Die Kinder sind grösser geworden, der nächste Winter kommt bestimmt… Schweine
![Müll [SKISTIEFEL]](http://www.speexx.de/blog/images/2005/09/skistiefel.jpg)
Dieffenbachstraße
Auf meinem täglichen Weg zur Arbeit muss ich nach Kreuzberg. Genauer geschrieben, steige ich im U-Bahnhof Schönleinstraße aus. Dort arbeitet ein Mensch, der die vorbeigehenden U-Bahngäste um ihre nicht mehr benötigten Fahrkarten bittet. Bekommt er eine, dann kann er sie für 50 Cent oder einen Euro weiter verkaufen. Damit verdient er ungefähr 10-15 Euro in 3-4 Stunden.
In den letzten Tagen hatte er ein paarmal Konkurrenz. Eine zweite Person stand ebenfalls dort oben und versuchte Fahrscheine ab zu fischen. Am Anfang stand die Konkurrenz hinter Jango (Name von der Red. geändert) vom Bahnsteig aus gesehen und damit natürlich im Nachteil, denn die Karte wird meistens kommentarlos dem vorne stehenden in die Hand gedrückt. Dieser muss dann zusehen, dass er die Fahrkarte wieder verkauft. Das geht am besten, wenn er die Treppe runtergeht, zum Fahrscheinautomaten auf dem Bahnsteig. Er braucht dann normalerweise nur ein paar Minuten, bis er jemanden gefunden hat, der ihm die Karte abnimmt. Aber seinen Platz oben hat dann natürlich gleich die Konkurrenz besetzt und Jango muss sich wieder hinten anstellen.
Die Konkurrenz hat gestern das Geschäft optimiert. Sie arbeitete zu zweit. Einer nahm die Karte entgegen und sein Kumpel kam dann und versuchte sie unten zu verticken. Das machten sie natürlich auch nicht den ganzen Tag. Jango war nämlich selbst Schuld, er wilderte zur falschen Zeit, nämlich Abends, im Revier der Konkurrenz. Jetzt arbeitet er wieder vormittags.
Egal ob du ganz unten bist und Kohle trotzdem ehrlich ranschaffen willst oder weiter oben, die Konkurrenz ist hart und unerbittlich. Nur die Fallhöhe ändert sich.
Beschuldigte gelten solange als unschuldig, bis ihr Schuld vor einem ordentlichen Gericht bewiesen ist. Das an sich wird immer mehr graue Theorie, wenn bedenkt wird, dass in bestimmten Fällen auch die Unschuld bewiesen werden muss. Als Stichwort sei hier nur das Geldwäschegesetz genannt.
Der freidemokratische Bürgermeister von Bad Langensalza hat da eine etwas legere Auffassung des Rechts. Er veröffentlichte die Bilder, Namen und Anschrift von zwei Jugendlichen, die verdächtigt werden auf einem Mittelalterfest einen Diebstahl versucht haben sollen.
Nachdem ein Vater der Jugendlichen Anzeige erstattet hat, wurden die Bilder wieder entfernt. Trotzdem wird Bürgermeister Bernhard Schönau (FDP) mit den Worten zitiert, er würde es wieder machen und betrachtet sein anprangern als einen Akt der Zivilcourage
. Ich frage mich dann natürlich was in Bad Langensalza der FDP-Scherge bei einen Fall von Steuerhinterziehung macht. Soetwas soll ja gerade auch in der Führungsspitze der FDP des öfteren vorgekommen sein. Aber, achwas, deswegen ist Steuerhinterziehung ja nur ein Kavaliersdelikt.
Kerkermeister Schönau hat schliesslich genug Vorbilder. Auch Frankfurter Vize-Polizeipräsidenten drohen ja ganz gerne mal Folter an, um eine Geständnis zu bekommen. Und in London wird man verhaftet oder erschossen, wenn man irgendwie komisch ist. Fuck the Menschenrechte!
via Uhus Nest
In ziemlich genau einer Woche bin ich 2 Jahre in Berlin. In diesen fast zwei Jahren habe ich erfolgreich alle Tretminen dieser Stadt umgangen. Und diese Stadt hat viele. Ich erinnere mich dabei zum Beispiel auch an die Wohnungssuche. In Neukölln habe ich mir eine traumhafte 100m² Wohnung angeschaut. Mit Loggia, Gartenbenutzung und neben der Zentralheizung einen Ofen im Wohnzimmer. Es waren -4 °C draussen auf der Strasse und in dieser stand ein Hundescheisseduft, den ich bisher nicht erlebt hatte. Ich möchte mir nicht ausmalen, wie es in der Strasse im Sommer richt.
Lange Schreibe, kurzer Sinn, ich habe diese Woche zwei Kerben zu verzeichnen. Scheisse!
Wenn man zum dritten Mal in einem Jahr in einem MRT namens Harmony Maestro Class liegt, der allerdings ziemlich unharmonisch schlimmer röhrt als ein brünftiger Hirsch, kommt man auf Gedanken. So beschwerte sich die messende Ärztin, dass das doch alles sowieso keinen Sinn hat und man wegen der Budgetierung nichts mehr verdienen kann. Leistungsgesellschaft? Nicht in der Medizin. Dort wird die Planwirtschaft praktiziert. Diese wurde eingeführt, um die ausufernd steigenden Kosten im Gesundheitswesen zu bremsen. Vermutlich, um durch die Regelung neue Schlupflöcher aufzureissen, die dann folgerichtig ausgenutzt werden, um wiederum durch noch komplexere Regelungen geschlossen zu werden. So ist das nun einmal, wenn man versucht, den Markt durch den Plan zu deckeln. Hmm? Aber ist da überhaupt ein Markt? Eigentlich nicht. Die Menge des Geldes, welches diesem Markt pro Jahr zur Verfügung steht, ist recht fix, abgeleitet durch das Einkommen der gesetzlich Krmankenversicherten. Und ändert sich daran etwas, wenn eine Bürgerversicherung eingeführt wird? Nö, das System ist schliesslich das gleiche. Und daran krankt es. Deswegen ist es im Grunde egal, wie diese Sozialversicherungen zu ihrem Geld kommen. Es wird immer in einer Planwirtschaft enden.
In einigen Punkten macht die technische Projektverwaltung von Maven schon Probleme. In "Maven und das Class-Path Attribut" habe ich beschrieben, wie man mit Problemen mit eben diesem Class-Path in Manifestdateien umgehen kann. Ein weiteres Problem ist die Verwendung von Projekten, die wiederum aus unterschiedlichen Projekten zusammen gebaut werden. Axis vom Apache ist ein solches. Es baut auch unterschiedlichsten Projekte wie log4j oder commons-discovery auf. Wie legt man diese Projekte in einem Maven-Repository an? Werden alle Artefakte in einer Gruppe, z.B. axis gesammelt? Oder werden die Artefakte auf unterschiedliche Gruppen verteilt? Und wenn man sie verteilt, wie werden sie dann für das Konfigurationsmanagement wieder gefunden?
Ich habe mich für die zweite Variante entschieden. Dies vor dem Hintergrund, dass es Maven, beim build mehrerer zusammengehöriger Projekte über den Reaktor, erlaubt, einfach Abhängigkeitsinkonsistenzen (Versionskonflikte) zu finden. Diese werden in einen Report geschrieben, den der Konfigurationsmanager leicht überwachen kann. Sind die Artefakte nicht in der gleichen Gruppe, dann werden diese Versionskonflikte nicht gefunden.
Das Problem des Wiederfindens haben wir durch eine Hilfsdatei gelöst, die zusätzlich zu den Axis-Artefakten, im jars Verzeichnis abgelegt wird und für die entsprechenden Versionen ein depedencies Snippet bereit stellt. Derjenige, der ein neues Projekt für z.B. Axis 1.2.1 aufsetzen muss, ist es ausreichend dieses Snippet in das <dependencies>-Element der project.xml zu kopieren.
Der Mann der unbekannten blonden Begleiterin beim rauchen. Da wundert es mich nicht, dass er sich zwischendurch selbst operiert.
Es ist
ein kaum bekanntes Geheimnis der Werbung: Sex sells. Sex sells so sehr, dass es tatsächlich immer wieder in der Werbung verwendet wird. Das linke Motiv, naja, da scheint das etwas billige präsentieren von Möpsen tatsächlich zum Geschäftskonzept zu gehören. Kann man machen, muss mir aber deswegen nicht gefallen. Kann aber auch bedeuten, dass ich tatsächlich langsam alt werde
. Die Werbung auf der rechten Seite hingegen verwundert schon. Sie spielt mit der gleichen Idee, ist aber von C&A. Das Unternehmen gehört der Familie Brenninkmeijer, die ziemlich katholisch ist und das, zumindest bis vor einigen Jahren, auch von ihren leitenden Angestellten verlangt hat. Wenn also die Brenninkmeijers eine solche Werbung zulassen, dann kann das für mich zweierlei bedeuten. Zum einen, dass es eine Revolution im Hause Brenninkmeijer gegeben hat. Zum anderen, die nackte Haut ist ein Indikator dafür, dass es C&A immer noch nicht gerade sehr gut geht. Man macht sich halt so seine überflüssigen Gedanken, wenn man solche Werbung sieht.
Gotcha, endlich mal Tittenbilder in dem Blog. Wurde ja auch langsam Zeit.
Bald ist die Wohnungseinrichtung komplett… Schweine!
