Gabi und Sascha
Tags - Kategorien : Alle | Berlin | Bücher | Fotografie | Java | Linkhalde | Weichware | Verfassung

Ich habe vorhin (gestern) in einer Döneria die kostenlose Zeitschrift Güneşim mitgenommen. Diese bezeichnet sich als monatliches Nachrichten- und Handelsmedizin und erscheint zweisprachig, Deutsch und Türkisch. In Ausgabe 32 wird auch auf eines der Hauptthemen der letzten Wochen, den , eingegangen. Dort wird der Hamburger mit den Worten zitiert die Urheber verdienen es nicht, weiterhin auf diesem Feld tätig zu sein. Sie habe das hohe Gut der Meinungsfreiheit missbraucht. Er äusserte er sich nicht explizit dazu, dass die beteiligten Mitarbeiter der Zeitung, die die Karrikaturen veröffentlicht hat, entlassen werden sollen. Das ist bei einer solchen Feststellung allerdings auch unerheblich, da durch eine solche Äusserung durch den Bundestagsabgeordneten der Linkspartei, die Forderung nach einem Berufsverbot latent mitschwingt.

Ein ganz anderes Kaliber ist da Tareq al-Suweidan, der in einer Diskussion mit jungen Dänen erläutert, dass sie (Sippenhaft gehört bei dieser Art der Argumentation implizit dazu) es nicht zulassen, der er (Mohammed) beleidigt wird. Er gipfelt in der Forderung, das wir dies begreifen und akzeptieren müssen.

Ich muss gar nichts begreifen. Schon gar nicht muss ich irgendetwas akzeptieren. Würde dem so sein, dann müsste Tareq al-Suweidan akzeptieren, dass meine Religion, die zum Teil im Grundgesetzartikel 5 niedergeschrieben ist, durch seine dogamtische Forderung, zutiefst verletzt wird und nicht zu akzeptieren ist. Muss er aber nicht. Er kann nur damit leben.

Und weil dem so ist, kann er mit mir gerne am 25. März diesen Jahres um 14:00 Uhr im Lustgarten in Berlin/Mitte diskutieren.