Gabi und Sascha
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Es könnte, bei viel bösem Willen, als unhöflich angesehen werden, wenn man im Café eines Altenheims, in welches man mit Kollegen am Mittag gegangen ist, sich mit dem Satz Nächsten Juli kommen die alten Säcke nach Deutschland darüber freut, dass die Rolling Stones dir dein sauer erspartes Geld aus der Tasche ziehen wollen. Aber wirklich nur bei viel bösem Willen.

In einer historischen Zeitschrift steht, dass Fraus und mein momentaner Lieblingsbashingsender, Sat.1, heute um 20:15 Uhr einen Liebesfilm mit dem Titel Alphabet der Liebe bringt. Die abgedruckte Story erinnert ein klein wenig an mit und . Der Titel schien bei Sat.1 nicht richtig rüber zu bringen um was es geht. Deswegen dachte man sich einen neuen Titel aus und bewirbt den Film seitdem mit Der Schüler & die Postbotin. Das hört sich doch gleich viel besser an und erinnert mehr an .

Blowjob vs. Lügen und Massentötungen. Auf seltsame und merkwürdige amerikanischer Moralvorstellungen weisst amüsant Jörg Möllenkamp hin.

Habe gestern, wie wohl viele andere Menschen auch, auf Sat.1 den Film "Die Luftbrücke" gesehen.

Grundsätzlich fand ich den Film ja ganz gut, aber warum muß die Story um die Friseurin so durchschaubar sein? Außerdem fand ich es doch ein wenig billig, wie die Flugzeuge in den Film reingebastelt wurden. Da hätte ich dann doch mehr erwartet.

Die Galle kam mir dann aber richtig hoch, als um kurz nach zehn eine Werbeunterbrechung gemacht wurde, die auf unserer Uhr 8 Minuten dauerte! Dann kam nur noch der "Anreißer" für den zweiten Teil heute Abend, dass wars. Ich fühlte mich total verarscht! Sat.1 ist ja bekannt für seine "Dauerwerbesendungen", die von ein bischen Programm unterbrochen werden, aber das gestern hat echt den Vogel abgeschossen.

Von mir aus wird der zweite Teil heute abend nicht geguckt. Mal sehen, was Mann dazu sagt, grumpf!

Frau hat gerade die erste Tannenbaumkäuferin im Bus gesehen und ich habe noch 23 Cent in der Tasche.

Die Prominenz bringt es mit sich, dass es immer wieder Kreaturen gibt, die auf der Prominenzwelle mit reiten wollen. Aus der Musikszene ist es hinreichend bekannt. Wer kann heute noch die Britney Spears Klone oder R&B Hupfdolen auseinander halten. Jetzt versucht es also auch eine Strichzeichnung als Bob. Aber der Plagiator wird keinen Erfolg haben, da er nur über das Charisma eines Wohnzimmertisches der 50er Jahre verfügt. Nur das ist der wahre Bob. Lasst euch nicht täuschen!

[STRICHMÄNNCHENKOPF MIT UNTERSCHRIFT ‘DON'T TOUCH, IT'S BOB’]
DAS IST NICHT Bob

Mehr über Ihn.

[GRÜNE BIRNE UND ROTER APFEL] Auf der linken Seite des Bildes sieht man eine hellgrüne Birne mit vielen kleinen dunkelgrünen Punkten. Sie ist leicht tropfenförmig und unterscheidet sich hierdurch schon rein äusserlich durch den roten Apfel mit gelben Streifen auf der rechten Seite. Beide Früchte haben ein unterschiedliches Volumen. Auf ihrer Oberseite haben beide einen Stil, der bei der Birne etwas dicker ist. Der Stil der Birne kommt nicht aus einer so tiefen Einbuchtung wie der des Apfels heraus.

Geschmacklich waren beide sehr unterschiedlich. Der rote Apfel war sehr sauer, sein Fruchtfleisch fest. Das Fruchfleisch der Birne hingegen war weicher und süsser.

Äpfel mit Birnen vergleichen? Kein grosses Problem… Du muss dich nur trauen es einfach zu machen.

Heute: in Kamelopedia.

Via Frank

ASAP steht im Businesssprech für As Soon As Possible, was soviel bedeutet wie So schnell wie möglich. Wie wir alle wissen ist Wirtschaft eine Wissenschaft. Und Wissenschaften sind exakt. Deswegen hat die Wirtschaftswissenschaftler den erfunden, der in einem perfekten Markt agiert. Gibts natürlich nicht. Weder den homo oeconomicus, noch den perfekten Markt. Das wissen schon Werbung und PR zu verhindern. Deswegen kann man Wirtschaftswissenschaften auch nur dann als exakt bezeichnen wenn es um Kohle geht. Bei der Buchhaltung verstehen sie keinen Spass. Nur die kreativen Buchhalter haben zwischendurch mal Spass, weil sie die kreative Kohle ja verjuxen müssen. Oder sie arbeiten bei General Motors. Meistens haben beide hinterher einen fulminanten Kater.

ASAP fällt bei diesem Vergleich in den Bereich der kreativen Buchführung. Denn was bedeutet schon So schnell wie möglich? Morgen? Übermorgen? Muss es noch in diesem Jahrtausend sein? ASAP ist einer dieser wichtig klingenden Weichzeichner, ähnlich wie zum Beispiel Kooperation, dessen Relevanz bei Null liegt.

Traue niemals, aber auch wirklich niemals, einer 1.0. Insbesondere dann nicht, wenn es keinen breit gefächerten öffentlichen Betatest gegeben hat. Sei selbst dann misstrauisch. Denn sonst bist du der Betatester. Besonders dann nicht, wenn es sich um Hardware handelt. Und auch noch aus diesem Laden ist.

Problematisch wird die Hitze, die scheinbar einen Teil der XBoxes 360 von M$ abstürzen lässt, aber erst in einigen Monaten. Wenn die Programmierer bessere Algorithmen entwickelt haben, die die Hardware immer besser ausnutzen und diese somit mehr arbeiten muss und auch mehr Abwärme produziert.

Im Nebel der Vergangenheit verblassen langsam die Erinnerungen. Und irgendwann werden sie weggeräumt.

[GRABSTEINE AUS EINGEEBNETEN GRÄBERN]
II. Elizabethfriedhof - Berlin

 

Der wurde geklont und hat 51 Gegenstimmen, zusätzlich zu denen der Opposition, bei der Wahl zur Bundeskanzlerin abgegeben. Gute Ausgangsbasis für 2 oder 3 spannende Jahre.

[GABI UND MONIKA - AUFGENOMMEN VON DER AUSSICHTSPLATFORM DES FERNSEHTURMS AM ALEXANDERPLATZ]
Wo? Such doch...

 

Mauerstücke auf dem II. Elizabethfriedhof nahe der in Berlin.

[MIT RANKEN ÜBERWACHSENE TEILE DER BERLINER MAUER]
II. Elizabethfriedhof - 20. November 2005

 

oder: Wilde Hausfrauen machen sich für lau nackig! Ruf jetzt an!

