![Firmenbestattung [GESCHLOSSENES BESTATTUNSGUNTERNEHMEN. WORTE ÜBER DEM SCHAUFENSTER: ERD- U. FEUER]](http://www.speexx.de/blog/images/2006/04/erd-%20u.%20feuer.small.jpg)
Graefestraße, Berlin Kreuzberg
Will mir grade ein Hörbuch auf iTunes importieren, damit ich das auf meinem iPod hören kann. Was macht das Programm lt. Mann, kopiert es zwar, aber nicht richtig, d.h. verlinkt es nur. Wer hat sich diese Scheiße ausgedacht? Wenn ich sage kopieren, dann meine ich auch kopieren!
Mal abwarten, wer jezt Recht hat: Mann oder Frau: Trotzdem schon beklopt, wenn man sich sowas fragen muß!
In einem Heise Artikel wird Steve Ballmer mit der Frage zitiert Wer will schon auf Dauer verschiedene Apparate zum Musikhören, Spielen, Fotografieren oder Kommunizieren herumtragen
. Die Antwort ist einfach: Ich
Alles in einem Gerät skaliert nicht. Ich kann Funktionalitäten nicht einfach austauschen oder auf sie verzichten. Vielleicht kommt Onkel Steve bei Opel auf das Werksgelände, wenn er eine Handykamera dabei hat. Ich nicht. Deswegen benötige ich hier schon zwei unterschiedliche Geräte. Ich werde auch kein Fernsehen auf meinem Knochen benötigen. Und meine beiden Experimente mit Musik auf dem Handy sind kläglich gescheitert. Die Dinger taugten dafür überhaupt nicht. Mit dem iPod nano bin ich ganz zufrieden, trotz seiner beschriebenen Macken. Hier skaliert die Vielfalt ganz hervorragend.
Bei der von Microsoft angestrebten Konvergenz habe ich diese Wahl nicht mehr. Die Perfektion in allen Bereichen können solche Geräte nicht leisten. Sie dient nur dazu auf alles eine einheitliche Oberfläche zu klatschen. Bei dem Bedienkomfort unter XP oder dem kommenden Vista graut es mir vor entsprechenden mobilen Geräten.
Der gefühlte Dönerpreis zieht gerade wieder an. 2,70€ am Kottbusser Damm ist schon gediegen.
AnonymouS war wieder unterwegs und hat zwei neue Fotos mitgebracht. Aus Spanien erreicht uns erneut eine schöne Übersetzung. Sie stammt aus einem Internetcafé und ich rätsel immer noch über den eigentlichen Sinn, denn unten steht doch was es kostet ![]()
In Berlin versucht die BVG zu verhindern, dass Tickets weiter gegeben werden. Am Rathaus in Kopenhagen wird man dazu aufgefordert. So unterschiedlich können Hauptstädte sein. Ausserdem ist Kopenhagen sauberer.
Quelle: Anja und Steffen AnonymouS
Gestern habe ich im Rahmen eines Open Hous bei der iAS, einen Vortrag zum Thema «Topic oriented writing» und DITA gehalten. Die Folien stehen jetzt im Open Office (Impress)- und PDF-Format bereit.
Ich danke allen Teilnehmern für die intensive Diskussion. Ein Kommentar zu den Anmerkungen, dass sich «Topic oriented writing» nicht immer für Lehrbücher eignet, da dort textuelle Querreferenzen gemacht werden müssen «Dies wird später besprochen...». Dies sehe ich nicht so. Sollte es doch einmal so sein, dann kann man dies als eigenes Topic schreiben. Die Wiederverwendung für den Rest des Buches ist dann wieder gegeben.
Eine Folie mit DITA Quellen wurde ergänzt.
Ein Eintrag zu den ersten praktischen Erfahrungen mit DITA findet sich hier.
Nachtrag: Die Folien liegen jetzt auch im Open Document Format bereit.
Mehr zu DITA
Vorhin in der U8: Eine freundliche Stimme bitte mit noch freundlicheren Worten, die soeben eingestiegenen Gäste, ihre Hunde anzuleinen. Nicht eine der sonst üblichen schnarrend-schnoddrige BVG Befehlsstimme. Ich war erstaunt. Die Punks haben ihre Hunde dann tatsächlich angeleint. Das hat mich umgehauen.
