In Friedrichshain, südlich des Frankfurter Tores gibt es an der Warschauer Straße (Ecke Boxhagener Straße) eine Shushi Bude mit dem Namen PAPA NÔ. Motto ist - ganz unjapanisch - »creative eating«. Mich liess dies gestern etwas ins Grübel kommen und ich zweifelte kurz an meinen Kenntnissen der englischen Sprache. »creative eating« übersetze ich mit »kreativ essen«. Dabei ist essen die Handlung des Nahrung zu sich nehmens. Okay, da kann ich mir einiges vorstellen. Ganz konventionell auf alteuropäische Arte und Weise mit Messer, Gabel und Löffel. Oder, ganz alteuropäisch mit den Händen. Oder nur mit der linken Hand, weil die rechte ja als unrein in der arabischen Welt gilt. Ich kann mir auch noch vorstellen mit Stäbchen zu essen, wie es wohl in einigen asiatische Gegenden üblich ist. Darin versuche ich mich auch manchmal, wenn ich nicht gerade in der Glutamathölle des Thais aus dem Gräfe-Kiez nahrungsähnliches in mich hinein befördere. Das ist alles nicht sehr kreativ. Ich kann mir gerade kaum noch weitere Möglichkeiten ausmalen, wie man Essen (Food oder Lunch) noch zu sich nehmen kann. Gestopft wie bei Gänsen in Frankreich? Hab ich ja nichts von. Im Dunkeln? Kaum, das Lokal ist hell erleuchtet. Ich werde es wohl nicht so schnell heraus bekommen, denn ich esse keinen Fisch ![]()
