Gabi und Sascha
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Ich brandmarke jetzt auch mal mit freiem Wissen! Und verweise zusätzlich hierauf und hierauf.

Tron (* 8. Juni 1972; † im Oktober 1998 in Berlin), mit bürgerlichem Namen Boris Floricic, war ein Hacker. Er beschäftigte sich mit Angriffen auf kommerzielle Verschlüsselungs- und Authentifizierungssysteme wie z.B. Pay-TV und Telefonkarten. 1997 entwickelte er eine neue Technologie zur Verschlüsselung von Sprachtelefonie und demonstrierte sie in seinem "Cryptophon", welches er im Rahmen seiner Diplomarbeit entwickelte. Die Weiterentwicklung des "Cryptophon" zum "Cryptron", das zum kommerziellen Massenprodukt für die Nutzung im Internet avancieren sollte, wurde durch Trons frühen Tod verhindert. Über die offiziell geklärten Todesumstände ranken sich bis heute verschiedene Spekulationen.

Auf Wunsch der Eltern wurde in deutschsprachigen Medien der Name meist mit "Boris F." abgekürzt. Einige in- und ausländische Berichte (etwa eine Meldung der Computerwoche von Dezember 1998 oder ein Artikel des Guardian von 2002) nannten jedoch auch den vollen Nachnamen.

Zitatquelle Wikipedia - Lizensiert unter der GNU Free Documentation License.

Denken zumindest einige Niedersachsen

In Niedersachsen, jenes bundesdeutsche Flächenland, in welchem ich geboren wurde, spielen sich Merkwürdigkeiten ab, auf die Michael Platzer von Knallgrau hinweist. Da geht die Anwaltskanzlei, in der der amtierende Ministerpräsident Christian Wulf ein ruhendes Mandat hat, gegen einen Knallgrau User vor und kommt scheinbar nicht weiter. Und das niedersäschsiche Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit will Knallgrau, wohlgemerkt eine Blogplattform aus Österreich, dazu zwingen ein Impressum zu führen. In Österreich ist dies scheinbar für Internetangebote nicht vorgeschrieben. Liesst man sich die ganze Geschichte im Lawblog durch, kann man sich den Eindruck eines Geschmäckles kaum erwehren.

Via Lawblog

[REINER CALMUND]
Wahlkuh (Symbolfoto)
Beim Essen in der Zitrone wurden beim Brainstorming folgende Ergebnisse erzielt:

  1. Fische haben keine Hände, weil sie keine Ohren haben. Deswegen müssen sie auch nicht aufschreiben, was sie gehört haben. Die Anpassung dieser Feststellung auf Elefanten, die zwar riesige Ohren, aber auch keine Hände haben, ist noch in Arbeit.
  2. Ohren sind eigentlich mal Kiemen gewesen.
  3. Wale waren früher einmal Kühe, die es an Land nicht mehr ausgehalten haben.

Bildquelle: Wikipedia - Lizensiert unter der GNU Free Documentation License.

Martin hat eine spielbare Version von RoboGo für Java MIDP1.0 fähige Handies fertig gestellt. Diese Technologie unterstützen heute sogut wie alle Java fähigen Knochen.

Also viel Spass beim spielen.

In der Java-Welt gibt es zwei grundlegende Methoden, um XML Dokumente zu lesen. Auf der einen Seite DOM, welche das komplette Dokument in den Speicher der Applikation einliesst und dem Anwender dann die Möglichkeit anbietet über die DOM-Knoten zu traversieren. Auf der anderen Seite hat sich SAX als Standard etabliert. Bei diesem Standard wird der Anwender beim parsen eines XML Dokumentes durch Callbacks (Observer-Muster) über den Inhalt des Dokumentes informiert. Nach einem solchen Callback vergisst der Parser den Zustand, der Anwender muss sich diesen merken. Alle weiteren Techniken (z.B. StAX) haben, auch weil sie noch keinen Einzug in die Java Standard APIs erhalten haben, noch keine grössere Verbreitung erfahren. Zumindest für StAX könnte sich das mit dem Release von Java 6, aka Mustang, ändern, da es in den Standard aufgenommen werden soll.

Sowohl SAX als auch DOM haben ihre Vor- und Nachteile. Ich selbst bevorzuge SAX, da es mit den Ressourcen des Systems sparsamer umgeht. Mit dem traversieren in DOM-Bäumen konnte ich mich auch nie richtig anfreunden. Dabei sind beide APIs in ihrem Grundgebrauch einfach zu verwenden, wenn man einige Dinge beachtet, die zu Fallen werden können. Im Folgenden werden einige solcher Fall für SAX beschrieben:

Pitfall 1: characters

Eine immer wieder gerne übersehene Pitfall beim einfach einlesen der Texte zwischen den Elementen ist die nicht zugesicherte Eigenschaft der Methode characters des ContentHandlers alle Zeichen zwischen zwei Tags zu liefern. Vielmehr kann der Parser immer nur Teile liefern und der Anwender muss selbst Sorge dafür tragen den Inhalt aufzusammeln. Bei meinen Entwicklungen hat sich das Idiom bewährt, dass ich in der Callbackmethode startElement, wenn das öffnende Tag für die Zeichen, die ich erwarte erscheint, einen StringBuffer anlege. Danach werden dann bei jedem characters-Callback einfach nur die übergebenen Parameter an den StringBuffer weiter gereicht.

