Gabi und Sascha
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Wir waren heute noch einmal im Alten Museum. Beim Besuch am 1. Weihnachtsfeiertag hat uns ein Mitarbeiter der Museumsaufsicht empfohlen, den »Jenseits«-Saal zu besuchen, wenn es draussen dunkel ist. Er wirke dann erheblich besser, als wenn das grelle Mittagslicht hinein scheine. Heute konnten wir uns bei ihm bedanken. Der Saal ist sehr stimmungsvoll beleuchtet und vermittelt ein wenig eine mysteriöse Aura.

Wir können jedem empfehlen einen Besuch der ägyptischen Sammlung auf einen Termin zu legen, an dem die Abenddämmerung schon fortgeschritten ist.

Mehr über das Alte Museum und die Ägyptische Sammlung.

[CURRY 36 - MEHRINGDAMM] Nachdem ich in letzter Zeit öfter gehört habe, dass »Curry 36« eine der besten Currywürste der Stadt anbietet, habe ich es heute selbst einmal überprüft. »Curry 36« liegt am südlichen Ausgangs des in Kreuzberg. Es wird Wurst mit und ohne Darm angeboten. Ich habe mich spontan für eine mit entschieden. Für 1,30 € wechselte eine mässig knackige Wurst mit einem durchnschnittlich intensiven Geschmack den Besitzer. Die Wurst wurde dabei mit Currypulver bestreut, dann kam die Sauce darüber.

Die subjektive Wertung

Die Sauce ist sehr tomatig, der Currygeschmack sehr dezent. Das Motte der Imbissbude, "…ganz schön scharf unser Curry", wird dabei vollkommen verfehlt. Scharf war da gar nichts. Das Ganze ist sehr Business As Usual.

Fazit

Die Currywurst von »Curry 36« wird masslos überschätzt. Erheblich besser, aber auch fast doppelt so teuer, ist die von Witty's Organic Food am Wittenbergplatz. Auch die vom Wurstbrater in der Schloßstraße in Stegliz spielt in der Champions-Leauge. »Curry 36« irgendwo zwischen Ober- und 2. Bundesliga.

Codewort Currywurst

¥€$

mehr…

[OWLEYE] Videoüberwachung soll angeblich Kriminialität bekämpfen. Die grossflächige Überwachung wird von konservativen Politikern und Überwachungsfetischisten gefordert. Einen Nachweis, dass diese Überwachungen die Kriminalität zurück drängt bleiben sie dabei schuldig und spekulieren einfach auf die kurzfristige Bild-Zeitungsleserempörung.

Videoüberwachung findet hier in Berlin grossflächig statt. Besonders in Mitte, um das Regierungsviertel, Friedrichsstrasse, Alexander- und Potsdamer Platz, kann man nicht mehr unbeobachtet in der Nase popeln oder sich am Sack kratzen. Trotzdem wurde am Reichstagsgebäude das Fahrrad von Hans-Christian Ströbele geklaut. Videoüberwachung und Polizei konnten den Diebstahl weder verhindern noch aufklären. Das Fahrad ist 5 Tage später wieder in Kreuzberg aufgetaucht.

Auch in den Bussen, Strassenbahnen und U-Bahnzügen der BVG wird kameratechnisch aufgrüstet. Trotzdem wurde in einem Bus der BVG in Köpenik ein Junge erstochen. Das Verbrechen ist schrecklich, hält den Berliner CDU-Fraktionsgeschäftsführer Frank Henkel aber nicht davon ab mit der Bluttat Politik zu machen. Er kritisierte den Berliner Datenschutzbeauftragten, , weil dieser eine Ausweitung der Videoüberwachung auf 24 Stunden Aufzeichnung, trotz des Mordes, abgelehnt hat und damit einfach nur die Bürgerrechte schützen will. Der vermeintliche Täter wurde auch ohne Videobilder, der Fahrer hatte vergessen die Aufzeichnungstaste zu drücken, gefasst. Die Bilder hätten also auch hier wenig genützt. Den Mord an sich hätten sie nicht verhindern können.

In London wurden, trotz massiver Videoüberwachung, . Die Videoüberwachung hat die Anschläge, wie auch den Mord in Berlin, nicht verhindern können. Allenfalls hat sie dazu geführt, dass die Attentäter schneller identifiziert wurden. Nicht verhindert hat sie, das im Zuge der britischen Terrorhysterie, mit der eine immer stärkere Ausdehnung der Überwachungsmassnahmen gegen die eigene Bevölkerung begründet wird, ein Unschuldiger erschossen wird.

Was bringt also verstärkte Videoüberwachung? Nichts! Sie wiegt die Menschen in einer trügerischen Sicherheit und soll nur gesellschaftliche Probleme übertünchen. Sie sind ein typisches Phänomen in einer Zeit, in der die Gesellschaft und, schlimmer noch, die Politik, nur noch in Tagen denkt und sich empört.

Wissenschaftler (vermutlich irgendwelche amerikanischen) haben festgestellt, dass Leben Krebs auslösen kann. Sie schlagen daher vor vorerst auf Leben zu verzichten.

Und der kannte wiederum Mohamed Atta. Der hat mir das am Telefon gesagt. Bin ich jetzt auch auf Schwarzen Listen?

Habe ich schon mal geschrieben, dass Softwareentwicklung mit Eclipse, JBoss und 256 Mb RAM absolut keinen Spass macht? Nein? Dann habe ich es jetzt geschrieben!

Auf Telepolis eine kleine Geschichte deutscher Gegenwart, die Züge annimmt: Du bis schuldig aber wir sagen dir nicht warum!

Ich habe mit den speexx-utils 2.1 begonnen. Als erstes habe ich eine Konfigurationsklasse für die Features von Parsers hinzu gefügt. Hintergund ist die Tatsache, dass ich oft XML Software entwickelt habe, bei welcher der Parser konfigureiert werden musste. Und sei es nur, dass das auflösen der URL eines System Identifiers in der Methode EnitityResolver.resolveEntity unterdrückt werden musste. Dies ist eine durchaus gängige Anforderung, wenn es einem Serversystem nicht erlaubt ist über HTTP nach draussen zu quatschen.

Grösstes Problem bei der Entwicklung des Konfigurators war die DOM Unterstützung, da die Utilities weiterhin Java 1.3 kompatibel bleiben sollen. Allerdings hat sich die API der Klasse DocumentBuilderFactory zwischen JAXP 1.1 und JAXP 1.3 geändert. In JAXP 1.3, welches Teil von Java 5 ist, ist die Featureunterstützung in der Klasse hinzu gekommen. Um abwärtskompatibel zu sein, wirft die entsprechende Konfigurationsmethode eine UnsupportedMethodException, wenn sie mit einer Implementierung der JAXP 1.1-Schnittstelle aufgerufen wird. Damit auch Tests unter Java 1.4, welches JAXP 1.1 unterstützt, erfolgreich sind, werden die Methodenaufrufe über die Invoker-API ausgelöst. Auf einen Abhängigkeitentest gegenüber Java 1.3 wird zur Zeit verzichtet.