Und weil so schön kuschelig war, haben sie ihre Musik noch etwas lauter gedreht
Dieser Thriller ist wirklich superspannend. Allerdings sollte man genug Disziplin haben und ihn manchmal aus der Hand legen, dann hat man mehr davon.
Die Geschichte des Buches stellt sehr spannend Religion und Glauben in Frage, aber die dort aufgestellten Überlegungen werden allesamt bereits im Religionsunterricht angestellt. Frau von der Leyen wird den Thriller sicherlich mögen ![]()
Nur einen Nachteil hat das Ganze. Es sind mit der Übersetzung des Buches drei Personen betraut worden und leider hat man sich nicht ganz darauf geeinigt, die der Spezi vom FBI heißt, das ist richtig schade. Aber wer ein paar Tage spannende Geschichten lesen möchte, der sollte sich das Buch trotzdem kaufen.
Paul Thurrott ist von Windows Vista heute gar nicht mehr so begeistert, wie vor zweieinhalb Jahren. Wer mehr über gebrochene Versprechungen und eine verschärfte Form durchscheinender Fenster wissen möchte, kann hier weiter lesen.
Gerade komme ich mir mal wieder so richtig verarscht vor. Im Oktober 2005 haben wir die htmLib in unser internes Repository aufgenommen. Bei diesem Vorgang prüfen wir grundsätzlich die Lizenz, gerade wenn es Open-Source Software ist. Software unter der GPL ist grundsätzlich tabu. Darf nicht aufgenommen werden. Keine weitere Diskussion!
Lizenzlotterie
Die Lizenz der htmLib war damals einfach zu verstehen: mach damit was du willst. So wurde es in die Dokumentation für die importierte Version 0.3 mit aufgenommen. Heute sehe ich, dass sich die Lizenz für die Version 0.3 geändert hat. Sie unterliegt jetzt der GPL. Da ich naiverweise damals kein Bildschirmfoto gemacht habe (und welche Beweiskraft hätte das schon?) können wir jetzt hingehen und die Bibliothek wieder aus dem System entfernen und uns beglückwünschen, dass sie nicht tief verankert war. Auf jeden Fall werde ich bei nicht bekannten Quellen in Zukunft noch misstrauischer sein und eher mit einem njet kommen ![]()
Vielen herzlichen Dank, Sergey.
Die Bundesagentur für Arbeit mit ihren Niederlassungen, den Jobcentern, hat einen Überschuss von 1,72 Millarden Euro erwirtschaftet. Wie das Blogamt investigativ ermittelt hat, ist die Ursache für den plötzlichen Geldsegen jedoch schon lange bekannt. Knallhartes sparen am Örtchen.
Es gibt Zusammenhänge, die sich mir auch nach dreimaligen lesen nicht erschliessen. Was hat Klofrau mit isocolor Glasbeschichtungen zu tun? Ausser der gleichen Domain.
Zeitgeistiges korrekt hier.
Via Karsten
Ach du Scheisse, jetzt wirds eng für ihn.
Ich muss mich jetzt mal outen. Ich bin Atheist. Ich kann mit Religionen nichts anfangen. Und da ist unser Unterschied zu suchen. Für mich ist eine Religion eine Ideologie. Eine Ideologie ist Kommunismus, Atheismus, Demokratie, Nationalsozialismus, Nihilismus und was auch immer. Ich kann mit einigen Ideologie etwas anfangen, mit anderen nicht. Ich mache auch keinen Unterschied zwischen «weltlichen» und «spirituellen» Ideologien. Für mich basieren alle Religionen auf von Menschen ausgedachten Konzepten.