Pitfall 2: characters und Denial of Service Attacks

In der characters können auch noch Sicherungsmassnahmen gegen eingebaut werden. Dies ist gerade dann wichtig, wenn Dokumente aus nicht vertrauenswürdigen Quellen verarbeitet werden müssen (z.B. -Feeds, offener Upload). Dabei wird definiert wieviele Zeichen maximal in einem solchen Element vorhanden sein dürfen. Wird die Grenze überschritten, dann sollte das parsen des Dokumentes mit einem Fehler abgebrochen werden.

Pitfall 3: DTD Attacken

Wenn innerhalb eines Dokumentes eine erreichbare DTD im DOCTYPE definiert ist, dann kann diese DTD dazu führen, dass das parsen der DTD das System ins Nirvana reisst. Ein Beispiel hierfür ist die »Billion laughs attack«, die den Entity-Mechanismus ausnutzt.


    <!DOCTYPE root [
        <!ENTITY ha "Ha !">
        <!ENTITY ha2 "&ha; &ha;">
        <!ENTITY ha3 "&ha2; &ha2;">
        <!ENTITY ha4 "&ha3; &ha3;">
        <!ENTITY ha5 "&ha4; &ha4;">
        …
        <!ENTITY ha128 "&ha127; &ha127;">
    ]>
    <root>&ha128;</root>

Seit JAXP 1.3 kann hierfür ein Sicherheitsfeature gesetzt werden. Es ist allerdings nicht explizit definiert, wie diese Sicherheitsfeatures aussehen.

DTDs verarbeiten sollte man also auch nur dann, wenn der DTD Quelle vertraut werden kann. Quellen, die über eine URL referenziert sind und deren Quelle man nicht selbst kontrollieren kann, sollten immer als nicht vetrauenswürdig angesehen werden.

Diese Pitfall gilt auch für die DOM Verarbeitung.

Pitfall 4: Entity Resolver

Das SAX Interface EntityResolver definiert in seiner Methode resolveEntity, dass jeder System Identifier, wenn er ein URL ist, erst aufgelöst werden muss, bevor der Callback ausgeführt werden darf. In der Grundintention ist das auch korrekt. Allerdings erzeugt dies ein paar grundlegende Probleme. Zum einen möchte man nicht unbedingt, dass der URL dereferenziert wird. Beispielsweise wenn derjenige, der eine DTD anbietet nicht mitbekommen soll, dass jemand man seinem Datenformat arbeitet (bei einer HTTP URL wird ein ganz normaler Request ausgelöst, der in den Log-Dateien des ausliefernden Servers registriert wird).

Ein weiterer Grund ist die Performanz des Systems. Eine Netzwerkrequest verzögert immer die Ausführung, was auch wiederum zu einer Denial of Service Attacke ausgenutzt werden kann, wenn der ausliefernde Server die Auslieferung verzögert und es eventuell erst zu einem time-out kommen muss.

In einer Enterpriseanwendung beim Kunden kann es durchaus möglich sein, dass eine Applikationen keine HTTP-Requests nach ausserhalb machen darf. Hier kann man zwar Ausnahmen definieren, aber dies verkompliziert die Konfiguration der Anwendung. im Java-Umfeld sollte man deswegen einen XML-Parser verwenden, bei dem man über Features dessen Verhalten steuern kann. Das Auflösungsverhalten des EntityResolvers des Xerces J 2 Parsers kann man beispielsweise mit dem Feature http://xml.org/sax/features/resolve-dtd-uris abschalten. Wird der Wert des Features bei der Parsererzeugung über die JAXP Schnittstelle auf false gesetzt, quatscht der Xerces nicht mehr in der Gegend herum :-) Allerdings muss der Entwickler dann selbst für die Auflösung der Entities sorgen.

Fazit

XML als Datenformat scheint auf den ersten Blick einfach zu verarbeiten zu sein. Allerdings sollte man sich mit der Spezifikation schon auskennen, wenn es darum geht eigene XML Applikationen zu entwickeln. Dies gilt sowohl für die XML Spezifikation selbst, als auch für die APIs, mit denen XML verarbeitet wird. Insbesondere wenn der Entwickler Dokumente aus nicht vetrauenswürdigen Quellen verarbeiten muss, ist es unumgänglich sich mit einigen der hier beschriebenen Fallen auseinander zu setzen.

Da gibt es auf RTL II einmal, ein einziges Mal, mit »« eine Serie, die ich auf diesem Sender sehen wollte. Und was macht diese Kackbratzen? Zeigen die nächste Folge erst am 20. Februar anstatt heute, wie in den Programmzeitschriften abgedruckt! Was soll dieser verdammte Bockmist? Haben die es so dicke mit Zuschauern? Der Werbung konsumierende Idiot, der Feind? Und wozu gibt man eigentlich Geld für Fernsehzeitungen aus? Schweinescheisse! Und was kommt statt dessen? So ein hirnerweichender Schrott wie »Ärger im Revier«. »Whoopi« trifft wohl nicht den IQ der Zielgruppe, wie?