Mehr über Features für den Xerces-J 2.x Parser.

Waren grad nach der Völlerei ein bischen im Friedrichshain spazieren. Wir wußten gar nicht, dass es hier so viele KInder gibt. Irgendwie war alles auf den Beinen und rodelte selbst die kleinsten Erhebungen herunter.

Ein paar ganz Mutige nahmen sogar die doppelte Abfahrt, obwohl ein Fußgängerweg über die Piste führte. Aber die Kids riefen : "Weg frei!" Daher ist nichts passiert.

So viel wunderschönes Kinderlachen habe ich schon lange nicht mehr gehört.

[RODELNDE IM FRIEDRICHSHAIN] [SCHNEE IM FRIEDRICHSHAIN]

 

Wir waren heute in der Ägyptischen Sammlung im und wurden überwältigt. Nicht so sehr von der Büste der , die zwar ganz nett aussieht, aber zuviel Pop ist. Viel spannender fanden Gabi und ich die Alltagsgegenstände und Gabi die Mumienportraits. Bei einem Papyrus aus dem 2. Jahrhundert v. Chr, mit einigen Versen aus der musste Frau tief Luft holen und ihr Adrenalienspiegel stieg mächtig an. Ich fand die Prototypen aus der Werkstatt des sehr spannend und hätte einige Reliefs am liebsten gleich mitgenommen :-)

Nicht so schön war die Beschriftung einiger Vitrinen. Die Zuordnung zu den Exponaten fiel sehr schwer. Hier hätte ich es besser gefunden, wenn kleine Zahlen einen Hinweis gegeben hätten.

Trotzdem können wir nur jedem einen Besuch empfehlen.

Schöne Bescherung. Schweine!

[MÜLL IN DER HEIDENFELDSTRAßE]
Berlin Friedrichshain, Heidenfeldstraße, Weihnachten 2005

 

Heike ist gestern aus London rüber gekommen und hat sich Kohl und Pinkel gewünscht. Die Zubereitung ist eigentlich ganz einfach. Pro Person benötigt man zwei Scheiben durchwachsenen Kassler und einen . Kohl nach belieben. Zusätzlich mindestens einen Pinkel und ein bis zwei Scheiben durchwachsenen Kassler, die im Kohl mitgekocht werden bis sie zerfallen (bei Enno Thormählens Pinkel muss man manchmal etwas nachhelfen).

In einem grossen Topf Zwiebel glassig werden lassen. Dann den Kohl darüber geben und mit Piement, Nelken und Pfeffer würzen. Leinöl und viel Griebenschmalz dazu geben. Den zusätzlichen Pinkel mit einer Gabel mehrfach einstechen und zusammen mit dem Kassler unter den Kohl geben. Alles mit ein bis zwei Esslöffeln Haferflocken bestreuenm und umrühren. Das ganze auf kleiner Flamme köcheln lassen. Zwischendurch immer mal nachschauen, ob der Kohl anbrennt. Etwas ist ganz in Ordnung. Eventuell Wasser dazu geben. Nach einer Stunde den restlichen Pinkel und das Kassler auf den köchelnden Kohl geben. Festkochende Kartoffel schälen und kochen. Wenn die Kartoffeln fertig sind das Kassler und die Pinkel wieder aus dem Topf nehmen und auf einer Platte servieren. Den Kohltopf wie er ist auf den Tisch stellen, ebenso die Kartoffeln. Jeder kann sich selbst bedienen. Als Beilage eiskalten Korn und Bier reichen.

Guten Appetit.

[TREFFER BEI GOOGLE SUCHE ERGIBT DEN TREFFER "KEIN ERGEBNISS" BEI SUCHE NACH "WITHERSPOON HAMLET KÜRBISKERN"]

 

Wer die Nachrichten der letzten Tage verfolgt, wird mitbekommen haben, dass die Kapsermarionette im Weissen Haus seinen Geheimdienst auch ohne richerlichen Beschluss US-Bürger, die verdächtig sind, abzuhören. Die Regierung hat dabei einige Volksvertreter darüber informiert, diese allerdings zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die informierten Parlamentarier wurden damit zu Komplizen und Kronzeugen zugleich.

Das ist eine merkwürdige Auffassung vom Prinzip der Gewaltenteilung. Den Volksvertretern, die dazu da sind die Regierung zu kontrollieren, wird von eben dieser das Kontrollrecht praktisch entzogen. Und diese haben nicht genug Schwanz in der Hosen diesem Verhalten zu widersprechen. Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass Bundespolizeiminister Schäuble dieses Vorgehen sehr charmant findet.

Wie uns soeben gemeldet wird, hat die Wanderung des magnetischen Nordpols zu dramatischen Ereignissen in Fedsiel geführt. Berichte aus Püsselbüren liegen uns noch nicht vor.

[GRANATKUTTER IM HAFEN VON FEDDERWARDER SIEL]
Kutter in Fedsiel

 

Endlich eine vernünftige Beschäftigung für den Idle-Mode des Browsers, die Blue Ball Machine.

Via Sqpis World

Urlaub

Immerhin 8 Tage

Am letzten Sonntag haben Frau und Martin eine Lehrstunde in Siedler (einfach und Städte & Ritter) von mir bekommen :-) Anschliessend waren wir im Nil, einem kleinen Imbissladen in der Grünbergerstraße. Gabi und ich wollten einmal die -Fritten probieren, von denen Martin uns erzählt hatte.

Man darf nicht erwarten, dass die Fritten irgendetwas mit Pommes zu tun haben. Es sind eher quadratische Stücke, sie nach wenig bis nichts schmecken. Der Geschmack des Gerichtes kommt hauptsächlich aus der Erdnusssauce und dem beigelegten Salat. Die Fritten selbst sind etwas mehliger und trockener als ihre bekannteren Verwandten aus Kartoffeln.

Es war eine Erfahrung, zumal wir gleichzeitig einmal die Bionade probiert haben. Diese war eher nach meinem Geschmack. Maniok-Fritten sind nett, noch einmal muss ich sie nicht haben.