[GLÜCKWUNSCHMAIL VON GMX MIT ANGEBOT FÜR TITTENBILDER] Von GMX bekam ich heute völlig korrekt meine Geburtstagsglückwunschmail. Etwas verwundert war ich nur über das Angebot mir über einen Dienst 10.000 Bilder (Neudeutschsprech PIX) oder 1.000 MP3s oder wahlweise 4 Filme aus besagtem Usenet schenken zu lassen. Nicht, dass ich etwas gegen Geschenke einzuwenden habe. Allerdings wusste ich bis heute nicht, dass es in diesem Usenet soviel freies Material gibt. Oder zumindest soviel freies Material, bei denen der Rechteverwerter nicht ganz schnell seine versammelte Anwaltsmeute losschicken würde.

Und warum ist das Angebot mit Titten garniert? Seit der letzten Viagramail kam nur noch Post von meiner zukünftigen Volkshausbank. Und wegen der Gefahr für die völkische Moral gibt es auch keinen Link zum Anbieter.

Und wieso fällt mir erst heute auf, dass man bei GMX, in einem fast vollständig lokalisiertem Portal, seine Kommandos für die EMail-Verwaltung mit dem Klick auf einen Go-Button starten muss? Alle anderen Buttons sind eingedeutscht.

Und für alle, die jetzt denken, dass sie heute etwas vergessen haben: Ich lebe und arbeite, bis zu meiner Verrentung in 5 Jahren, in Hamburg :-)

Im S-Bahnhof gibt es seit einigen Monaten den Imbiss Die Currywurst. Dort bekommt man für 1,80 € eine dicke Wurst ohne Darm. Diese wird mit ein wenig hellroter, sehr dickflüssiger Currysauce bestrichen. Darüber wird dann recht wenig ordinärer Tomatenketchup gespritzt. Kein Currypulver als Abschluss. Der Kunde bekommt dazu ein labriges Brötchen.

Die subjektive Wertung

Geschmacklich ist die schärfere Sauce in Ordnung, allerdings hat die Portion zu wenig davon. Schon nachdem man die Hälfte gegessen hat muss man sich für die restlichen Stückchen die Sauce einteilen und schlimmer noch, in dem Pappschälchen zusammensuchen. Ich habe es lieber wenn die Wurst in Currysauce ertränkt wird. Die Wurst selbst ist labbrig, luftig und unspektakulär.

Fazit

Die Portion ist zu teuer und hält nicht ein, was der Name des Imbiss verspricht. Für Touristen, die nicht unbedingt zur Schloß- oder Eberswalder Straße kommen, ist das Angebot in Ordnung. Der Rest sollte die Finger davon lassen.

Codewort Currywurst

Wir haben letzte Woche einige Experimente mit der JavaServer Faces 1.1 Referenzimplementierung experimentiert. Dabei ist uns aufgefallen, dass im Gegensatz zu einigen Beschreibungen, die wir im Netz gefunden haben, diese Implementierung weder korrektes XHTML noch korrektes HTML produziert. Statt dessen wird ein Mischung zwischen beiden Markupsprachen erzeugt, die eher HTML konform ist, da erzeugt wird.

Elementnamen werden von den Renderern grundsätzlich klein geschrieben. Dies ist XHTML konform. Die HTML 4 Spezifikation schreibt in Absatz 1.2.1 explizit die Verwendung von Grossbuchstaben für Elementname vor. Diese Umsetzung entspricht allerdings auch nicht der XHTML Spezifikation, da leere Element, wie zum Beispiel input, nicht als solche markiert werden. Es wird kein schliessendes Tag oder der Backslash als letztes Zeichen des Tags vor der schliessenden spitzen Klammer eingefügt. Einige Attribute, wie zum Beispiel selected des option Elementes, werden ohne Wertangabe gerendert. Beides verstösst damit eindeutig gegen die XML-Spezifikation und ist nur in SGML erlaubt.

Die MyFaces Implementierung der JSF des gleichnamigen Apache Projektes, hingegen scheint, nach ersten Tests, sauberes XHTML zu produzieren.

Im Bahnblog des Helgoländer Boten wird auf die grosse Gemeinschaftsaufgabe der Bürger dieses Staates eingegangen, den Schienenmonopolisten Deutsche Bahn zu dem zu machen, was sich die FahrgästeKunden wünschen

Bau ich Programm für , dessen Output kein mit Wert 0 und kein Byte mit Wert 0x3c oder 0x5d enthält. Höhö. Grübel doch warum :-) Weiss auch noch nicht ob das nicht total bescheuert ist…

Heute morgen beim Kaffee sprachen wir über Weihnachten. Ich möchte gern einen relativ kleinen Tannebaum haben und daraufhin kam unsere übliche Diskussion.

Bei uns zu Hause sagt man: Tannebaum

Bei ihm zu Hause sagt man: Tannenbaum

Dann habe ich ihm erklärt, dass mit dem Weihnachtsbaum eine Tanne im Singular gemeint ist, also Tanne. Hätten wir mehrere Weihnachtsbäume hieße es Tannenbäume. So. Und ich hatte wieder einmal Recht :-) !

Es gibt mir zu denken, wenn M$-Word eine DOC-Datei nicht öffnen kann, obwohl es diese Datei selbst gespeichert hat. Das Mysterium wird gesteigert, wenn diese Datei sich unter OpenOffice (1.x) öffnen und wieder als DOC-Datei speichern lässt und Word dann nicht mehr über das korrupte Format mault. Informationen scheinen keine verloren gegangen zu sein.

Firefox 1.5 ist fertig :-) Zumindest meldet sich die aktuelle Version nicht mehr mit Firefox/1.4.1 sondern mit Firefox/1.5.

Nachtrag: Zu früh gefreut. Ist doch noch nicht der Release. Mehr im Heise Newsticker.

[WHISKY FLASCHE - CROSSHILL - GLENESK, 1975] Gestern Abend war ich mit Tom beim 40. Geburtstag des Big Market, des wohl grossartigsten dealers der Welt. Es gab natürlich jede Menge flüssiges Gold zu verkosten und einige nette Gespräche. Zum Beispiel hatte sich eine (Achtung, Ironie anschalten) Frustrunde gebildet aus zwei Computerfuzzis, zwei Polizisten und einem Sachbearbeiter des Bundestages. Man lamentierte zwischen schnuppern, trinken und geniessen über die Schlechtigkeit und Undankbarkeit der Welt. Und trotzdem gab es was zum schmunzeln. Der eine Computerfuzzi sprach die Vertreter der Staatsmacht darauf an, dass sie es ja mit ihren Dienstwegen auch nicht immer leicht haben. Ach nein, so schlimm sei das nicht. Zumindest nicht bei ihnen. Sie sind der Dienstweg. Der Sachbearbeiter im Bundestages hingegen hat es wohl wirklich nicht so leicht, er arbeitet für den

Ein anderer Vertreter des gehobenen Alkoholkonsums gab sich als Mitbesitzer eines Handwerksbetriebes mit 26 Mitarbeitern im Bezirk zu erkennen. Auf meine obligatorische Frage, ob der Senat und die Bezirksämter wirklich so schlecht zahlen meinte er nur, dass seinem Unternehmen das bisher nicht passiert sei. Er staune immer wieder über Berichte, nach denen Handwerker für erbrachte Arbeiten Ewigkeiten auf ihren Forderungen sitzen blieben oder gar pleite gehen. Der Senat zahle normalerweise nach maximal 8 Wochen, die Bezirksämter nach 4 Wochen. Die Welt ist doch nicht schlecht. Es gibt nur Menschen, die ungarische Salami mit Ketup essen. Oder Banausen, die Whisky mit Cola vergiften. So what?

