Gabi und Sascha
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Webclients, dass ist heute das Schlagwort. Es ist schwer Entscheidern den Vorteil eines Rich Clients zu verkaufen. Sie haben in den letzten Jahren Millionen aufgwand eine Webinfrastruktur aufzubauen. Sie haben sich daran gewöhnt ihr bisher intuitiven Applikationen kompliziert über eine Weboberfläche zu bedienen. Wer immer Dateiopereationen z.B. in einem Webportal wie dem Webtop von Documentum durchführen musste, weiss wovon ich rede. Jede Datei muss einzeln angeklickt werden, nur um sie z.B. zum löschen zu markieren. Soetwas macht keinen Spass. Für die Interaktion mit nicht webkompatiblen Formaten mussten Krücken geschaffen werden, die in keinster Weise komfortabel zu nennen sind. Die wird da keine Fortschritte bringen. Das Request-Reponse-Modell einer Webumgebung bleibt bestehen, mit allen Einschränkungen einer Weboberfläche. Komplexer wird nur das Programmiermodell, da der Client jetzt nicht nur anzeigt, sondern auch noch die Logik beinhalten muss, wie die Daten in das Anzeigeformat eingebaut werden müssen. Die Aufwände werden grösser, was ich als Entwickler nicht unbedingt so schlecht finde. Die Verkäufer schon :-)

In so einer Phase ist es schwierig zu begründen, warum eine Applikation auf den klassischen -Elementen aufgebaut werden sollte. Im Nuxeo Blog von Eric Barroca gibt es für dieses Vorgehen einige gute Argumente. Gerade die Plattform, welche in Eclipse 3.0 eingeführt wurde, bietet sich als Rich Client Portal geradezu an. Damit lassen sich dann auch wieder komplexe Interaktionen realisieren, z.B. die 3D-Ansicht eines Netzwerkes, durch welches man schnell navigieren kann.