![Ordentlich aufgeräumt [STAUBSAUGER AUF STRASSE]](http://www.speexx.de/blog/images/2005/09/muell%20kreuzberg%2020050927%2001.jpg)
Aufgeräumt in der Schönleinstraße
![Ikea [REGALE AUF STRASSE]](http://www.speexx.de/blog/images/2005/09/muell%20kreuzberg%2020050927%2002.jpg)
Kreuzberger Ikea in der Lachmannstraße
Aufgemerkt: NLP kann für Natural Language Processing stehen, aber auch für Neuro Linguistic Programming. Da wirds dann auch mit dem Kontext des Dreibuchstabenacronyms komplexer. Zumindest wenn man mit beiden zu tun hat.
Bin ich nicht! Ich bin Ivo-Sajoscha Kohlmann. Ich bin ein Individuum. Ich bin ich! Was soll ich mit so einer bescheuerten Kollektivierungsscheisse? Soll ich mich nach dieser Kampagne als Ameise fühlen? Wir sind die Borg, oder was? Widerstand ist nicht zwecklos!
Nachtrag: Unter Linux mit dem Firefox sehe ich gar nichts. Arschlöcher!
Im Blog des ODP findet gerade eine Abstimmung darüber statt, ob die tiefgründige Lehre des Fliegende Spaghetti Monster unter Religion und Spiritualität oder Humor abgelegt werden soll. Natürlich, kann man diesen Blasphemikern nur entgegen schleudern, natürlich unter Religion und Spiritualität. Es erstaunt mich schon, dass sich diese Frage überhaupt stellt.
Viel erschreckender finde ich die Tatsache, dass man über die bereits gesammelten Links auch solche vom wahren Glauben Abgefallenen findet, die der Sekte vom Fliegende Spaghettimonster angehören. Schon der Prophet sprach immer vom Flying Spaghetti Monster. Deswegen schleuder ich diesen abtrünnigen Ketzern an dieser Stelle ein wütendes "Spalter" entgegen. So! Denen! habe! ich! es! aber! gegeben!
Es macht mich krank, wenn ich lese, dass die chinesische Junta nur gesunde Nachrichten will und deswegen mal wieder an der Zensurschraube dreht.
Zu Göttinger Zeiten habe ich gerne Formel 1 geschaut. Damals hiessen die Weltmeister noch Jacques Villeneuve oder Mika Häkkinen. Das Interesse nahm schon ab, bevor Michael Schumacher begann die Formel 1 für fast ein halbes Jahrzehnt zu dominieren. Seit wir in Berlin sind, seit Oktober 2003, kann ich den Konsum der Veranstaltung auf RTL an zwei Fingern abzählen.
Heute wollte ich mir den Grossen Preis von Brasilien anschauen. Quasi als Ersatzsport für den Berlin-Marathon. Um ca. 19 Uhr habe ich auf Kanal 5 geschaltet, knapp nach dem Start. Und was soll ich schreiben? Die alte Leidenschaft, sie war nicht wieder zu beleben. Ich schaute völlig desinteressiert zu wie Autos hintereinander her fuhren. Hörte mir die seit Jahren ewig gleichen Kommentatorenknalltüten an, deren Eloquenz knapp über der einer ZK-Rede von Erich Honecker liegt. Vernahm kurz, dass die Atmo etwas laut ist. Aha. Das alles hatte den hölzern-pathetischen Charme der 8946346. Wiederholung von Kampfstern Galactica. Nach 10 Runden habe ich mich spannenderen Tätigkeiten zugewandt und Frau beim Abwaschen geholfen.
Kanzleimodernisierung - Schweine
![Schreibmaschinenmüll [AUSGEDIENTE SCHREIBMASCHINE]](http://www.speexx.de/blog/images/2005/09/muell%20in%20schoenleinstrasse.th.jpg)
Schweine
Mir san mir und di preissn di deppen. Di sens sowieso net.
Via Martin, der es zuerst gesehen hat
Es könnte viel zu tun geben, wenn man, wie hier in New York gefordert, in Berlin jedesmal die Staatsmacht auf den Plan ruft, nur weil man etwas sieht.
Bild von Steffen
In einer immer komplexeren Welt können wir heute nun wirklich nicht mehr alle Kleinigkeiten wissen. Experten sind gefragt, die uns den Weg weisen. Die uns auf die kleinen und grossen alltäglichen Gefahren hinweisen (wenn wir lesen können). Feldforscher Steffen A. hat einige dieser kleinen Lebenshelferlein bei seinem letzten USA Besuch gefunden.
Das Hotel, der Fön und das Kabel - Aus der Reihe: wer lesen kann lebt vielleicht länger
Und weil das Leben trotz aller Warnhinweise doch gefährlich ist, zum Beispiel sagt einem keiner bei der Hochzeit, dass sich das Ding da an der Seite kurze Zeit später als keifendes, Schuh konsumierendes dumm-fickt-gut-Monster erweist, gibt es auch gleich die passenden Do-it-yourself-Vordrucke für alle Lebens- und Sterbelagen.
![Vordrucke [VORDRUCKE FÜR DEN LETZTEN WILLEN, SCHEIDUNG, SELBSTBESTIMMTES DAHINSCHEIDEN UND PRIVATINSOLVENZ]](http://www.speexx.de/blog/images/2005/09/bizarres1.480x515.jpg)
Vordrucke für den letzten Willen, Scheidung und selbstbestimmtes Dahinscheiden
alles für schlappe 29,99 US$.
Nur beim eigenen Bankrott, da greifen sie dem armen Schwein
noch mal tiefer in die ohnehin schon leere Tasche.
Bilder von Steffen
…und es gab Nymphen, die unsterblich waren…
Das soll jemand verstehen.
Aus Herkules, Pro 7
Die Herstellung von Software beschränkt sich nicht nur auf die eigentliche Codierung. Diese ist zwar wichtig, denn sie setzt die vorher angestellten Ideen in etwas real existierendes um, aber nicht allein entscheident. Aus diesem Grund sollte man die eigentliche Programmierung nicht als schnödes doing abqualifizieren. Ebenso wichtig wie die Programmierung ist die Analyse dessen, was in Software umgesetzt werden soll. Grob kann man dies auch als Anforderungsermittlung bezeichnen. Heraus kommen Anforderungen unterschiedlichster Art, seien es Anwendungsfälle oder nichtfunktionale Anforderungen, die einen oder mehrere Geschäftsvorgänge dokumentieren.
Leider sehen die meisten Menschen, die ein Softwaresystem entwickelt haben wollen oder entwickeln sollen, die Arbeit der Anforderungsermittlung als lässtig an. Zugegeben, es ist schwer Menschen zu dieser Tätigkeit zu ermutigen. Insbesondere dann, wenn es erst einmal Geld kostet und die Kosten, die entstehen, wenn man es nicht macht, im Nebel der Zukunft verschwinden. Nach mir die Sintflut ist ein implizit weitverbreiteter Gedanke in der Softwareentwicklung. Aus diesen Gründen werden die Investitionen in Anforderungen meistens auf Sparflamme betrieben und die Dokumentation ist entsprechend schlecht.
Meistens bekommen die Entwickler dann trotzdem irgendwie ein funktionierendes System hin, welches den Geschäftsprozess auf die eine oder andere Art abbildet. Das Projekt wird natürlich teurer als geplant, die Fehler die zu Beginn gemacht wurden lassen sich eben im Projektverlauf nur durch höhere Kosten auffangen. Soweit im Grunde nichts Neues und auch nicht gerade eine spektakuläre Erkenntnis.
Geschäftsprozessquelle
Die Quelle für die Ermittlung von Geschäftsprozessen sind meistens die Mitarbeiter, die bisher den Prozess bearbeitet haben. Vor der Einführung der EDV wurden diese Prozesse von diesen Mitarbeitern händisch ausgeführt. In einer ersten technischen Evolutionsstufe haben diese Mitarbeiter den Technikern ihr Wissen vermittelt. Sie wussten worauf es bei einem Vorgang ankam und kannten die Fallen und Kniffe. Die nächste Generation der Bearbeiter orientierte sich bei der Arbeit dann an den Bildschirmmasken. Diese ursprüngliche Mitarbeitergeneration scheidet im Verlauf der Zeit aus dem Unternehmen aus und mit ihr auch das fachliche Know-How. In der nächsten technischen Generation konnte vielleicht noch bedingt auf das menschliche Fachwissen zurück gegriffen werden. Daneben musste auf die Dokumentation der Programme oder gar deren Quellcode zurückgegriffen werden. In der Anforderungsermittlung wird soetwas auch als Archäologie bezeichnet.
Wohl den Unternehmen, die zu diesem Zeitpunkt in die Dokumentation der Anforderungen und der Geschäftprozesse investieren. Denn nach ein paar Softwaregenerationen, wenn der Bildschirmarbeiter nur noch ein Maskenausfüller ist und die eigentliche Arbeit irgendwo im Hintergrund von einer Maschine durchgeführt wird, wird das fachliche Wissen im Unternehmen verkümmert sein. Die Optimierung der Geschäftsprozesse, die für ein Unternehmen lebenswichtig ist, wird immer schwieriger, weil die codierten Zeilen in den Tiefen der Server ihr Fachwissen nicht einfach offenbaren. Es besteht die Gefahr, dass das Unternehmen nur wegen des Verkümmerns des kollektiven Gedächnisses, aus dem Markt gemendelt wird.