Eine Ideologie ist auch nur ein Konzept, etwas, dass ich nach der Frage «Was ist…?» beantworten kann. Also wiederum nichts anderes als ein Auto oder ein Staubsauger. Es soll ja auch Menschen geben, für die ihr Auto das Alpha und das Omega ist. Ein Konzept, also ein Ding (wie auch immer) kann ich allerdings hemmungslos beleidigen, in Frage stellen und kritisieren. Diskreminieren kann ich es allerdings nicht. Diskreminieren kann ich nur die konkrete Ausprägung des Konzepts Mensch, ein «Wer ist…?». Also vermutlich dich, wenn du nicht eine besonders pfiffige ELIZA bis
Wenn ich nun eine Ideologie kritisiere, kritisiere ich keine konkreten Menschen. Und wenn sich eine Ideologie oder ein Auto deswegen beleidigt fühlt, dann steht ihnen in diesem Land immer noch der Rechtsweg offen. Dieser Weg steht auch dem Konzept Papst, Jesus oder Mohammed offen. Für die Propheten gilt, dass sie schon so lange verschieden sind, dass sie rein fiktionale Figuren sind. Wie Winnetou, nette Geschichte. Aber für mich als Atheisten ist es schlicht nicht zu verstehen, wieso sich Menschen dann beleidgt fühlen. Dann müssten sich auch verstorbene Menschen beleidigt fühlen, was ich für problematisch halte, da sie nicht mehr existent sind. Ich bin auch nicht beleidgt, wenn du den Atheismus kritisieren würdest. So what, dein Ding. Ich kann dich deswegen auch nicht belangen.
Es kann natürlich argumentiert werden, dass sich die Menschen, die einer Religion zugehörig fühlen, beleidigt fühlen. Wenn sie sich den Schuh anziehen, sollen sie doch. Aber sie sollen mich damit in Ruhe lassen. Sie sollen mich damit in Ruhe lassen mir verbieten zu wollen irgendetwas über ein «Was ist…?» zu sagen. Ich will nach meiner Façon glücklich werden.
Dieser Inhalt wurde aus einer weiteren Quelle zusammengefügt. Mehr...
Anforderung heisst jetzt Pflichtenheft und Raider weiterhin Twix.
Nach allem, was ich bisher über Popetown gelesen habe, werden dort der Papst und einige Kardinäle als Grenzgänger zwischen Debilität und Raffsucht dargestellt. Insofern wundert es mich schon, dass sich auch Protestanten an den Protesten beteiligen (Obwohl, bei dem Namen... Okay, schon gut, kleiner Kalauer). Es scheint doch nur um Menschen zu gehen. Und das der oberste Brückenbauer gottgleich ist, muss erst noch bewiesen werden. Insofern unterscheidet sich Popetown nicht von Monty Pythons «Das Leben des Brian» oder «Dogma» von Kevin Smith.
In den letzten Tagen habe ich intensiver mit DITA herum experimentiert. Dabei bin ich auf einige Schwierigkeiten gestossen, die ich im Folgenden beschreibe.
DITA und Eclipse
Zuerst habe ich versucht DITA Dateien in Eclipse zu editieren. Dafür habe ich das Plug-in Vex, einen sogenannten wordprocessor-like XML Editor, installiert. Vex bringt eine eigene Unterstützung für DITA mit. Leider ist das Plug-in in der Version 1.2.1 unter Eclipse 3.1.2 für OS X nicht komplett zu gebrauchen, da im Wizard zum anlegen einer neuen XML Datei die Auswahlliste nicht korrekt gerendert wird. Bei nächster Gelegenheit werde ich einmal schauen, ob ich das fixen kann. Alternativ habe ich Vex dann unter Linux mit dem Motif Eclipse eingesetzt. Da hat es dann auch der Wizard funktioniert. Allerdings ist das Bedienkonzept von Vex nicht sehr intuitiv, so dass ich nach knapp einer halben Stunde entnervt aufgegeben habe.
Weiter mit dem WTP
An die Stellle von Vex trat jetzt das Eclipse WTP. Dies bietet zwar keine wordprocessor-like Bedienung, aber ich konnte die XML Dateien zumindest erstellen und editieren und musste mich nicht zu sehr um die DITA Semantik kümmern. Allerdings ist das System auf dem Mac auch noch nicht ganz ausgereift. Der Design-View des Editors hatte ganz eigene Vorstellungen vom rendern einer Tabelle. Mal mit Linie, mal ohne Linien, mal zwei Zeilen überlappend. Ausserdem erlaubt das WTP nur DTDs mit einer gleichnamigen Endung auszuwählen und keine *.mod-Dateien. Auch kann es nur mit Dateien umgehen, die Dateiendung *.xml haben. Ich mag soetwas gar nicht. XML ist alles. Wichtiger ist die Semantik des Inhaltes und den erfasse ich als Mensch nun einmal schneller über eine sinnhafte Endung. Gerade bei DITA macht das Sinn, da zwischen dem eigentlichen Content und den Mappinginformationen unterschieden wird.
