Vorhin am Kiosk. Sie, eine Frau mit wunderschönen roten Haaren, sagt zu ihm, den Kioskbudenfachverkäufer: "Einen Stern und eine GQ, bitte." Er grinst: "Ah, Robbie." Ihre Farbe wechselt von Rot in Ultrarot ![]()
Berlin kann sehr schön und grün sein.
Das Deppenapostroph ist ja immer wieder für einen Lacher gut. Auch ich finde es ziemlich schrecklich und reibe mir jedesmal verwundert die Augen wenn ich es sehe. Allerdings ist die Schriftform der Sprache auch nur eine Symbolik, die sich entwickelt. Dabei ist das Deppenapostroph nichts weitere als ein stilistisches Mittel, um etwas auszudrücken. Das mag vielleicht in den Augen der Bewahrer komisch aussehen, ist aber doch nur ein Zeichen für Wandel und Änderung. Die Verwender sind vielleicht keine Michelangelos oder Picassos. Aber auch die haben neue stilistische Mittel verwendet, um sich auszudrücken. Da lachen heute die wenigsten drüber. Deren Schaffen ist hohe Kunst im Abendland.
Was sagt der Germanist?
Ein grosses Hamburger Nachrichtenmagazin hatte in der letzten Woche mal wieder die geniale Idee, mit Sex den Verkauf des Blattes anzukurbeln. Das ist auch bitter nötig, seit auf der Personalienseite keine Klatschgeschichten mit Titten mehr zu lesen sind. Deswegen durfte Rafaela von Bredow 12 Seiten über komisches, tragisches und kurioses aus dem Kopulationsverhalten der Arten zusammenschreiben. Alles ganz nett und zum Schmunzeln. Die 5 Männer und Frauen der Titelbildredaktion (oder wie immer die sich genau bezeichnen) haben sich dann irgendwann zusammengesetzt und gebrainstormt. Herausgekommen ist ein Bild mit jeder Menge fickender Tiere. Passt irgendwie zum Thema. Leider wird im Artikel dann doch nicht geklärt, wie der die Bürste bürstende Igel sich vermehrt. Gerade das aber hätte mich brennend interessiert. Schade.
Und wieder jede Menge Schlüsselwörter untergebracht
Fehlt eigentlich nur noch Busen.