In , südlich des Frankfurter Tores gibt es an der Warschauer Straße (Ecke Boxhagener Straße) eine Shushi Bude mit dem Namen PAPA NÔ. Motto ist - ganz unjapanisch - »creative eating«. Mich liess dies gestern etwas ins Grübel kommen und ich zweifelte kurz an meinen Kenntnissen der englischen Sprache. »creative eating« übersetze ich mit »kreativ essen«. Dabei ist essen die Handlung des Nahrung zu sich nehmens. Okay, da kann ich mir einiges vorstellen. Ganz konventionell auf alteuropäische Arte und Weise mit Messer, Gabel und Löffel. Oder, ganz alteuropäisch mit den Händen. Oder nur mit der linken Hand, weil die rechte ja als unrein in der arabischen Welt gilt. Ich kann mir auch noch vorstellen mit Stäbchen zu essen, wie es wohl in einigen asiatische Gegenden üblich ist. Darin versuche ich mich auch manchmal, wenn ich nicht gerade in der Glutamathölle des Thais aus dem Gräfe-Kiez nahrungsähnliches in mich hinein befördere. Das ist alles nicht sehr kreativ. Ich kann mir gerade kaum noch weitere Möglichkeiten ausmalen, wie man Essen (Food oder Lunch) noch zu sich nehmen kann. wie bei Gänsen in Frankreich? Hab ich ja nichts von. Im Dunkeln? Kaum, das Lokal ist hell erleuchtet. Ich werde es wohl nicht so schnell heraus bekommen, denn ich esse keinen Fisch :-)

Ich kann nicht verlangen, dass alle Menschen, deren Bewerbung ich irgendwann mal in die Finger bekommen könnte, die drei gröbsten Fehler bei E-Mail Bewerbungen gelesen haben. Woher sollten sie auch wissen, dass ich diese teilweise auf den Tisch bekommen, wenn sie sich bei meinem Arbeitgeber bewerben?! Deswegen flattern auch vielfach noch Word-Dateien hier rein. Das diese nicht unbedingt gut unter OpenOffice aussehen ist noch zu verzeihen, auch wenn die Schrift mitunter grün oder blau formatiert ist. Geschenkt. Wenn jemand seinen eigenen Namen falsch schreibt, dann kann Word da auch nichts für, wenn ich auch sonst immer schnell dabei bin alles schlechte den Redmondern unter zu schieben (zugegeben, nicht alles von ihnen ist schlecht :-) ). Ist aber schon ein Minuspunkt. Was kaum noch geht ist masslose Schlampigkeit bei Menschen, die in ihren Skills schreiben, dass sie M$s Officeprodukte beherschen, Aufzählungen allerdings mittels Tabulatoren formatieren.

Absolut tödlich ist es, wenn Bilder als OLE-Objektlinks eingebettet werden und…ta ta… wenn die History des Dokuments verrät, dass sich der Entwickler, der gerade geschrieben hat, dass er ausserordentlich gut geeignet ist für eine Stelle als Enterprise-Backendentwickler und sich wahnsinnig auf eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch freuen würde, sich zuvor bei einem anderen Unternehmen als der perfekte Entwickler für Embedded System angedient hat.

Der ist raus! Zum einen ungeeignet für die Stelle und auch wegen mangelhafter Sorgfalt und nicht Beherrschung seines Handwerkzeugs.

…hatte Frau ein Problähnchen :-)

Rekordverdächtig!

Wir brauchten diesmal zwei Tage, um einen Baum zu finden, der uns beiden einigermaßen gefiel. Da sonst nur Bäume angeboten wurden, die höchstens als Feuerholz zu verwenden waren, mußten wir für unseren Kompromiss auch noch 15 Euro mehr zahlen, als wir eigentlich wollten :-(

Na ja, dafür ging es beim Kauf relativ friedlich ab. Nennt man sowas jetzt gekauften Frieden?

Mal sehen, wie Weihnachten in trauter Zweisamkeit wird?

Es ist schon erschreckend. Heute habe ich mal wieder Post vom BKA erhalten. Herr Stock, vom Referat LS 2 teilt mir mit, dass der Inhalt meines Rechners (welcher, hier stehen drei) gesichert wurde, da auf ihm Raubkopien gefunden wurden. Filme, Software und MP3s, den ganzen Content, den man halt so braucht in unserer heutigen Internetwelt. Freundlicherweise hat mir der Herr Stock den Inhalt meiner Akte mitgeschickt. Was ich nur nicht verstehe, lieber Herr Stock, warum ist darin ein Programm für Windows enthalten? Wenn Sie den Inhalt des Rechners gesichert haben, dann wissen Sie doch, dass hier kein Windows zum Einsatz kommt. Auf keiner Kiste, nirgends, komplett Redmond-frei :-)

Das Testen von private-Methoden unter Java ist nicht immer ganz einfach. Diese kann man entweder nur undirekt testen, was das Schreiben von Unit-Tests erheblich verkompliziert. Oder man verwendet die Reflection API und schaltet die ReflectPermission aus. Wirklich Spass macht auch dieses Vorgehen nicht. Bleibt als Alternative die Möglichkeit die private-Methoden durch protected-Methoden zu ersetzen. Testsysteme können dann von diesen ableiten und diese dann public machen, wenn die Methoden nicht zusätzlich auch noch final sind. Nachteilig ist hier, dass eigentlich für die API nicht wichtige Methoden nach aussen sichtbar sind.

Die Lösung liegt im anlegen von 2 Codeebenen. Eine für den eigentlichen Quellcode und eine für den Testcode, der später nicht mit ausgeliefert wird. In beiden Ebenen wird die gleiche Packagestruktur aufgebaut. Beiden Ebenen werden nacheinander in unterschiedliche Binärverzeichnisse compiliert, wobei die Testebene als letztes dran kommt. Über den Classloader werden jetzt beide Ebenen wieder zusammen geführt und die Testcases ausgeführt. private-Methoden lassen sich auch so nicht einfach testen. Da aber Packagestrukturen im allgemeinen nicht ausufernd komplex sind ist es durchaus zulässig alle private-Methoden als package-private, also ohne Sichtbarkeitsmodifikator, zu implementieren. Die Testklassen können jetzt auf diese Methoden ohne Umwege zugreifen und deren Verhalten testen.

Mit diesem Kniff gibt man einen kleinen Teil des Geheimnisprinzips des OO-Paradigmas preis, erhält im Gegenzug aber übersichtlichere und höherwertige Tests und damit bessere Software. Ich gehe jetzt seit mehreren Jahren bei der Entwicklung so vor und habe noch keine Nachteile feststellen können.

Im Prinzip ist der private-Sichtbarkeitmodifikator unter Java überflüssig.

Laut einer Meldung in der Netzeitung will Bundesinnernminister Schäuble Folter durch die Hintertür erlauben. Geständnisse, die unter Folter erpresst wurden, sollen ganz normal genutzt werden können. Aber die Hände selbst will er sich nicht schmutzig machen. Dazu hat man ja die Buddies in Damaskus. Absolutes Folterverbot? Universale Menschenrechte? Wir sind besser als Diktaturen und Willkürherrschaften? Wir haben einen Artikel 1?