In der Welt da draussen gibt es genug Knalltüten, die allen Ernstes glauben, dass alles besser wird, wenn man einen Diktator verjagt und auf der Basis eines erodierten Staatssystems ein neues, instabiles aufbaut. Wenn ich diese Arschlöcher lese, die jede Meldung aus dem Irak, die sie sowieso nicht überprüfen können, bejubeln, muss ich jedesmal kotzen. Die von einer Junta gestreut werden, die schon die eigene Bevölkerung und die restliche Weltöffentlichkeit nach Strich und Faden belogen hat. Diese Politwichser, für die nur ihre eigene Freiheit zählt und nicht die Andersdenkender, weil von einer stammt, holen sich, wie , beiden Worten Terror und Islam permanent einen runter. Wo sind denn unsere islamophoben Weltversteher die ihrer Gegenstimme politisch inkorrekt erheben gegen die Achse des guten Terrors, der weitermacht in der Wüste, als sei nichts geschehen?

Im Feuilleton der Berliner Zeitung heute ein Artikel über in Potsdam. Darin wird berichtet, dass er in Grossbritannien 2 Tage für die Gründung seiner Dahrendorf Ideas Ltd. benötigte.

ist in der digitalen Welt schnell vervielfältigt. Musiktauschbörsen machen es vor und sind doch nur die Weiterentwicklung der Raubkopierringe von gestern. Geistiges Eigentum ist flüchtig und die vielen Menschen ist schwer vermittelbar, dass sie beim Kauf einer CD nur die Erlaubnis erwerben, den Inhalt dieser CD hören dürfen. Weiter verbreiten kann mitunter illegal sein. Deswegen kopieren viele lustig drauflos und scheren sich nicht um das geistige Eigentum, welches diese Musik repräsentieren soll. Wenn aber das Konzept des geistigen Eigentums so schwach ist, dass die meisten Menschen dies nicht nachvollziehen können, dann hat es verdient zu werden.

Und während ich dies hier schreibe frage ich mich, wie in einer DRM Kette, in der auch die analoge Lücke geschlossen werden soll, dann das eigentliche anhören von Musik oder lesen von Büchern funktionieren soll? Müssen wir uns demnächst ein digitales Interface in den Schädel dengeln lassen, so dass das Gehirn die Signale ohne Umweg über Ohr oder Auge bekommt. Mist, was sind wir Menschen doch unvollkommen.

Ein Jahr in der Blogosphäre

Vor einem Jahr haben ich dieses Blog gestartet. Ich hatte zu dieser Zeit bedenken, dass ich es nicht durchhalten werde immer mal wieder neue Einträge zu schreiben. Zuerst ging es auch nur sehr langsam los. Im November 2004 nur 4 Einträge. Im nächsten Monat waren es 10. Mit jedem Monat wurden es mehr. Die Hemmungen fielen. Es musste nicht immer was wirklich weltbewegendes sein. Auch nicht unbedingt etwas technisches aus meinem beruflichen Umfeld oder gar politisches. Inzwischen wird auch gerne mal nur Nonsens gebracht. Hauptsache es macht mir Spass. Jetzt, 541 Einträge später, habe ich weniger die Sorge, dass mir nichts einfällt, als vielmehr, dass ich zuviel schreibe.

In den letzten 12 Monaten habe ich noch einiges über Gemeinschaften gelernt. Ich habe viel über Blogs und gelesen. Zum Beispiel darüber, dass ein Blog ein Thema haben muss. Oder zumindest haben sollte. Damit es sich eine grössere Lesergemeinschaft erschliesst. Ich habe länger darüber nachgedacht. Das waren verschwendete Gedanken, denn dieses Blog hat ein Thema: Crossover ;-)

Ich halte Blogs auch nicht für irgendetwas revolutionäres und weltbewegendes. Sie sind ein evolutionär entstandenes Werkzeug, um Gedanken und Interessantes aufzuschreiben, damit andere daran teilhaben können. Wenn sie wollen. Was Jahre vorher in unterschiedlichsten Verzeichnissen und Dateien vor sich hinrottete wird jetzt chronologisch geordnet dargestellt. Ansonsten halte ich den Begriff Social Software für ein Bullshit-Bingo-Buzzword. Blogs sind für die Welt da draussen ungefähr so wichtig wie der vielzitierte , der einen Wirbelsturm in der Karibik auslösen könnte. Wer’s glauben mag. Aber wie das Flattern des Schmetterlings auf einer Blumenwiese für mich wichtig ist, so ist auch dieses Blog und einige andere, für mich wichtig.

Rein theoretisch können Milliarden Menschen diese Ergüsse hier täglich lesen. Praktisch sind es ein paar weniger. So zwischen 120 und 150, wenn ich aus den Logs den ganzen Spamschrott und die Suchmaschinencrawler heraus gefiltert habe. Dabei kann ich kaum beurteilen, ob das, was gelesen wird für den Leser hilfreich ist. Ob er es gut findet oder nicht. Ich kann auch das Bild, welches der Leser von mir (oder Frau) durch das Geschriebene hat nicht beeinflussen. Ob er mich für einen Idioten hält oder für den perfekten Menschen, so wie ich mich sehe. Das ist eine der Lehren, die ich bereits zu -Zeiten erfahren habe und die sich zu einer Grundphilosophie in meinem Leben entwickelt hat.

Trotzdem wünsche ich all den Milliarden Lesern da draussen in Zukunft noch viel Spass mit mir, Frau und meinen Rechtschreibfehlern. Ich werde ihn bestimmt haben. Sicherlich bekomme ich auch noch einen 2. Geburtstag hin. Es gibt noch so viel zu erzählen und zu schreiben.

have fun :-)

-isk

Schon ein paar Tage alt, der Eintrag bei Heise, aber doch sehr spannend. Wie das Internet hilft die Bürger besser zu vernetzen, damit sie sich besser gegen Parteien und Verbände organisieren können.

Wir Bürger zahlen nicht genug Steuern. Deswegen gibt der Staat mehr Geld aus als er einnimmt. Und weil das 2006 mehr wird als eigentlich erlaubt, wird von den Grosskoalitionären schon mal gesagt, dass sie überhaupt kein Interesse daran haben einen verfassungskonformen Haushalt vorzulegen. Wohlgemerkt, sie werden auf diese Verfassung vereidigt und kündigen gleichzeitig an dieses Grundgesetzes brechen zu wollen. Der neue Finanzminister, wie schon sein Vorgänger vom Souverän aus dem Amt eines Ministerpräsidenten gekegelt, ereifert sich dabei mit viel Pathos über unaufrichtiges Verhalten der Opposition.

