Gabi und Sascha
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Nach der letzten Bundestagswahl, lang, lang ist es her für uns Internetgeneration, da gab es den Kampf um die Macht. Weil der Gerd mit seiner Fraktion ein paar Stimmen weniger bekam als die Mudder Merkel mit ihrer Fraktion. Damals, in der grauen Vorzeit, da sickerten solche Planspiele durch wie "CSU und CDU sind eigentständige Parteien und damit haben wir mehr Abgeordnete als die." Die anderen verurteilten diesen kastrierenden Schwanzvergleich sofort als ganz ganz fürchterlich übel und fies. Gemein sei soetwas und habe es seit Kreuth nicht mehr gegeben. Unverschämt, dieses Sozenpack. Wir sind eine . Basta!

Schnee von gestern das Ganze. Alter Hut. Was interessiert mich mein Geschwätz von... Seit ein paar Wochen sind die SPD und die CDU/CSU ganz dicke miteinander. Müssen sie auch irgendwie, um dieses komische Wesen Wähler zumindest die nächsten zwei, drei Jahre ruhig zu stellen. Fraktionsgemeinschaft? War da mal was? Nicht doch. Wenns um den Posten des stellvertretenden Parlamentspräsidenten geht, dann sind CDU und CSU zwei Fraktionen. Und so wurde die ehemalige Bauministerin  ;(CSU) heute auch mit so einem netten Versorgungsposten bedacht. Kosten übernimmt der Wähler. Ätsche bätsche, selber Schuld!


Was bleibt denen den anderes übrig? Recht machen können die es sowieso nur einem Teil der Bevölkerung - wenn überhaupt. Das mit der Fraktionsgemeinschaft war ein Versuch - mal gucken, wie das ankommt. Es sei Ihnen gegönnt. Das kam nicht so gut an. Also müssen weitere Lösungen gesucht werden. Die rot-gelb-grün Nummer war nicht möglich. Die schwarz-gelb-grüne Nummer auch nicht und mit den Linken wollte keiner so wirklich. Wenn man diesen Kram mal aussen vorläßt und sich die die "Wählerentscheidung" ansieht ist diese rot-schwarz Nummer doch genau das, was die Zahlen fordern. Wir befinden uns politisch und wirtschaftlich in einer beschissenen Position wenngleich wir jedesmal wieder vergessen, dass es uns noch SCHEISSE GUT GEHT. Ich musste im übrigen immer Schmunzeln über das Wahlplakat der MLPD Dort stand 30-Stunden Woche für alle bei vollem Lohnausgleich. Da wären doch die VW'ler auf die Barrikaden gegangen. Warum sollen die denn 2 Stunden pro Woche mehr arbeiten und auf die Überstundenvergütung verzichten. Das ist doch ausbeuterisch. Ich schweife ab... Also nun. Jetzt versucht man irgendwie zusammen zu kommen. Leider kommen da doch Kräfte in's Spiel, die der Sache nicht dienlich sind. Da geht's darum wer den Grösseren hat und diesen ganzen Kram. Vielleicht sind es aber diese Kompromisse die gut und sinnvoll sein werden. Hierbei geht es nicht darum, ob dies dann geplant ist. Man entscheidet sich ja nicht für den Kompromiss, weil es ein von den aktuellen Koalitionsverhandlung unabhängig besserer Lösungsansatz ist, sondern weil es für die Koaliton erforderlich ist. Das mag aber aus evolutionärer Sicht gar nicht so schlecht sein. Kreuzen die doch einfach ihre Vorstellung und gucken wir wie die Entwicklung daraus laufen werden.