Ausserdem hat die U-Haft nichts damit zu tun Beschuldigte weich zu kochen.

Ich habe diesen verkommender Doppelmoralapostel schon in seiner ersten Amtszeit als Polizeiminister für einen Feind der Freiheit und Rechtsstaatlichkeit gehalten. Der Kerl ist knapp einen Monat wieder im Amt und ich fühle mich voll bestätigt.

Die Lektion, dass die bundesdeutsche Regierungen ihre Bürger im Ausland im Stich lassen, wenn diese in Not geraten, habe ich als Kleinkind gelernt. Zwar verblassen die Details im Nebel der Vergangenheit und ich kann nicht alles vollkommen exakt wieder geben, aber die Kernbotschaft blieb hängen. Bis heute und sie ist vielleicht auch einer der Gründe für einige Verhalten, die ich bisweilen an den Tag lege.

Mein Vater hat in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts im Off-Shore Geschäft gearbeitet. Er ist dabei sehr viel von der Welt gesehen und darum beneide ich ihn noch heute aufrichtig. Manchmal hat meine Mutter wochenlang nichts von ihm gehört. Telekommunikation war damals nicht so selbstverständlich wie heute. Telefongespräche von Schiffen mussten damals bei angemeldet werden. Die Verständigung war schlecht und wenn es sein musste, dann haben die Operatoren auch mal bestehende Telefongespräche unterbrochen. Als mein Vater mit dabei beschäftigt war die Folgen des im zu beseitigen, besassen die amerikanischen Truppen die einzigen Sprechfunk-Systeme. Da passierte es dann schon mal, dass wir 6 Wochen nichts von ihm hörten. Sowas ist nicht schön, aber erträglich, wenn man die Umstände kennt.

Das Ereigniss ist, so glaube ich 1975, passiert. Das BMS Albatros der Bugsier sollte Schiffe auf einem von ins des bringen. Auf der Überfahrt sind die Rohre der Schiffe, auf denen natürlich keine Heizungen liefen und die nicht evakuiert waren, zugefroren und geplatzt. Im Zielhaften Tripolis fiel der Schaden auf und es entbrannte ein Streit darüber, wer für den Schaden verantwortlich ist. Selbstverstädlich kann man sich nicht schnell einigen. In der Schifffahrt geht es ähnlich basarhaft zu wie in dem nordafrikanischen Staat auch. Auf libyischer Seite wurde nicht lange gefackelt. Das Schiff wurde festgesetzt und die Besatzung und mein Vater, der für die Bedienung des Pontons zuständig war, unter Hausarrest auf dem Schiff gesetzt. Kommunikation war nicht erlaubt. Okay, daran wurde sich nicht unbedingt gehalten und die Wachen waren, so mein Vater, für Bakshish sehr empfänglich. In EC- und Kreditkartenarmen Zeiten hatte ein Schiff immer genügend Bargeldreserven an Bord.

Ghaddafi und Libyen hatten schon damals nicht den besten Ruf und standen im Verdacht den Staatsterrorismus zu fördern. Libyen war eines der Länder, welche mit ihrem Embargo 1973, die erste auslösten. Die Nachricht, dass mein Vater in einem Land, in welchem 6 Jahre zuvor geputscht wurde und in dem jetzt ein Desperado dieses in einen sozialistischen Staat arabischer Prägung umbaut, als Geisel gehalten wird, traf meine Mutter wie ein Vorschlaghammer. Ich habe sie niemals vorher und niemals nachher soviel weinen gesehen. Für ein 6 Jahre altes Kind ist soetwas prägend.

Meine Mutter versuchte natürlich Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen, um meinen Vater in dieser Situation zu helfen. war damals gerade zum ewigen Aussenminister geworden. In meiner Erinnerung rief sie beinahe täglich im an. Ob sie jemals mit ihm gesprochen hat weiss ich nicht mehr so genau. Aber eines Tages, nachdem sie mal wieder angerufen hat, hat man ihr wohl die Wahrheit darüber gesagt, was das Aussenamt zu tun gedenkt: Nichts… Sie müsse das verstehen. Man könne da nicht viel machen. Libyen ist unser wichtigster Öllieferant…

Man sollte als 6 Jähriger nicht lernen, dass sich in dieser Zeit alles ums Öl dreht. Man sollte als 6 Jähriger nicht lernen, dass der Staat in Kauf nimmt, dass einige seiner Bürger über die Klinge springen, nur damit man weiter in Ruhe das schwarze Gold bekommt. Man sollte als 6 Jähriger nicht begreifen, das Regierungen, die immer wieder betonen, sie lasse sich nicht erpressen, aus Experten für angewandt Doppelmoral bestehen (okay, dass habe ich jetzt formuliert ;-) ).

Ich habe im Laufe der nächsten 30 Jahre immer wieder miterlebt, dass Bundesbürger als Geiseln gehalten werden. Sei es im Libanon, Rudolf Cordes und Alfred Schmidt, sei es die Familie Wallert auf den Pillippins[sic], seien es die Sahara-Geiseln oder jetzt Susanne Osthoff im Irak. Den betroffenen Familien gilt manchmal mein Mitgefühl. Krisenstäbe sind eine einzige Heuchelei.

Vor diesem Hintergrund wundert es mich auch nicht, dass Erfüllungsschergen der Exekutive in Syrien eingekehrkerte und gefolterte Bundesbürger befragen, anstatt alles dafür zu tun sie frei zu bekommen. Vor diesem Hintergrund wundert es mich nicht, dass vorgestern die Mitglieder der Exekutive, nach einer Eigenüberprüfung, sich selbst entlasten. Ich kann ihnen kein Wort glauben!

Mein Vater allerdings hat das Problem auf seine Art gelöst. Die Wachen bestochen, sich ein Ausreisevisum besorgt und verpisst. Kapitän Rohleder und die Crew mussten drei Monate länger Angst habe.

Frodo für Symbian. Wir Zeit, dass ich einen neuen Knochen bekomme :-)

Sie: „Soll ich noch einmal diesen leckeren Kuchen backen?”
Er: „;(fährt sich mit Zunge über die Lippen) Hmmmmm”
Sie: „Ja gut! Dann nicht!”

Das stets sauber gemachte Bett auf der Verkehrsinsel am Kotti wird nicht mehr gemacht. Der Besitzer ist erfroren.