Ich male mir gerade aus, was passiert, wenn wir in unserer nächsten Steuererklärung bedauernd mitteilen, dass wir ausser Stande sind, auf Grund unserer gesamtwirtschaftlichen Lage, Steuern zu zahlen. Ich vermute einmal, dass uns die Räuber dann, mit der gesamten Staatsmacht drohend, auf die Gesetzeslage hinweisen werden.

Im Bereich der Entwicklung von Java APIs ist die Verwendung der Klasse zu vermeiden. Insbesondere dann, wenn ausschliesslich Konfigurationsdaten ausgelesen werden sollen (read-only). File definiert immer eine Referenz auf eine Datei im Dateisystem des Rechners, auf welchem ein Programm gestartet wird. Dies bedeutet, dass Konfigurationsdaten in diesem Dateisystem abgelegt sein müssen. Soll ein solches Programm auf vielen Rechnern gleichzeitig arbeiten, beispielsweise in einer Clusterumgebung, wird hier das Deployment unnötig erschwert. Zwar ist es möglich, dass die Konfigurationsdaten über ein Netzwerkdateisystem wie zum Beispiel oder in das Dateisystem des Rechners gemounted werden. Abhängig von einem Dateisystem ist man trotzdem. Ebenso ist die Verwendung von File in Containerumgebungen (Web oder ) problematisch, da hier die Einstellungen des , der Benutzung der API einen Strich durch die Rechnung machen kann.

Um in diesem Bereich die Virtualisierung zu verbessern, ist auf java.io.File komplett zu verzichten. Auf Konfigurationsdaten soll vielmehr mit einer Kombination aus und (oder Reader) zugegriffen werden. Diese beiden erlauben eine stärkere Unabhängigkeit der Daten von Ort und Zugriffstechnik.

Sind die Daten zu gross oder lassen unsauber definierte APIs die Verwendung von InputStream und URL nicht zu, dann sollte man überlegen, ob diese nicht vor der Benutzung der API in ein temporäres Verzeichnis zu kopieren sind. Den Ort des temporären Verzeichnisses, welches das Betriebssystem zur Verfügung stellt, kann man mittels des -Properties java.io.tmpdir ermitteln. Hierbei ist allerdings Vorsicht geboten, wenn sich die API auch in einem Container deployen lassen soll, da es zu kommen kann. Zu beachten ist ebenfalls, dass die Daten in diesem Fall in ein Verzeichnis zu schreiben sind, dessen Name einen starken Zufallsbestandteile enthält. Dies soll Angriffe mittels bereits vorhandener und modifizierter Daten verhindern.

APIs, die auch Daten in Dateien schreiben müssen, sollen ebenfalls auf File verzichten. Hier ist es angebracht ausschliesslich die Datenströme aus , oder alternativ die NIO-API, zu verwenden.

Leergut ist das Gegenteil von voll schlecht!

Da Zippel kurz vor der Rente steht und ich es noch ein wenig davor bewahren möchte, habe ich mir bei Ikea ein Ersatzzippel besorgt. Zu Manns mißfallen mit echten Federn *grrrrr*. So sieht es denn auch manchmal hier aus :-) .

Da lästert der SAP-Vorstand Shai Agassi über das Modell quelloffener Software. Open Source Software sei Sozialismus rund um geistiges Eigentum. Sie sei wenig innovativ und unterlaufe eventuell die Entwicklung neuer Applikationen. Recht hat er, der geehrte Herr Agassi. Ich werde ihn in Zukunft um Rat fragen, was ich mit meinem geistigen Eigentum machen darf.

Aber vermutlich kennt Herr Agassi nur den , der bei der Entwicklung des wirklich sehr innovativen -Kerns zum Einsatz kommt. Natürlich ist ein Interpreter, um welchen ein Editor gedängelt wird, nicht wirklich innovativ. Zumindest heute nicht mehr. Genau wie diese ganzen anderen Ideen wie zum Beispiel , und sein Preprozessor, auf dessen Basis die Multiplattformentwicklung, man mag es kaum aussprechen, des innovativen ABAP, basiert.

Dem geehrten Herrn Agassi sei ins Stammbuch geschrieben, dass ein Teil des Erfolges von SAP auf dem Ideen, und somit dem geistigen Eigentum, vieler basiert, welches diese freiwillig der überlassen haben.

Die Chronistenpflicht gebietet es darüber zu berichten, dass ein Teil der Tributzahlungen aus Bayern und Sachsen eingetroffen sind. In Anerkennung der grossartigen Leistungen des Volkes der ehemaligen DDR, wurde der bayrische Weihnachtsbaum vor dem Palast der Republik aufgestellt. Der sächsische Baum, den der Gesandte Jens Weißflog der Stadt überbrachte, steht vor der Gedächtniskirche am Breitscheidplatz.

[BAYRISCHER WEIHNACHTSBAUM VOR DEM "PALAST DER REPUBLIK"]
Bayrischer Tribut
[SÄCHSISCHER WEIHNACHTSBAUM VOR DER BEDÄCHNISKIRCHE]
Sächsischer Tribut

 

[BILDSCHIRMFOTO MIT TEXT "DANACH DIE ENTER TASTE ERNIEDRIGEN] Isch hab diesche Taste fertisch gemacht. Konkret. Isch habe sie in den Dreck geworfen. Guckst du! Diese Schlampe! Tiernamen habe isch ihr gegeben, diesem Mistschtück. Isch habe ihr gedroht. Konkret. Dasch isch ihr alle Federn einzeln rausreisse. Ihre makelose Oberfläche mit der Rasierklinge bearbeite. Konkret. Hat alles nisch funktioniert. Computer isch kaputt.

Nach winzig kleinem, sich rasend schnell bewegendem, Kleingedruckten jetzt neue Merkwürdigkeiten aus der Werbung. Für die Telekom steigt in den Ring um den Kampf für die bekloppteste Werbeaussage der Spruch: Mobil surfen jetzt im ganzen Internet. Bisher gingen vermutlich nur 52%. Für Johnson & Johnson steigt in den Ring der gleichschwere Gegner o.b. mit Jetzt fast 30% gratis. Das könnte auch ein weiterer Tampon sein.

Jetzt wollen die da oben tatsächlich die Absetzbarkeit der Steuerberaterkosten streichen. Das darf doch wohl nicht wahr sein! Wer kann den heute noch ohne Steuerberater mit dem Finanzamt kommunizieren? Ein normaler Mensch :-) kann doch den Lohnsteuerjahresausgleich nicht mal mehr selbständig erledigen. Und der Vorschlag für eine vereinfachte Steuererklärung (auf einem Bierdeckel o. ä.) wurde nicht aufgenommen.

Jetzt kommen einige vielleicht auf die Idee, dass es ja mit Hilfe von Computerprogrammen möglich ist, die Steuererklärung zu machen. Aber die Dinger brauchen ein relativ aktuelles Betriebsprogramm und nicht jeder kommt damit klar. Ich selber bin nicht blöd, aber die Programme sind teilweise echt schwierig zu bedienen.