DITA mit dem XXE
Inzwischen habe ich meinen liebsten XML Editor, XXE in der Version 3.2.0 installiert, welche ebenfalls DITA unterstützt. Über Options|Install Add-ons kann der DITA Support nachinstalliert werden.
DTDs - Qual der Wahl
Für meine Versuche habe ich die DTDs des DITA OpenTookits in mein Projekt importiert. Beim anlegen einer neuen Datei muss man darauf achten, welche PUBLIC- und SYSTEM-Namen verwendet und aus welchem Ordner die DTDs referenziert werden. Hier habe ich am Anfang so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Das Ergebnis war, dass das DITA-OT mit meinen Topics nichts anfangen konnte und reihenweise Fehler produzierte, beispielsweise, dass die DITA DTDs nicht korekt sind.
| Type | PUBLIC | SYSTEM |
|---|---|---|
| Concept | -//OASIS//DTD DITA Concept//EN | concept.dtd |
| Task | -//OASIS//DTD DITA Task//EN | task.dtd |
| Reference | -//OASIS//DTD DITA Reference//EN | reference.dtd |
| Map | -//OASIS//DTD DITA Map//EN | map.dtd |
DITA Open Toolkit
Überhaupt, dass DITA-OT in der Version 1.2.1. Ich habe zuerst die Binärversion installiert. Abgesehen von meinen Fehler war ich doch sehr erstaunt, als mir das Toolkit meldete, dass es einige Klassen nicht finden konnte und dann komplett mit einem java.lang.VerifyError abbrach. Als Lösung habe ich die Sourcen des OT herunter geladen und selbst gebaut. Dabei muss darauf geachtet werden, das Ant mit dem Parameter "-f buildPackage.xml" aufgerufen wird. Die "build.xml" ermöglicht in erster Linie nur Contenttransformationen.
Ich weiss auch nicht, ob die Javaprobleme mit dem Mac zusammen hängen. Aus Mangel an Zeit habe ich es unter Linux und Windows nicht ausprobiert.
Aktuelle Probleme
Aktuelle Probleme liegen beim mir im Handling der Maps. In meinem selbst gebastelten Beispiel werden die Maps noch nicht richtig umgesetzt. Ausserdem wollte ich eigentlich erreichen, dass die Zutatenliste und die Zubereitunsganleitung zusammen gerendert werden. Mal sehen, was ich da übersehen habe.
Nachtrag: RTFM an mich selbst. In der Architekturspezifikation (PDF) steht, dass Mappingdateien auf *.ditamap enden. Weil das WTP das aber nicht erkennt, hatte ich für alle Dateien *.xml gewählt. Korrekterweise hat das OT das nicht gefressen und für mich falsche Daten produziert. Ich arbeite jetzt nur noch mit dem XXE und habe auch alls Topicdateien in *.dita umbenannt. Mist!
Nachtrag 2: Jetzt funktioniert auch die PDF-Transformation mit FOP. Dabei ist allerdings zu beachten, dass es mit der aktuellen Version 0.91beta nicht funktioniert, sondern nur mit der älteren Version 0.20.5. Das Layout des Inhaltes ist auch in Ordnung. Das Titelblatt sieht allerdings nicht so gut aus.
Nachtrag 3: Tapas und Salmorejo
Mehr zu DITA
Wenn du glaubst blöder gehts nicht mehr,
kommt irgendwo ein Söder her.
Markus Söder, seines Zeichens Königsclown CSU-Generalsekretär, fordert, dass das Blasphemieverbot im §166 StGB um konkrete Schutztatbestände erweitert werden
soll (verschweigt aber welche). Ich werde, wenn es dann endlich soweit ist und der Söder seine christlich-fundamentalistische Schari'a durchgesetzt hat (Hat der überhaupt schon mal mehr als heisse Luft durchgesetzt?), sofort eine Weltanschauungsgruppe gründen, die dummes Politikergequatsche als blasphemisch betrachtet und dafür sorgen, dass der Söder ausgewiesen wird, weil er mit seinen Wertvorstellungen noch nicht in der Bundesrepublik Deutschland angekommen ist.