Via Wirres

Gestern noch schrieb ich, dass Spam wieder zunimmt, aber zu 99% von den Filtern abgefangen wird. Dies auch, weil Spamer normalerweise versuchen ihr parasitäres Tun in älteren Einträgen zu verwirklichen und dies durch spezielle Filter und Dekoratoren verhindert wird. Dabei gibt es eigentlich ein ganz einfaches Mittel Link-Spam zumindest in den Quarantänebereich zu verschieben. Denn Link-Spam muss ja irgendwie einen Hyperlink enthalten. Einfach danach filtern und unmittelbar den Threshold für den Quarantänebereich setzen, wenn ein Kommentar mit einer Hyperlink erscheint.

Manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht.

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[OWLEYE] Nach einer Meldung auf Heise, sind die geltenden Beschränkungen bei der morgen im EU-Parlament stattfinden ersten Abstimmung zur totalen Überwachung aller 450 Millionen Bürger der Union, nur eine vorgeschobene Beruhigungspille. Wohin der Zug gehen soll, scheint in einem Papier des zuständigen Kommissars, Franco Frattini, zu stehen.

War irgendwie gestern schon klar.

Die vielfach gescholtene EU-Kommission will sich den Realitäten beugen und Schleichwerbung allgemein erlauben. Eine vernünftige Entscheidung. Der mündige Verbraucher vertraut den Aussagen in den Medien sowieso nur bedingt, da er instinktiv weiss, dass komplette Beiträge gekauft werden können, auch wenn dies bisher verboten ist. Dafür muss er nur in den Spiegel schauen :-) Medienunternehmen müssen sich dann eben mehr anstrengen, um bei ihren Kunden als vertrauensvoller Anbieter wahrgenommen zu werden. Das ist wie mit Bild. Dem Fachblatt für angewandte Bigotterie glauben die Leser auch nicht wirklich, obwohl sie es millionenfach jeden Tag kaufen. Selbstverantwortliches handeln und entscheiden fängt gerade in der Medienkompetenz an und Erziehungsversuche durch Gesetze, die Schleichwerbung verbieten, halte ich für bevormundende Unterschätzung des individuellen und kollektiven Verstandes.

Und weil ich empfinde, dass die Legalisierung von Schleichwerbung, schon jetzt eine Plage biblischen Aussmasses, sinnvoll ist, sollte sich die EU-Kommission als nächstes Steuerhinterziehung vornehmen. Couldn't resist ;)

Nach Kooperation und ASAP vorgestern nun "Immer mehr"

Nachdem es in letzter Zeit ziemlich ruhig war, wird es in den letzten Tagen wieder schlimmer. Waren es bisher 2-3 Idioten, die sich im AgeBasedRejectResponseListener mit ein, zwei Kommentaren verfangen haben, so sind es jetzt täglich bis zu 100 Kommentare mitsamt der Veröffentlichungsprüfung. Spannend ist dabei, dass vermutlich auch der Zeitpunkt, ab welchem die Kommentarfunktion gesperrt wird, getestet wird. Aber warum dann mit so eindeutigen Schlüsselwörtern? Achja, liebe Parasiten, hier läuft auch eine Spracherkennung :-)

Und Referrer-Spam nimmt auch wieder zu :-(

[OWLEYE] Am Mittwoch soll im EU-Parlament die totale Kontrolle aller 450 Millionen Bürger der Europäischen Union beschlossen werden. Durch Mauscheleien der Vorsitzenden der grossen Fraktionen, von der und von der , sollen die Telekommunikations- und Internetdaten komplett für mindestens 6 Monate gespeichert werden. Die Überwachungsmassnahmen, neben der sich das Durchleuchten der eigenen Bevölkerung durch die wie ein dummer Jungenstreich, ist noch nicht einmal beschlossen, da findet die amtierende Ministerin für die Aushöhlung der Bürgerrechte, , schon ein neues Anwendungsgebiet. Die üblichen Verdächtigen, Terroristen und Kinderpornographen, können mit diesen Daten vermutlich nicht aufgespürt werden. Wohl aber diese ganzen, den Staat in seinen Grundfesten bedrohenden, Urheberrechtsverletzer. Deswegen will die Bundesjustizministerin ein privates Auskunftsrecht von Inhabern geistiger Eigentumsrechte gegen Internetprovider einführen.

Das ist aber nicht mehr und nicht weniger als die Privatisierung der Strafverfolgung. Ich denke immer stärker darüber nach, dass Spam sinnvoll sein kann.

Da gibt es Puppen, die meinen sie seien liberal, dabei verstecken sie ihr stockkonservatives Gewäsch nur hinter einen liberal angehauchten Maske. Ihr wahre Fratze zeigen sie dann, wenn es darum geht die Welt in Wissende und Unwissende, Gut und Böse, einzuteilen, um so ihre Zustimmung Gewalt und Folter zu begründen. Geistige Brandstifter sind oft alte Säcke.

Solange ist mein neuer Pass, ohne Chip, gültig.

Auf java.sun.com ist ein spannendes Interview mit Victoria Livschitz erschienen, welches die Probleme der heutigen IT-Entwicklung adressiert. Die Lösungsideen hören sich sehr spannend, aber auch ein wenig esoterisch an. Da ich allerdings nicht vermute, dass Sun für esoterische Vorstellungen Geld ausgibt, vermute ich einmal, dass da mehr hinter steckt. Vermutlich kommen einem die Ideen ähnlich komisch vor wie in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Ideen von über objektorientierte Programmiersprachen.

Alle, die angesichts der heutigen Komplexität von IT-Landschaften und deren Entwicklung und Wartung, eine Softwarekrise sehen, sollten sich das Interview einmal durchlesen.

Via Martin

Waren es vieleicht doch nicht. So soll der spektakuläre Bankraub in Nordirland im Dezember letzten Jahres, doch nicht von der nordirischen Terrororganisation IRA durchgeführt worden sein. Vielmehr wird ein Angestellter der Bank verdächtigt die Tat begangen zu haben.

Via Vabanque

Say no to EPatents In den letzten Tagen konnte man immer wieder vom Patentschutzwall um lesen. Bei diesem Schutzwall spenden die grossen Firmen der Softwarewelt, die ein vitales Interesse an Opensource Software haben, , um diese gegen Patente solcher Firmen zu schützen, die ihr geistiges Eigentum nicht der Opensource Welt zur Verfügung stellen wollen und gegebenenfalls gegen Schöpfer von Opensource Software klagen. Da diese meistens eine solche Klage finanziell nicht durchhalten können, kann so schnell ein vermeintliches, kostengünstigeres Konkurenzprodukt aus dem Markt geklagt werden. Patente werden demnach als Waffe eingesetzt.

