Gabi und Sascha
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Eben auf futureZone gelesen: «Neue Technologien überfordern Anwender». Stimmt. Ich habe beispielsweise keine Ahnung, wie unser Videorekorder programmiert wird. Interessiert mich auch nicht sonderlich.

Erinnerte mich an das Java Framework Bingo: Wenn man einen anderen Entwickler ärgern will, einfach 2 oder 3 Frameworks|APIs|HasteNichtGesehen aufzählen. Er kann sie nicht alle kennen, geschweige denn einsetzen. «Wie? Kennst du nicht? Geht alles ganz einfach mit.» Damit kann jede Diskussion abgewürgt werden oder in einer Runde sieht der anderen wie ein Depp aus. Es sei denn er kontert mit: «Brauch ich nicht. Komme auch so zum Ziel.» - Alternativ lachen beide über den Running Gag «geht alles ganz einfach mit».


Das ist übrigens ein Grund, warum wir unseren Videorekorder noch nicht einmal angeschlossen haben ;-).
Der Titel Neue Technologien überfordern den Anwender finde ich persönlich nur daneben. Nicht die Technologie ist schuld, sondern ein oder mehrere derer, die an der Umsetzung beteiligt sind. Einfachheit ist etwas, was man doch ähnlich leicht messen können sollte wie Ergonomie. Intuition schon wieder nicht. Eine intuitive Bedienung ist eher Geschmacksache, liesse sich aber sicherlich über Statistiken und Heuristiken belegen.
Die Dinge werden ja immer einfach, wenn man sie verstanden hat. Man muss die Dinge so tief sehen, bis sie einfach werden, sagte mal Ehrhard oder so. Die Aussage "Komplexität herausnehmen" wird ja zu einem interessant werdenden Trendbegriff. Vielleicht wäre da mal so was angebracht wie "CRDSR (Complexity Reduce driven system refactoring)" oder so