Gabi und Sascha
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Nach dem Beginn der Utilityerweiterung im letzten Jahr, habe ich heute die Sourcen für den RC1 im SpeexX Sourceforge Repository eingecheckt und ein erster Sitebuild steht bereit.

Was ist neu?

  • Implementierung eines FeatureConfigurators für die einfachere Konfiguration von JAXP Klassen, die die Methodensignatur public void setFeature(java.lang.String, boolean) unterstützen
  • Verschiebung des XmlCharacterValidator aus dem Annotator in das XML Package
  • Einfügen von EqualsUtil und HashUtil zum besseren Support des equals-Contracts
  • Verbesserungen in den Reflectionklassen
  • Anpassungen an Maven 1.x

Die Klassen sind weiterhin kompatibel mit Java 1.3.

Ich denke, dass sich die Schnittstellen nicht mehr gross ändern werden. Die Entwicklung fliesst jetzt ein in die nächste Ausbaustufe des Annotators. Dazu später mehr.

Da draussen gibt es jede Menge Vorurteile über Softwareentwickler. Sie haben dicke Bäuche, weil sie soviel vorm Computer sitzen und permanent Pizza in sich hinein stopfen. Softwaremenschen können sich ihrer Umwelt nur elektronisch pöbelnd und dissend mitteilen und machen HTML und PHP. Ganz nebenbei finden wir natürlich Web 2.0 gaaaaaaz toll. Ausserdem funktioniert Software sowieso nie fehlerfei und ist für den Untergang der Kultur verantwortlich.

Scheisse, ja, ich habe einen Bauch und ich sitze 50% meiner Arbeitszeit vor Computer. Ein weiterer Kollege hat auch einen Bauchansatz. Damit sind wir schon in der Mehrheit, bei 13 Entwicklern. Und sicherlich kann einer auch PHP. HTML können die meisten, zumindest ansatzweise. Das war bei allen anderen Unternehmen, bei denen ich angestellt war auch so. Und Pizza habe ich das letzte mal vor 3 Jahren bei der Arbeit gegessen. Ich lade euch gerne mal ein, damit ihr euch ein Bild von der Arbeit eines Softwareentwicklers machen könnt, bevor ihr wieder undifferenziert drauflos haut. Ihr selbstverliebten Knallköppe in eurer 08/15-Schemawelt! Ihr langweilt mich und kotzt mich gleichzeitig an.

[IMBISSWAGEN VON BECKERS FRITTEN] Beckers Fritten in der Oranienburger Straße, Ecke Auguststraße wirbt weniger mit Currywurst als vielmehr mit unterschiedlichsten Frittensorten und Saucen. Die Curry wird mit und ohne Darm angeboten und wenn man nicht gleich bei der Bestellung angibt welche man haben möchte, wird ohne zubereitet. Sie wird in der Friteuse heiss gemacht, klein geschnitten, mit einem schärferen Currypulver bestreut und dann in der Sauce regelrecht ertränkt. Für 1,50 € wechselt sie den Besitzer. Brötchen kostet extra.

Die subjektive Wertung

Die Sauce hat eine starke süssliche Note ist dabei allerdings erheblich schärfer als die von Hans Wurst. Der Currygeschmack kommt intensiv durch und rundet, mit der guten Wurst selbst, den positiven Gesamteindruck ab. So mag ich es.

Fazit

Sehr zu empfehlen. Wenn ich wieder in der Gegend bin, werde ich mir auf alle Fälle erneut eine gönnen.

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Koordinaten N52° 31,55' O13° 23,46'

Codewort Currywurst