Innerhalb der EU wurden Softwarepatente in diesem Jahr vom Europäischen Parlament vorläufig beerdigt. Trotzdem geht natürlich die Lobbyarbeit der grossen Softwareunternehmen weiter, um Softwarepatente auch innerhalb der EU zuzulassen. In den USA und Japan existieren solche schon länger. Dabei soll sogenanntes Allgemeingut () nicht patentierbar sein. Man verspricht sich dabei ein eindämmen des sogenannten Patentrollwesens. Bei diesem Phänomen, welches vor allen auch in den USA zu bewundern ist, kaufen Firmen Patente zumeist kleinerer Firmen auf, um sie einzig zur Generierung von Lizenzeinnahmen zu verwenden. Die haben ansonsten keinerlei Verwertungsabsichten an besagtem Patenten. Dabei ist es natürlich sehr schwierig eine Grenzlinie zu ziehen. Was ist Allgemeingut und was nicht. Hier eine saubere Definition zu finden halte ich für unmöglich. Was gestern noch sehr ausgefallen und neu war, ist, gerade in der EDV, schon nach wenigen Jahren Allgemeingut. Der Monopolschutz durch ein Patent ist allerdings bis zu 20 Jahre gültig. In der IT eine Ewigkeit. Auch würden von der Allmende wiederum Einzelpersonen und Kleinunternehmen stark benachteiligt werden, da sie meistens nicht die Mittel zur Verfügung haben, um technisch herausragende Innovationen zu schaffen, gleichzeitig aber das patentierte geistige Eigentum grosser Anbieter müssen. Auch gibt es sehr wohl grosse Player, die solch triviale Patent ihr eigen nennen. Als Beispiel sei hier nur genannt. Ist Amazon damit ein Patent-Troll?

Aus dieser Sicht heraus ist der Patentschutzwall an sich eine idiotische Lösung und das komplett falsche Modell. Denn er vermittelt den Eindruck, dass Patente auf Software und Logik unumgänglich sind. Einige der beteiligten Firmen haben sich beim Ringen um das europäische Softwarepatent stark für dieses eingesetzt. Keine Softwarepatent würden eine solche Massnahme erst gar nicht nötig machen. Auch geben die Unternehmen nicht alle ihre Softwarepatente in diesen Pool. Hier wird ebenfalls mit gespaltener Zunge gesprochen. Warum wird das nicht getan? Warum nicht gleichzeitig die Lobbyisten anweisen auf die Beseitigung von Logikpatenten in den USA und Japan hin zu arbeiten? Nur eine solche Massnahme erlaubt einen effektiven Schutz. Wo keine Patente sind, da kann auch nicht geklagt werden, wird kein Schutzwall nötig sein. Es würde mit Sicherheit die Innovationen fördern. Gerade ein Mangel an Schutz und die Gewissheit, dass man aus dem Markt wird wenn man nicht permanent in Forschung investiert bringt wirkliche Innovationen.

Patente widersprechen der Evolution und der freien Marktwirtschaft.

 

Mehr zum Thema: Law-Blog - Linux-Patent-Netzwerk – Vorbeugung und Abschreckung und in einer Newstickermeldung.

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Jetzt wittern sie wieder Morgenluft, die Grossmeister der Schliessgesellschaft. Diejenigen die meinen, die Masse sei doof und müsse geführt werden. Die dem Individuum und seinen Gedanken abgrundtief misstrauisch gegenüber stehen. All die kleinen und grossen Otto Schilys dieser Welt, die Freiheit als einen Fehler der Geschichte betrachten.

Wikipedia hat ein Qualitätsproblem…

Monatelang wird der Donnerhall nachschwingen. Ja, es ist passiert. In einem biografischen Eintrag zu einem standen einige, vermutlich, ehrabschneidende und falsche Behauptungen. Das ist schlimm. Und tatsächlich sind nicht wirklich alle Einträge von herausragender Qualität. Ja und? Ist das schlimm? In der englischen Version hat Wikipedia über 850.000 Einträge, die deutsche Version immerhin noch über 320.000. Diese sind auf Basis eines völlig offnen Systems entstanden. Niemand der die Schreiber gezwungen hat. Niemand, der sie zwang sich vor dem Schreiben oder Ändern eines Eintrages registrieren zu lassen. Ein grossartiger Beweis, dass offene, freie Systeme funktionieren. In jeder Gesellschaft gibt es Spinner und Schmarotzer, Widerlinge und Idioten, die diese Freiheit ausnutzen. Ob es nun der Blockwart von nebenan ist, dem die Freiheit und das Glück seines Nachbarn auf den Geist geht, oder ob es die Heuschrecke ist, die Firmen kauft und ausbluten lässt. Parasiten sind Teil der evolutionären Entwicklung und die Evolution findet immer Mittel und Wege mit ihnen fertig zu werden. Wenn nicht, dann stirbt das System eben aus. Ich denke nicht, dass Wikipedia wegen dieser Probleme aussterben wird. Es wird den beschriebenen Vorfall verwenden, um Lösungen im Umgang mit den Parasiten zu finden. Wikipedia ist mitnichten ein fehlerhaftes und verantwortungsloses System. Dies würdigt alle Beteiligten umstandlos herab, was der betroffene Journalist Seigenthaler, dann in einem Artikel für USA Today getan hat. Auch keine bessere Einstellung.

Das Problem ist, dass durch das aufblasen dieser Story, das negative in den Köpfen hängen bleibt. Diejenigen, die immer schon sagten, dass das Experiment nicht hinhauen wird, ohne den Mut zu haben es selbst zu wagen, haben einen Kratzer entdeckt. Den Schatten eines Lindenblattes, in welches sie jetzt weiter hineinstechen werden. Ich will nicht, dass diese Kleingeister gewinnen. Es steckt auch meine Arbeit darin.

Ungefähr eine Woche lang hielt Mudder Merkels Regierungserklärung: Mehr Freiheit wagen wird jetzt, wenn es um die Mitwisserschaft einiger Mitglieder der alten und neuen Bundesregierung in der CIA-Affäre geht, schnell vergessen. Die Show soll transparent, hinter verschlossenen Türen, im Parlamentarisches Kontrollgremium des Bundestages, dessen Mitglieder zur Verschwiegenheit verpflichtet sind, diskutiert werden. Transparente Verschwiegenheit. Grossartige rethorische Leistung. Und dann wundert sich die Politik, dass der Bürger ihr zutiefst misstraut.

Auf einen solchen Aspekt im Fall der Verschleppung des Deutschen Khaled el-Masri, durch amerikanische Exekutivorgane, macht der Lawblog aufmerksam.

Irgendwie wird man mal wieder den Eindruck nicht los, das Schweine gleicher sind.

