Curry 7 ist ein kleiner Imbiss in der Schlesischen Straße in Berlin Kreuzberg. In Nähe des U-Bahnhofs Schlesisches Tor mit seinen Dönerbuden fast schon ein Exot. Für 1,40€ wird eine kleine Currywurst im Darm angeboten. Die Wurst kommt aus der Fettpfanne und wird dirket in kleine Stückchen geschnitten. Die Stückchen werden von der wortkargen Bedienung mit viel Currypulver bestreut und danach in der Sauce ertränkt. Unterbrochen wird die Zeremonie nur durch die Nachfrage, ob ich ein Brötchen dazu möchte.
Die subjektive Wertung
Die Wurst ist fest und schmeckt gut. Die Sauce schmeckt stark nach Curry, ist süsslich, nicht zu flüssig und der Schwachpunkt der Currywurst: sie ist nur lauwarm. Ausserdem sind die paar Stückchen für 1,40€ nicht gerade üppig viel.
Fazit
Die Currywurst von Curry 7 ist nicht gut und ist nicht schlecht. Im Vergleich zu der von Beckers Fritten oder zum Wurstbrater in Stegliz nicht so gut. Wenn man gerade vorbei kommt kann man sie probieren, es aber auch sein lassen.
Weiteres
Koordinaten N52°30'01" O13°26'36"
Codewort Currywurst
Tina und Henning wollten bei ihrem Besuch unbedingt einmal in die Tadschikische Teestube. Gabi und ich hatten vorher nie etwas von der Teestube gehört. Am Freitag sind wir dann zum Palais am Festungsgraben gegangen. Vorbei am Pförtner muss der Besucher die Marmortreppe hinauf gehen und sich links halten. Schuhe am Eingang verraten dann, dass sich dahinter etwas ungewöhnliches abspielen muss. An niedrigen Tischen sitzen die Gäste auf bunten Kissen, trinken Tee und essen kleine Leckereien. Der Touristentrubel Unter den Linden kommt nicht hierher und sorgt für eine entspannte Atmosphäre unter Sandelholzsäulen.
Östlich angehaucht
In dem übersichtlichen Raum werden ein halbes dutzend Teespezialitäten unterschiedlichster Herkunft angeboten. Schwarzer Tee aus Russland, Ostfriesentee oder kanadsicher Tee mit Ahornsirup. Dazu gibt es Pelmeni, Bliny oder Soljanka. Die gefüllten Weinblätter kamen vom Griechen und waren die Besten, die wir seit langem gegessen haben. Sie ließ den Ärger über die unaufmerksame Bedienung schnell wieder verschwinden. Ein lohnendes Ziel für Mitte-Besucher, die meinen schon alles gesehen zu haben.
