Der Roman ist endlich mal was anderes. Ich war erstaunt, wie man früher mit den gefährlichen Stoffen umgegangen ist.
Der Leser erfährt einen netten Einblick in das vermeindliche Leben von Marie Curie und Blanche Wittman. Aber mir persönlich gefielen die Einwürfe des Autors aus seinem Leben nicht. Außerdem bleibt die Figur der Blanche Wittman und ihre Rolle als Medium sehr nebulös. Der Autor erzählt zwar eine Menge über diese Frau, aber irgendwie scheint die Person nicht fassbar zu sein.
Das Buch soll ja auch die verschiedenen Formen von Liebe darstellen. Aber für mich zählten nicht so sehr die Verbindungen von Mann und Frau, sondern die zwischen Blanche und Marie. Aus einem Angestelltenverhältnis wird eine Freundschaft. Ob diese zumindest zu Beginn auf Mitleid oder Mitgefühl baut, ist nicht klar. Denn Blache wird aufgrund der Arbeit krank und pflegebedürftig und Marie nimmt sich ihrer an.
Nett zu lesen, aber ich finde es nicht so gut, wie es gelobt wird.