Einen WebDAV Serevice als normales Verzeichnis in einem Dateisystem zu mounten ist keine gute Lösung. Zwar ist der Zugriff auf Dateien damit einfach über Dateiöffnen-Dialog möglich und somit für den Benutzer transparent. Da gemountete Dateien und Verzeichnisse in einem Rechner etwas lokales sind, wird den Möglichkeiten einer verteilten und trotzdem vernetzten Datenbank, dem Web, nur ungenügend Rechnung getragen. Es wird versucht zwei unterschiedliche Konzepte miteinander in Einklang zu bringen. Dies funktioniert nur oberflächlich, da es das Potential, welches im Web liegt, den alten, zentralen, Strukturen unterordnen muss.
Die bessere Lösung ist es auf Werkzeuge zu setzen, die das WebDAV-Protokoll direkt unterstützen. Ist diese nicht gegeben, sollte darauf verzichtet werden, das Problem über mounten zu lösen.
Das Hamburger Landgericht hat in einem Urteil verkündet, dass Webforen ein besonders gefährliche Einrichtung
sind, da sie es ermöglichen rechtswidrige Inhalte einfach zu verbeiten. Bisher war die allgemeineb Rechtssprechung davon ausgegengen, dass der Forenbetreiber für diese Inhalte erst haftbar zu machen ist, wenn er von ihnen Kenntnis hat. Bei einem Forum wie dem von Heise online, welches der Auslöser für das jetzige Urteil ist, kommen allerdings jeden Tag so viele Postings zustande, dass es nicht möglich ist diese auf jedwede rechtsverletzende Äusserung hin zu untersuchen. Dies ist meiner Meinung schon ein ganz praktisches Problem, da gerade Richter wie die vom Hamburger Landgericht dafür sorgen, dass das Recht in diesem Land immer komplexer und für den Normalbürger undurchschaubarer wird.
Folgen
Das Urteil ist nicht nur für die Betreiber der Foren eine Gefahr, viele kleine Foren werden von engagierten Hobbybetreibern geführt. Die dort eingespielten Werbeerlöse reichen gerade zum technischen Betrieb des Forums selbst. Deswegen wird mit dem Urteil juristische Keule gegen das Recht auf öffentliche Meinungsäusserung geschwungen. Zwar äussert sich das Gericht wohl nur vage zu der Frage ob das Urteil sämtliche Webforen oder nur journalistisch betriebene umfasst, allerdings bin ich der Überzeugung, dass es findige Juristen sehr schnell schaffen jedes Forum als journalistisch zu klassifizieren und so zu einer indirekten Zensur durch den Staat, die dieser auf den zivilgesellschaftlichen Status der Forenbetreiber abwälzt.
Ampeln - 1 Euro Jobber - Juristen
Als weitere Konsequenz, so es denn jedes Forum betrifft, muss sich eine Stadt wie Berlin darum kümmern, dass die Masten von Fussgängerampeln überprüft werden, denn in der Zettelwirtschaft dort könnte ja auch eine potenziell rechtswidrige Äusserung enthalten sein. Ein ganz neues Feld für 1 Euro Jobber tut sich hier auf. Eine simple Arbeitsbeschaffungsmassnahme wider irgendeiner Juristenschwemme.
Nachtrag: Eine Bewertung der Urteilsbegründung von Rechtsanwalt Dr. Bahr, Hamburg.
Nachtrag 2: Kommentar von Sascha Kremer zum Urteil.
In der U8 vom Hermannplatz Richtung Alex. Zwei südländisch aussehende Männer zeigen sich, stolz wie Oskar, ihr nagelneuen deutschen Reisepässe.
Da sind sie also wieder, die Protagonisten der Doppelmoral, diese Herres, Krafziks, Meyns. Nachdem sie sich über Wochen aufgeregt haben, dass die doofen Moslems intolerant gegenüber ein paar dänischen Karikaturen sind, regen sie sich jetzt über Popetown auf. Blasphemie ja bitte, aber nur wenn es die Anderen betrifft. Also schnell eine Seite eingerichtet und kraftvoll deutlich machen (Kann man deutlich noch steigern? Und warum dann durch ein Adjektiv?), dass das mit der Toleranz ja gar nicht so gemeint war.
Menschen sind intelligent und intuitiv.
Computer sind strunzdumm.
Leider lassen sich intelligente Menschen durch strunzdumme Computer verführen zu denken, dass die strunzdumme Maschine einen Hauch von Intelligenz hat.