Unser Impressum wurde um den Hinweis erweitert, dass wir für unverlangte Werbekommentare im Blog ab sofort pro geschaltetem Werbekommentar pauschal 1.000 € berechnen.

Nach dem Mittagessen soll Mann die Teller etc. wegräumen. Was macht er: Nimmt das Tablett in die eine Hand, in der anderen hält er die Teller.

Ich zu ihm: "Warum stellst du die Teller nicht auf das Tablett? Ist doch viel einfacher? Dann kannst du auch noch die Maggie-Flasche mitnehmen."

Mann guckt nur blöd ;-)

Heute, als ich auf dem Weg zum Bäcker in der Ebertystraße war, wurde ein Treppenhaus gewischt. Das Wasser landete am Ende auf dem Bürgersteig. Als ich das erste Mal daran vorbei kam, war es noch nicht gefroren. 5 Minuten später, auf dem Rückweg, war die Stelle spiegelglatt.

Mitdenken kann manchmal schon gut sein.

[BUNTE OSTEREIER]
Kaisers Landsberger Allee/Petersburger Straße
2006-01-27

 

An welcher Seite schwingt die Tür auf?

Zur falschen

[TÜR OHNE SICHTBARE SCHARNIERE UND GRIFFE - MAN KANN NICHT ERKENNEN, AN WELCHER SEITE SIE AUFSCHWINGT]
Gesehen am Lützowufer

 

Berlin - Finnland und zurück

Vor ein paar Wochen haben wir in der Tram mit einem pensionierten Chemie- und Mathematiklehrer aus Ost-Berlin gesprochen. Er hat uns erzählt, dass das Schulsystem in Finland zum Teil eine Kopie des Schulsystems der DDR ist. Ein paar Tage später sehen wir einen Sprecher der Linken.PDS, der fordert, dass in Berlin das skandinavische Schulsystem, welches bei besonders gut abgeschnitten hat, zu übernehmen. Er hebt das finnische System heraus. Hätte er gesagt, er wolle das Schulsystem der DDR in Berlin einführen, hätte dem politischen Gegner eine Steilvorlage gegeben. Aber so schliesst sich nur ein Kreis den man kaum mit Polemik ausschlachten kann.

[MEICA CURRY KING (OFFEN)] Da ich im Kaisers meines Vertrauens heute Meicas Curry King käuflich erwerben konnte, hier ein kleiner Erfahrungsbericht.

Der King wird in einer Plastikschale angeboten. Auf der Verpackung steht, dass es sich um Meicas Currywurst handelt. Erst auf der Rückseite kann man dann lesen, dass die Wurst eine Bockwurst ist. Auf dieser Rückseite ist auch ein Holzspiess und das Currypulver untergebracht. Mit dem Holzspiess muss der Deckel mehrfach eingestochen werden, bevor die Schale für 2 Minuten in der Microwelle erwärmt wird. Danach den Inhalt mit dem Currypulver bestreuen, fertig. Zugegeben, die Zubereitung ist einfach.

Die subjektive Wertung

Ein Desaster. Das Ganze schmeckt pappig und uninspiriert. Die Sosse ist von einer unerreichten Langeweile, die Bockwurst schmeckt nach nichts. Ohne das mässig scharfe Currypulver könnte man meinen, dass man Pappe isst. Die mit Tomatenketchup ertränkten Bratwürste der mobilen Verkäufer am , die schon schlimm sind, kommen einem daneben vor wie .

Fazit

Never, never, never again.

Codewort Currywurst

Wollte heute so einen richtig schönen, langen, kalten Winterspaziergang machen. Bin also zum Friedrichshain gelaufen und, siehe da, laufen is nich! War alles voller Eis. Schade, dass ich keine Schlittschuhe mehr habe.

Aus Selbstschutz bin ich nur kurz rumgeschlittert. Das war mir dann aber auch zu gefährlich. Bin halt ´ne alte Schißbuxe ;-)

So halbspontan frage ich mich, was bei dem ganzen hin und her zum Palast der Republik in den letzten Wochen, Monaten und Jahren, aus der Berliner Hausbesetzerszene geworden ist?

Say no to EPatents So wie ich den Patentantrag verstehe, auf den in diesem Artikel im Newsticker verlinkt wird, gilt hier Prior Arts. Emoticons kann man zumindest beim S700i über eine einfache Auswahl in den laufenden Text einer SMS einfügen. Und das S700i ist einige Zeit vor dem Patentantrag erschienen. Aber, so mag sich der Antragsteller, Cingular Wireless, denken, versuchen kann man es ja einmal. Trotzdem ein schönes Beispiel dafür, wie hier versucht wird simple Verbesserungen in der Benutzerfreundlichkeit mit einem unsinnigen Patentclaim zu besetzen. Der Forschungsaufwand für solche Kleinigkeiten kann nicht allzu gross sein, um einen Monopolschutz für Jahrzehnte zu gewährleisten.

