Gabi hat eine Idee. Sie möchte damit die Zeit im Zug totschlagen, der sie in ihre Heimat bringt. Ein Zug, der uns ins Outback bringt. Und in den Ort der Weltmeister. Birgte, hart an der Grenze zum wilden Püsselbüren. Aber trotz allem ist es dort nicht so lebensgefährlich, wie manche Menschen glauben. Es ist eine Legende, dass die Birgter vom Yeti abstammen. In Wahrheit sind es nämlich die wilden, durchtriebenen, depressiven und pangalaktischen Regenwürmer. Die sich nicht zu erkennen geben dürfen, weil sonst alle schweizer Esoteriker den Ort heimsuchen würden. Nicht der, aber ein anderer Erich hat heute auch Geburtstag. Welcher wollt ihr wissen? Ich glaube, der coolste über 60-Jährige, den ich kenne. Der, hätte er länger gelebt, sicherlich die Ehrenbürgerschaft von Betageuze bekommen hätte. Dieser Planet ähnelt nämlich sehr, in intellektueller Hinsicht, dem Großteil der Birgter Bevölkerung, welcher aus Muhs und Oinks, manchmal auch Mähs besteht. Ihr fragt euch sicherlich jetzt, wie Regewürmer solche Geräusche machen können. Das liegt an der besonders selektierten Mutationsquote im Zentrum der Quadratur. Und hier fängt die Geschichte an, etwas mysteriös zu werden. Und zwar begann alles zu dem Zeitpunkt, als der Hl. Bonifatius, der Schutzpatron dieser Menschenansammlung, beim Sex an Herzversagen starb. Ficken, so sagte schon der Schöpfer, das Fliegende Spagetti Monster, ficken kann gefährlich werden, wenn du nicht auf deinen Kopf passt. Tja, so was kann halt nur ein Gott sagen, oder habt ihr schon einmal jemanden gesehen, der sich auf den Kopf passt? Der Hl. Bonifatius, übrigens ein Anhänger des Oregano-Ordens, hat es nämlich geschafft sich auf den Kopf zu passen. Und während dessen noch ein Snickers zu essen, weil er so einen riesigen Schocki-Kohldampf hatte, aber eigentlich auf Diät war. Passen, so müsst ihr wissen, ist eine spezielle Form des meditativen Transitionsgebetes und bei diesem nicht zu fasten kann sehr schnell zu einem Unglück führen. Denn man könnte platzen. Diese Sauerei ist ihm passiert. Aber es sah nicht so schlimm aus, wie man meinen könnte, denn es blieb von ihm nichts anderes übrig als ein überdimensionaler, in Rastern eingeteilter Kuhfladen. Kühe machen bekanntlich Muh, womit wir das erste Rätsel der Legende gelüftet haben. Das zweite jedoch ist noch viel geheimnisvoller, denn die Lösung könnte eine unvorhergesehene Veränderung in den globalen Vegetationszyklen bewirken. Deswegen wird die Lösung noch nicht verraten und wir beginnen das Rätsel, um das Oink zu lüften, welches nicht annährend so gefährlich ist. Aber dafür leider auch nicht so unterhaltsam. Trotzdem müssen wir es hinter uns bringen. Also: haschmibüh, wufdischnuftz muckefuck, ganz einfach ausgedrückt. Diese Zutaten für ein magisches Pastagericht müssen bei Vollmond gesammelt werden. Und dem weißen Kaninchen darf nur um fünf vor zwölf, in der Nacht des dritten Vollmondes der Wintersonnenwende das Fell abgezogen werden. Die Nudel und das Kaninchenfell werden zwei Sonnen später dem FSM dargebracht. Und wenn man dann noch Pups, existiert kein FSM mehr, was Ziel dieser Unternehmung war. Mit einem Oink kehrt es in die erhabene 7. Dimension zurück. Dort, wo auch Robbie verweilt, wenn er mal nicht in unseren Herzen ist. Robbie, Mähs gehen durch Birgte beim Klang dieses Namens. Aber glücklicherweise werden dort nicht nur Robbie und das FSM verehrt, sondern auch noch viele andere rühmenswerte Menschen, wie ich! Und die Koteletts von Ottenhues. Wenn der Geruch der panierten und frittierten Fleischscheiben nach draußen dringt, bekommen alle Anhänger der Katholischen Kirche während des Gottesdienstes so einen großen Hunger, dass sie statt der Hostie rüber zur Kneipe gehen und sich dort so ein geniales Kotelett reinschieben. Diese Scheiben sind so barmy. Und dann erst die Currywürste von Hans Wurst, mit der besten Sauce im ganzen Land. Konnopke ist daneben eine kulinarische Nullnummer. Und dann riechen die Hasen an den Blumen auf der Wiese. Es weihnachtet in Birgte, wo die Uhren schon immer etwas langsamer gehen. Aber im Vergleich zu Püsselbüren leben die Leute in Birgte bereits in der Kreidezeit. Was wiederum im Vergleich zum Rest der grossen weiten Welt Äonen zurück liegt. Aber immerhin sind die Menschen und Kühe glücklich. Weil nur wenige auszogen aus dem gelobten Land und nur wenige wieder zurückkehrten und dann schwiegen. Trotzdem gibt es noch die Weltmeister und das hockende Weib. Das Weib markiert die natürliche Grenze dieser Enklave der langweiligen Langeweile. Nein, die Enklave der wunderschönsten Natur mitten zwischen dem Nichts und dem gar nichts. Einer Einbildung, deretwegen die Birgter schon von den Bürgern der verlotterten Grossstadt Ibbenbüren bewundert werden.
Von Gabi
Von Sascha
Na, immerhin wurde dein Vater lobend erwähnt, wir haben Püsselbüren durchgenommen und diese Geschichte wurde auf der Fahrt zu[sic] Birgte geschrieben. Ausserdem haben wir das Foto eines kindlichen Maniaks veröffentlicht, eine Geschichte die wir auf der Rückfahrt erlebten und noch eine weitere von der Hinfahrt. Dann noch die Magic Number (okay, habe ich gerade geschrieben). Ausserdem habe ich es noch nicht geschafft (mea maxima culpa) einige neue Bilder von Lukas einzupflegen. Dafür ein Bericht über die empirische Untersuchung einer Tinikapelle namens Tokio Hotel bei jungen Frauen um die 16 Jahre. Und Hans Wurst ist ziemlich gut beim Currywurst Shootout davon gekommen.
Wir wollten nichts über misslungene Privatkopien einer Bande namens Nickelback und gelungene eines Bardens namens Robbieeeeeeeeschreiben, da dass so nach pöser Purche aussieht.
Ach ja, und Nicole hat ihr Diplom! Wir gratulieren heute gaaaanz fett :-)