Treffen beide aufeinander wenn ein neues Programm entwickelt werden soll, wird es kniffelig. Ich will hier nicht all die Probleme aufzählen, die bei der Anforderungsermittlung immer wieder auflaufen. Sie sind Legion und sie wieder und wieder vor zu kauen ist langweilg. Ich vermute inzwischen, dass das Problem tiefer sitzt. Eben bei dem oben beschriebenen Unterschied. Weil eine Maschine strunzdumm ist, muss man ihr jede Handlung, welche sie durchführen muss, erklären.
Intuition
Der intelligente Mensch kann viele Dinge intuitiv. Trifft er auf ein Problem (nicht gerade ein Computerproblem
) in seinem Alltag, das etwas von der Norm abweicht, dann kann er damit umgehen. Er findet eine pragmatische Lösung. Computerprogramme können das nicht. Wenn ihnen ein Problem nicht bekannt ist, dann können sie es nicht lösen oder dem Menschen, der es bedient, einen Lösungsvorschlag anbieten.
Das muss er doch Wissen!
Viele Menschen, mit denen ich zu tun habe, argumentieren ganz oft, dass der er, der Computer, das doch wissen muss
. Einem Anwender kann man diese Einstellung kaum anlasten. Er ist schon verführt worden, gibt der Maschine Namen und behandelt ihn wie eine bekannte Person. Softwareentwickler haben ihm in den letzten Jahrzehnten erfolgreich vorgegaukelt, dass die Maschine irgendwie mitdenkt. Dabei haben wir eigentlich nur die Handlungen der Benutzer denen des Computers angepasst.
Erste Verführung
Eine der ersten Verführungen, bei der Heerscharen von intelligenten Menschen auf den Computer herein gefallen sind, war ELIZA. Seit damals haben sich die Grundlagen der Computertechnik kaum weiter entwickelt. Softwareentwickler haben immer komplexere Problemlösungen entwickelt, die durch immer schnellere Computer immer schneller bearbeitet werden. Intelligent ist die Maschinen trotzdem nicht. Sogenannte Expertensysteme sind nur in Nischenmärkten erfolgreich.
Implizite Annahme
Dies alles führt dazu, dass sich Softwareentwickler immer wieder mit dem Problem der impliziten Annahme herumschlagen müssen. In der Anforderungsermittlung muss ein Grossteil der Aufmerksamkeit des Ermittlers auf diese impliziten Annahmen gerichtet sein. Ganz beseitigen kann er sie nicht. Hat er es allerdings erfolgreich gemeistert und ist die Software fertig, dann kann er sich glücklich schätzen. Sein Programm verführt erfolgreich.
Mit diesem Slogan, der Programm werden soll, bewirbt sich Ede Stoiber wohl erneut um den Parteivorsitz der CSU. Als Laie diagnostiziere ich jetzt mal ganz gewagt eine multiple Persönlichkeitsstörung.
Nach dem mein Boss sich dieses Bild als Erkennung für mich in sein E-Mail Programm eingebaut hatte, dachte ich mir, ich müsse etwas dagegen tun. Hier das erleuchtende Ergebnis:
Nachdem Martin über Fussballstadien in den Zwölf Aposteln berichtet hatte, muss ich heute wieder einmal der Chronistenpflicht genügen und vermelden, dass das diesjährige Jahrhunderthochwasser an der Elbe jetzt auch irgendwie in Mitte angekommen ist und für chaotische Verhältnisse in der Arena sorgte.
Auf Spurensuche nach einem ehemaligen Biologielehrer von mir, Manfred Globisch, bin ich heute auf der Homepage einer meiner Schulen gelandet. Und, oops…, da bin ich. Bald wird mein Leben über das grosse, weite Internetz nachverfolgbar. Nichts bleibt verborgen… Trotzdem finde ich die Idee sehr schön.
Und mein ehemaliger Physiklehrer aus der OS-Süd, Harry Duwe, ist da jetzt auch wieder aufgetaucht. Vernetzung ist geil und gefährlich.