Was die da oben sich grade zusammenbasteln, dafür würde jeder normale Arbeitnehmer, der mit sowas zu seinem Chef kommt, gefeuert. Vielleicht sollte wir uns an Brutus und Kollegen ein Beispiel nehmen.

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich Christopher diese Idee beim Essen erzählt. Wieder mal die Chance verpasst :-) Ich frage mich, wieviele ich noch bekomme…

Dies ist ein nettes Buch, komisch geschrieben, behandelt aber doch ein wichtiges gesellschaftliches Tabu. Max Kästner, 31 Jahre alt und TV-Journalist verliebt sich in die 47jährige Blumenhändlerin Isabelle.

Beide sind der Meinung, dass diese Beziehung aufgrund des Altersunterschiedes keine Zukunft haben wird. Zunächst reden die Männer aus Max Freundeskeis ihm diese Beziehung zu einer "Scheintoten" aus, doch bald bemerken sie an seinem Verhalten, dass er sie wirklich liebt.

Auch für Isabelle war es eigentlich nur ein One-Night-Stand, doch auch sie verliebt sich in ihn. Ihre Freundinnen sprechen sich für die Beziehung aus, doch Isabelle hat Zweifel.

Für mich endlich mal eine erfrischende Abwechslung zu den Liebesromanen und Krimis, die ich sonst so lese und liebe. Leicht geschrieben mit einigen Stolpersteinen. Denn ich weiß nicht, ob Männer wirklich so viel über ihr Leben nachdenken :-).

Insgesamt ein schönes Buch für gemühtliche Wintertage mit einer Kanne Tee.

Alexanderplatz - Kaufhof (ehemals Centrum)

Einkaufen in der Lebensmittelabteilung der Kaufhof-Baustelle ist ein komisches Gefühl. Zwischen Kabelbäumen und Bauschutt mitten im Raum Bänder mit Kassen. Nicht in der Nähe der Eingänge. Zumindest so nicht erkennbar für den uninteressierten Laien. Habe einen Apfel und eine Birne gekauft.

Alexanderplatz, Iron Lady

In Griechenland hört sich Ivo-Sajoscha Kohlmann vermutlich genauso komisch an wie Alexis Grammatikopoolos in Deutschland.

Tram

Franzosen sind Weicheier. Sie tragen bei 10°C Aussentemperatur dicke Fäustlinge. Vermutlich weil in den französischen Vorstädten gerade so gut geheizt wird. Die Regierung in Paris hat deswegen jetzt den Ausnahmezustand ausgerufen. Aus Besorgnis um den globalen Klimawandel. Oder weil die Franzosen ihren Regierenden gerne mal die Rübe runter hauen.

Mist! Der Wirrkopp hat schon wieder das Internet abgeschaltet.

Der Sinn eines Parlamentes, also der Vertreter des Souveräns als höchster Gesetzgeber, erschliesst sich mir nicht mehr, wenn eine Abgeordnete des Europäischen Parlamentes mit den Worten zitiert wird Das europäische Parlament wird die Data-Retention-Richtlinie nicht verhindern können. Dann können sie eigentlich nach Hause gehen.

Mehr im Heise Newsticker.

Wie sozial degeneriert sind eigentlich Hundebesitzer, die ihre Jiffel und Tretmichtots vor und in Hauseingänge scheissen lassen?

Meine Damen und Herren,

Wir schalten um zum Schockwellenreiter.

Wenn ich mir die Log-Dateien des Servers anschaue, dann stellt sich mir immer wieder eine Frage: Was machen die ganzen Crawler mit den Daten, die sie hier abgereifen? Zur Zeit kommen hier pro Woche ca.  80 verschiedene vorbei. Schaut man sich dann allerdings die Referrer an, welche Suchmaschinen hier wiederum Treffer landen, dann beschränkt sich das auf Google, Google, Google, manchmal Yahoo und ganz selten M$N. Was macht der ganze Rest? Die spidern doch nicht aus lauter Spass an der Freude vorbei.

Überhaupt, die Referrer. Die fangen langsam an mir mein kleines selbstgeschriebenes Zugriffsauswertungstool zu verarschen. Normalerweise filter ich den ganzen Scheiss raus. Spider, RSS-Zugriffe, Grafiken und den ganzen Kram. Von dem Rest ziehe ich noch mal ca. 25% ab, die kommen von gaaaaaaanz ganz schlauen Tools. Ich schätze einmal das sind Spam-Spider, die sich natürlich einen Dreck um die robots.txt Datei kümmern, ihre Zugriffe aber im Sekundentakt absetzen. Dabei tarnen sie sich aber als ganz normale Browser. Um die auch noch zu eleminieren müsste ich diese Heuristiken im Shellscript implementieren. Dazu bin ich aber zu faul.

Eine der Merkwürdigkeiten der Globalisierung ist, dass Arbeitgeber die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter weltweit verschieben dürfen, potenzielle ehemaligen Arbeitsnehmern es aber nicht gestattet sein soll, die Produkte des Arbeitgebers zu verschieben.

Ein Paar Informationsquellen zu und Java.

Auf XML.com findet sich eine leicht verdauliche Einführung in zwei Teilen von Cameron Adams. Einen mehr javazentrisch, technischen Überblick hat Greg Murry geschrieben. Greg Ziebold et al. gehen auf AJAX in Zusammenhang mit Portlets (JSR 168) ein. Dies ist insbesondere wichtig, da in den Artikeln von Cameron Adams IFrames als Alternative zu AJAX beschrieben wird und sich Portelts und IFrames nicht so gut vertragen. Im Java Blueprint Katalog auf Java.Net gibt es ein eigenständiges Kapitel zu AJAX. Und bei O'Reilly einen interessanten Artikel zu Pitfall mit AJAX und dem Backbutton. Weitere Fallen, gerade die Usability betreffend, werden auch in Remote Scripting with AJAX, Part 1 beschrieben. Zum Thema JSF und AJAX gibt es ebenfalls Blueprints auf Java.net. Tags, die zum Beispiel eine Autocomplet-Funktion anbieten finden sich im Sourceforgeprojekt AjaxTags. Dieses kommt unter der Apache 2.0 Lizenz, kann also auch in kommerziellen Projekten eingesetzt werden.

Im Apple Developerbereich findet sich eine Beschreibung des Javascript XMLHttpRequest Objektes.

Ich habe bisher keinen Hinweis oder Überblick gefunden, wieviel AJAX in Applikationen mehr kostet. Allerdings denke ich, dass AJAX-Elemente innerhalb der nächsten 12 Monate noch als Begeisterungsfaktor dem Kunden gegenüber verkauft werden kann.

[PATIENTEN LOUNGE]

Ich habe mir in der letzten Woche in den Kommentaren eines Blogs erlaubt, Israel mit dem rassistischen Arpartheidssystem in Südafrika zu vergleichen. Für mich ist dieser Vergleich nicht neu. Gedanken darüber habe ich mir schon zu Zeiten meines Abiturs gemacht. Ich bin bis heutevder Meinung, dass die Unterschiede nicht sehr groß sind.