Lösungen
Agile Prozessmodellierung und serviceorientierte Software, wie sie zur Zeit in Mode sind, werden nur bedingt eine Lösung bringen. Es ist eine typische Technikerlösung. Technische Probleme werden durch noch mehr Technik erschlagen. Dabei wird gerne die Schnelllebigkeit und Komplexität der Technik übersehen. In der IT wird alle 2 Jahre eine neue heilige Kuh durchs Dorf getrieben. Sie verspricht alle bisherigen Probleme auf einen Schlag zu erledigen. Funktioniert natürlich nie, sondern der Ertrinkende im Moor wird immer tiefer in selbiges hineingezogen.
Auch die Dokumentation der Geschäftsprozesse mit Werkzeugen wie UML wird nur bedingt Linderung verschaffen, wenn die Diagramm nicht ausgedruckt auf Papier vorliegen. Ablagen nur als elektronisches Dokument sind unter Umständen in einigen Jahren nicht mehr lesbar, auch wenn mit PDF/A jetzt ein Dokumentenstandard für die Langzeitarchivierung verabschiedet wurde. Sehr problematisch ist in diesem Zusammenhang die Zerfaserung der Prozessbeschreibung durch sogenannte Domain Specific Languages, wie sie im MDA Umfeld verstärkt zum Einsatz kommen.
Eine sichere Lösung erscheint mir immer noch die textuelle Erfassung von Anforderungen und Geschäftsprozessen. Diese können zusätzlich durch grafische Beschreibungen unterstützt werden. Allerdings sollten sie immer ausgedruckt archiviert werden. Dies scheint eine ziemlich langweilige Erkenntnis zu sein. Gerade für einen Techniker, wie ich es zuerst einmal bin. Aber ich bin mir sicher, wir werden in einigen Jahren, vielleicht Jahrzehnten, einen speziellen Wirtschaftinformatikstudiengang für EDV-Archäologie bekommen, wenn wir unsere Dokumentationsprobleme nicht lösen.
300 € sind nicht sehr viel, wenn man die Unendlichkeit als Messlatte nimmt.
Meine Güte bin ich in letzter Zeit alltagsphilosophisch.
Bedarfsmeldungen können einen manchmal schon ins Grübeln bringen: Ist ein Buch Hardware oder Software? Eigentlich interessiert mich an einem Buch nur der geschriebene Inhalt. Das kann man als Software ansehen, ganz besonders wenn es als PDF, neudeutsch E-Book, kommt. Als gedrucktes Buch kann ich es jemanden an den Kopf schmeissen. Definitiv Hardware.
Wenn man erkältet ist, hört man nie Worte wie "Komm mir nahe. Huste mich an. Ich kann das jetzt gut gebrauchen". Blöde.
Das Partitionieren der Festplatte(n) in Desktopsystemen macht einfach keinen Sinn. Puh, ich bin zum Glück nicht der Einzige, der so denkt. Tom ist inzwischen auch zu dem Schluss gekommen. Hohe Schule vs. Pragmatismus.
Zur Wahlnachlese bitte nachlesen bei Don Dahlmann.
Via Spreeblick
Die Workflowengine von OpenSymphony verhält sich unter Last performanter und stabiler als JBosss jBPM, welches einbricht.
Struts eignet sich nicht für Portlets (JSR 168?).
Vielleicht sollte es Pflichtlektüre für alle meckernden Deutschen werden, damit die wieder wissen, wie gut es uns hier und heute geht.
Da haben sich klein Bloggerdorf und die Paperwareproduzenten vor ein paar Tagen noch über den unsäglich dummen Blog der CSU mit der Spamankündigung aufgeregt und einen Tag nach der Wahl: Weg!
Um was geht es in den nächsten Tagen und Wochen? Macht! Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Es geht nicht darum, ob irgendjemand fair spielt. Was für ein Blödsinn. Es geht um die höchste Macht im Land. Das hat nichts mit Fairness zu tun. Das hat etwas damit zu tun, dass die Liste der Verlierer zwar bei Platz zwei beginnt, aber man die Regeln, die besagen, was Platz zwei ist, jederzeit umschreiben kann.
Schröder hat gestern zwar in der Elefantenrunde eine Arroganz an den Tag gelegt, die kaum zu überbieten ist. Aber soetwas macht er nicht aus irgendwelchen Selbstüberschätzungen. Der Mann ist Macht- und Medienmensch und weiss wie er rüber kommt. Er hat dieses Spiel 20 Jahre und länger gelernt. Er macht soetwas genausowenig ohne Berechnung wie der Stoiber Ede die Ossis wegbasht. Ihm jetzt Realitätsverlust vorzuwerfen und sich auf irgendwelche Fakten zu berufen ist so ziemlich das Falscheste was man tun kann. Es bedeutet ihn zu unterschätzen und selbst arrogant zu sein - wenn man das macht hat man verloren.
Vielleicht spielt er hoch. Aber es geht um Macht und da muss man zwischendurch auch einmal hoch spielen. Wer das nicht begreift sollte noch einmal seinen Fürsten lesen. Oder Sun-Tsus "Kunst des Krieges". Und manchmal muss man auch die Regeln umschreiben. Scheiss auf das Gewäsch von gestern. Mudder Merkel ist da doch nicht anders und ebenfall butterweich wenn es gerade in den Kram passt. Am Ende muss man Probleme pragmatisch angehen. Bei Machtfragen zählt nur das Ergebniss.
Da denkt die CDU tatsächlich irgendwie über dieses Jamaikabrimborium nach. Vermutlich um die Würde nicht ganz zu verlieren und wenigstens kurzfristig dem Souverän eine Definitionshoheit vorzugaukeln, bevor die Kirchhofflut sie dann doch versaufen lässt. Und falls sie es doch ernst meinen dann heisst Mudder Merkel doch Roxanne
Kreuzberg/Friedrichshain ist die Hochburg der Grünen. Mit 43% der Stimmen ist Hans-Christian Ströbele wieder direkt in den Bundestag gewählt worde. Und weil hier alle so schrecklich ökologisch korrekt sind, hat mein Kollege aus Neukölln heute 20 Minuten einen Parkplatz hier im Kiez gesucht. Richtig so, das Auto lieber mal stehen lassen und die U-Bahn benutzen ![]()
Und auch die CDU kann im Wahlkreis 84 einen grossartigen Erfolg feiern, immerhin ist sie mit 11,3% zweistellig geblieben.
Für einen spannenden Abend einen leckeren Malt
![Glenfarclas 199 Wintage - BottleNo 1295 [FLASCHE 1295 - GLENFARCLAS 1990VINTAGE]](http://www.speexx.de/blog/images/2005/09/glenfarclas.1990vintage.bottleno1295.jpg)
Glenfarclas, 1990 Vintage
Dank an Tom für das Tröpfchen.
Und noch mal live in ARDs und ZDFs Elefantenrunde - Stoiber merkelt der CDU-Chefin mächtig einen rein. Autoritätsverluste im Minutentakt sichtbar ![]()
In ARD und ZDF. Schröder grinst, als kenne er die Pornosammlung von Guido Westerwelle ![]()
Jamaika-Koalition aus schwarz-gelb-grün. Eben in der ARD gehört. Ströbele for Bundestagspräsident - Gebt das Hanf frei ![]()
Gilt das für den König von Kreuzberg oder den von Deutschland?
Kennt man doch zur Genüge, den Spruch: "Du bist unersetzlich!"
Das ist natürlich rethorischer Blödsinn. Spätestens die Evolution zwingt uns zum Ersetzen.
Danke an Tom für die Inspiration
Selbstreferentielle Integrität der Entität Sascha Kohlmann wurde wieder hergestellt. Schönen Gruss nach Bayern und Hessen.
Angesichts der Tatsache, dass uns dieser graue Klumpen zwischen den Ohren nicht gestattet zu beweisen, dass seine eigene Wahrnehmung nicht das reale Abbild der Welt ist, ist es das mit Verschwörungstheorien und Religionen so eine Sache. Wir können nichts konkretes darüber aussagen ![]()
Gibt es Weltvorherschaftsverschwörungen? Und wenn ja, wieso haben sie dann nicht schon längst die Weltherschaft an sich gerissen und uns so manipuliert, dass wir nicht mehr an sie glauben, indem sie uns vorgaukeln wir existierten in einer mal grünen schönen, mal tristen grauen Wirklichkeit, aber doch nur Batterien sind. Oder sind die Illuminaten und ihre Brut vielleicht ein perfider Plan der eigentlichen Weltherschaftswissensträger uns eine Illusion vorzuspiegeln, es gebe soetwas, nur damit wir damit beschäftigt sind dies zu widerlegen.
Vielleicht sind die ganzen wirren Broders, Hechts, Krienens, Herres, Spreeblicks, MCs, die Dons, die Krafziks und all die anderen, ja nur Geschöpfe dieser Weltregierung, um uns in unserem Nanokosmos zu beschäftigen. Vielleicht gibt es uns gar nicht und wir sind nur elektromagnetische Impulse, gesteuert vom MCP und die Erde ist ein zweidimensionales JPG der Holosuite?!
Vor diesem, doch recht klar von mir formulierten Hintergrund, sollte man nicht alles so fürchterlich Ernst nehmen. Insbesonder Wahlen und Blogs ändern nur Randparameter in der weiterziehenden Karawane der Illusionen.
Am Kirmeswochenende war auch Flohmarkt in Riesenbeck. Dort habe ich einen gebrauchten Game Boy Color ergattern können. Sogar mit einem Spiel dazu. Der junge Mann, der mir das Ding verkaufte, wollte mir noch Pokemon andrehen, aber ich habe mich für das gute, alte SuperMarioLand entschieden.