Google Earth gefährdet die Sicherheit der WM 2006 in Deutschland. Weil die Koordinatenangaben so genau seien. Auf die Bogensekunde genau. Und weil das natürlich ein Experte sagt, muss es wohl stimmen. Stimmt sogar, Google Earth ist genau. Kann jeder Terroristensympathisant oder Mitarbeiter der iranischen Botschaft mit einem handelsüblichen GPS Gerät vor Ort nachmessen. Und was der ursprüngliche Zweck des GPS war muss ich dir ja nicht sagen, lieber Experte Klaus Dieter Matschke. Im, die WM-Sicherheit gefährdenden Internet, der neu Hort des Bösen nach dem Untergang der UdSSR, findet der angehende Botschafter des Terrors dann sogar die Spielpläne… und Spielorte… und - grosses Geheimnis - das Angela Merkels Arbeitsplatz in der Willy-Brandt-Straße 1 in Berlin liegt.
Wissen - Dual use
Lieber Experte Klaus Dieter Matschke, Freiheit kann immer gefährlich sein. Google Earth ist genauso schlimm wie Stadtpläne oder Sextanten und das Wissen um ihre Bedienung. Ich glaube allerdings lieber Klaus Dieter Matschke, die Bezeichnung Experte spare ich mir jetzt mal, dass du es einfach blöde findest, dass du, deine Mitarbeiter und deine Auftraggeber nicht mehr die Herren des Wissens sind. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
Nachtrag: Mehr bei rikman
Der selbsternannt führende High-Tech Standort Bayern will, laut einer Meldung auf Heise, den Computertechnischen Fortschritt an seinen Schulen verbieten und seine Schüler in die EDV Steinzeit zurück beamen. So zumindest interpretiere ich das Vorhaben, dass das Verbot digitaler Speichermedien so allgemein formuliert werden soll, dass auch künftige technische Entwicklungen mit dem Gesetz abgedeckt würden
. Na dann viel Spass noch bei Holzfäller- und Alpenbauernromantik.
Nachtrag: Ein passender Kommentar auch beim Schockwellenreiter.
M$ verpasst seinem OpenSource Labor eine eigene Homepage, welches unter anderem die Interoperabilität von Windows und Unix untersucht. Es werden auch kleine Interviewfilmchen angeboten. Im WMV Format… Sehr witzig
Wenn man den Geschäftsführer eines Vereins nach der Mitgliederzahl fragt, und er mitso um die 40
antwortet, dann horcht man auf. Wenn er allerdings dann auch nicht sagen kann, was die Mitgliedschaft kostet, dann komme ich ins Grübeln.
Da wollte ich heute Abend etwas zum Thema Rütli-Schule, Integration, Multikulti usw. schreiben. Dabei sollte es eigentlich ein Bashing des konservativen Nörgelpuffs CDU werden, der in Sachen Integration seit 40 Jahren gar nichts konstruktives zu sagen hatte und noch weniger tat. Leider war Spiegel-Online diesmal ausnahmsweise schneller und besser als ich. Sehr, sehr lesenswert!
Aus Ihm ihm kam gerade eine schöne Geschichte. Ich wartete auf den, zur Zeit mal wieder etwas zickigen, Bob. Als Er ankam ging die Tür auf und er löste sich gerade von ihrem Mund. Erschrocken darüber, dass unten jemand wartete, zuckten beide zusammen und sie bekam einen feuerroten Kopf. Völlig verunsichert brachten sie ihren Papiermüll zum Container.
Eigentlich gilt das hier für Berufspolitiker in diesem Land seit 2030 Jahren.
Friedrich Küppersbusch zum geplanten Einbürgerungstest, den CDU/CSU einführen wollen: Zu den grundgesetzlich garantierten Freiheiten gehört auch die, sich einen Dreck für vaterländisches Bildungsgut zu interessieren. Darin ist der Test in sich verfassungswidrig.
(Quelle)
Die subjektive Wertung
Durch den Einsatz der Maschine wird die Wurst leider in viel zu kleine Teile gehäkselt. Das Essen ist dann wirklich kein Genuss, denn auch sonst schmeckt die Wurst gummiartig und nicht besonders lecker. Die Sauce reisst es leider auch nicht heraus, sondern ist nur ein weiterer langweiliger Bestandteil.
Fazit
Schade. Für 2,80€ bekommt man eine ordentliche Portion, die leider nach gar nichts schmeckt. Schlimmstes Fast-Food ohne bleibende Eindrücke.
