Gabi und Sascha
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Heute von Kerstin Griese (SPD), die bei 5 Millionen Arbeitslosen scheinbar immer noch der Meinung ist, dass die mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Kind eine der Hauptursache für die geringe Geburtenrate in Deutschland ist.

Wir sind Meister des kaschierens und Stümper im meistern des Kaschierten.

Frank Knobloch

Die Urheberrechtsdebatte im Nachbarland Frankreich ist zur Zeit sehr spannend. Zuerst stand eine Gesetz zur Debatte, welches extrem restriktiv gegen Kunden und Benutzer Urheberrechtlich geschützter Inhalte vorgehen wollte. Dieses Gesetz wurde in einer Nachtabstimmung im Parlament kurz vor Weihnachten komplett konterkariert. Der Tausch geistigen Eigentums über Musiktauschbörsen wurde handstreichartig legalisiert und zeigt auf, dass Politik zumindest in Frankreich sehr spannend sein kann. In dem Konfikt zwischen Parlament und Regierung kam Bewegung und die Regierung sah sich genötigt ihr ausschliesslich auf wirtschaftliche Interessen ausgerichtetes Gesetzesvorhaben abzumildern. Gleichzeitig kam erneut die Idee einer auf.

Zwischenzeitlich hat sich auch Franreichs Staatspräsident Jacques Chirac, indem er indirekt forderte, dass das Recht auf zu einem Bürgerrecht zu machen. Dies soll erreicht werden, indem das Recht eingeräumt wird, dass das Abspielen von Urheberrechtsmaterial auf jedem Gerät möglich sein muss.

Dies wird meiner Meinung nach zu zwei Konsequenzen führen:

  1. In der Contentindustrie wird man sich auf einen einheitlichen und offenen DRM-Standard einigen müssen. Dieser kann dann selbstverständlich auch als Open-Source Software implementiert werden, wobei ich hier der Meinung bin, dass dies die Idee hinter DRM aufweicht.
  2. Die Contentindustrie muss sich auf einheitliche Formate für Audio- und Videoinhalte einigen, da der Benutzer diese sonst nicht auf allen Geräten abspielen kann. Daher muss er sie in andere Formate überführen, was ihm wiederum erlaubt ist.

In einer Futurezonemedlung zum Thema heisst es zwar, dass dies wiederum dazu führen kann, dass sich Apple, welches sein Fairplay-DRM nicht für Dritte öffnen will, aus dem französischen Onlinemusikmarkt zurück zieht. Dies halte ich allerdings für nicht sehr wahrscheinlich, solange die Möglichkeit besteht mit Onlinemusik Geld zu verdienen. Zumal die geplante gesetzliche Regelung natürlich auch Auswirkungen auf die Urheberrechtsdebatte innerhalb der EU und deren Mitgliedstaaten haben wird.