Gabi und Sascha
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In einem Heise Artikel wird Steve Ballmer mit der Frage zitiert Wer will schon auf Dauer verschiedene Apparate zum Musikhören, Spielen, Fotografieren oder Kommunizieren herumtragen. Die Antwort ist einfach: Ich

Alles in einem Gerät skaliert nicht. Ich kann Funktionalitäten nicht einfach austauschen oder auf sie verzichten. Vielleicht kommt Onkel Steve bei Opel auf das Werksgelände, wenn er eine Handykamera dabei hat. Ich nicht. Deswegen benötige ich hier schon zwei unterschiedliche Geräte. Ich werde auch kein Fernsehen auf meinem Knochen benötigen. Und meine beiden Experimente mit Musik auf dem Handy sind kläglich gescheitert. Die Dinger taugten dafür überhaupt nicht. Mit dem iPod nano bin ich ganz zufrieden, trotz seiner beschriebenen Macken. Hier skaliert die Vielfalt ganz hervorragend.

Bei der von Microsoft angestrebten Konvergenz habe ich diese Wahl nicht mehr. Die Perfektion in allen Bereichen können solche Geräte nicht leisten. Sie dient nur dazu auf alles eine einheitliche Oberfläche zu klatschen. Bei dem Bedienkomfort unter XP oder dem kommenden Vista graut es mir vor entsprechenden mobilen Geräten.


Nicht nur das. Wir haben hier auch das allgemeine Zentralisierungsproblem: Wenn das Gerät ausfällt, funktionieren alle Funktionen nicht mehr, die man hineingestopft hat. Ich will aber vielleicht auch dann, wenn ich nicht mehr mobil telefonieren kann, noch fotografieren und Musik hören können... Und was mich konkret nerven würde: Das Akku-Problem. Was nutzen mir all die tollen Dinge, die ich mit meinem Handy noch anstellen könnte, wenn ich sie nicht nutzen darf, so lange ich fern jeder Steckdose erreichbar bleiben will?
Darauf wollte ich noch nocht einmal eingehen. Immerhin ist der Erfolg des PC nicht durch das Betriebssystem gegeben, sondern in seinem modularen Aufbau.
Eigentlich ist das Problem schon alt. Man erinnere sich an die Kompaktanlagen. Die sind zwar billig, aber Komponenten hatte man lieber. Ausserdem will ich auch keine Mikrowelle, die Kaffee und Eier kochen kann. Oder die vielleicht noch integriert in eine Geschirsspülmaschine mit parallelen Wasch-, Koch- und Aufwärmvorgängen. Was wäre es doch wunderbar, wenn alle Romane die ich lesen will in einem Buch vorliegen, das gleichzeitg noch ein Englisch-Deutsch Wörterbuch hat. Oder wie wäre es mit einer Kombination aus Waschbecken und Klo. Ist doch lästig, sich immer zum Waschecken zu bewegen, um die Hände zu waschen. Hände einfach zwischen die Beine und gleich mit abgespült. Gut ist.