Im Heise Newsticker kam heute die Meldung, dass das System der Benutzerrechte unter Windows Flickschusterei ist, an der Microsoft schon seit Jahren herumdoktort. Auch mit Windows Vista wird dies nicht besser, sondern schlechter. Soweit nichts neues.
In klassischen Systemen, man nehme nur einmal das Unternehmen in welchem der Benutzer arbeitet als Beispiel, darf er als einfacher Angestellter wenig entscheiden. Je höher er aufsteigt in der Hierarchie, um so mehr ist ihm erlaubt. Windows Vista geht umgekehrt vor. Alles ist erlaubt, aber manchmal gibt es Einschränkungen. Da der Angestellte aber das gesamte System nicht durchschauen kann, wird er diese Einschränkungen nicht nachvollziehen können. Otto Normalbenutzer wird diese Umkehrung der Hierarchie als gefühlte Willkür ausmachen. Einem System, welchem er sowieso schon misstrauisch gegenübersteht, wird er noch weniger vertrauen. In Kombination mit einem eventuellen DRM-System wird dieses Misstrauen gegenüber der Technik weiter verstärken.
In der IT hat sich der Spruch "Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss" durchaus bewahrheitet. M$ wird mit dem beschrittenen Weg in Vista keine Probleme lösen sondern mehr schaffen.
Na, habt ihr mich erkannt? Ich mich auch nicht. Und Maschinen scheinen auch nicht besser zu sein, wie der CCC in einer Mitteilung berichtet.
Nachtrag: Bewertung des Berichtes bei Heise.
Ein nicht zu vernachlässigendes Problem beim Abnehmen ist, dass man den Gürtel enger schnallen muss. Blöde wenn man sich dann einen neuen Gürtel kaufen muss.
oder
man weiss es nicht.
Steuerreformen habe ich in meinem bisherigen, kurzen Leben [sic!] schon einige gesehen. Stoltenberg, Waigel, Eichel, um nur einige zu nennen. So richtig refomiert haben sie alle nicht. Zumindest nicht zu Guten, denn sonst hätten wir heute nicht über 90.000 Steuervorschriften. Jetzt also will es der Kirchhof richten, Mudder Merkels aus dem Hut gezauberter Supermann. Radikal will er die Liste der Steuerprivilegien zusammenstreichen. Zwar wird die Liste der angeblich 418 Identifizierten nicht herausgerückt, dass scheue Wahlvolk darf auf den letzten Metern nicht verschreckt werden, aber eines ist gewiss:
Wird die Abzugsfähigkeit von Spenden, insbesondere von Parteispenden abgeschafft, ist die Reform sogut wie erledigt. Die gespendeten ca. 10 Millionen sind einfach wichtiger als die Volkswirtschaft.

![TAZ kauft Google [TAZ TATZE ALS FAVICON BEI GOOGLE PAGE]](http://www.speexx.de/blog/images/2005/09/berlin-zeitungsmarkt.png)