Gabi und Sascha
Tags - Kategorien : Alle | Berlin | Bücher | Fotografie | Java | Linkhalde | Weichware | Verfassung

Ein interessante Betrachtungsweise zu Kopierschutzsystemen bringt der Sicherheitsexperte ins Spiel: Sobald die Kunden keine intelligenten Kaufentscheidungen mehr treffen können, bricht im Grunde die Basis unseres kapitalistischen Systems zusammen.

Das britische Innenministerium möchte wieder einmal erzwingen, dass Krypto-Schlüssel von ihren Besitzer herausgegeben werden müssen. Damit sollen dan Festplatten und E-Mails entschlüsselt werden. Unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung wird einmal mehr versucht einen der Grundpfeiler des Rechts zu beseitigen: Niemand muss sich selbst beschuldigen.

Als nächstes wird dann verlangt, dass der ein zu führen ist. Würde zu Grossbritanien passen.

[BUCHCOVER] Das Buch verspracht eine spannende Geschichte. Daniel Kehlmann erzählt von einem fiktiven Treffen zwischen und in Berlin. Da dieses Treffen für Kehlmann nicht sehr ergiebig genug gewesen schien, erzählt das Buch - auf kurzen 300 Seiten - hauptsächlich von den Höhepunkten im Leben der beiden Forschergenies. Beide werden als etwas weltfremd dargestellt. Sie verbindet nur der Drang neues zu entdecken. Humboldt, indem er in die Welt hinaus zieht - Gauß nur durch die Kraft seines Verstandes. Maniacs beide auf ihre Art und beide für den Leser nicht sehr sympathisch.

An einem Wochenende hat man das Buch gelesen. Dabei verzichtet Kehlmann komplett auf wörtliche Rede und scheint es als intellektuelle Herausforderung zu sehen nur indirekte Rede einzusetzen. Mir macht soetwas wenig Spass und empfinde es als anstrengend soetwas zu lesen. Trotzdem ist das Buch kurzweilig, kann die hohen Vorschusslorbeeren allerdings nicht erfüllen.