Allerdings beziehe ich keine feste Position pro und contra einer der beteiligten Parteien im Nahost Konflikt. Der Staat Israel ist ein Fakt. Er ist vorhanden. Er ist entstanden auf Kosten der dort lebenden Menschen. Soetwas hat es immer gegeben und gerade in der Geschichte des nahen Ostens ist z.B. das Ringen um Jerusalem tief verwurzelt. Es gab die Eroberungszüge der Römer, die den Konflikt noch nicht religiös überladen haben. Es gab arabische Eroberungszüge, die im Zuge des Konzepts das Haus des Krieges im Islam die Stadt erobert haben. Die Kreuzritter sind dort gewesen und haben wiederum die Araber vertrieben und so weiter und so fort. Heute gleicht die Situation einem gordischen Knoten aus Gewalt und Gegengewalt, gegenseitigen Schuldzuweisungen und vielen, vielen Emotionen. Dabei halte ich beide Seiten nicht für die Unschuld. Beide Seiten heizen den Konflikt immer wieder an und diejenigen mutigen Menschen, die versucht haben ihn zu lösen, werden von Radikalen, im Zweifel der eigenen Seite, getötet. So ist es , so ist es ergangen. Es ist der ewige Konflikt derer, die auf Gewalt setzen. Nur so können sie einfacher von den eigentlichen Problemen ablenken und ein Wir-gegen-Die erzeugen. Das letzte mal als soetwas passiert ist, hat Ariel Scharon den Tempelberg besucht, wohl in der Absicht den Konflikt erneut aufflammen zu lassen. Die Unterstützer der einen oder der anderen Seite machen sich in meinen Augen schuldig diesen Konflikt weiter zu schüren.

Denn es gibt Menschen in diesem Land, die ohne wenn und aber Israel unterstützen. Das ist ihr gutes Recht. Es gibt allerdings in diesem Land auch Menschen, die vorbehaltlos auf der Seite der Palistinänser stehen. Beide Seiten beschimpfen sich auf übelste Weise. Ein Diskurs ist mit beiden Seiten kaum möglich. Eine neutrale Haltung wird einem gleich als Antisemitisch oder Antiarabisch um die Ohren geknallt. Dabei wird das abdrängen in die antisemitische Ecke in Deutschland als Waffe benutzt, gegen die man sich schwer verteidigen kann. Es wird nach der alten Strategie vorgegangen, dass schon irgend etwas hängen bleibt. Der Mensch, der so denkt muss, aus der Sicht derer, die anderer Meinung sind, stigmatisiert werden. Der Vorwurf des Antisemitismus eignet sich dafür in Deutschland hervorragend.

Dieser Prozess des versuchens Menschen anderer Meinungen zu stigamtisieren tritt dabei immer zu Tage, wenn der jeweils andere Seite die Argumente auszugehen drohen. Um, wie auch beim Frieden, von dieser Schwäche abzulenken, bedient man sich eines stinkenden Breis aller möglicher Vorurteile. Dabei treffen in diesen Diskussion zwei sehr interessanten Aspekte aufeinander.

Zum einen werden Moslems, die ihre Religion verteidigen, pauschal als Islamofaschisten bezeichnet. Es wird gar nicht mehr auf Argumente gehört, sondern verunglimpft. Andere, wie ich, die versuchen zumindestens zuzuhören, werden andererseits in der linksliberalen Ecke gesteckt - wenn sie Glück haben - der gleich als Sozialisten oder Kommunisten stigmatisiert. Hier zeigt sich, dass diejenigen, denen vor 15 Jahren der Gegner abhanden gekommen ist, einen neuen gefunden haben. Früher waren die Linken das Böse an sich, heute sind es Moslems. Pauschal wie damals wird heute die Welt in Schwarz und Weiss eingeteilt, oder, um es mit einer alten Dumpfbackenweisheit zu sagen: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Wesentliche Aspekte unseres Zusammenlebens gelten in diesen Diskussionen nicht. Unschuldig bis zum Beweis des Gegenteils? Als Beweis der Schuld gilt diesen konservativen Kreisen bereits eine Erwähnung in einem Verfassungschutzbericht. Dort wurden allerdings auch schon die Grünen erwähnt, die immerhin noch den amtierenden Aussenminister stellen. Unreflektiertes nachplappern.

Dabei höre ich erst einmal nur zu, damit ich mich eben nicht in diesen billigen Denkmustern verfange. Zuhören bedeutet aber erst einmal nur, Argumente aufzunehmen. Ich muss mich diesen Argumenten noch lange nicht anschliessen. Hier lebe ich nach dem prägenden Zitat meiner Grossmutter, die auf der Flucht von einer ehemaligen russischen Zwangsarbeiterin einen kurzen, prägnanten Satz über das Scheitern des Russlandfeldzuges zu hören bekam: Willst du führen mit einem Land Krieg, musst du sprechen seine Sprache. Das kann ich aber nicht, wenn ich nicht zuhöre. Ich sehe auch, dass wir uns im Krieg mit Terroristen befinden. Diese Terroristen nehmen eine Religion in Geiselhaft, wie es früher z.B. die RAF mit linken Ideen getan hat, ebenso wie heute Anarchisten als Bombenleger verschrieen sind, die die Welt ins Chaos stürzen wollen.

Ich werde mich dieser schwarzweiss Malerei nicht anschliessen. Ich werden nicht den Argumenten dieser Partialliberalen folgen, die nur in ihren konservativen Denkmustern Liberalität zulassen. Sie können versuchen Menschen zu stigamtisieren, zu verunglimpfen, aber sie werden es nicht schaffen, mir die Freiheit, die sie für sich selbst in Anspruch nehmen, zu nehmen.

Gestern habe ich eine Curry im Darm am Curry Treff Kurfürstenstraße/ Ecke Bayreuther Straße probiert. Die Zubereitung ist normal, Wurst, Curry drüber und dann die Sauce. Für 1,40 € geht die Wurst, lieblos hingeklatscht, über den Imbisstisch.

Die subjektive Wertung

Geschmacklich ist sie kein Highlight, mittelscharf, Business as usual. Die Wurst war eher krümelig im Mund, fast schon unangenehm. Das Ganze ist nicht empfehlenswert. Ich werde, im Gegensatz zu den anderen bisher getesteten Anbietern, nicht wieder hingehen.

Codewort Currywurst

[OWLEYE] Irgendwie werde ich bei den ganzen Meldungen der letzten Tage den Verdacht nicht los, dass sich das Europa der Politik immer mehr hin zu einem Terror und Überwachungsstaat à la DDR entwickelt, bei der Sicherheitspolitikier und Technokraten einen faustischen Pakt eingegangen sind, in dem Menschen und deren Freiheit nur noch Lippenbekenntnisse sind, faktisch aber keine Rolle mehr spielen. Telefonüberwachung ist nur für die Aufklärung nach einem Verbrechen sinnvoll. Menschen, die ein Verbrechen begehen wollen, finden immer Mittel und Wege diese staatliche Schnüffelei zu umgehen. Sogar in Überwachungsregimen wie China, Russland oder eben der früheren DDR. Deswegen taugen diese Instrumente nur etwas, die normale Bevölkerung zu terrorisieren.