Leider fehlt die Abdeckplatte für das Batteriefach. Macht nix, vielleicht bekomme ich auf nem anderen Flohmarkt die Klappe.
Und nu hab ich das Problem, dass ich im Ägypten-Level nicht nach oben komme. Dort liegen auch noch ein paar "Eier", aber da komme ich einfach nicht ran. Vielleicht gibt es unter unseren Lesern jemanden, der mir helfen mag? Dankeschön
P.S. Mann verrät es mir nicht, er will lieber selber spielen!
Generics sind seit der Java Version 5 Bestandteil der Sprache. Sie wurden von Entwicklern seit langem gefordert. Hintergrund ist auch die bisherige Typlosigkeit der Java Collection API. In Collections können vor Java 5 alle Datentypen, welche von Object abgeleitet wurden, abgelegt werden. Dieses Verhalten wird immer wieder gerne als Fehlerquelle herangezogen, um die Typsicherheit von Collections zu verlangen. Mit der Version 5 wurde dieser Forderung im letzten Jahr Rechnung getragen. Dies vermutlich auch vor dem Hintergrund, dass die .NET Plattform von Microsoft in der Version 2 ebenfalls einen Genericsmechanismus aufweisen wird.
Als ich noch mit C++ gearbeitet habe, habe ich auch gedacht, dass Generics, dort Templates genannt und mit etwas anderer Semantik versehen, ein sinnvolles Sprachkonstrukt sind. In C++ sind sie das auch, da es dort keine allgemeine Superklasse wie java.lang.Object gibt. Die C++ STL ist damit sicherlich einfacher zu bedienen. In Java hingegen sind Generics zumindest problematisch. Ich selbst hatte in den letzten 10 Jahren meines Arbeitens mit Java keinerlei Probleme mit der Collection API. Zumindest hatte ich keine der angeblich so häufig auftretenden casting Probleme. Warum nicht? Und warum sind Generics in diesem Zusammenhang nicht sinnvoll? Dies versuche ich im folgenden, anhand eines kleinen Beispiels, darzulegen.
Customer und Customers
Das Beispiel baut sich um eine Klasse Customer auf. Das Beispiel ist zwar etwas überstrapaziert, eignet sich aber hervorragend für die Beschreibung der Probleme. Ziel ist es eine Menge an Kunden zu verwalten. Ein erfahrener Entwickler wird sicherlich nicht brutal hingehen und alle Kunden in einer Collection ablegen. Er wird eine eigene Sammerklasse anbieten, in deren Implementierung er unterschiedliche Abfragen implementieren kann. Dies wird er schon machen, weil er weiss, dass diese Erweiterungsanforderungen immer kommen.
Die Klasse für eine Menge von Kunden nenne ich Customers. Um ihr neue Kunden hinzuzufügen bekommt sie eine add-Methode.
public class Customers {
private final List customers = new ArrayList();
public void addCustomer(final Customer c) {
customer.add(c);
}
}
Um eine Abfrage nach allen Benutzern durchzuführen werden unerfahrene Entwickler der Klasse eine Methode hinzufügen, die eine List zurück liefert, über deren Inhalt wiederum iteriert werden kann. So entsteht schnell arbeitender Code.
public class Customers {
private final List customers = new ArrayList();
public void addCustomer(final Customer c) {
customer.add(c);
}
public List<Customer> getCustomers() {
return customers;
}
}
Allerdings geht bei diesem Vorgehen die Kapselung verloren. Ein Benutzer der API weiss, dass die Kunden intern in einer Liste gespeichert werden. Ein Umstieg auf Sets ist nicht mehr möglich. Diesem Umstand könnte noch begegnet werden, indem an Stelle einer Liste ein Datentyp Collection zurück gegeben wird. Die Tatsache, dass die Kapselung aufgebrochen wird ändert sich dadurch nicht. Jetzt lassen sich nicht einfach neue, effektive Suchanfragen in der Klasse Customers implementieren. Um dies zu demonstrieren wird das Beispiel erweitert.
Die Applikation bekommt die ID aus einer anderen Quelle als unserem Customer. Dies ist durchaus möglich und nicht ungewöhnlich. Um in der Menge der Kunden jetzt denjenigen mit der ID heraus zu finden, muss die gesamte Kundenliste durchlaufen werden.
final String id = "123";
final List customerList = customers.getCustomer();
Customer customer = null;
// Java 5 syntax
for (Customer c : customerList) {
final String cid = c.getId();
if (id.equals(cid)) {
customer = c;
break;
}
}
// Do something additional
Sicherlich ist es nicht sinnvoll jedesmal einen grossen Teil der Liste zu durcklaufen, nur um den richtigen Kunden zu finden. Der Code ist ineffektiv. Sinnvoller ist es die ID eines Kunden als Schlüssel (Key) in einer Map abzulegen. Hierfür wird die add-Methode erweitert:
public class Customers {
private final List customers = new ArrayList();
private final Map customersById = new HashMap();
public void addCustomer(final Customer c) {
customer.add(c);
customersbyId.put(c.getId(), c);
}
// ...
}
Mit der Einführung eines neuen Containers in der Customers-Klasse muss es auf diese auch abfragende Zugriffe geben. Dem vorhergenden Code entsprechend, würde dies über einen Methode geschehen, welche die Map mit den ID zu Kunden Beziehung nach aussen führt:
public class Customers {
private final Map customersById = new HashMap();
// ...
public Map getCustomersById() {
return customersById;
}
}
In der zurückgegebenen Map sind jetzt allerdings keinerlei sematische Informationen mehr vorhanden. Es ist nicht bekannt, was es für einen Zusammenhang zwischen dem Schlüsseltypen String und dem Werttypen Customer gibt. Neben diesem gravierenden Problem wird allerdings auch das Arbeiten von Operationen auf den Mengen problematisch. Hierfür können nicht mehr einfach alle, der von den Containerklassen gelieferten, Methoden genutzt werden. Vielmehr muss der Benutzer jetzt, als Beispiel, zum löschen sowohl in der List und in der Map den jeweiligen Kunden löschen. Entsprechendes gilt für das hinzufügen. Um dies zu wissen, muss er aber wiederum wissen wie der, eigentlich gekapselte gehörte, innere Aufbau der Klasse aussieht. Hierfür muss er nicht unbedingt den Quellcode kennen, es reichen Hinweise in der Dokumentation. In Alternative kann der Entwickler der Klasse Customers Löschmethoden in der Klasse selbst anbieten und nur unveränderliche Container zurück liefern oder die Löschmethoden in den jeweiligen Containermethoden überschreiben, indem er z.B. diese in anonymen Klassen bei der Auslieferung umschliesst. Allerdings wird hierdurch der Code entweder unnötig aufgebläht oder die Semantik des nicht möglichen löschens oder hinzufügens im Container verwirrt den Benutzer. Der Sinn, durch Generics weniger Code zu produzieren wird ad absurdum geführt. Die Möglichkeit Fehler zu machen steigt enorm an.
Sinnvoll ist es die Methoden jeweils in der Klasse Customers selbst zu implementieren. Dadurch wird die Klasse leichter wartbar und für den Benutzer einfacher zu bedienen. Bei Änderungen, z.B. dem hinzufügen einer neuen Abfragemethode, muss nicht auch der benutzende Code angepasst werden. In diesem Fall reichen untypisierte Container innerhalb der kapselden Klasse vollkommen aus.
Fazit
Ich habe bisher keine unproblematische Verwendung der in Java 5 eingeführten Generics gefunden. Das hier beschriebene Beispiel zeigt auf einfache Art und Weise, wie man sich dem falschen Einsatz eines Sprachfeaturs, dessen Nutzen ins Gegenteil verwandeln kann. Aus diesem Grund sollte in den Codeingstandards eines Unternehmen auf den Einsatz von Generics besonders eingegangen werden. Bis zum Beweis des sinnvollen Gegenteils würde ich Generics sogar ganz verbieten.
War letzte Woche bei meinen Eltern und dem Rest der Familie zu besuch. In Riesenbeck wurde am Wochenende Kirmes gefeiert. Eigentlich ein netter Grund, dorthin zu fahren, denn man trifft viele Leute, die man lange nicht mehr gesehen hat.
Es waren halt die üblichen Fahrgeschäfte und Fressbuden aufgebaut, aber wichtig ist ja eigentlich nur die Stimmung. Und die war, finde ich, recht gut. Man mußte nicht mit den Leuten reden, mit denen man nicht reden wollte, sondern grüßte sie nur (im Dorf grüßt man halt jeden, den man kennt). Und da viele Leute aus meiner ehemaligen Klasse da waren, die ich teilweise gar nicht wieder erkannt habe, war das alles schon total witzig. Viele von ihnen waren Sonntags nachmittags auf der Kinderkirmes unterwegs. Und selbst mein Partner aus dem Tanzkurs ist neulich erst zum zweiten Mal Vater geworden. Seine Frau ist auch rothaarig.......
Und es war auch wie sonst immer, wenn Kirmes ist, ich sah aus wie ein Streusselkuchen! Ich hatte die ganze letzte Zeit keine Hautprobleme, aber nu wieder. Schrecklich!!! Irgendwie holt einen die Vergangenheit immer wieder ein. Ob es daran lag, dass Kirmes war?
Schon lange nicht mehr so ein doofes Buch gelesen. Spielt voll auf ein anderes Buch der Autorin an, aber steht nicht im Klappentext. Glücklicherweise hatte ich es schon gelesen. Und eigentlich sind die Bücher von ihr auch ganz nett, halt sehr blutrünstig, aber nett. Doch dieses Buch trifft irgenwie nicht die goldene Mitte. Einmal beschreibt sie eine Obduktion so detailliert, bzw. deren Ergebnisse, dass mir die Luft wegblieb und ich das Buch erst einmal zur Seite legen musste.
