Wenn eine andere Spassbremse als Mullah Omar, zum Beispiel dieser drittklassige Theodiktator Ajatollah Khomeini, eine Fatwa gegen einen missliebigen Andersdenkenden wie Salman Rushdie, dessen Bücher ich selbst auch als hirnerweichend blöde empfinde, erlässt, brüllt die gesamte Menschheit (oder diejenigen, die sich gerade dafür halten) auf und schreit Zeter und Mordio. Ganz schlimm, das was der Khomeini da gemacht hat.
Ruft ein theokratischer Kapserl aus den USA, der vermutlich ein paar Millionen Wählerstimmen steuern kann, zum Mord an einem anderen, gerade auch etwas unbeliebten Staatschef, auf, dann ist das allenfalls unangebracht. Fragt sich natürlich was unangebracht in diesem Zusammenhang bedeutet. Zur Zeit unangebracht? Oder immer unangebracht? Denn auch bei Saddam Hussein, einem ehemaligen Buddy von Donald Rumsfeld, war das einige Zeit unangebracht. Irgendwann kam es dann aber doch zu offiziellen Mordaufrufen seitens des Weissen Hauses. Aber das, was dieses Theodingsbumsarschloch Pat Robertson da absondert, fällt vermutlich ebenso in die Kategorie freie Meinungsäusserung wie eine Khomeini-Fatwa. Zumindest vom jeweils anderen Standpunkt aus gesehen.