Heute aus der Fakten, Fakten, Fakten Redaktion des Focus, die online auch schon mal keine Nachrichten bringen. Schön seziert vom Pantoffelpunk.

Via Blogbar

Perlen der Softwareentwicklung sind schwer zu finden. Aber wir Softwareentwickler sind kreativ und kümmern uns seit Jahrzehnten mit Hingabe darum unseren Job zu erhalten. Wir machen einfach immer komplexere Dinge. Objektorientierung ist so ein Thema, aufgekommen um millionen Menschen das Programmieren zu ermöglichen. Kann und macht heute praktisch jeder. ist auch so ein Thema. Okay, durch Namespace und Schema wurde es verbockt, aber alle machen es, also ist es gut.

Lange Rede, kurzer Schwachsinn, von einer wirklichen Perle wird bei The Daily WTF berichtet. Nachamenswerte, garantiert joberhaltende Massnahme.

Gefunden in einem Kommentar bei Simon.

Was ist das eigentlich für ein beschissenes Adjektiv? Ein widerlicher Ausdruck für Obrigkeitsstaatsdenken und der Anmassung, dass die Bürger nach der Pfeife irgendwelcher verschnarchter Beamter und Politiker zu hüpfen haben. Man kan es auch mit »Osthoff lässt sich nichts vorschreiben« übersetzen. Aber in diesem Land ist zumindest theoretisch noch alles erlaubt, was nicht verboten ist. Auch das man sich in Gefahr begeben kann. Ich vermute mal keiner dieser Kontrollwichser im Westen hatte ein so grosses Problem damit, als sich die Bevölkerung der DDR nicht mehr von der Stasi kontrollieren liess.

Unter anderem gefunden beim Schockwellenreiter

[OWLEYE] Dieses Proof-of-Concept ist sicherlich eine gelungene Innovation, um auch im Angstraum Zoo ein Mindestmass an Schutz vor islamistischen Terroristen zu gewährleisten. In Berlin kann der Kopf auch noch mit einer Selbstschussanlage ausgerüstet werden. Fachleute dafür lassen sich hier sicherlich noch finden.

[GEMALTE GIRAFFE MIT EINEM KOPF, DER EINE CCTV (VIDEOÜBERWACHUNG) KAMERA IST]
Gesehen am U-Bahnhof Eberswalder Straße in Berlin

 

[ALICE-DSL WIRBT FÜR EIN NEUKUNDENPROGRAMM MIT DEM BEGRIFF SCHNEEBALL-AKTION]

Und demnächst vielleicht die von T-Online.

Mein Hirn ist Vater.

Kleingeld ist für den modernen Punk ein lästiges Übel. Anders kann ich mir nicht erklären, warum er nach ein paar Stunden schnorrens im U-Bahnhof die Centstücke aus seinem Plastikbecher aussortiert und wegschmeisst. Ich vermute einmal mit dem Spruch »Wer den Pfennig nicht ehrt ist des Talers nicht wert« kann man ihm nicht kommen. Mir schon. Neun weitere Cent im Sparschwein auf dem Weg zur PS3 :-)

In Michael Holzts Blog einen Link auf die Wortwarte, einen Service der Uni Tübingen, in der neue Worte gesammelt werden, gefunden.

[BUCHCOVER]

Eddie Wilder ist ein Landei, welches in die Grossstadt kommt und sein Leben ist 20 Seiten lang. Dann wird er auf seiner ersten Patroulienfahrt in der New Yorker Kloake des Jahres 2023 von Meisterbrau, einem mutierten Weissen Hai, gefressen.

Dies ist nur eine der vielen kleinen Geschichten, die Matt Ruff in dem Roman »G.A.S. - Triologie der Stadtwerke« seinen Lesern bietet. Daneben feuert er ein gigantisches Feuerwerk an Ideen ab und schaft phantastische Figuren. Seien es Kite, eine hunderteinundachtzigjährige Veteranin aus dem amerikanischen Bürgerkrieg, oder Joan Fine, eine Umweltaktivistin, die zwischendurch immer mal wieder philosophische Streitgespräche mit der Holoprojektion der Philosophin führt und die an der Seite des Umweltpiratens Philo Dufresne, der seine Gegner mit Sahne und koscherer Salamie beschiesst, für eine bessere Welt kämpft. Alles wird eingegossen in eine grossartige Verschwörungstheorie um die afrikanische Pandemie, innerhalb derer alle Schwarzen der Welt in zwei Wochen ausgelöscht werden (nur nicht die mit grünen Augen), und einer künstlichen Intelligenz, die in einer Welt agiert, in der »« längst akzeptierte Realität ist.

Ich habe das 618 Seiten starke Buch spontan gekauft, weil ich der Einband meine Aufmerksamtkeit erregt hat und der Klappentext einiges an Schrägkeit versprach. Ich habe ihn nicht bereut. Zwar hat das Buch im Mittelteil einen kleinen Hänger, dieser ist dem Autoren bei der Fülle an Ideen allerdings locker zu verzeihen. Freunden phantastischer Geschichten und Sience Fiction Literatur ist das Buch sehr zu empfehlen.

