Gabi und Sascha
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Das Fachblatt für Bigotterie hat mal wieder eine Menge grosser Lügen aufgedeckt. Diesmal geht es darum wie uns die Filmindustrie bei Computerszenen belügt. Bildblog berichtete bereits. Ich habe mir natürlich als interessierter Fachmann die Liste der Filme von Bild.de angeschaut. 15 mehr oder weniger populäre Streifen finden sich dort. Leider nicht dieser unsägliche dämliche Film "" mit sexy . Zur schwachen Story kommt auch noch eine , bei der in der dotted decimal notation eine 400er Nummer auftaucht. Als ich das gesehen habe war der Film sowieso durch. Aber das ist natürlich für Bild etwas kompliziert zu erklären. Oder sie wissen es nicht.


Zitat aus Bild.de: 1. Von der Platte, aus dem Sinn: Wird eine Datei von der Fest-platte gelöscht, verschwindet sie auch vom Monitor. Zumindest bei Jack Ryan (Harrison Ford) im Thriller „Das Kartell“. Doch wo bleibt da die Nachfrage des Computers „Möchten Sie das Dokument wirklich in den Papierkorb verschieben?“ Hmmm - mein Rechner fragt mich das nie.. wenn ich da rm -f eintippe macht der das einfach, und die Datei verschwindet von Schirm. Einfach so. ohne nachfrage. Hmmmmm. Mist - ich schummle - benutze nicht DAS 'OS'

Und daneben gibt es auch noch fiese Zwittersysteme. Die haben sowohl einen rm -f als auch dümmliche Fenster, wenn man Dateien im Finder löschen will. Igittipfuibah.

Und dann gibt es da noch so nen Kinderspielzeug, dass sich Linux nennt und mit putzigen Plüschtierchen daherkommt. Das wirds dann ganz wild. Da gibt es gaaaaaaant ganz viele Benutzeroberflächen für und alle sind anders. Ehrlich. Wirklich. Der Nautilus zum Bleistift, dieser Dateimanager unter Gnome, hier in der Inkarnation Nummer 2.4.0 vorliegend. Dieser Nautilus, der kann Dateien gar nicht löschen. Nix. Geht nicht. Macht der nicht. Zumindest weiss ich nicht wie und damit ist das schon Scheisse. Der kann Dateien nur in den Mülleimer verschieben. Und dann kommt die Müllabfuhr noch nicht mal automatisch wie bei uns im Block und weckt uns dabei regelässig am Montagmorgen.

Bei KDE, ja, da ist das anders. Da muss ich mich dann auch noch entscheiden, ob ich die Datei löschen will und in den Mülleimer verschieben möchte. Und wenn ich sie wirklich löschen will, dann kann ich, je nach Version und Konfiguration auch noch angeben, wie oft der Schreib/Lese-Kopf die INodes überbügeln soll. Nicht nur blödes, einfaches aushängen. Richtig brutal vernichten.

Alles viel zum kompliziert. Ich bleibe auch bei rm -f. Einfache Schnittstelle. Die verstehe sogar ich. Und was weg ist, ist weg. Nix mit Mülleimer und den Dreck wieder raussuchen. Die Finger schmutzig machen solln sich andere! ;-)