So ist das nun einmal: man kann die Nichtexistenz eines Gottes nicht beweisen weil es ihn gibt. Mit solchen rethorischen Kniffen versucht, der Autor Jörg Haupenthal, seine Leser einzulullen und in die verschrurbelte Kreatonismusecke zu ziehen. Mit pathetischem Gehabe (Heute ist längst klar, dass die Erde zwar etwas Besonderes ist…
) und metaphysischem Ethikgeseiere sollen Wissenschaften als in weiten Teilen unseriöser Hokupokus diffamiert werden. Dabei verkennt der Autor, dass Ethik nichts anderes ist als religöse Dogmen und Wissenschaft nur entstehen konnte, weil sie diese Dogmen immer wieder in Frage stellte. Das mag zum aktuellen Zeitpunkt nicht immer in Ordnung sein, muss sich aber die Frage gefallen lassen, wo wir heute in der Medizin stehen würden, wenn nicht Menschen wie da Vinci sich gefragt hätten wie der Mensch im Inneren aussieht und ihn, entgegen den damals vorherschenden ethisch-religiösen Dogmen, nicht einfach aufgeschnitten hätte.
Da ich niemanden öffentlich beleidigen darf und auch bekennenden Abtreibungsgegnern und JU Mitgliedern das Recht zubillige sich frei zu äussern (was andersherum ja nicht immer dere Fall ist), bezeichne ich mich deswegen heute einmal selbst als Arschloch.
Da steht nicht, dass ich das Buch gelesen habe und ich mich darauf beziehe. Mir hat die Homepage gereicht, um mich hier auszukotzen. Für ein entsprechendes Buch gebe ich kein Geld aus. Es ist nicht nett dafür auch noch was bezahlen zu müssen. Lieferanschrift für ein Freiexemplar findet sich im Impressum.