Matt Ruf, G.A.S. - Triologie der Stadtwerke, DTV, 2000, ISBN 3-423-20758-2, 8,90€

Weil ich es auch nicht mehr hören, lesen und was auch immer kann. Der Werbeblogger zur »Du bist Deutschland« Kampagne, Jean-Remy von Matt und den Herausforderungen einer Branche.

Nachtrag: Bei Don Alphonso ebenfalls eine gute Analyse.

Man stellt genau in dem Augenblick fest, wie tief das Internet im Leben verwurzelt ist, wenn das DSL-Modem die Grätsche macht :-(

Eine kleine Beispielapplikation für die Visualisierung eines Thesaurus auf Basis Firefox 1.5+: awordlike.com

[ZWEI COMPUTERMÄUSE - EINE IST SEHR GROSS UND PLATTGEDRÜCKT UND ERINNERT AN EIN KROKODIL]
Krokodilmaus

 

Undankbarkeit ist der Welt Lohn. Das kam Jean-Remy von Matt, einer der Köpfe hinter Jung von Matt, wohl in den Sinn, als er merkte, dass die Kampagne Du bis Deutschland nicht so recht beim Empfänger ankommt. Miesepetrigkeit wolle die Kampagne bekämpfen und erntet doch wieder nur Miesepetrigkeit. Und so beschwert sich der kluge Kopf Jean-Remy in einer Rundmail, die prompt ihren Weg in die Freiheit fand, über all diese Miesepeter. Und wer ist mit schuldig? Genau, dieser ekelhafte Blogpöbel, der seinen Dreck im Internet absondert:

2. Von den Weblogs, den Klowänden des Internets. (Was berechtigt eigentlich jeden Computerbesitzer, ungefragt seine Meinung abzusondern? Und die meisten Blogger sondern einfach nur ab. Dieser neue Tiefststand der Meinungsbildung wird deutlich, wenn man unter www.technorati.com eingibt: Du bist Deutschland.)

Genau! Was berechtigt mich eigentlich meine Meinung zu schreiben? Unverschämt! Und wie das hier schon aussieht! Wie im Scheisshaus! Räum hier endlich mal auf, Kohlmann. Der Schweinestall muss ausgemistet werden. Und am besten legst du in Zukunft alle Absonderungen erst mal dem Blockwart Jean-Remy vor.

Ich bin immer noch nicht Deutschland und habe fertig!

Via Jens Scholz

…der jetzt denkt, mit diesem Gerät lasse sich Teile aus diesem Ding kaputt machen. Das geht nicht. Weil es nämlich verboten ist Dinge kaputt zu machen, die einem nicht gehören ;-)

Wir arbeiten gerade mit einer Fremdsoftware, welche lexikalische Analysen von Sätzen erlaubt (grob beschrieben). Der Parser ist einerseits, so die Aussage der Linguisten, sehr mächtig, andererseits, so meine Aussage, für einen industriellen Einsatz nicht zu gebrauchen.

Hintergrund ist die intensive Verwendung öffentlicher globaler Variablen. Dies macht das gesamte API für den Gebrauch in einer Containerumgebung, in der mehrere parallel auf die Funktionalität zugreifen, unbrauchbar, wenn jeder Thread andere Parameter für seine Abarbeitung setzt. In einer Servlet- oder EJB-Umgebung kann man da noch nicht einmal etwas mit dem Classloader machen.

Vor diesem Hintergrund sei einmal mehr auf das Antipattern gloable Variable in der objektorientierten Softwareentwicklung hingewiesen. Der einzige Grund, den ich in der OO für eine globale Variable sehe, ist das . Und auch dort muss der Zugriff über eine Methode gekapselt werden.

Liebe SPD,

es ist ja wunderschön, dass ihr endlich eingesehen habt, dass die Zukunft der Wirtschaft auch von der Kinderzahl abhängig ist.

Es ist auch nett, dass ihr Familien mit Kindern finanziell unterstützen wollt. Aber was haltet ihr davon, wenn ihr auch Paare finanziell unterstützt, die auf natürlichem Weg keine Kinder zeugen können und auf ein sehr kostspieliges medizinisches Verfahren angewiesen sind? Bei solchen Paaren kann man sicher sein, dass Kinder vor dem TV nicht auf Dauer ruhig gestellt werden oder auch in ihrer Entwicklung unterstützt werden.

Bei drei nicht erfolgreich durchgeführten ICSI läge das finanzielle Risiko bei um die 6000 Euro, wobei die Krankenkassen ggf. nochmals den gleichen Betrag zahlen (müssen). Die emotionale Last will ich hier gar nicht groß ansprechen.

Wäre es da nicht mal eine Überlegung wert, den Paaren die Hälfte ihrer Kosten zu erstatten, falls die Behandlung nicht erfolgreich ist?

Gabi

Habe grad im Spiegel gelesen, dass eine Mietwagenfirma im Winter nicht verpflichtet ist, Winterreifen auf die Wagen zu ziehen. Wenn der Mieter Winterreifen wünscht, kostet ihn das nochmal 10 bis 15 Euro extra pro Tag.