Leider wird sie erst auf den letzten 20 Seiten spannender, aber das Ende ist schon vorher klar. Schade eigentlich, denn die anderen Bücher gefielen mit sehr gut.
Meinen ersten Eintrag in den Blog mit meinem neuen iBook widme ich meiner besten Freundin Nicole. Ich möchte mich noch einmal ganz doll bei dir bedanken, dass du während der Riesenbecker Kirmes so lange auf mich/uns gewartet hast ![]()
Trotzdem hättest du einfach ohne besondere Einladung vorbeikommen können.
Beste Freundinnen sollte man festhalten, sie tun einem gut!
Gestern war wohl ziemliche Sauregurkenzeit auf dem Boulevard.
Deswegen wurde flux keine Meldung gebrachte.
![Paris Hilton auf Focus Online [PARIS HILTON AUF FOCUS-ONLINE]](http://www.speexx.de/blog/images/2005/09/paris.hilton.focus.jpg)
Hauptsache der Name steht irgendwo
Da bekommen sie in München fracksausen, weil der Stoiber-Ede den Kirchhof-Paule sowas von weggebasht hat, dass die Mehrheiten flöten gehen. Und was denkt sich der Söder-Markus aus?
Und das soll dann moderner, hipper Wahlkrampf sein. Klar, erkennt man sofort an den jungen, hüpfenden Aerobigistas. Wieder mal Jahrzehnte hinterher im Land der Intelligenten.
Via Spreeblick
1. Nachtrag: Die Welt mit Spam beschmeissen aber Filter für unliebsame Inhalte einführen wollen. Bigotte Krämerseelen!
2. Nachtrag: Scheint sich bei der CSU ausgeblogt zu haben.
Eeh, Söder spielen wie Flasche leer!
Ein wirklich brilliant gewordenes Whitepaper von mir. 5 Seiten kraftvolle Argumentation für das neue Vorgehensmodell Springbrunnen, für welches ich Martin auf ewig dankbar sein werde.
BTW, Martin, entwickelst du dich selbst danach?
So kann man das mit der Wahl - zwischen Pest und Cholera - auch sehen ![]()
Gefunden bei Freiheitsfabrik
Man muss schon einen gehörigen Perversionslevel erreicht haben, um sich einen Bildschirmschoner der CDU auf seinem System zu installieren.
Und da ich neugierig bin, habe ich mal kurz nachgeschaut, ob die anderen im Bundestag vertretenen Parteien sowas auch anbieten. Bei den Grünen, der PDS und der SPD scheint es sowas nicht zu geben. Bei CSU und FDP habe ich innerhalb von 30 Sekunden nicht mal eine Suchfunktion gefunden, was sofort Abzüge in der B-Note gibt, und weswegen ich mal davon ausgehe, dass die sowas auch nicht anbieten.
So ganz einfach ist das ja nicht. Wie bezeichnet man Menschen, die aus dem Ausland daherkommen, im deutschen Inland leben und die teutsche Staatsbürgerschaft annehmen? Sie sind ja dann irgendwie Deutsche, wenn auch nicht nach Altväter Blut- und Bodenlehre. Und wenn man dann mal Deutscher im Sinne irgendeines Gesetzes ist, dann ist man ja im Grunde kein Ausländer mehr. So zumindest meine Vorstellung. Obwohl ich zugeben muss, dass dies gegenüber den Spitzfindigkeiten, die sich die Juristenmafia im Bundestag und in der Administration dieses Landes ausdenkt, vielleicht etwas naiv ist. Deswegen irritiert mich trotzdem die Forderung des baden-württembergischen Innenminister Heribert Rech von der CDU, der da, laut Welt, zu fordern scheint, dass Ausländern die bestimmte, gegen die Interessen der Bundesrepublik Deutschland gerichtete Verfehlungen begangen haben
, die Staatsangehörigkeit wieder abzuerkennen.
Es kann aber auch sein, dass das nur eine blöde Formulierung in der entsprechenden SpOn Meldung ist. Was mich auch nicht wundern würde.
Gestern schon stank es zum Himmel. Wie aus tausend Schloten, die gleichzeitig ausgesottet wurden. Quelle des üblen Geruches scheint diesmal eine brennende Mülldeponie in Bernau zu sein.
![Bernau [FEUER ÜBER BERNAU]](http://www.meinberlin.de/fototouren/bilder/559/muellbrand_bernau_1.jpg)
Feuer über Bernau - Quelle: Mein Berlin
Via Hauptstadtblog
Für T3D, als Ersatzbefriedigung, weil er sich keinen iPod nano zulegen kann/darf
Martin dürfte es genauso spannend finden: Processing, eine Programmiersprache zum Beispiel für 3D Skizzenbücher.
Gefunden über futurezone.orf.at
Seit Freitag ist es in der Wohnung und ich darf es nicht auspacken: Fraus nagelneues, originalverpacktes iBook.
Software entwickeln ist einfach! Zumindest ist das ein weitverbreiteter Irrglaube, der all diejenigen befällt, die keine Software entwickeln. So wie viele Menschen denken, dass Grafikdesign einfach ist. Bis auf Grafikdesigner. Dieses Muster lässt sich auf fast alle Berufe und Fachrichtungen übertragen.
Die schlimmsten Probleme treten dann auf, wenn Menschen, die ein bischen was von einem Fach verstehen einem in die eigene Arbeit hineinreden können und wollen. Die langerprobte Pattern aus Ignoranz über Bord schmeissen, nur um nach etlichen Fehlversuchen dann genau das über Bord geschmissene Pattern als Lösung finden. Danke, das hätten man auch einfacher und billiger haben können. Sie wissen jetzt aber wenigstens wie Pattern entstehen: Versuch und Irrtum. Pattern sind eine Möglichkeit Erfahrungen einfach für andere zugänglich zu machen. Meiner Meinung nach ein wichtiger Baustein im Wissensmanagement.
Fachleute kennen eine ganze Menge solcher Mustern. Das macht sie als Fachleute aus.
Laien kommen auf die abstrusesten Ideen. Meistens funktionieren diese Ideen am Anfang auch. Das Problem an Software ist allerdings, dass die Anforderungen im Laufe der Zeit wachsen. Ich habe es noch nie erlebt, dass eine Software in ihrer Funktionalität beschnitten werden sollte. Die kleine, schnell hingeschusterte Lösung ist dann schnell vom Design überfordert und erfordert ein ausgewachsenes Refactoring. Ausgewachsen bedeutet dann leider meistens neu schreiben. Es nicht einfach möglich einer Excel-Tabelle das Verhalten einer relationalen Datenbank beizubringen. Sicherlich ist das über die eingebaute Programmiersprache irgendwie möglich. Sinnvoll ist es trotzdem nicht. Neu schreiben kann dann auch übersetzt werden mit: Das wird teuer ![]()
Spannend ist es auch, wenn Laien Lösungen für Softwareentwicklungsprobleme suchen sollen. Ist es möglich sowohl einen Rich Client als auch einen Webclient zu bauen, der die lästige Doppelentwicklung vermeidet? Sicher. Flash ist die Lösung. Wir entwickeln einen Flashclient fürs Web und betten diesen dann über das, von Eclipse verwendete HTML-Widget in Eclipse als Rich Client ein. Geht sicherlich. Ist man mit der Umsetzung fertig heisst es dann, dass wir das jetzt beim Kunden B in dessen Portal einbauen müssen. Natürlich nur die Funktionalität C, erreichbar über eine einzige Eingabezeile, die dann das ganze Portlet aufgehen lässt. Ich bin kein Flash-Experte, kann also nicht beurteilen, ob man in Flash komponentenbasiert entwickeln kann, um dieses Problem zu lösen. Und da ist das Schlüsselwort gefallen. Diejenigen, die solche Ideen haben sind es auch nicht.
Anforderungen beschreiben
Gerade bei Projekten, bei denen man schon zu Beginn weiss, dass sie umfangreicher werden, ist eine gute Vorbereitung unabdingbar. Dazu gehört eine sauberes, textuelles erfassen der Anforderungen. Eines meiner Erfahrungsmuster besagt:
Das abbilden der Anforderungen in abstrakten Diagrammen, wie sie z.B. UML ist für Laien aus der Fachabteilung, für die die Anwendung entwickelt werden soll, unverständlich. Sie müssen diese Fachsprache nicht verstehen. Es ist nicht ihre Aufgabe. Werden sie trotzdem mit dieser konfrontiert, dann fühlen sie sich schnell eingeschüchtert, fehl am Platz und verlieren schnell das Interesse. Damit ist der Kern des scheitern des Projektes gelegt.
Auch Oberflächenscribble, und seien sie noch so chic, eigenen sich nicht ausschliesslich für die Beschreibung der Anforderungen. Ein Bild sagt zwar mehr als tausend Worte. Diese Abstraktion geht allerdings zu weit. Scribble sind, wie auch UML Diagramme, nur ein Hilfsmittels, um die textuelle Beschreibung zu unterstützen. Dabei müssen Scribble als das verstanden werden, was ihre Übersetzung bezeichnet: Kritzeleien. Zu ausgefeilte Scribbles lenken von der eigentlichen Problemstellung ab und eignen sich höchstens als Marketinginstrumente.