Wenn A, B oder C Promies irgendwo auf der Welt heiraten, dann muss man als Boulevardblatt heute schon mal darunter schreiben, dass es für beide die erste Ehe ist…

Wieder mal ein wunderbares Buch von Nora Roberts. Liebesgeschichte und Krimi in einem! Außerdem bringt die Geschichte dem Leser/der Leserin ein wenig die klassische Mythologie näher.

Die Geschichte ist ein bischen mehr schnulzig und auch spannend. Natürlich auch vorhersehbar, aber das ist gar nicht schlimm, weil es ja gut ausgeht :-)

Ein wunderbares Buch für lange Winterabende mit einer Kanne guten Tee.

Kurz und gut: super Buch, total spannend, aber dunkel. Leider zieht es den Leser selber ein bischen runter, da die Hauptperson an Krebs erkrankt ist und man sehr viel von dessen Gefühlen mitbekommt. Hinzu kommt noch die Nazi-Geschichte.

Aber endlich mal eine Story, in der die Deutschen nicht nur die Bösen sind.

Tolles Weihnachtsgeschenk!

Ich finde, bei Schokolade soll man keine Kompromisse machen. Sehr lecker schmeckt Dolfin Schokolade, ganz besondersn die mit Bergamotte und Earl Grey Geschmack. Am besten kauft man sie in einer Packung mit einer Mischung aus vielen Sorten. Die Plättchen mit dem Earl Grey Geschmack sollte man sich oder Frau, Freundin, Freund zuteilen, da sie sonst als erstes weg sind.

Für eine Heisse Schokolade sehr lecker ist das Schokoladenpulver von Monbana mit Caramelgeschmack. Haut einen um und man fragt sich, warum man früher diese süsse Plörre von Sarotti oder Suchard getrunken hat?!

Mehr Schokolade

[CURRYWURSTBUDE WITTY‘ Am in steht nicht nur , mit einer ganz netten Lebensmittelabteilung. Am Wittenberglatz steht auch Witty's Organic Food, eine Bio-Imbissbude. Wir haben dort gestern die Currywurst probiert. Witty's bietet sie sowohl ohne, als auch mit Darm an. Wir haben uns für letztere Variante entschieden. Während die Wurst in der Friteuse erwärmt wurde, textete uns die Verkäuferin mit lockerer Klappe zu.

Die subjektive Wertung

Zubereitet wurde die Wurst durch das bestreuen der leeren Pappschale mit Currypulver. Dann wurde die Wurst klein geschnitten und erneut mit Currypulver bestreut. Darüber kam dann die Sauce. Das ganz schmeckte sehr gut. Sauce und Curry, die mittelscharf waren, dominierten dabei nicht den starken Eigengeschmack der Wurst. Diese wiederum war nicht sehr fest.

Fazit

Für nicht ganz billige 2,50€ bekommt man eine sehr gut schmeckende Currywurst, die locker mit der aus der Schloßstraße in Stegliz mithalten kann, dabei allerdings vollkommen anders schmeckt. Von Frau und mir vorbehaltlos zu empfehlen.

Codewort Currywurst

[STATLER & WALDORF PUPPEN IM EASTGATE IN MARZAHN] Im Kaufhaus am Wittenbergplatz gibt man immer wieder bescheuert viel Geld aus. Dafür kann man sehr blonden, irre dünnen Berufsehefrauen dabei beobachten, wie sie die Bedienung eines Mülleimers lernen.

[THÜRINGER KLOSSMASSENVERPACKUNG MIT DICKBUSIGER FRAU] Dafür stelle ich mir die Frage, wieso ein Werbeplakat für rot daher kommt.

Im H&M im Eastgate war alles dunkel. Dafür lief die Rolltreppe munter ins leere. Keine Ahnung warum. Ansonsten ist der Schuppen eine Klon aller möglichen Einkauftempel. Langweilig und tot wie die beiden Muppets. Dafür bin ich von Gabi zum schlechtesten Malaga-Eis der Welt verführt worden. Konnte sie ja nicht ahnen.

Warum denke ich bei der Klossmassenpackung dauern an Milch?

Hab gestern Abend um halb acht ein Packet für unsere Nachbarin angenommen. Als ich dann heute unseren Briefkasten gelehrt habe, entdeckte ich ihre Packetmitteilung. An sie adressiert und in unserem Kasten :-)

Tja, auch die Post ist im Weihnachtsstress. Zum Glück kommt bald das Christkind und alles ist wieder vorbei.

Spielereien mit StAX

Wie bindend ist es eigentlich, wenn Lizenzbedingungen für ein plattformübergreifendes API in drei Worddateien daherkommen und ich keine legalen Mittel habe, den Inhalt dieser Dateien zu lesen? Abgesehen davon, dass Worddateien eine Zumutung sind, wenn im gleichen Packet die Dokumentation als PDF kommt. So gesehen in der Spezifikation des StAX-API.

Eine weitere Zumutug des StAX-API ist die Verwendung eines Konstanteninterfaces. Da redet man sich den Mund fusselig, dass Konstanteninterfaces schlechtes Design sind, weil sie sich die Abhängigkeiten schneller ausbreiten als die Pest. Und dann bauen die von BEA bei der Definition der StAX-API einfach so ein Interface ein. Und die Entwickler von BEA müssen es ja wissen. Dagegen kann man nur argumentierem, dass die auch nur mit Wasser kochen. Das es auch anders geht beiweisen die XMLConstants in Java 5.

Mehr zum Thema im besten Java-Buch überhaupt, Effective Java von Joshua Bloch (ISBN 0-201-31005-8), Item 17.

Die nächste Zumutung folgt sogleich. Denn auf der Downloadseite des JSR 173 bekommt man nur die leere Hülle des API. Die Referenzimplementierung, die eigentlich über das übliche Fabrikkonstrukt angezogen werden soll, fehlt und es wird die folgende Fehlermeldung produziert:


    Exception in thread "main" javax.xml.stream.FactoryConfigurationError: Provider com.bea.xml.stream.MXParserFactory not found
            at javax.xml.stream.FactoryFinder.newInstance(FactoryFinder.java:72)
            at javax.xml.stream.FactoryFinder.find(FactoryFinder.java:176)
            at javax.xml.stream.FactoryFinder.find(FactoryFinder.java:92)
            at javax.xml.stream.XMLInputFactory.newInstance(XMLInputFactory.java:136)
            at de.brainmedia.playground.sk.xml.StaxTester.main(StaxTester.java:25)

Langsam fange ich an zu verstehen, wieso StAX nicht so richtig populär wird. Die Referenzimplementierung des JSR 173 wird direkt bei bei BEA angeboten. Ausserdem scheint es auch eine Implementierung bei Codehause zu geben, die sich aber noch im Entwicklungsstadium befindet.