Jetzt frage ich mich, wie das mit der Versicherung ist, wenn der Mieter nicht weiß, dass der Mietwagen keine Winterreifen hat und er bei Schnee einen Unfall baut. Welche Versicherung muß dann haften?

Ist der Mieter jetzt verpflichtet, vor Fahrantritt zu prüfen, ob die Reifen geeignet sind? Das wäre ja genauso hohl, als wenn ein Raucher vor Fahrantritt überprüfen müsste, ob der Aschenbecher sich öffnen läßt. Oder ein etwas krasserer Vergleich: Zu prüfen, ob die Gurte taugen oder nicht.

Warum ziehen die Firmen nicht allgemein von O bis O (Oktober bis Ostern, hab die Regel aus dem Radio ;-) ) Winterreifen auf. Dann wäre doch alles paletti!

Die Winterreifen könnte man entweder später mit weiterverkaufen, oder im nächsten Winter wiederverwenden.

Übrigens sagte mir grad mein Schwager (frisch verbeamteter Polizist), ohne Unfall wäre mangelhafte Bereifung nur eine Ordnungswidrigkeit und koste um die 20 Euro.

Shit, jetzt bringe ist verantwortungslose Menschen auf eine Idee.

Auf der Warschauer Brücke über die S-Bahn in Friedrichshain gibt es seit 1975 eine Currywurstbude. Die Wurst ist ohne Darm und wird, wenn man direkt am Ort isst, nicht klein geschnitten, sondern auf einem Teller mit ganz normalen Besteck serviert. Die Currysauce ist dabei nicht warm, sondern wird kalt über die Wurst und das Curry gegeben. Ohne Brötchen wechselt die Curry für 1,35 € den Besitzer.

Die subjektive Wertung

Die kalte, aber recht scharfe, Sauce ist gewöhnungsbedürftig und nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Die Wurst selbst kann man als fest aber nicht mehr als durchschnittlich bezeichnen. Da ich kurz nach dem Curry 36 Desaster dort war, war ich etwas versöhnlicher eingestellt.

Fazit

Für den kleinen Hunger zwischendurch in Ordnung. Für Geniesser eher weniger.

Codewort Currywurst

Hardwareerwerb ist für mich immer auch ein leicht sinnliches Erlebnis. Auch wenn man einen iPod nano geschenkt bekommt, gerade das Auspacken und zusammenstöpseln ist ein Erlebnis. Gerade beim iPod (oder auch bei Gabis iBook) bekommt man dann schnell ein geht-Erlebnis. Nicht unbedingt stundenlang Akkus aufladen, Treiber installieren oder gar, igitt, Bedienungsanleitungen studieren.

Wenig Verständnis habe ich daher, dass man dem gerade erworbenen HP 1020 Laserdrucker zwar ein Kaltgerätekabel beilegt (oh Wunder, das Ding hat kein externes Netzteil), aber kein USB-Kabel. Schnell anschliessen und, igitt, Treiber einspielen, dann drucken? Fehlanzeige. Jetzt muss ich morgen noch mal los und eins kaufen. Meine Güte, ich hätte das Gerät doch auch gekauft, wenn es deswegen 2€ teurer gewesen wäre.

War grade beim Plus in der Landsberger Allee einkaufen. Die Kassiererin ist mir schon bekannt als etwas verschrobene Frau, doch diesmal hat sie sich echt nen Hammer geleistet. Jedenfalls in meinen Augen!

Fünf ältere Menschen stehen an der Kasse, drängelt sich wohl eine Person durch und klaut was. Kassiererin ruft hinterer, aber niemand bewegt sich! Ich habe es nur von anderen Ende des Ladens hören können.

Kassiererin regt sich tierisch über diese Person auf, was ja noch nachvollziehbar ist. Als ich dann an der Reihe war, meine Waren aufs Band zu legen, gab ich erst die leeren Pfandflaschen darauf, dann erst die schwereren Waren. Leider hat die Lichtschranke des Fließbandes die leeren Flaschen nicht als Ware erkannt und lief einfach weiter. Besagte Kassiererein war gerade dabei, der Kundin vor mir Geld abknüpfen zu wollen, aber die Kasse kam durcheinander, weil meine Pfandflasche über den Scanner lief.

Wow, flippte die Kassiererin aus! Schimpfte rum wie Sau, statt mich einfach höflich zu bitten, beim nächsten Einkauf zu erst etwas schwerere Waren auf das Band zu legen. Nein!!!

Da freue ich mich doch schon auf die WM, wenn noch mehr los ist. Haha von wegen zu Besuch bei Freunden!

Die Firma Schläfer - Der Heimwerkerprofi aus dem Schwarzwald sorgte heute, mit dieser Montageanleitung für eine ihrer Handbrausen, bei Gabi für Heimatgefühle und bei mir für aufgerollte Zehennägel!