Textuelle Erfassung ist hierbei allerdings noch nicht die allumfassend glücklich machende Lösung. Jeder hat andere Vorstellungen darüber wie die Texte für Anforderungen auszusehen haben. Aus diesem Grund sollte es formale Regeln und Pattern geben, an die sich die niedergeschriebenen Anforderungen zu halten haben. Dies vermeidet schon viele Fehler. Trotzdem, die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse
(Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz) und ersetzt nicht die direkte Kommunikation der Teammitglieder untereinander. Wenn diese nicht statt findet ist es sinnlos sich über Anforderungen überhaupt Gedanken zu machen.
Fazit
Das Erfassen und Managen von Anforderungen kann man auch als Culture Clash angesehen werden. Aus diesem Grund sollte das Anforderungsmanagement in grösseren Softwareprojekten eine zentrale Stellung einnehmen. Leider wird es heute noch immer häufig vernachlässigt. Die Gründe sind unterschiedlich und hier zum Teil beschrieben. Ist dies der Fall, stehen die Chancen gut, dass das Projekt scheitert.
E-Plus als Mobilfunkprovider in den Schluchten Friedrichshains macht keinen Spass. Zumindest nicht hier in der Heidenfeldstraße. Wenn das Telefon nicht direkt am Fenster liegt, dann bekommt es kein Signal. In der Küche oder im Hinterhof ist es zappenduster. Und heute funktioniert der Empfang nicht einmal auf dem Balkon. Und natürlich benötige ich ausgerechnet jetzt das Handy.
Kirk Pepperdine von Java Performance Tuning hat in seinem Blog den Verdacht geäussert, dass der Java 1.5 Garbage Collector das Betriebssystem ausbremst. Grund scheint das Verhalten des GCs zu sein, allen Threads, bis auf den eigenen, eine Pausen-Signal zu schicken. Windows scheint dann nicht nur die entsprechenden Applikations-Threads schlafen zu legen, sondern auch alle anderen.
Ich kann das zwar zur Zeit noch nicht ganz nachvollziehen, sollte das aber weiter beobachten. Problematisch ist, dass nicht geschrieben wird welche Java-Implementierung gemeint ist.
Wenn ein Grossteil der Produktphilosophie darauf hinausläuft, das KISS das Mass der Dinge ist, dann ist es schwer das noch zu übertreffen. Einfache Dinge kann man sehr schnell kompliziert und unübersichtlich machen. Das artet dann irgendwann in Featuritis aus. Dagegen ist es sehr schwer etwas einfaches noch einfacher zu machen.
Dörrobst hat dieses Prinzip sehr schön in der Produktreihe der iPods gezeigt. Indem sie sich konsequent auf die 20% der Funktionalität konzentriert haben, die der Benutzer wirklich benötigt. Den Rest braucht man sogut wie nie. Wenn er bei einem ansonsten überzeugenden Produkt fehlt, vermissen ihn nur die Konkurenz und die Kritiker. Genau das ist die Crux, der Apple beim vor zwei Tagen vorgestellten iPod nano begegnen muss. Die Kritiker empfinden das neue Produkt zwar als sexy, aber so richtig umhauen tut es sie nicht. Von Apple wird halt erwartet, dass sie, wie Sony es beim Walkman seit über 25 Jahren vormacht, alle 6 Monate eine Revolution auf den Markt werfen ![]()
Der iPod ist halt Mainstream geworden, wie das Radio, der Fernseher, der Walkman, der CD-Player und all die anderen Geräte vor ihm auch.
Irgendwie läuft da gerade was verkehrt. Oder habe nur ich den Eindruck, dass sich die CDU diesmal schon vor der verlorenen Wahl zerfleischt? He, ihr Pinscher, das kommt erst danach. Der Höhepunkt ist am 18. September. Ejaculatio praecox im Adenauerhaus.
Naja, ich bleibe bei der Pest.
Genossen,
heute ist ein grosser Tag für unsere Bewegung. Seit Jahren kämpfen wir offen und im verborgenen für unsere gerechte Sache. Heute sind wir auf Weg zum Ziel der Freiheit einen entscheidenen Schritt weiter gekommen. Nach einem langem agitatorischen Kampf haben sich unsere letzten Gegner unserer Forderung angeschlossen und die Menschenrechte abgeschafft.
Dieser lange Kampf begann im Jahr 2001. Damals hat unserer Verbündeter aus den Disputed Gebieten, Osama bin Laden, zu einem grossen Schlag gegen das System ausgeholt. Mit den Türmen begann auch die Sklaverei der Menschenrechte zu wanken. In den folgenden Jahren unterwanderte er mit unserer Hilfe das morsche Gebäude der westlichen Terrorgesellschaft immer weiter… Genossen, durch gezielte Befreiungsaktionen gelang es dem Vorkämpfer der freien Welt das Böse in seinen Grundfesten zu erschüttern. 2004, Madrid, war nur ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Sieg. Aber erst der Anschlag von London im Jahr darauf brachte uns den entscheidenden Schritt weiter. Unser geliebter Genosse Charles Clarke konnte sich nun offen auf unsere Seite schlagen und in einer flammenden Rede vor den korrupten Schweinen im Parlament den ersten Zweifel säen. Die grossen Freiheitsaktionen 2006 in Berlin und 2010 in Paris waren der Sargnagel des Irrweges der Menschenrechte.
Die schwachen, verweichlichten Massen waren jetzt bereit auf uns zu hören und sich unseren Idealen anzuschliessen. Der Individualismus, diese widerliche Krankheit einer weinerlichen, verängstigten Gesellschaft, löste sich langsam auf und ging über in das kollektive Denken. Nicht der Einzelne ist Stark. Stark ist nur das kontrollierte Kollektiv! Der noch immer vereinzelt aufflammende Widerstand ging stärker und stärker zurück. Letztes Jahr bekannte sich dann auch die Logenbrüder offen zu unseren Idealen, nachdem sie uns schon seit über 10 Jahren heimlich unterstützten.
Heute, an diesem sonnigen Donnerstag, beginnt die Jagd auf die verbleibende Terrorbrut. Genossen, jagen wir sie! Treiben wir sie vor uns her! Zerschmettern wir sie! Aber wiegen wir uns nicht in Sicherheit. Das Proletariat ist schwach und schwankend und noch ist unsere Macht nicht vollends gefestigt. Auf dem Weg dahin wird der Genosse Goldstein im Ministerium für Wahrheit eure Unterstützung brauchen. Helft ihm wo ihr könnt. Denunziert den Gegner. Verratet eure Nachbarn, eure Eltern. Jede Information ist wichtig.
Freiheit ist Sklaverei! Unwissenheit ist Stärke!
Aktuelles Transkript meiner Ansprache vom 10. Oktober 2013 vor Mitgliedern der inneren Partei
Im Heise Newsticker kam heute die Meldung, dass das System der Benutzerrechte unter Windows Flickschusterei ist, an der Microsoft schon seit Jahren herumdoktort. Auch mit Windows Vista wird dies nicht besser, sondern schlechter. Soweit nichts neues.
In klassischen Systemen, man nehme nur einmal das Unternehmen in welchem der Benutzer arbeitet als Beispiel, darf er als einfacher Angestellter wenig entscheiden. Je höher er aufsteigt in der Hierarchie, um so mehr ist ihm erlaubt. Windows Vista geht umgekehrt vor. Alles ist erlaubt, aber manchmal gibt es Einschränkungen. Da der Angestellte aber das gesamte System nicht durchschauen kann, wird er diese Einschränkungen nicht nachvollziehen können. Otto Normalbenutzer wird diese Umkehrung der Hierarchie als gefühlte Willkür ausmachen. Einem System, welchem er sowieso schon misstrauisch gegenübersteht, wird er noch weniger vertrauen. In Kombination mit einem eventuellen DRM-System wird dieses Misstrauen gegenüber der Technik weiter verstärken.
In der IT hat sich der Spruch "Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss" durchaus bewahrheitet. M$ wird mit dem beschrittenen Weg in Vista keine Probleme lösen sondern mehr schaffen.
Na, habt ihr mich erkannt? Ich mich auch nicht. Und Maschinen scheinen auch nicht besser zu sein, wie der CCC in einer Mitteilung berichtet.
Nachtrag: Bewertung des Berichtes bei Heise.
Ein nicht zu vernachlässigendes Problem beim Abnehmen ist, dass man den Gürtel enger schnallen muss. Blöde wenn man sich dann einen neuen Gürtel kaufen muss.
oder
man weiss es nicht.
Steuerreformen habe ich in meinem bisherigen, kurzen Leben [sic!] schon einige gesehen. Stoltenberg, Waigel, Eichel, um nur einige zu nennen. So richtig refomiert haben sie alle nicht. Zumindest nicht zu Guten, denn sonst hätten wir heute nicht über 90.000 Steuervorschriften. Jetzt also will es der Kirchhof richten, Mudder Merkels aus dem Hut gezauberter Supermann. Radikal will er die Liste der Steuerprivilegien zusammenstreichen. Zwar wird die Liste der angeblich 418 Identifizierten nicht herausgerückt, dass scheue Wahlvolk darf auf den letzten Metern nicht verschreckt werden, aber eines ist gewiss:
Wird die Abzugsfähigkeit von Spenden, insbesondere von Parteispenden abgeschafft, ist die Reform sogut wie erledigt. Die gespendeten ca. 10 Millionen sind einfach wichtiger als die Volkswirtschaft.
Eigentlich ein saudummer Begriff. In der EDV scheinbar gang und gebe (naja, 128 Treffer). Trotzdem saudumm.
