Da ich im Kaisers meines Vertrauens heute Meicas Curry King käuflich erwerben konnte, hier ein kleiner Erfahrungsbericht.
Der King wird in einer Plastikschale angeboten. Auf der Verpackung steht, dass es sich um Meicas Currywurst handelt. Erst auf der Rückseite kann man dann lesen, dass die Wurst eine Bockwurst ist. Auf dieser Rückseite ist auch ein Holzspiess und das Currypulver untergebracht. Mit dem Holzspiess muss der Deckel mehrfach eingestochen werden, bevor die Schale für 2 Minuten in der Microwelle erwärmt wird. Danach den Inhalt mit dem Currypulver bestreuen, fertig. Zugegeben, die Zubereitung ist einfach.
Die subjektive Wertung
Ein Desaster. Das Ganze schmeckt pappig und uninspiriert. Die Sosse ist von einer unerreichten Langeweile, die Bockwurst schmeckt nach nichts. Ohne das mässig scharfe Currypulver könnte man meinen, dass man Pappe isst. Die mit Tomatenketchup ertränkten Bratwürste der mobilen Verkäufer am Alex, die schon schlimm sind, kommen einem daneben vor wie Haute Cuisine.
Fazit
Never, never, never again.
Codewort Currywurst
Wollte heute so einen richtig schönen, langen, kalten Winterspaziergang machen. Bin also zum Friedrichshain gelaufen und, siehe da, laufen is nich! War alles voller Eis. Schade, dass ich keine Schlittschuhe mehr habe.
Aus Selbstschutz bin ich nur kurz rumgeschlittert. Das war mir dann aber auch zu gefährlich. Bin halt ´ne alte Schißbuxe
So halbspontan frage ich mich, was bei dem ganzen hin und her zum Palast der Republik in den letzten Wochen, Monaten und Jahren, aus der Berliner Hausbesetzerszene geworden ist?
So wie ich den Patentantrag verstehe, auf den in diesem Artikel im Newsticker verlinkt wird, gilt hier Prior Arts. Emoticons kann man zumindest beim S700i über eine einfache Auswahl in den laufenden Text einer SMS einfügen. Und das S700i ist einige Zeit vor dem Patentantrag erschienen. Aber, so mag sich der Antragsteller, Cingular Wireless, denken, versuchen kann man es ja einmal. Trotzdem ein schönes Beispiel dafür, wie hier versucht wird simple Verbesserungen in der Benutzerfreundlichkeit mit einem unsinnigen Patentclaim zu besetzen. Der Forschungsaufwand für solche Kleinigkeiten kann nicht allzu gross sein, um einen Monopolschutz für Jahrzehnte zu gewährleisten.
