Gabi und Sascha
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[WHISKY FLASCHE - CROSSHILL - GLENESK, 1975] Gestern Abend war ich mit Tom beim 40. Geburtstag des Big Market, des wohl grossartigsten dealers der Welt. Es gab natürlich jede Menge flüssiges Gold zu verkosten und einige nette Gespräche. Zum Beispiel hatte sich eine (Achtung, Ironie anschalten) Frustrunde gebildet aus zwei Computerfuzzis, zwei Polizisten und einem Sachbearbeiter des Bundestages. Man lamentierte zwischen schnuppern, trinken und geniessen über die Schlechtigkeit und Undankbarkeit der Welt. Und trotzdem gab es was zum schmunzeln. Der eine Computerfuzzi sprach die Vertreter der Staatsmacht darauf an, dass sie es ja mit ihren Dienstwegen auch nicht immer leicht haben. Ach nein, so schlimm sei das nicht. Zumindest nicht bei ihnen. Sie sind der Dienstweg. Der Sachbearbeiter im Bundestages hingegen hat es wohl wirklich nicht so leicht, er arbeitet für den

Ein anderer Vertreter des gehobenen Alkoholkonsums gab sich als Mitbesitzer eines Handwerksbetriebes mit 26 Mitarbeitern im Bezirk zu erkennen. Auf meine obligatorische Frage, ob der Senat und die Bezirksämter wirklich so schlecht zahlen meinte er nur, dass seinem Unternehmen das bisher nicht passiert sei. Er staune immer wieder über Berichte, nach denen Handwerker für erbrachte Arbeiten Ewigkeiten auf ihren Forderungen sitzen blieben oder gar pleite gehen. Der Senat zahle normalerweise nach maximal 8 Wochen, die Bezirksämter nach 4 Wochen. Die Welt ist doch nicht schlecht. Es gibt nur Menschen, die ungarische Salami mit Ketup essen. Oder Banausen, die Whisky mit Cola vergiften. So what?