In der BZ, Springers Berliner Kampfblatt für die proletarischen Massen, ist diese Woche Mudder Merkel der Star. Titelschlagzeilen wie "Merkel - So erlebte ich das Düll", "Merkel - Wie erobern sie die Herzen der Berliner?" (meinetwegen auch linken) brachten das Wahlvolk auf Touren. Die Revolution stand kurz bevor. Morgen dann der alles entscheidende publizistische Schlagzeilenvernichtungshammer: "Die fiesen Sex-Tricks der K.O.-Tropfen-Luder".
Manchmal gibt es schon wundersame Log-Einträge:
nat.pbp.com - - [07/Sep/2005:15:16:15 +0200] "GET /blog/saveBlogEntry.secureaction HTTP/1.1" 200 14228 "http://radio.xmlstoragesystem.com/rcsPublic/referers?site=0122697&group=radio1" "Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 5.23; Mac_PowerPC)"
Wieso versucht jemand, der hinter einem NAT sitzt einen Blogeintrag mittels eines Mac (may be) mittels GET zu schreiben? Egal, zumindest die IP (146.145.227.194) ist erst mal gebannt worden.
Am Montag habe ich mir das neue Album der Stones, trotz Kündigung, gekauft. Von den 16 Stücken auf der Audio-CD ähnlichen Silberscheibe, sind so ziemlich alle das, was man von ihnen erwartet, gut. Nichts wirklich herausragendes. Allerdings kann man sich alle Titel anhören ohne in das grosse Gähnen zu verfallen, wie es mir z.B. des öfteren bei U2 passiert, um in etwa in der gleichen Liga zu bleiben.
Das immer wieder als Skandal gehypte "Sweet Neocon" ist nur ein wirklicher Bringer für die Presse. Gute Musiker müssen eben auch gute Verkäufer sein. Sonsten wäre ihnen die Verwendung von "Angie" bei der CDU vermutlich am faltigen Rockopaarsch vorbei gegangen.
"This place is empty", die fast schon obligatorische Gesangseinlage von Keith Richards. Er macht das in etwa so gut wie ich. Der Titel hört sich allerdings etwas asthmatisch an neben "Infamy", ebenfalls von Richards.
Einige der Nummern erinnern zwar auch an Stücke aus den Soloalbum der Glimmer-Twins, aber wen stört das bei einem Album, welches sich nicht an den musikalischen Mainstream anbiedert. Auf einen Favoriten kann ich mich aber kaum festlegen, tendiere aber zu "Back of my Hand".
You call yourself a Christian
I call you a hypocrite
You call yourself a Patriot
Well, I think, you are full of shit
…
Jason Lam schreibt an einem Buch über das entwickeln von Spielen mittels der J2ME APIs. Es ist unter der GPL frei erhältlich.
Unbedingt mal anschauen.
Wer sich immer mal wieder wundert, warum so viele Trivialpatente erteilt werden, findet im Oligopoly Watch Eintrag Patently foolish vielleicht einen Hinweis.
Gefunden bei Unfrisiertes
Beim Adlershofer Kleinkunstfestival, weithin bekannt unter dem Stichwort Kanzlerkandidatenkontest, vergangenen Sonntag, hat Mudder Merkel Ronald Reagan in einer wunderbaren Performance gefeaturt. Deswegen ging der Kritikerpreis überlegen an sie. Der Publikumspreis ging souverän an Gerhard Schröder für seinen herausragenden staatsmännischen Bariton. Als bester Nebendarsteller wurde Paul "The Flattax" Kirchhof aus Corleone geehrt. Der Sonderpreis ging diesmal an das Jurymitglied Maybrit Illner, weil wir sie beim letzten mal vergessen hatten, als sie diesen rattenscharfen Fummel anhatte.
Liebes Publikum, schalten sie auch in drei Jahren wieder ein, wenn es heisst: Laßt euch nicht verarschen.
Dieffenbachstrasse
Kommen dir Fatma (mit Kinderwagen) und Aische (Typ Schlampe) entgegen, vor einem Alba-Mann, der zwei Müllbehälter hinter sich herzieht. Aische befreit gerade ihr Eis und schmeisst die Verpackung auf den Gehweg: „Boah, schtinken die Mülleimer, wa?”
Schönleinstraße
Im Schlawinchen war eben nicht viel los. Dabei ist es schön warm draussen (26°C). Und es ist quasi noch Monatsanfang. Ich male mir die Gründe aus:
- Hartz IV ist hart und es gibt wirklich weniger Geld
- Alle sind raus nach Wannsee
- Der Monat ist doch schon ganz schön weit fortgeschritten
A tribute to Tilman
U8
Bluetooth-Scan. Es melden sich BlackBerry und One night stand. Stutzen… Umschauen… Das Signal muss aus dem vorderen Wagen kommen ![]()
Alex
Da ich gerade bei Aische-Schnittchen war:
![Stückchen [PREISSCHILD AUS BÄCKEREI]](http://www.speexx.de/blog/images/2005/09/stueckchen.jpg)
Ein Stück Stückchen gibts nicht.
Tram
Ich musste stehen, ich armer Tropf, trotz meiner Krücken konnte ich das Herz keiner alten Dame erweichen für einen armen alten Mann aufzustehen. Allerdings ist Sommer, die Aussicht von oben herab war ganz hervorragend. Obwohl ich mir darüber Sorgen mache, dass demnächst die Krankenkassenbeiträge erhöht werden, weil die Minirock-X-Beine zu einem Massenproblem werden.
Nach US-Muster wird in Deutschland 2005 ziemlich flächendeckend auf Kampf-Domains gesetzt.
Gefunden bei futurezone.orf.at
Leben hat keinen Sinn. Wenn Leben einen Sinn hätte müsste jeder verdammte Planet dieses Universums voller Leben sein.
Gefunden bei futurezone.orf.at
Davon gibt es viele. Die meisten sind doof. Pencil Revolution entspricht allerdings meinem Geschmack.
Gefunden beim Spreeblick
Wenn man sich bei einem Internet-Service, dessen Name inzwischen unwichtig ist, anmeldet und nach einer gefühlten Ewigkeit eine Bestätigung per E-Mail bekommt, abgesendet von einem GMX-Account und mit Anmeldedaten, sprich Passwort, im Klartext, dann wird der Service als uninteressante Randnotiz im Langzeitgedächnis abgelegt. Gesehen, gelacht, ignoriert.
Es gibt zweidrei Dinge, die man bei Bewerbungen per E-Mail unbedingt beachten solle:
- Die E-Mail sollte schon das Anschreiben beinhalten und ein zumindest einigermassen sinniges Subject (Betreff) haben.
- Niemals, aber auch wirklich niemals, Word-Dateien schicken. Und wenn schon, dann keine mit esoterischen Formatierungen. Die sehen unter OpenOffice ziemlich
beschissenmerkwürdig aus. Auch den Dokumentenverlauf sollte man löschen
Ansonsten gilt: immer PDF - Unschön sind auch ZIP, tgz oder tar.gz, ACE (pfui Spinne) oder RAR Archive. Sie zeigen nur, dass man ein technophiler Nichtmitdenker ist.
Ansonsten bin ich inzwischen ziemlich abgestumpft, was den Rest angeht.
Keep it simple, short, small and stupid.
Wem fallen weitere Wörter ein?
Es ist ein komisches Gefühl, wenn man in Berlin in der Wohnung sitzt und in der Berliner Zeitung liesst, dass die beiden künstlichen Inseln der Stadt meiner Kindheit, verkauft werden sollen. Man fühlt sich plötzlich wie in der Diaspora. Dabei kenne ich soetwas wie Heimweh überhaupt nicht und Nordenham finde ich inzwischen nur noch einengend.
Sie ist schon da. Sie heisst Paul.
Es geht, wenn man den Meinungen vertrauen darf, bei der Wahl in ein paar Tagen, um nicht mehr und nicht weniger als die Zukunft der Menschheit. Da dies natürlich ein komplexes Thema ist, welches das Wahlvolk nicht einfach so versteht, muss man es auf das wesentliche reduzieren: Kohle, Pinunzen, Asche, profan auch als Geld bezeichnet.
Beim Geld soll alles besser werden. Einfacher zumindest, sagt der Paule von der CDU.
Einfach finde ich gut. Leider habe ich lange und schmerzhaft lernen müssen, dass es keine einfachen Lösungen für komplizierte Probleme gibt. Aber auch dafür hat der Paule eine tolle Idee. Er macht einfach auch das Problem einfach. Soetwas lobe ich mir. Allerdings wollen mir der Paule und die CDU ums verrecken nicht verraten wie sie die Probleme einfach machen wollen. Vertraut uns, sagt die CDU. Wählt uns erst mal und dann sagen wir euch wie wir uns das so vorstellen. Vertrauen? Bei Politikern? Da zitiere ich doch mal fälschlicherweise den alten Leninisten himself: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Deswegen: Zeigt mal eure tolle Steuervergünstigungsstreichliste bevor ich euch trotzdem nicht wähle.
Dieser Kriminalroman ist mal wieder superklasse, wie die anderen davor auch. Aber diesmal ist in den Fall nicht nur Kurt Wallander involviert, sondern auch seine Tochter Linda, obwohl sie noch nicht bei der Polizei arbeitet. Und ein ganz bischen Liebesgeschichte ist auch drin.
