Genossen,
heute ist ein grosser Tag für unsere Bewegung. Seit Jahren kämpfen wir offen und im verborgenen für unsere gerechte Sache. Heute sind wir auf Weg zum Ziel der Freiheit einen entscheidenen Schritt weiter gekommen. Nach einem langem agitatorischen Kampf haben sich unsere letzten Gegner unserer Forderung angeschlossen und die Menschenrechte abgeschafft.
Dieser lange Kampf begann im Jahr 2001. Damals hat unserer Verbündeter aus den Disputed Gebieten, Osama bin Laden, zu einem grossen Schlag gegen das System ausgeholt. Mit den Türmen begann auch die Sklaverei der Menschenrechte zu wanken. In den folgenden Jahren unterwanderte er mit unserer Hilfe das morsche Gebäude der westlichen Terrorgesellschaft immer weiter… Genossen, durch gezielte Befreiungsaktionen gelang es dem Vorkämpfer der freien Welt das Böse in seinen Grundfesten zu erschüttern. 2004, Madrid, war nur ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Sieg. Aber erst der Anschlag von London im Jahr darauf brachte uns den entscheidenden Schritt weiter. Unser geliebter Genosse Charles Clarke konnte sich nun offen auf unsere Seite schlagen und in einer flammenden Rede vor den korrupten Schweinen im Parlament den ersten Zweifel säen. Die grossen Freiheitsaktionen 2006 in Berlin und 2010 in Paris waren der Sargnagel des Irrweges der Menschenrechte.
Die schwachen, verweichlichten Massen waren jetzt bereit auf uns zu hören und sich unseren Idealen anzuschliessen. Der Individualismus, diese widerliche Krankheit einer weinerlichen, verängstigten Gesellschaft, löste sich langsam auf und ging über in das kollektive Denken. Nicht der Einzelne ist Stark. Stark ist nur das kontrollierte Kollektiv! Der noch immer vereinzelt aufflammende Widerstand ging stärker und stärker zurück. Letztes Jahr bekannte sich dann auch die Logenbrüder offen zu unseren Idealen, nachdem sie uns schon seit über 10 Jahren heimlich unterstützten.
Heute, an diesem sonnigen Donnerstag, beginnt die Jagd auf die verbleibende Terrorbrut. Genossen, jagen wir sie! Treiben wir sie vor uns her! Zerschmettern wir sie! Aber wiegen wir uns nicht in Sicherheit. Das Proletariat ist schwach und schwankend und noch ist unsere Macht nicht vollends gefestigt. Auf dem Weg dahin wird der Genosse Goldstein im Ministerium für Wahrheit eure Unterstützung brauchen. Helft ihm wo ihr könnt. Denunziert den Gegner. Verratet eure Nachbarn, eure Eltern. Jede Information ist wichtig.
Freiheit ist Sklaverei! Unwissenheit ist Stärke!
Aktuelles Transkript meiner Ansprache vom 10. Oktober 2013 vor Mitgliedern der inneren Partei
