Gabi und Sascha
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Es gibt zweidrei Dinge, die man bei Bewerbungen per E-Mail unbedingt beachten solle:

  1. Die E-Mail sollte schon das Anschreiben beinhalten und ein zumindest einigermassen sinniges Subject (Betreff) haben.
  2. Niemals, aber auch wirklich niemals, Word-Dateien schicken. Und wenn schon, dann keine mit esoterischen Formatierungen. Die sehen unter OpenOffice ziemlich beschissenmerkwürdig aus. Auch den Dokumentenverlauf sollte man löschen :-)
    Ansonsten gilt: immer PDF
  3. Unschön sind auch , tgz oder tar.gz, (pfui Spinne) oder Archive. Sie zeigen nur, dass man ein technophiler Nichtmitdenker ist.

Ansonsten bin ich inzwischen ziemlich abgestumpft, was den Rest angeht.


Das ist eine ziemlich harte Auslese unter den Bewerbern, wenn man Word nicht akzeptiert. Auch wenn man Microsoft nicht mag, muss man doch zur Kenntnis nehmen, dass Word ziemlich verbreitet ist. Und nicht jeder hat einen pdf-Konverter zur Hand. Vielleicht könnte es ja helfen, wenn man auch .rtf-Dateien akzeptiert. ;-)
Es hängt davon ob, wofür man sich bewirbt, was in der Stellenausschreibung hinterlegt gewesen ist und ob es sich um einen Initiativbewerbung handelt oder nicht. Der BLOG-Eintrag hier grenzt nicht, sondern bezieht sich pauschal auf Bewerbungen. Das macht ihn schlecht. Wird eine Bürokraft mit (MS)Officekenntnissen gesucht, ist eine Wordbewerbung ganz ausgezeichnet. Man kann sich das Ding auf formal ansehen, um zumindest die Wordkenntnisse prüfen. Bei einer technischen Aussschreibung sollte man schon erwarten, dass proprietäre Formate - egal ob der Scheiss von MS oder von OpenOffice - vermieden werden. Nun ist PDF ja auch ein proprietäres Format, aber allein aufgrund seiner Intention, Unterstützung und Verbreitung wohl das Mittel der Wahl. Ein offenes RTF oder gar RTFD (wie zu Next Zeiten) ist wohl zu inselhaft.

@Stephan
Das Argument für den PDF-Konverter kann ich so nicht akzeptieren. Insbesondere Bewerbern, die sich auf eie Stelle als Softwareentwickler bewerben, gerade wenn es um soetwas plattformunabhängiges wie Java geht, ist es zuzumuten, dass sie zumindest FreePDF kennen und einsetzen. Dies hat nichts mit einer nicht Anerkennung von Word zu tun, dessen Existenz und Verbreitung ich sehr wohl sehe und auch akzeptiere. Für Bewerber hat es auch etwas mit Selbstschutz zu tun, damit eben nicht solche Probleme auftreten, wie hier beschrieben.

Ausserdem weiss ich nicht auf welcher Plattform ich mir die Bewerbung gerade anschaue. Ist es Linux, OS X oder Windows. Das kann der Bewerber zwar nicht wissen, aber wenn er schon hier nicht ein paar Eventualitäten berücksichtigen kann, wie ist er dann erst in seinem Job?