Gabi und Sascha
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Beim Adlershofer Kleinkunstfestival, weithin bekannt unter dem Stichwort Kanzlerkandidatenkontest, vergangenen Sonntag, hat Mudder Merkel in einer wunderbaren Performance gefeaturt. Deswegen ging der Kritikerpreis überlegen an sie. Der Publikumspreis ging souverän an Gerhard Schröder für seinen herausragenden staatsmännischen Bariton. Als bester Nebendarsteller wurde Paul "The Flattax" Kirchhof aus geehrt. Der Sonderpreis ging diesmal an das Jurymitglied Maybrit Illner, weil wir sie beim letzten mal vergessen hatten, als sie diesen rattenscharfen Fummel anhatte.

Liebes Publikum, schalten sie auch in drei Jahren wieder ein, wenn es heisst: Laßt euch nicht verarschen.

Dieffenbachstrasse

Kommen dir Fatma (mit Kinderwagen) und Aische (Typ Schlampe) entgegen, vor einem Alba-Mann, der zwei Müllbehälter hinter sich herzieht. Aische befreit gerade ihr Eis und schmeisst die Verpackung auf den Gehweg: „Boah, schtinken die Mülleimer, wa?”

Schönleinstraße

Im Schlawinchen war eben nicht viel los. Dabei ist es schön warm draussen (26°C). Und es ist quasi noch Monatsanfang. Ich male mir die Gründe aus:

  1. Hartz IV ist hart und es gibt wirklich weniger Geld
  2. Alle sind raus nach Wannsee
  3. Der Monat ist doch schon ganz schön weit fortgeschritten

A tribute to Tilman

U8

Bluetooth-Scan. Es melden sich BlackBerry und One night stand. Stutzen… Umschauen… Das Signal muss aus dem vorderen Wagen kommen :-)

Da ich gerade bei Aische-Schnittchen war:

[PREISSCHILD AUS BÄCKEREI]

Ein Stück Stückchen gibts nicht.

Tram

Ich musste stehen, ich armer Tropf, trotz meiner Krücken konnte ich das Herz keiner alten Dame erweichen für einen armen alten Mann aufzustehen. Allerdings ist Sommer, die Aussicht von oben herab war ganz hervorragend. Obwohl ich mir darüber Sorgen mache, dass demnächst die Krankenkassenbeiträge erhöht werden, weil die Minirock-X-Beine zu einem Massenproblem werden.

Nach US-Muster wird in Deutschland 2005 ziemlich flächendeckend auf Kampf-Domains gesetzt.

Gefunden bei futurezone.orf.at

Leben hat keinen Sinn. Wenn Leben einen Sinn hätte müsste jeder verdammte Planet dieses Universums voller Leben sein.

Davon gibt es viele. Die meisten sind doof. Pencil Revolution entspricht allerdings meinem Geschmack.

Gefunden beim Spreeblick

Wenn man sich bei einem Internet-Service, dessen Name inzwischen unwichtig ist, anmeldet und nach einer gefühlten Ewigkeit eine Bestätigung per E-Mail bekommt, abgesendet von einem GMX-Account und mit Anmeldedaten, sprich Passwort, im Klartext, dann wird der Service als uninteressante Randnotiz im Langzeitgedächnis abgelegt. Gesehen, gelacht, ignoriert.

Es gibt zweidrei Dinge, die man bei Bewerbungen per E-Mail unbedingt beachten solle:

  1. Die E-Mail sollte schon das Anschreiben beinhalten und ein zumindest einigermassen sinniges Subject (Betreff) haben.
  2. Niemals, aber auch wirklich niemals, Word-Dateien schicken. Und wenn schon, dann keine mit esoterischen Formatierungen. Die sehen unter OpenOffice ziemlich beschissenmerkwürdig aus. Auch den Dokumentenverlauf sollte man löschen :-)
    Ansonsten gilt: immer PDF
  3. Unschön sind auch , tgz oder tar.gz, (pfui Spinne) oder Archive. Sie zeigen nur, dass man ein technophiler Nichtmitdenker ist.

Ansonsten bin ich inzwischen ziemlich abgestumpft, was den Rest angeht.

Keep it simple, short, small and stupid.

Wem fallen weitere Wörter ein?

Es ist ein komisches Gefühl, wenn man in Berlin in der Wohnung sitzt und in der Berliner Zeitung liesst, dass , verkauft werden sollen. Man fühlt sich plötzlich wie in der . Dabei kenne ich soetwas wie Heimweh überhaupt nicht und finde ich inzwischen nur noch einengend.