Da nützt es auch nichts, wenn das EU-Parlament die pauschale Telekommunikationsüberwachung der 450 Millionen EU-Bürger einschränken will. Es schränkt meine Freiheit schon ein, dass ich überhaupt verdachtsunabhängig überwacht werden soll. Menschen, auch ich, werden instinktiv beginnen danach zu handeln, wir werden in unserer freien Selbstenfaltung ein weiteres Stück eingeschränkt. Zumal es, wie uns die Geschichte lehrt, nicht bei terroristischen Gefahren bleiben wird. Die Befugnisse zur polizeilichen Willkürschnüffelei wird nach ein paar Jahren, wenn der Bürger es als normal empfindet, sich zu verbiegen und durchleuchten zu lassen, massiv auf alles mögliche ausgedehnt werden.

Du hast nichts zu verbergen? Ich schon!

Der Witz, dass man in Berlin nicht zum selbstständigen denken gebracht werden kann, wenn einem in der S-Bahn schon gesagt wird, an welcher Seite man aussteigen kann, ist schon etwas abgestanden. Auf richtige Schwierigkeiten stösst der derart verwöhnte Grossstädter dann, wenn die Ansage lautet: Ausstieg auf beiden Seiten (S-Bahnhof ). Mist, schon wieder muss man sich entscheiden. Hü und Hot - so wird das nichts.

[WANDMUSTER MIT VIELEN ANSICHTEN DER STADT (ROTES RATHAUS, FERNSEHTURM, BRANDENBURGER TOR, GEDÄCHNISKIRCHE; REICHSTAGSGEBÄUDE, BERLINER DOM)]
Wallpaper in S 41 (Ringbahn) - Das Tor ist ein klein wenig mickrig

 

[ZERSTÖRTER RETTUNGSRING MIT EINEM SCHILD AUF DEM GEDROHT WIRD, DASS DER MISSBRAUCH STRAFBAR IST]
Treptower Park, 2005-10-30

 

Offene Türen sind etwas tolles. Mit ihnen lässt sich eine Menge anfangen. Zum Beispiel kann man sie einrennen. Aber das scheint nur eine Redewendung zu sein. Ich habe nämlich noch nie gesehen, wie es aussieht, wenn jemand eine offene Tür einrennt. Bei geschlossenen Türen will ich nichts schreiben, ich sehe ja Tatort. Aber offene?

Ich schaue immer neugierig in offene Türen rein. Wenn hier in Berlin eine Tür zum Hof offen ist, dann glotze ich automatisch rein. Meistens werde ich enttäuscht. Nichts spannendes ist zu sehen.

Eine vermutlich magische Anziehungskraft haben offene Türen, wenn sie zu einem öffentlichen Nahverkehrsmittel gehören. Kaum ist die Tür offen, rennen die Leute los, als gehe es darum dem Weltuntergang ein Schnäppchen zu schlagen. Hier in Berlin sieht man soetwas oft an U- und S-Bahn- oder Tramhaltestellen. Ich kann die Menschen, die immer in Hetze sind, als ob sie etwas wichtiges in ihrem langweiligen Leben verpassen könnten, verstehen. Nichts ist so lästig wie das warten auf den nächsten Zug, der 5 oder 10 Minuten später kommt. Ich muss es ja nicht machen.

Ganz besonders bewundere ich meine Mitmenschen, die über die Gabe verfügen auf eine solche offene Tür zuzurennen, wenn die Anzeigetafel der Haltestelle anzeigt, dass die Tram in 4 Minuten abfährt.

U8-Schönleinstraße

Zwei Männer sitzen nebeneinander:
„Ich kann ja einen Verbesserungsvorschlag machen.”
„Ach was! Haut ja doch nicht hin.”
„Wieso nicht?”
„Weils immer eine Möglichkeit gibt es zu versauen. Das kann generalisiert werden.”
„Was kann generalisiert werden?”
„Na alles!”

Déjà Vu?

U8 ab Kottbusser Tor

Daniel Henning ist heute in Berlin ab 18:40 Uhr in mit der U8 ab Kottbusser Tor, Richtung Wedding, bis mindestens Alexanderplatz gefahren. Zumindest sein Bluetoothprofil hat das behauptet.

Tram

Eine Gruppe mittelalter Frauen ist vom Alex Richtung Landsberger Allee gefahren und sassen dabei um mich herum. Sie waren sehr dezent und teuer gekleidet und trugen billigen, hässlichen Modeschmuck aus einem Prager H & M Laden. Sie haben die ganze Strecke in einer Tour gepupt.

Manche Studenten sind echt super panne. Die wissen genau, die Vorlesung beginnt um 10.15 Uhr. Der Hörsaal (das ich nicht lache) ist zu klein und die Plätze grade groß genug, um eine Hand mit dem Stift dort abzulegen.

Kommt also ein Student superpünktlich in die Vorlesung, zwängt sich auf einen letzten freien Platz, wobei fast die gesamt Reihe aufstehen muß, um ihm zum Platz zu lassen, was großen Lärm verursacht, obwohl der Prof schon angefangen hat. Dann kramt er einen Aktenordner heraus und will dort seine Notizen machen. Besagter Student überlegt es sich dann aber doch anders und benutzt nur ein loses Blatt. Aber: der Typ schreibt mit der linken Hand, hab ich mal wieder die Arschkarte gezogen, weil er rechts neben mir sitzt und ich Rechtshänderin bin :-(.

Die Krönung des ganzen war jedoch, dass der gute Mann wohl so ein Gemächt in der Hose hatte, dass er seine Beine kaum noch zusammen bekam!! Jedenfalls saß er total breitbeinig, um sich seinen Platz zu sichern.

Nach einigem Geschubse habe ich mir jedoch ein wenig Raum zurückerobert, sowohl über dem Tisch als auch unten drunter. Den habe ich dann doch nicht in Anspruch genommen, weil die Dinge, die der Prof erzählt hat, schon alt waren und mein Mankell viel spannender (pfui, pfui).

Heute ist mir mal wieder aufgefallen, wie sehr Schuhe mit klackernden Absätzen stören! War in der Bibliothek und die Sekretöse hat wohl nur Klackerschuhe an. Nach einigem Überlegen bin ich zu der Meinung gelangt, dass solche Frauen nur auf sich aufmerksam machen wollen oder müssen. Manchen Frauen steht das auch, aber bei den meisten ist es nur bilig.

Aber was ist mit Männern, die Klackerschuhe tragen? Hier in B. sind mir sehr viele solcher Männer aufgefallen. Ich finde, bei denen ist es nur überflüssig. Manche Männer haben halt diese gewisse Ausstrahlung (wie der grad beim Burger King; hmmm lecker :-) ), die brauchen so etwas nicht. Andere hingegen, die solche Schuhe tragen, wirken auf mich, als wollten sie etwas sein, in dessen Rolle sie aber nicht hineinpassen, quasi mit einer Verkleidung auf andere wirken. Ja, manche Frauen haben auch dieses Ziel, aber ich persönlich bin der Meinung, dass dies ein Vorrecht der Frauen ist. Schließlich stellen sich manchen Frauen in den Medien (aber nicht nur dort) billig dar. Aber wenn Männer das machen, ist das nur panne.

