Gabi und Sascha
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Selbstrefferenziell wie ich bin, habe ich mal wieder in Google nach meinem Rufnamen gesucht. Dabei bin ich mal wieder über Dinge gestossen, die ich in den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts geschrieben habe. Das Netz vergisst nicht, du kannst deine Spuren nicht verwischen. Beim Betrachten dieser alten Dinge, ist mir dann aufgegangen, dass ich jetzt schon seit über 20 Jahren Software mache. Internet? Klar weiss ich was und ist. 20 Jahre sind eine lange Zeit und mir kam der Gedanke, dass ich eigentlich mal was anderes machen könnte. Wirtschaftsjuristerei oder Psychologie stelle ich mir immer noch als interessant vor (Meine Güte, ist das der Beginn meiner Midlife Crises?).

Die Gedanken daran erinnerten mich an Fraus und meine Hochzeit. Will man sich in den deutschen Landen vermählen, dann muss man das anmelden. Bei dieser Anmeldung wird man nach allen möglichen Dingen gefragt. Zum Beispiel, ob es ein 5 Minuten Verwaltungsakt (hört sich an wie Strassenstrich) werden soll oder eine romantische Hochzeit gewünscht wird (klar, wollten wir, auf der ). Ausserdem werden die zukünftigen Eheleute nach ihrem Beruf gefragt. Das mag vor 50 Jahren noch in Ordnung gewesen sein. Inzwischen ist das doch etwas anachronistisch. Es gibt heutzutage viele Menschen, die ihren Beruf mehrfach wechseln. Da kann dann anhand des Berufes sowieso keine Zuordnung mehr gemacht werden, was ursprünglich einmal der Sinn hinter dieser Regelung war. Die Regelung ist vermutlich überflüssig, seit die Volljährigkeit mit 18 Jahren eingeführt wurde. Denn seit dem können schliesslich auch Schüler heiraten (bei Studenten will ich mal nicht so sein :-) ).

Astronaut hat mir die Standesbeamtin nicht geglaubt.