Gabi und Sascha
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[OWLEYE] Ich hoffe, dass die Meldungen, dass die Bundesregierung die Personalausweisdaten an die Wirtschaft zu verkaufen, Enten sind. Schon die Begründung empfinde ich als Verdummung. Die Bürger, die es interessierte wollten und wollen den biometrischen Überwachungsausweis nicht. Und weil jetzt die Kosten explodieren, sollen seine zwangsweise erhobenen Daten jetzt verkauft werden. Allerdings handelt der Staat mit meiner Identität. Ich möchte also, wie der Autor wetter in seiner Meldung schreibt, ebenso nicht indirekt an den Einnahmen partizipieren, sondern ich verlange mindestens 50% der Einnahmen pro Transaktion.

Als grobe Verhohnepiepelung empfinde ich allerdings das wegwischen datenschutzrechtlicher Bedenken durch Beamte des Bundesinnenminsterium, die in der Originalquelle bei Kuppinger Cole argumentieren, dass der Bürger seine Daten ja freiwillig herausrückt. Dafür müsse er ja seine PIN eingeben. Von Freiwilligkeit kann bei einer Kontoeröffnung allerdings keine Rede, da Banken verpflichtet sind die Identität eines Kontoeröffnenden zu überprüfen. Und versuch heute einmal ohne Girokonto zu existieren. Und was darf die Bank dann alles speichern? Was geht die mein Fingerabdruck oder mein Bild an?

Via Uhus Nest