Also insgesamt ein super geniales Buch. Für den Urlaub nicht ganz so geeigent, da man sonst nicht von der Liege hochkommt ![]()
Im KaDeWe
gibt es zur Zeit eine Ausstellung mit Glasskulpturen schwedischer Meister. Mich haben die gebotenen Stücke verzaubert und in den Bann gezogen, während Frau mit Freundin nebenbei Taschen geguckt hat. Ich kann jedem nur empfehlen sich die Ausstellung anzuschauen und dabei nicht unbedingt auf die Preise zu achten, die einen schnell wieder auf den Boden der schnöden Tatsache Mamon zurück holen. Es ist einfach nur faszinierend zu sehen, was man alles mit Glas machen kann.
Die Ausstellung geht noch bis zum 24. September 2005. Vom 8. - 11. September 2005 kann man einigen Künstlern jeweils von 11-18 Uhr im Felleshus der nordischen Botschaften in Berlin bei der Arbeit über die Schulter schauen.
Eine neue Geschichte aus Ankh-Morpork. Feucht von Lipwig wird wegen diverser Bertügereien hingerichtet. Allerdings nur zum Schein, da Lord Vetinari jemanden benötigt, der das heruntergekommene Postwesen der Stadt wieder aufbauen kann. Natürlich gibt es auch Widersacher, diesmal vom Grossen Strang, der Klackergesellschaft, die Nachrichten auf der Scheibenwelt verteilt. Diese wurde von einer skrupelosen Gesellschaft übernommenn und jetzt ausgeblutet. Pratchett lässt hier viele Elemente aus der Wirtschaft und den Zeiten der Dotcom-Blase einfliessen. Auch Hacker kommen in Form des Rauchenden Gnus darin vor. Daneben gibt es auch noch die übliche Liebesgeschichte und einige schrullige, alles in allem trotzdem blasse Figuren.
Die Geschichte haut einen nicht vom Hocker. Sie wirkt lieblos, gelangweilt und uninspiriert hingeklatscht. Alles scheint schon einmal dagewesen zu sein und ich hatte den Eindruck, dass der Autor das Thema des Romans "Die volle Wahrheit" noch einmal aufgewärmt hat. Meiner Meinung nach einer der schwächsten Scheibenweltromane.
Wir wissen nicht, ob es soviel Ananas- wie Apfelsorten gibt. Ist uns auch egal. Aber immerhin kennen wir fünf Unterschiedliche:
- Die gemeine billige Dosen-Ananas, deren einzige Existenzberechtigung es ist, auf einer billigen Pizza Hawaii ihr tristes Dasein zu fristen.
- Die teure Dosen-Ananas, die man zu etwas mehr als Pizza belegen verwenden kann, weil sie nicht ganz so holzig ist.
- Die ganze Ananas von der Obsttheke. Preislich zwischen 2,20 € und 2,80 € angesiedelt. Manchmal schmecken teure Dosen-Ananas besser, deswegen kaufen wir sie nicht mehr.
- Die einfache Del Monte- oder Dole-Flug-Ananas aus z.B. Costa Rica. Die sind meistens ziemlich süss und lecker und wir können sie als Ananas-Einstiegsdroge grundsätzlich empfehlen.
- Die Viktoria-Flug-Ananas als ungekrönte Ananas-Königin. Die relativ kleine Frucht explodiert geschmacklich im Mund und entfacht eine Gaumenfreude, die bisher nicht übertroffen wurde.
Während man sich bei den unterschiedlichen Ananas-Sorten das Preis-Leistungs-Verhältnis noch als einigermassen gut einbilden kann, lohnt es sich bei Flug-Mango aus Thailand nicht. Trotzdem einen Dank an Tom E. für den Tipp.
Verfolgt man die Debatte um den immer stärker steigenden Ölpreis, dann kommt man irgendwann zu der Tatsache, dass ein Teil des Anstieges der Benzinpreise durch hausgemachte Probleme in den USA verschuldet ist. Dort wurde scheinbar jahrzehntelang nicht in die Modernisierung der Raffenerien investiert. Jetzt arbeiten sie am Limit und produzieren doch nicht genug für den heimischen Markt mit seinen 20 Liter verbrauchenden SUVs. Um dies zu kompensieren werden die fehlenden Treibstoffmittel z.B. auf dem europäischen Markt aufgekauft. Dadurch entsteht hier eine Benzinknappheit, welche sich, den Gesetzen der Marktwirtschaft folgend, in höheren Benzinpreisen hierzulande wiederspiegelt.
Daraus kann gefolgert werden: Globalisierung bedeutet auch, dass diejenigen, die sauber wirtschaften und in ihre Zukunft investieren, bestraft werden, wenn andere nicht zukunftsorientiert handeln. Wer jetzt den Zeigefinger hebt und meint: "Mooooooment, in der Marktwirtschaft sorgen die Unternehmen selbst für diese Zukunftsinvestitionen und somit können sie verkaufen an wen sie wollen", sei daran erinnert, dass z.B. die Firma Elf nicht unwesentliche Subventionen und das Tankstellennetz der DDR, Minol, bekam, um den Raffeneriestandort Leuna zu halten. Ich gehe davon aus, dass es bei fast allen anderen Raffenerien ebenso offene und versteckte Subventionen gibt, um Arbeitsplätze entweder zu halten oder neue an den jeweiligen Standort zu ziehen.
Bei dieser Spielart der Globalisierung wird es schwierig dem Mann auf der Strasse die Vorteile, die er durch diese hat, noch näher zu bringen. Ihn interessiert, zu Recht, nur die Benzinrechnung, die er jeden Monat präsentiert bekommt.
Zum Glück haben wir kein Auto ![]()
Zur Zeit kann man bewundern, wie sich 60 Millionen deutschen Bundestrainer rasant in profund argumentierende Klimaexperten verwandeln. Die meisten argumentieren wie immer, aus dem Bauch heraus. Die Amerika-ist-grossartig-der-Rest-(auch-wir)-ist-Scheisse-Fraktion ejakuliert dabei ständig neues darüber, dass Dubyas Klimapolitik des ich-brauche-mehr-Details korrekt sei und ruft zu Spenden für die armen plündernden Opfer auf. Die anderen wussten schon seit Jahren, dass New Orleans Anfang September 2005 versinken wird.
Lautgeben.de bietet dabei einen sauber recherchierten Artikel darüber, wie der Spiegel, Fachblatt für Qualitätsjournalismus, seine Politik- und Machtspielchen mit der Katastrophe treibt. Beruhigend zu wissen, dass nicht nur ich zynisch bin.
Da haben sich die Redmonder ja was ganz feines ausgedacht, um die Benutzer vor Phishing-Attacken zu schützen. Die nächste IE Generation fragt einfach bei Mama-Microsoft nach, ob die Internetadresse, welche angesurft wird, sicher ist wenn sie nicht lokal auf dem Rechner gefunden weren kann (Whitelist). Hintergrund ist die Tatsache, dass Phishingsites schnell entstehen und ebenso schnell wieder verschwinden und sich so Blacklists angeblich nicht eignen.
Zwei unmittelbare Probleme gibt es bei diesem Verfahren:
- Microsoft kann ermitteln welche Bank und/oder welcher Konkurrent wieviele Kunden hat. Zum Beispiel wenn dieser seine Server umziehen lässt und die Whitelist angepasst werden muss.
- Microsoft bekommt ein Instrumment in die Hand eventuelle Konkurrenten zu behindern, indem sie z.B. verspätet oder gar nicht in die Whitelist aufgenommen werden.
Da nützt es auch nichts wenn der Redmonder Konzern treuherzig garantiert, dass die Daten des Nutzers sicher [sic!] und ohne Nutzerhinweis oder Cookies zum Server geschickt werden. Das ist nur PR-Augenwischerei, um von den wirklich interessanten Daten abzulenken. Phishing mal anders.
Unter einem Ghettoblaster stelle ich mir dann doch etwas grösseres als eine Banane vor.
Heute Nacht wurde der Server automatisch neu gestartet. Dabei wurde leider eine falsche Blog-Instanz hochgefahren. Ich hatte beim Umstieg auf eine andere Version vergessen die init-Scripte im entsprechendem Runlevel anzupassen.
Sorry für alle, die Einträge nur bis Mai oder 404er bekommen haben.
Da arbeitet man monatelang miteinander in einer kleinen Firma, redet miteinander und macht Witzchen. Aber was weiss man vom anderen? Ziemlich wenig. Die andere Person ist weiblich, heisst Eva, ist Althistorikerin. Dann kündigt sie, fängt eine neue Stelle im Bereich Geschäftsentwicklung an und heute erfährt Mann, dass sie nur eine Strasse weiter wohnt. Weil wir uns zufällig an der Tram begegnet sind.
Nearly one month ago I've released version 0.3.0 of the SpeexX Pebble Extensions with age based response handling. Now it is time to take an interim result. Before installing the age based handling system anonymous users post nearly 100-150 comment and trackbackspams a day over anonymous proxies. Most spam was filtered by Pebbles ContentSpamListener and the well defined regular expression list. They reached the threshold and were removed from the system automatically. But nearly 10 percent of the spam didn't reached the threshold barrier and weren't removed by the DeleteRejectedListener. The got the PENDING state and must be checked manualy. A few entries in a week passed the system and enter the public comment area.
Normaly all response spam comes to entries which are older than 60 days. The age based system forbids responses to entries which are older than 30 days by default (you are able to configure it over a property). It marks them with the state REJECTED, the DeleteRejectedListener deletes them.
A couple of days after installing and configurating the age based system the response spam ends. Abrupt. Only a testspam one or two times a week. The administration time for spam handling was reduced to nearly zero. The result is great and impressive.
Caveat: since installing the age based response handling system trackbackspam growes ![]()

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