[TEXT DER MONTAGEANLEITUNG: "Bei MEHR WIE 3 BAR DRUCK" WIE! WIE! WIE!!!]
Als und Wie - Zu und Nach - Scheinbar scheissegal

 

Gegen den starken Hustenreiz habe ich von der Hausärztin meines Vertrauens, Dr. Schneider in der Petersburger Straße, eine Mittels namens Silomat aufgeschrieben bekommen. Selbstverständlich habe ich es auch ausprobiert. Da ich nicht mehr wusste was mir Ärztin oder Apothekerin zur Einnahme gesagt hatten, habe ich den Beipackzettel konsultiert. Auf so einem Zettel stehen jede Menge mehr oder weniger sinnvolle Informationen. Bis man allerdings aus der Textwüste diejenigen herausgefiltert hat, die etwas über die Einnahme aussagen, hat man sich, bei einem erkältungsumnebelten Kopf allerdings schon die Lunge aus dem Körper gekotzt. Nach der ersten Spalte liess meine Konzentration schon stark nach und ich fing an den Rest nur noch zu überfliegen. Die Unaufmerksamkeit führte dazu, dass ich dann einfach mal den Zettel umgedreht habe. Auf der Rückseite eine Tabelle, die Dosierungen auflistet. Ab 13 Jahren 20-40 Tropfen. Gesagt, getan. 40 Tropen auf den Löffel, in den Mund…

Danach hast du wirklich keine Probleme mehr mit dem Husten. Du vergisst ihn einfach! Der Geschmack ist so hart, so widerlich, nicht zu beschreiben. Du denkst, es brennt dir gleich den Rachen weg. Der Geschmackssinn zeigt sich derart irritiert, dass er sich für einige Stunden beleidigt zurück zieht und sich nur langsam wieder hervor wagt. Geholfen aber hat es!

Okay, es hätte auch anders hingehauen, wenn ich nicht so benebelt gewesen wäre. Dann hätte ich gelesen, dass man Silomat immer verdünnt in Wasser, Tee oder auf Zucker einnimmt. Read the fucking manual!

Heute mittag gab es bei uns gedünsteten Brokkoli.
Heute abend können wir uns wirklich ausgesprochen gut artikulieren. ;-)

Gruß an Nicole

Wenn man krank ist, dann hat man Zeit. Viel Zeit. Ich verbringe sie gerade damit SAM, einer dieser Mittagssendungen, diese auf Pro7, zu schauen. Die scheinen eine Rubrik zu haben, in der immer Menschen aus Ostdeutschland mit so kniffeligen Fragen überrascht werden, zum Beispiel wo denn die Chinesische Mauer steht (nicht Japan oder Berlin, sondern China :-) ).

Und dann kam auch noch ein Bericht über ein überlebendes Kind der Vogelgrippe in der Türkei. Der war so richtig schlecht. Handwerklich einfach Schrott. Die Ärzte hätten die Vogelgrippe bei dem Jungen erfolgreich bekämpft, hiess es. Kaum zwei Einstellungen später dann, dass der Junge gar nicht mit dem Vogelgrippevirus infiziert gewesen sei. Ausserdem seien seine drei gestorbenen Geschwister die ersten, die ausserhalb Asiens an dem Virus verstorben seien. Osttürkei, ausserhalb Asiens. Schon klar, liebes SAM-Team.

Die Handlung des Buches: Schafe ermitteln den Mord an ihrem Schäfer. Nett geschrieben, aber kein herausragender Krimi, da gibt es bessere.

Neu ist die Sicht der Handlung. Die Autorin beschreibt diese aus der Perspektive der Schafe. Ich persönlich mag am liebsten die Figur von Mopple the Whale.

Mir viel es zu Beginn des Buches schwer, mich in die Erzählsicht einzulesen. Aber nach ca. 20 Seiten ging es dann.

Dieses Buch kann man lesen, gehört haber m. E. nicht zum "must have" einer guten Bibliothek.

Ich denke, die Autorin ist beim "grasen" auf die Idee des Krimis gekommen ;-).

Mir! War! Kalt!!! Obwohl ich 39,4°C warm war…

Urine URGE! Da freut man sich auf chillige Wassermusik :-)

AWT-Events mit JMX verknüpft zeigt Jean-Francois Denise. Netter Ansatz einer Lösung um die Aktivitäten der Benutzer zu überwachen ;-) Mal schauen, ob sich für SWT unter Eclipse etwas ähnliches realisieren lässt.

Überall lernt man, dass man in der OO-Programmierung keine statischen Felder verwenden soll. Und schon gar nicht public. Eine wunderschöne Vorlage, wie man es nicht machen soll, liefert der NLS Support der OSGi Utilities in Eclipse. Und der wird von Michael Scharf auch noch gelobt. In reinen GUI-Clientanwendungen mag das ja okay sein. Auf Servern ist soetwas zu vermeiden. Abteilung Gruselkabinett!

Beide via ClientJava

In einer Reihe mit , oder gar : Ede

Der Morgenschiss kommt ganz gewiss,
auch wenn es erst am Abend ist. :-)

XML, so liesst man es und so scheint ist, ist die des Internets. XML erlebt in den letzten Jahren einen stillen Hype, der es in sich hat. XML galt als Qualitätsmerkmal, welches Applikationen sinniger oder unsinniger Weise unterstützen mussten und immer noch müssen. Entscheider bügelten schwierige Entscheidung schon gerne mal mit dem Kommentar ab, dass man das soch in XML machen könne. XML wird in oder REST basierten als ultimatives gepriesen.

