Gabi und Sascha
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U8-Schönleinstraße

Zwei Männer sitzen nebeneinander:
„Ich kann ja einen Verbesserungsvorschlag machen.”
„Ach was! Haut ja doch nicht hin.”
„Wieso nicht?”
„Weils immer eine Möglichkeit gibt es zu versauen. Das kann generalisiert werden.”
„Was kann generalisiert werden?”
„Na alles!”

Déjà Vu?

U8 ab Kottbusser Tor

Daniel Henning ist heute in Berlin ab 18:40 Uhr in mit der U8 ab Kottbusser Tor, Richtung Wedding, bis mindestens Alexanderplatz gefahren. Zumindest sein Bluetoothprofil hat das behauptet.

Tram

Eine Gruppe mittelalter Frauen ist vom Alex Richtung Landsberger Allee gefahren und sassen dabei um mich herum. Sie waren sehr dezent und teuer gekleidet und trugen billigen, hässlichen Modeschmuck aus einem Prager H & M Laden. Sie haben die ganze Strecke in einer Tour gepupt.

Manche Studenten sind echt super panne. Die wissen genau, die Vorlesung beginnt um 10.15 Uhr. Der Hörsaal (das ich nicht lache) ist zu klein und die Plätze grade groß genug, um eine Hand mit dem Stift dort abzulegen.

Kommt also ein Student superpünktlich in die Vorlesung, zwängt sich auf einen letzten freien Platz, wobei fast die gesamt Reihe aufstehen muß, um ihm zum Platz zu lassen, was großen Lärm verursacht, obwohl der Prof schon angefangen hat. Dann kramt er einen Aktenordner heraus und will dort seine Notizen machen. Besagter Student überlegt es sich dann aber doch anders und benutzt nur ein loses Blatt. Aber: der Typ schreibt mit der linken Hand, hab ich mal wieder die Arschkarte gezogen, weil er rechts neben mir sitzt und ich Rechtshänderin bin :-(.

Die Krönung des ganzen war jedoch, dass der gute Mann wohl so ein Gemächt in der Hose hatte, dass er seine Beine kaum noch zusammen bekam!! Jedenfalls saß er total breitbeinig, um sich seinen Platz zu sichern.

Nach einigem Geschubse habe ich mir jedoch ein wenig Raum zurückerobert, sowohl über dem Tisch als auch unten drunter. Den habe ich dann doch nicht in Anspruch genommen, weil die Dinge, die der Prof erzählt hat, schon alt waren und mein Mankell viel spannender (pfui, pfui).

Heute ist mir mal wieder aufgefallen, wie sehr Schuhe mit klackernden Absätzen stören! War in der Bibliothek und die Sekretöse hat wohl nur Klackerschuhe an. Nach einigem Überlegen bin ich zu der Meinung gelangt, dass solche Frauen nur auf sich aufmerksam machen wollen oder müssen. Manchen Frauen steht das auch, aber bei den meisten ist es nur bilig.

Aber was ist mit Männern, die Klackerschuhe tragen? Hier in B. sind mir sehr viele solcher Männer aufgefallen. Ich finde, bei denen ist es nur überflüssig. Manche Männer haben halt diese gewisse Ausstrahlung (wie der grad beim Burger King; hmmm lecker :-) ), die brauchen so etwas nicht. Andere hingegen, die solche Schuhe tragen, wirken auf mich, als wollten sie etwas sein, in dessen Rolle sie aber nicht hineinpassen, quasi mit einer Verkleidung auf andere wirken. Ja, manche Frauen haben auch dieses Ziel, aber ich persönlich bin der Meinung, dass dies ein Vorrecht der Frauen ist. Schließlich stellen sich manchen Frauen in den Medien (aber nicht nur dort) billig dar. Aber wenn Männer das machen, ist das nur panne.

Mir ist schon klar, dass solche klackernden Schuhe nicht günstig sind. Aber nur weil die Klamotten teuer waren, heißt das noch lange nicht, dass die Personen, die solche Klamotten tragen, sich dem Stil anpassen.

Selbstrefferenziell wie ich bin, habe ich mal wieder in Google nach meinem Rufnamen gesucht. Dabei bin ich mal wieder über Dinge gestossen, die ich in den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts geschrieben habe. Das Netz vergisst nicht, du kannst deine Spuren nicht verwischen. Beim Betrachten dieser alten Dinge, ist mir dann aufgegangen, dass ich jetzt schon seit über 20 Jahren Software mache. Internet? Klar weiss ich was und ist. 20 Jahre sind eine lange Zeit und mir kam der Gedanke, dass ich eigentlich mal was anderes machen könnte. Wirtschaftsjuristerei oder Psychologie stelle ich mir immer noch als interessant vor (Meine Güte, ist das der Beginn meiner Midlife Crises?).

Die Gedanken daran erinnerten mich an Fraus und meine Hochzeit. Will man sich in den deutschen Landen vermählen, dann muss man das anmelden. Bei dieser Anmeldung wird man nach allen möglichen Dingen gefragt. Zum Beispiel, ob es ein 5 Minuten Verwaltungsakt (hört sich an wie Strassenstrich) werden soll oder eine romantische Hochzeit gewünscht wird (klar, wollten wir, auf der ). Ausserdem werden die zukünftigen Eheleute nach ihrem Beruf gefragt. Das mag vor 50 Jahren noch in Ordnung gewesen sein. Inzwischen ist das doch etwas anachronistisch. Es gibt heutzutage viele Menschen, die ihren Beruf mehrfach wechseln. Da kann dann anhand des Berufes sowieso keine Zuordnung mehr gemacht werden, was ursprünglich einmal der Sinn hinter dieser Regelung war. Die Regelung ist vermutlich überflüssig, seit die Volljährigkeit mit 18 Jahren eingeführt wurde. Denn seit dem können schliesslich auch Schüler heiraten (bei Studenten will ich mal nicht so sein :-) ).

Astronaut hat mir die Standesbeamtin nicht geglaubt.