Mir ist schon klar, dass solche klackernden Schuhe nicht günstig sind. Aber nur weil die Klamotten teuer waren, heißt das noch lange nicht, dass die Personen, die solche Klamotten tragen, sich dem Stil anpassen.

Selbstrefferenziell wie ich bin, habe ich mal wieder in Google nach meinem Rufnamen gesucht. Dabei bin ich mal wieder über Dinge gestossen, die ich in den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts geschrieben habe. Das Netz vergisst nicht, du kannst deine Spuren nicht verwischen. Beim Betrachten dieser alten Dinge, ist mir dann aufgegangen, dass ich jetzt schon seit über 20 Jahren Software mache. Internet? Klar weiss ich was und ist. 20 Jahre sind eine lange Zeit und mir kam der Gedanke, dass ich eigentlich mal was anderes machen könnte. Wirtschaftsjuristerei oder Psychologie stelle ich mir immer noch als interessant vor (Meine Güte, ist das der Beginn meiner Midlife Crises?).

Die Gedanken daran erinnerten mich an Fraus und meine Hochzeit. Will man sich in den deutschen Landen vermählen, dann muss man das anmelden. Bei dieser Anmeldung wird man nach allen möglichen Dingen gefragt. Zum Beispiel, ob es ein 5 Minuten Verwaltungsakt (hört sich an wie Strassenstrich) werden soll oder eine romantische Hochzeit gewünscht wird (klar, wollten wir, auf der ). Ausserdem werden die zukünftigen Eheleute nach ihrem Beruf gefragt. Das mag vor 50 Jahren noch in Ordnung gewesen sein. Inzwischen ist das doch etwas anachronistisch. Es gibt heutzutage viele Menschen, die ihren Beruf mehrfach wechseln. Da kann dann anhand des Berufes sowieso keine Zuordnung mehr gemacht werden, was ursprünglich einmal der Sinn hinter dieser Regelung war. Die Regelung ist vermutlich überflüssig, seit die Volljährigkeit mit 18 Jahren eingeführt wurde. Denn seit dem können schliesslich auch Schüler heiraten (bei Studenten will ich mal nicht so sein :-) ).

Astronaut hat mir die Standesbeamtin nicht geglaubt.

Also, die Sozen vertreiben ihren grossen Vorsitzenden. Daraufhin beschliesst der kleine Vorsitzende in München zu bleiben. Als Ministerpräsident. Das Klima ist dort einfach besser. Übersetzen kann man das mit: Die Personalpolitik der SPD bestimmt direkt die Personalpolitik der CSU. Bei CDU und CSU hätte ich das noch verstanden.

Und was hat das mit zu tun? Der war immerhin mal Bundeswirtschaftsminister, bevor er den Schwanz eingezogen und gekniffen hat :-) O-Ton Ede dazu: Dass in den neuen Ländern die größten politischen Versager, Gysi und Lafontaine…

Ede, du bist ein Patriot! Wie hiess es noch von dir: Ich will Deutschland dienen!

Vor ein paar Wochen noch, da hat der Spiegel in einer seiner gedruckten Ausgaben, die Bücher einiger Autoren seziert und die dortigen handwerklichen Mängel angeprangert. Autoren und Lektoren wurden der Unfähigkeit bezichtigt.

Auf SpOn heute ein Artikel zum Fall Moshammer. Es war eine Bluttat, die der Münchner Schickeria einen Schock versetzte kann dort nachgelesen werden. Und dann wird beschrieben, dass das Opfer erdrosselt wurde. Das muss sehr blutig gewesen sein.

[OWLEYE] In New Scientist ist ein Artikel zur amerikanischen Diskussion über den sogenannten ePass, der in einer anderen Form leider seit heute in Deutschland ausgegeben wird, erschienen. In der, auch in den USA kontrovers geführten, Diskussion zeigt sich, dass die Techniken zum auslesen des Passes scheinbar weltweit auseinander gehen. So sollen amerikanische Pässe kontaktlos auslesbar sein, indem der Benutzer eine eingibt und der Pass geöffnet ist. Er muss geöffnet sein, da der -Chip durch anti-skimming material im Inneren des Passes abgeschirmt wird und so nicht unbemerkt auslesbar sein soll. Zusätzlich soll vermutlich auch in den USA das Verfahren zu Einsatz kommen. Den tieferen Sinn eines PIN- und eines BAC-Verfahrens habe ich nicht ganz verstanden und er geht aus dem Artikel auch nicht hervor.

Das anti-skimming material und das PIN-Verfahren wurde nachträglich vom State Department, auf Druck von Bürgerrechtlern, aufgenommen. Hier muss man schon die Frage stellen, ob die Entwickler des Passes und seiner Verfahren wirklich nicht so naiv waren, das anonyme Auslesen des Passes durch jedermann zu ermöglichen, oder ob hier nicht eine Salamietaktik gefahren wird. Wir, der Staat, muten unseren Bürgern erst einmal alles zu und lassen uns dann Zugeständnisse abtrotzen. Mal sehen, wie weit wir den Pöbel bekommen?! Der Bürger als Feind der Regierung, ähnlich sieht auch der scheidende Bundesinnenminister Otto Schily die Welt und hat zum krönenden Abschluss seiner Karriere den Big Brother Lifetime Award bekommen.

Die Einführung des RFID gestützte ePasses wurde im Zuge durch die ICAO weltweit beschlossen. Deutschland nimmt, aus wirtschaftlichen Gründen, leider eine Vorreiterrolle bei der Einführung dieses weiteren staatlichen Kontrollinstrumentes gegenüber der Bevölkerung ein.

Die Attentäter des 11. September reisten ganz normal, mit gültigen, echten Pässen, in die USA ein.

Via Java.Net

In Stegliz, Schloßstraße/ Ecke Zimmermanstraße ist der Wurstbrater. Für 1,45 € wird dort eine sehr gute Curry im Darm serviert, die sehr knackig ist. Die Zubereitung vor dem Kunden kommt einer Zeremonie nah. Sie wird von Hand geschnitten, dann mit einer ersten Lage Currypulver bestreut. Jetzt kommt ein Schuss drüber geträufelt. Auf diese Sauce kommt jetzt die Tomatensauce und darauf wiederum eine Lage mit einer speziellen Gewürzmischung. Dann noch einmal Curry. Fertig.

Die subjektive Wertung

Der Geschmack ist schwer einzuschätzen. Die Worcestersauce gibt dem ganzen einen sehr eigentümlichen Geschmack, der allerdings nicht dominierent ist. Die Currynote selbst ist sehr dezent, was allerdings nicht stört. Ich finde, dass die Wurst besser schmeckt als die von Konnopke's Imbiß oder Hans Wurst.

Ecke Schloßstraße, Kieler Straße ist eine weitere Bude, die Wurst anbietet. Ich habe sie nach zwei Stückchen weggeschmissen. Nicht weiter erwähnenswert.

Codewort Currywurst