Gabi und Sascha
Tags - Kategorien : Alle | Berlin | Bücher | Fotografie | Java | Linkhalde | Weichware | Verfassung

Kirk Pepperdine von Java Performance Tuning hat in seinem Blog den Verdacht geäussert, dass der Java 1.5 Garbage Collector das Betriebssystem ausbremst. Grund scheint das Verhalten des GCs zu sein, allen Threads, bis auf den eigenen, eine Pausen-Signal zu schicken. Windows scheint dann nicht nur die entsprechenden Applikations-Threads schlafen zu legen, sondern auch alle anderen.

Ich kann das zwar zur Zeit noch nicht ganz nachvollziehen, sollte das aber weiter beobachten. Problematisch ist, dass nicht geschrieben wird welche Java-Implementierung gemeint ist.

Nachtrag: Das Problem scheint tatsächlich zu existieren.

[XML AUTOKENNZEICHEN]

 

Wenn ein Grossteil der Produktphilosophie darauf hinausläuft, das KISS das Mass der Dinge ist, dann ist es schwer das noch zu übertreffen. Einfache Dinge kann man sehr schnell kompliziert und unübersichtlich machen. Das artet dann irgendwann in Featuritis aus. Dagegen ist es sehr schwer etwas einfaches noch einfacher zu machen.

Dörrobst hat dieses Prinzip sehr schön in der Produktreihe der gezeigt. Indem sie sich konsequent auf die 20% der Funktionalität konzentriert haben, die der Benutzer wirklich benötigt. Den Rest braucht man sogut wie nie. Wenn er bei einem ansonsten überzeugenden Produkt fehlt, vermissen ihn nur die Konkurenz und die Kritiker. Genau das ist die Crux, der Apple beim vor zwei Tagen vorgestellten iPod nano begegnen muss. Die Kritiker empfinden das neue Produkt zwar als sexy, aber so richtig umhauen tut es sie nicht. Von Apple wird halt erwartet, dass sie, wie Sony es beim seit über 25 Jahren vormacht, alle 6 Monate eine Revolution auf den Markt werfen :-)

Der iPod ist halt Mainstream geworden, wie das Radio, der Fernseher, der Walkman, der CD-Player und all die anderen Geräte vor ihm auch.

Irgendwie läuft da gerade was verkehrt. Oder habe nur ich den Eindruck, dass sich die CDU diesmal schon vor der verlorenen Wahl zerfleischt? He, ihr Pinscher, das kommt erst danach. Der Höhepunkt ist am 18. September. Ejaculatio praecox im Adenauerhaus.

Naja, ich bleibe bei der Pest.

Genossen,

heute ist ein grosser Tag für unsere Bewegung. Seit Jahren kämpfen wir offen und im verborgenen für unsere gerechte Sache. Heute sind wir auf Weg zum Ziel der Freiheit einen entscheidenen Schritt weiter gekommen. Nach einem langem agitatorischen Kampf haben sich unsere letzten Gegner unserer Forderung angeschlossen und die Menschenrechte abgeschafft.

Dieser lange Kampf begann im Jahr 2001. Damals hat unserer Verbündeter aus den Disputed Gebieten, Osama bin Laden, zu einem grossen Schlag gegen das System ausgeholt. Mit den Türmen begann auch die Sklaverei der Menschenrechte zu wanken. In den folgenden Jahren unterwanderte er mit unserer Hilfe das morsche Gebäude der westlichen Terrorgesellschaft immer weiter… Genossen, durch gezielte Befreiungsaktionen gelang es dem Vorkämpfer der freien Welt das Böse in seinen Grundfesten zu erschüttern. 2004, Madrid, war nur ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Sieg. Aber erst der Anschlag von London im Jahr darauf brachte uns den entscheidenden Schritt weiter. Unser geliebter Genosse konnte sich nun offen auf unsere Seite schlagen und in einer flammenden Rede vor den korrupten Schweinen im Parlament den ersten Zweifel säen. Die grossen Freiheitsaktionen 2006 in Berlin und 2010 in Paris waren der Sargnagel des Irrweges der Menschenrechte.

Die schwachen, verweichlichten Massen waren jetzt bereit auf uns zu hören und sich unseren Idealen anzuschliessen. Der Individualismus, diese widerliche Krankheit einer weinerlichen, verängstigten Gesellschaft, löste sich langsam auf und ging über in das kollektive Denken. Nicht der Einzelne ist Stark. Stark ist nur das kontrollierte Kollektiv! Der noch immer vereinzelt aufflammende Widerstand ging stärker und stärker zurück. Letztes Jahr bekannte sich dann auch die Logenbrüder offen zu unseren Idealen, nachdem sie uns schon seit über 10 Jahren heimlich unterstützten.

Heute, an diesem sonnigen Donnerstag, beginnt die Jagd auf die verbleibende Terrorbrut. Genossen, jagen wir sie! Treiben wir sie vor uns her! Zerschmettern wir sie! Aber wiegen wir uns nicht in Sicherheit. Das Proletariat ist schwach und schwankend und noch ist unsere Macht nicht vollends gefestigt. Auf dem Weg dahin wird der Genosse Goldstein im Ministerium für Wahrheit eure Unterstützung brauchen. Helft ihm wo ihr könnt. Denunziert den Gegner. Verratet eure Nachbarn, eure Eltern. Jede Information ist wichtig.

Freiheit ist Sklaverei! Unwissenheit ist Stärke!

Aktuelles Transkript meiner Ansprache vom 10. Oktober 2013 vor Mitgliedern der inneren Partei