Weiteres
Koordinaten N51°18'46" O9°26'52"
Codewort Currywurst
So ist das nun einmal: man kann die Nichtexistenz eines Gottes nicht beweisen weil es ihn gibt. Mit solchen rethorischen Kniffen versucht, der Autor Jörg Haupenthal, seine Leser einzulullen und in die verschrurbelte Kreatonismusecke zu ziehen. Mit pathetischem Gehabe (Heute ist längst klar, dass die Erde zwar etwas Besonderes ist…
) und metaphysischem Ethikgeseiere sollen Wissenschaften als in weiten Teilen unseriöser Hokupokus diffamiert werden. Dabei verkennt der Autor, dass Ethik nichts anderes ist als religöse Dogmen und Wissenschaft nur entstehen konnte, weil sie diese Dogmen immer wieder in Frage stellte. Das mag zum aktuellen Zeitpunkt nicht immer in Ordnung sein, muss sich aber die Frage gefallen lassen, wo wir heute in der Medizin stehen würden, wenn nicht Menschen wie da Vinci sich gefragt hätten wie der Mensch im Inneren aussieht und ihn, entgegen den damals vorherschenden ethisch-religiösen Dogmen, nicht einfach aufgeschnitten hätte.
Da ich niemanden öffentlich beleidigen darf und auch bekennenden Abtreibungsgegnern und JU Mitgliedern das Recht zubillige sich frei zu äussern (was andersherum ja nicht immer dere Fall ist), bezeichne ich mich deswegen heute einmal selbst als Arschloch.
War grad mit einer Freundin eine kleine Bootsfahrt auf der Spree machen. Wir nahmen die Reederei an der Haltestelle "Alte Börse". Zunächst einmal durften wir 7,50 Euro pro Person lacken. Letztes Jahr waren es noch 5 Euro. Viel zu teuer, aber für seinen Besuch will man sich halt von der besten Seite zeigen!
Peinlich wurde es dann aber, als wir am Bundeskanzler(innen)amt vorbeifuhren. Da kam vom Tonband noch immer die Ansage, dass dort der Bundeskanzler wohnen würde u.s.w. Das war wirklich peinlich. Statt des Fahrpreises sollten sie doch mal ihre Tonbänder auf den neuesten Stand bringen.
Vielleicht war das auch einfach nur Kunst, die wir nicht als solche erkannt haben.
Ach du Scheisse, da muss man sich dann doch zweimal überlegen, ob man nach Nordrhein-Westfalen ziehen möchte. Nicht nur, dass in der dortigen Verfassung die Ehrfurcht vor Gott
in der Erziehung Teil der Landesverfassung ist (Artikel 7), jetzt soll das Sprüchlein auch noch in §2 des Schulgesetzes aufgenommen werden. So als ob Lehrer zu blöd sind die Landesverfassung zu lesen.
Auf dem Weg zum religös motivierten Radikalenerlass
Ich frage mich allerdings auch, was solch eine Bestimmung in einem Schulgesetz, geschweige denn einer Verfassung zu suchen hat. Von wegen Trennung von Religion und Staat. Da es atheistischen Lehrern sehr schwer fallen sollte ihren Schülern Ehrfurcht vor einem Konzept zu vermitteln, das es für sie selbst nicht gibt, fordert dies natürlich indirekt, dass Lehrer in Nordrhein-Westfalen in Zukunft nur noch dann eingestellt werden, wenn sie konfessionel gebunden sind.
Via Blogamt
Vor einigen Jahren, als noch nicht jeder einen Funkknochen sein eigen nannte – inzwischen geht der Trend ja locker zum Zweit- oder Dritthandy – galten die Telfonierer in der Öffentlichkeit dem Plebs noch als wichtigtuende Spinner. Das Bild hat sich massiv gewandelt. Heutzutage fühlt man sich komisch, wenn man, so wie ich gestern, das Haus ohne Handy verlässt. Nach dem Kinobesuch konnte man dann noch auf dem Balkon sitzen und jungen Menschen beim Selbstgespräche führen zusehen. Sie laufen die Strasse entlang, beide Hände frei, kein Kabel führt zum Ohr, und quatschen munter drauf los. Einzig ein kleiner Stab neben dem Ohr verrät das Bluetooth Head-Set. Ich werde sicherlich noch einige Zeit benötigen, bis ich auch bei solch einem Anblick abgestumpft genug bin, um das nicht brüllend komisch zu finden. Und ganz nebenbei stellle ich mir gerade eine Horde frei sprechender, wild gestikulierender Italiener vor.

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