In Friedrichshain, südlich des Frankfurter Tores gibt es an der Warschauer Straße (Ecke Boxhagener Straße) eine Shushi Bude mit dem Namen PAPA NÔ. Motto ist - ganz unjapanisch - »creative eating«. Mich liess dies gestern etwas ins Grübel kommen und ich zweifelte kurz an meinen Kenntnissen der englischen Sprache. »creative eating« übersetze ich mit »kreativ essen«. Dabei ist essen die Handlung des Nahrung zu sich nehmens. Okay, da kann ich mir einiges vorstellen. Ganz konventionell auf alteuropäische Arte und Weise mit Messer, Gabel und Löffel. Oder, ganz alteuropäisch mit den Händen. Oder nur mit der linken Hand, weil die rechte ja als unrein in der arabischen Welt gilt. Ich kann mir auch noch vorstellen mit Stäbchen zu essen, wie es wohl in einigen asiatische Gegenden üblich ist. Darin versuche ich mich auch manchmal, wenn ich nicht gerade in der Glutamathölle des Thais aus dem Gräfe-Kiez nahrungsähnliches in mich hinein befördere. Das ist alles nicht sehr kreativ. Ich kann mir gerade kaum noch weitere Möglichkeiten ausmalen, wie man Essen (Food oder Lunch) noch zu sich nehmen kann. Gestopft wie bei Gänsen in Frankreich? Hab ich ja nichts von. Im Dunkeln? Kaum, das Lokal ist hell erleuchtet. Ich werde es wohl nicht so schnell heraus bekommen, denn ich esse keinen Fisch ![]()
Ich kann nicht verlangen, dass alle Menschen, deren Bewerbung ich irgendwann mal in die Finger bekommen könnte, die drei gröbsten Fehler bei E-Mail Bewerbungen gelesen haben. Woher sollten sie auch wissen, dass ich diese teilweise auf den Tisch bekommen, wenn sie sich bei meinem Arbeitgeber bewerben?! Deswegen flattern auch vielfach noch Word-Dateien hier rein. Das diese nicht unbedingt gut unter OpenOffice aussehen ist noch zu verzeihen, auch wenn die Schrift mitunter grün oder blau formatiert ist. Geschenkt. Wenn jemand seinen eigenen Namen falsch schreibt, dann kann Word da auch nichts für, wenn ich auch sonst immer schnell dabei bin alles schlechte den Redmondern unter zu schieben (zugegeben, nicht alles von ihnen ist schlecht
). Ist aber schon ein Minuspunkt. Was kaum noch geht ist masslose Schlampigkeit bei Menschen, die in ihren Skills schreiben, dass sie M$s Officeprodukte beherschen, Aufzählungen allerdings mittels Tabulatoren formatieren.
Absolut tödlich ist es, wenn Bilder als OLE-Objektlinks eingebettet werden und…ta ta… wenn die History des Dokuments verrät, dass sich der Entwickler, der gerade geschrieben hat, dass er ausserordentlich gut geeignet ist für eine Stelle als Enterprise-Backendentwickler und sich wahnsinnig auf eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch freuen würde, sich zuvor bei einem anderen Unternehmen als der perfekte Entwickler für Embedded System angedient hat.
Der ist raus! Zum einen ungeeignet für die Stelle und auch wegen mangelhafter Sorgfalt und nicht Beherrschung seines Handwerkzeugs.
