Gabi und Sascha
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sind zwei alte Säcke aus der Muppet Show, die ihren Schwanz nicht mehr hoch bekommen. Sie granteln sich durch die Show und hinterlassen komische Kommentare, die das Gebotene bissig herabwürdigen. Sie sind das Salz in der Suppe der Muppets, ebensowenig wegzudenken wie Gonzo, Miss Piggy oder Kermit. Aber sie sind nur Zuschauer. Sie machen nicht die Show. Arbeiten müssen andere und so können sie von ihrem Elfenbeinlogenplatz kommentieren ohne jemals wirklich beweisen zu müssen, was sie können.

Auch im Netz gibt es ein solches Pärchen. Und dieses Paar kommt nur auf eine Art und Weise (hua, welch Wortspiel) an ihr real existierendes Vorbild heran: sie krakelen von ihrem Elfenbeinlogenplatz herunter. Dabei verstecken sich in der Anonymität und scheinen bei dem ganzen Müll, den sie absondern, keine Erfahrung damit zu haben wie die Welt da draussen wirklich aussieht. Sie versprühen nicht den Hauch der grantelnden Eloquenz ihrer bekannten Vorbilder, sondern segeln nur unter deren Namen, in der Hoffnung, dass deren Glanz auch etwas auf sie abfärbt.

In ihrem ganzen Geschreibe zeigen sie, dass sie nicht wirklich selbst nach vorne schauen können. Sie können nur von anderen Geschriebenes wiederkäuen. Sie leben das Leben vieler Konservativer, die von der Entwicklung abgehängt wurden. Sie wollen sich nicht der geänderten Umwelt anpassen, sondern weinen der guten alten Zeit hinterher, die sie irgendwie wieder herstellen wollen. Selektive Wahrnehmung. Sie haben sich aus dem Hier und Jetzt lange verabschiedet. Dabei dreschen sie auf diejenigen ein, die versuchen nach vorne zu blicken. Die gestalten müssen und dabei selbstverständlich Fehler machen. Denn nichts ist so schwierig wie die Zukunft abzuschätzen. Planen geht gar nicht, aber diese Knalltüten denken tatsächlich, dass sie die Weisheit ihres Nockherberges mit Löffeln gefressen haben.

Sie weinen einem alten transatlantischen Zweckbündnis hinterher, welches mit dem Zusamenbruch des Ostblocks gleich mit weggewischt wurde. Sie brauchen dieses als einen Führer, der ihnen den Weg vorzeigt, den sie dann einschlagen können. Von Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein, das hohe Lied, welches sie immer predigen, keine Spur. Sie geben sich als konservative Intellektuelle und sind dabei doch nur Schmarotzer mit Logenkarte.


Dabei verstecken sich in der Anonymität und scheinen bei dem ganzen Müll, den sie absondern, keine Erfahrung damit zu haben wie die Welt da draussen wirklich aussieht
Nana. Wer wird denn gleich? Du kennst sie doch gar nicht. Angesichts der Freizeit-Tschekisten, die gerade mal wieder "fang den Neoconnazi" spielen, könnte es gute Gründe geben, anonym zu bleiben, z.B. wenn man im öffentlichen Dienst o.ä. arbeitet. Und was an "Amerika-Bashing" und deutschem Nationalpazifismus progressiv sein soll - darin kann ich Dir nicht so ganz folgen ...

Genau, ich kenne sie durch ihre selbstgewählte Anonymität nicht. Also kann ich mir ein solches Urteil locker erlauben. Mir ist es auch egal, ob da gerade welche fang den Neocon spielen. Neocons sind eine kurze Episode, die verglühen wird wie Sternschnuppen.

Ich mache auch keine Amerika-Bashing. Die USA sind für mich schlicht ein Konkurrent, sowohl wirtschaftlich als auch ideologisch. Nicht weniger mehr, aber eben auch nicht mehr.

Und dass die beiden im öffentlichen Dienst stehen geht aus einigen ihrer Postings hervor. Vermutlich sogar aus dem universitärem Umfeld. Deswegen auch die Angst. Weniger vor irgendwelchen Arbeitgebern als vielmehr vor den Studenten. Kann man versuchen zu verstehen. Will ich aber nicht. Wer sich hinter Anonymität und Masken versteckt und auf andere schiesst ist ein idiologischer Heckenschütze.

Wer sich hinter Anonymität und Masken versteckt und auf andere schiesst ist ein idiologischer Heckenschütze
Anonymität war immer ein "Grundrecht" im Netz, ich kenne das seit CL-Zeiten so. Aber evt.könntest Du sogar richtig liegen mit Deinem Vorwurf :) Von den applaudierenden Pöbeltrollen wie Daniel Weber oder dem widerlichen Zuse, die die Anonymität nutzen, um ihren Hass abzuladen, will ich hier gar nicht reden ...
Gruss, Achim
P.S.: Mit dem "Amerika-Bashing" habe ich übrigens nicht Dich gemeint, war eher auf die o.g. Narren bezogen. Ich selbst sehe mich gewiss nicht als "Neokonservativen", auch wenn ich die Aussenpolitik der USA aktuell unterstütze. Sorry, es macht mich schon bräsig, wenn ich mich dann (indirekt, als Teilnehmer des Treffens) als "Neoconazi" oder wie vor einiger Zeit im TP-Forum als "neoliberaler Faschist" beschimpfen lassen darf.
Und Du schlägst Dich mit Deinem Text auch noch auf die Seite der Dumpfbacken. Ich hätte Dir mehr Differenzierungsvermögen zugetraut.

Naja, das Posting lag hier schon eine ziemlich lange Zeit im Darftordner. Es gab jetzt eine gute Gelegenheit das zu veröffentlichen. Hat glaube ich etwas mit Aufmerksamkeitsökonomie zu tun. Allerdings finde ich den Begriff neoliberaler Faschist schon komisch. So wie die Rechten alles als Kommunistenpack beschimpfen ist für Menschen, etwas weiter links im Spektrum alles gleich neoliberales Gesocks. Ahnung vom jeweils anderen haben sie nicht wirklich.

Genauso bescheuert ist jetzt das Spiel vom Don mit dem Pädophiliefeuer. Da ich sowas schon einmal durchgemacht habe, finde ich sowas ziemlich geschmacklos. Das ist eine Waffe, gegen die man ich kaum wehren kann. Er beherscht das Spiel ziemlich gut. Muss man ihm lassen.

Klassischer Tschekist eben, Kandidat für den Feliks Dzerschinski Orden. Ich denke, manche Loony Lefties vertragen einfach nicht, zu sehn, dass sie nicht mehr alleine im Netz sind - da werden dann schnell alle guten Traditionen (wie eben das Recht auf Anonymität und eine gewisse Grund-Netiquette) über Bord geworfen ...

Ich war stark gewillt den Kommentar zu löschen. Ich mag diese Keulen nicht. Das ist nichts anderes als die Nazikeule. Dzerschinski ist ein ähnliches Monster gewesen. Bitte nicht soetwas. Danke.