XML hat Vorteile. Es ist sowohl von Maschinen als auch bedingt von Menschen lesbar. XML hat allerdings auch einige Nachteile. So ist es ressourcenhungriger und die Parser sind inzwischen aufgeblähte Monster, die ihre Komplexität auch den im Ursprungskonzept nicht vorgesehenen Namensräumen verdanken. XML Dokumente, in denen intensiv von Namensräumen gebrauch gemacht wird, sind für Menschen kaum noch zu verstehen und zu analysieren. Ein weiteres Problem von XML ist, dass es streng hierarchisch ist. Ein Element ist in einem Element beheimatet, welches wiederum in einem Element steckt, solange, bis irgendwann das Wurzelelement kommt. Das abbilden eines RDF-Graphen in XML ist wenig intuitiv. Überhaupt sind Graphen mit XML schwer intuitiv darstellbar.

Fazit: XML ist inzwischen für einige Anwendungen ungeeignet oder schlicht zu fett geworden.

Im Zuge der AJAX Entwicklung gibt es mit JSON ein Serialisierungsformat für leichtgewichtige RPC Anwendungen. JSON schleppt nicht den ganzen XML Overhead mit sich herum und ist sehr kompakt.

Merke: EDV Ewigkeiten sind nicht zu vergleichen mit der Lebensdauer von Latein oder Altgriechisch und jede EDV Technik wird irgendwann so fett, dass sich leichtgewichtige Alternativen bilden. Java ist auch gerade auf diesem Pfad :-)

Weitere Quellen: JSON Homepage, Wikipedia, XML.com

Er scheint einen Onkel in Holland zu haben.

Notiz an mich: Konzept und Ideen hinter Dalma anschauen.

»Rette deinen Arsch«, im Englischen locker abgekürzt mit CYA. Viel mehr sinnvolle Versionen findet der Acronymfinder auch nicht, wenn es um IT geht. Was muss ich also denken, wenn ich eine Seite mit dem Titel »IT Spending Moving from CYA to SOA« lese? Das SOA das neue CYA ist? Das die IT dem Produkt aus dem A mal wieder folgt wie die Fliegen? Das Scheisse gut sein muss? Erinnert mich an einen Spruch aus den Java Anfangszeiten, als es hiess J2EE könne jetzt auch EAI. Damals war ich noch naiver und habe den Bullshit teilweise geglaubt. Dann traf ich Frank, den alten EDV Nihilisten :-)

Pure fucking acronym usage!

So Neujahr ist vorbei. Jetzt ist es Zeit für den Frühling, finde ich.

Jetzt sind wir wieder da. Und schon finde ich diese Stadt mal wieder ziemlich scheiße. Es ist ja klar, dass nach Neujahr alles aussieht, als hätte ein Krieg stattgefunden. Aber warum sind die Leute hier nicht in der Lage, ihren Dreck selber zu entsorgen! Ist es denn so schwierig, die Verpackungen der Raketen in die eigene Mülltonne zu bringen? Mal vor der eigenen Haustür zu kehren?

Da liebe ich doch die dörflichen Gegenden, in denen die Frühaufsteher morgens selber den Bürgersteig fegen!

Heidi Klums Vater scheint beim Sozialgericht Bremen zu arbeiten.

Irgendwo habee ich mal gelesen, dass der iPod nano einige Macken hat, was die und die Kratzfestigkeit des Displays angeht. Ich kann das nur bestätigen. Das Ding ist nicht mal einen Monat alt, lebt in meiner Hosentasche, ist leicht verbogen und das Display sieht schlimmer aus als, das des Knochens nach 7 Monaten. Eine Akkuladung hält auch nicht 14 Stunden, sondern ungefähr 10. Für ein geschenktes Spielzeug ist das in Ordnung. Aber sonst für knapp 250 € ein bischen zu wenig und bringt einen kleinen Kratzer in mein Apple Bild.

Über Silvester und Neujahr sind wir bei Fraus Familie im Münsterland gewesen. Einige Erkenntnisse sind:

  • das in die Uhren ca. 10 Minuten langsamer laufen.
  • das junge Frauen um die 16 Jahre bekommt mann kirschrot, wenn man ihnen mitten auf dem Marktplatz von komische Komplimente macht und dabei das halbe Dorf zuschaut.
  • das es Menschen gibt, die, für eine Quäntchen mehr Sicherheit, auf sämtlichen Datenschutz verzichten würden.
  • das als und wie, wie auch zu und nach sehr kreativ einsetzbar sind und deren Verwechslung sehr ansteckend ist.

Allen, die meinen es gebe keine Männerspielzeuge mehr, denen sei das Beetle Cabriolet mit Fernsteuerung von Chicco empfohlen :-) Das Lukas sowas geiles abgegriffen hat, machte mich mächtig neidisch.

[SPIELZEUGBEETLE]
Beetle
[SPIELZEUGBEETLE ALS CABRIOLET]
Als Cabriolet
[SPIELZEUGBEETLE MIT ABDECKUNG ALS FERNSTEUERUNG]
Mit Fernsteuerung