Langsam wird das Spiel langweilig. Wir haben in den XML-Dateien, welche wir verarbeiten sogenannte Processing Instructions ;(PI). Und der StAX Reader mault jetzt in einer Fehlermeldung rum, das diese PI (<?InsertOnlineDateLater?>) nicht korrekt ist. Kurzer Blick in die XML Spezifikation, kann ja sein, dass ich diesen falsch im Kopf habe… Nein, hier irrt der StAX-Parser :-(


    Exception in thread "main" javax.xml.stream.XMLStreamException: ParseError at [row,col]:[63,45]
    Message: processing instruction must have PITarget name
            at com.bea.xml.stream.MXParser.parsePI(MXParser.java:2764)
            at com.bea.xml.stream.MXParser.nextImpl(MXParser.java:1587)
            at com.bea.xml.stream.MXParser.next(MXParser.java:1180)
            at de.brainmedia.playground.sk.xml.StaxTester.main(StaxTester.java:31)

Wird nach dem PITarget ein Leerzeichen eingefügt und erst dann folgend das Fragezeichen, welches das Ende der PI anzeigt, arbeitet der Parser fehlerfrei. Genau dieses Leerzeichen wird aber nur verlangt, wenn nach dem PITarget weitere Parameter angegeben werden sollen. Nicht, wenn es sich um eine leer PI handelt.

Ziemlich unschön, das alles und ich denke, ich werde die Experimente mit StAX an dieser Stelle vorerst abbrechen.

Nachtrag: Inzwischen ist der StAX Support erheblich besser geworden und der Tenor dieses Eintraes ist nicht mehr aufrecht zu halten.

Bloggen kann gefährlich sein. Ganz besonders gefährlich, wenn man aus einem Land wie China, Nordkorea oder dem Iran kommt. Dann kann es passieren, dass man mindestens sechs Monate nicht in die USA einreisen darf. Freies Land, wie, ihr Bushistenpack!

Via Schowckwellenreiter

Der Fellow Passenger macht uns heute darauf aufmerksam, das Werner Gruber von der Universität Wien, die Weltformel entdeckt hat.

ist ja, wie berichtet, noch lange nicht DSL. Die Unterschiede liegen in der Geschwindigkeit des sogenanten Up- und Downstreams. Bei dem gängigen können diese beiden sehr unterschiedlich sein. Dies merken daran, dass sie CDs oder Filme schnell aus dem Netz saugen können, das anbieten aber sehr langsam vonstatten geht, was die Contentindustrie vermutlich ganz in Ordnung findet.

Allerdings würde ich gerne diesen Server hier von zu Hause betreiben. Damit das einigermassen hinhaut und die Benutzer nicht, wie zu alten 14.4er , ewig auf den Seitenaufbau warten müssen, muss es mindestens eine Leitung sein. Leider sind die sündhaft teuer. Bei einem Web-Server verhält es sich aber genau umgekehrt zum Clientrechner, auf dem nur ein Browser arbeitet. Die Anfragen sind gemeinhin sehr klein, die Antworten gross. Ein reverses ADSL, also hoher Upstream, niedriger Downstream, würde hier die Lücke schliessen. Anstatt via noch einen Kanal zur Verteilung von Filmen anzubieten (Stichwort ), würde dies den Menschen ermöglichen ihr eigenes Informationssystem aufzubauen. Leider wird dies vermutlich ein Wunschtraum bleiben, solange die Carrier selbst zu Contentanbietern werden wollen, um ihre Überkapazitäten besser auszunutzen oder Serverhosting zu ihren Angeboten gehört.

Hab jetzt ein paar Mal die Vorabendserie der ARD: Sophie - Braut wider Willen angesehen. Ziemlich schmalzig, aber gut fürs Herz, besonders zur Weihnachtszeit.

Lustig finde ich nur, dass man inzwischen das Mobiliar aus anderen Serien wiedererkennt. Der weiße Schreibtisch im Schlafzimmer von Sophie befand sich mal im Zimmer von Sophia Wellinghoff, aus der Serie: Bianca - Wege zum Glück.

Vielleicht liegt es auch nur daran, dass ich das Ding gerne in meinem Schlafzimmer stehen hätte :-)

[SELBSTGEBASTELTES PLAKAT MIT DER AUFSCHRIFT "I LOVE MY PALAST" VOR DER RUINE DES PALASTES DER REPUBLIK] Wird er jetzt abgerissen oder wird er nicht abgerissen, der ? Der Kampf um den Palast kommt mir, als zugereister Berliner vor wie ein Nachhutgefecht des . Auf der einen Seite die Schleifer, die das auffälligste Symbol der untergegangenen [PALAST DER REPUBLIK MIT WEITHIN SICHTBARER KUNSTINSTALLATION "ZWEIFEL"] unbedingt beseitigen wollen. Koste es was es wolle. Auf der anderen Seite die Nostalgiker, die ihre Opposition zum Abriss hinter monetären Belangen verstecken und bei Alternativvorschlägen in die übliche linke Tütensuppe der Begegnungsstätte, des Museums oder des Kulturforums greifen. Dabei ist der Palast eine Ruine aus Stahl und Beton. Durch eine sanierung, deren Grund zumindest fragwürdig ist, vollkommen entkernt. Fragwürdig deswegen, weil Asbest auch in anderen Bauwerken durchaus noch vorhanden ist und dort nicht als schlimm angesehen wird. Beispielsweise ist der genauso mit Asbest belastet, wie auch das ICC. An eine Entkernung oder gar einen Abriss wird, zumindest beim Fernsehturm, nicht gedacht, beim ICC sieht es etwas anders aus, aber da spielen eher wirtschaftliche Interessen eine Rolle.

Ich selbst finde, dass der Palast der Republik ein hässlicher Klotz ist. Ich verbinde mit ihm keinerlei Emotionen. Vielmehr ist er, durch seine Baukosten von über 1 Milliarde und seinen jährlich 100 Millionen Mark Verlust, ein weithin sichtbarer Sargnagel für die DDR. Wenn er verschwindet wird er nicht wirklich eine Lücke hinterlassen. Die Nostalgiker unter den Ossis, was für ein Scheissbegriff im 15. Jahr nach der Wiedervereinigung, können sich immer noch am erfreuen, am Fernsehturm oder den Prachtbauten an der ehemaligen . Also weg damit.

[ENTKERNTER SAAL DER VOLKSKAMMER DER DDR IM PALAST DER REPUBLIK]
Plenarsaal der Volkskammer
Mit Fraktale IV Ausstellung
STAHLTRÄGER IM INNEREN DES ENTKERNTERN PALASTES DER REPUBLIK
Entkernt
[GROSSER SAAL IM ENTKERNTEN PALAST DER REPUBLIK]
Grosser Saal