:47:07 CEST
