Gabi und Sascha
Kategorien : Alle | Berlin | Bücher | Fotografie | Java | Linkhalde | Weichware | Verfassung

Eigentlich ist XML nicht sehr schwierig zu parsen. Eigentlich. Unter Java sind zwei einfach zu handhabende APIs vorhanden. DOM finde ich nicht ganz so gelungen, der Ressourcenverbrauch ist mir zu hoch. SAX ist etwas abstrakter, dafür ist der Ressourcenverbrauch geringer. Eigentlich ganz einfach. Doch dann kamen die Namespaces. Und alles XML wurde kompliziert. Naja, nicht wirklich kompliziert, doch es erfordert etwas nachdenken.

Beispielsweise können in einem öffnenden XML-Tag plötzlich Attribute stehen, die nicht definiert waren. xmlns ist so ein Attribut. Das Attribut kennzeichnet einen XML Namespace. DOM und SAX bieten Methoden an, damit der gequälte Entwickler leichter damit umgehen kann. Nachteil: man muss die Dokumentation lesen und zumindest rudimentär verstehen was passiert. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Trotzdem findet man manchmal Codefragmente, die einen verzweifeln lassen. Sowas zum Beispiel:


  public void startElement(String uri, String localName, String qName, Attributes atts) {
      if ("".equals(uri)) {
          doSomething();
      }
  }
  

Sind Namespaces vorhanden, wird doSomething() nie erreicht.

Sehr beliebt auch das Vorher- Nachherspiel.

Vorher


  <simpleTag attribute='inhalt' />
  

Nachher:


  <simpleTag xmlns='namespace' attribute='inhalt' />
  

Sieht der Fehlersuchende dann solch ein Konstrukt, möchte er am liebsten in die Tischkante beissen:


  public void startElement(String uri, String localName, String qName, Attributes atts) {
      if (atts != null) {
          final String value = atts.getValue(1);
          doSomethingWithValue(value);
      }
  }    
  

Hui, gleich zwei Fehler auf einmal. Das geht wohl wirklich :-( Der Wert von value ist nicht definiert - in normalen XML ist nicht vorher zu sagen, an welcher Position welches Attribut vorkommt. Dann über einen Index auf die Daten zuzugreifen ist fahrlässig oder zeugt von einem Verständnisblindflug.

Eigentlich hätte es damit gut sein sollen. Eigentlich. Denn auch die Verwendung von public void characters(char[] ch, int start, int length) wird immer wieder falsch gemacht. Naive Entwickler gehen schlicht davon aus, dass in char[] ch immer alle #PCDATA Zeichen enhalten sind. Einfach mal das fucking Manual lesen. Erspart mir 6 Stunden debuggen in Fremdcode :-(

Der Wille versetzt Berge. So heisst es zumindest. Am Ende braucht es dann doch Dynamit!

Springers sind sprunghaft.

Heute im Einkaufszentrum «Das Schloss» gelernt: Obergeschoss, Erdgeschoss und Kellergeschoss Basement.

Habe grade eine Werbung von Kinder Happy Hippo gesehen. Dort singt ein Nilpferd und ein Hund tanzt dazu. Sah sie grad zum ersten Mal im Fernsehen.

Aber unbekannt war mir das ganze nicht!

Habe am 14.06.2006 eine Mail von meiner Familie bekommen, in der mir der Film geschickt wurde. Sie hatte selber den Clip schon länger.

Jetzt frage ich mich nur, hat Kinder den Clip aus dem Netz, oder ist in der Werbeagentur was schief gelaufen?

Wäre doch eine Geschichte wert, oder?

Habe grad ein Video von Robbieeeeeee in Mailand gesehen. Spielte dort sein neues Lied Rudebox.

So wie es aussieht, muß ich mir für Freitag noch ein adidas T-Shirt besorgen. Oder vielleicht doch eins von Puma, Nike oder sonstwem. ER bekommt das bestimmt gesponsort. :-(

Einen duftenden Lavendelgruss von uns an alle Leser zum 1000 Eintrag.

 

Breitband-Video über das Internet ist ein überbewertetes Thema. Man muss nicht Techniker sein, um zu verstehen, dass der ganze Hype um bewegte Bilder im Netz Augenwischerei ist. Breitband-Video über das Internet wird auf absehbare Zeit ein Nischenmarkt bleiben. Es ist die IP-Technik und die Datenmenge, die das Projekt zur Farce macht.

IP-Netze sind Punkt zu Punkt Netze (P2P), keine Rundfunk-Netze. In Rundfunk-Netzen (Broadcast) gibt es einen sendenen Kanal, den viele Empfänger gleichzeitig empfangen können. In IP-Netzen muss für jeden Teilnehmer ein Kanal (Verbindung) mit einem separate Datenstrom aufgebaut werden (Unicast). Mit Teilnehmer ist dabei ein Empfangsgerät gemeint, also ein Fernseher, ein Radio oder eben ein PC. PCs können dabei theoretisch auch mehrere Kanäle gleichzeitig empfangen und aufzeichnen.

Empfängerseite

Die Empfängerseite ist dabei die erste Herausforderung. Ein komprimierter Datenstrom für PAL-Bilder (und Ton) benötigt in etwa 1 MByte Daten pro Sekunde. Diese Datenmenge ist mit den heute gängigen 1-6 MBit/s DSL-Leitungen nicht zu übertragen. Für bewegte Bilder in DVD Qualität werden ca. 10 MBit/s benötigt. Für Bilder in HDTV-Auflösung wird die 6-fache Datenmenge benötigt - 60 MBit/s. Werden in einer Wohnung 4 unterschiedliche Sendungen gesehen, sind dies schon 240 MBit/s.

Das bisherigen Beispiel beschreibt den Status Quo: der klassische Rundfunk. Dieser kann in Deutschland auf eine gut ausgebaute Infrastruktur zurück greifen. Die Infrastruktur für eine IP-gestützte Verteilung ist erst in Grundzügen vorhanden. Der Ausbau verschlingt Unsummen.

Senderseite

Breitband-Video wird für Konsumenten erst dann interessant, wenn sich daraus neue Möglichkeiten des Medienkonsums ergeben. Erst dann ist er bereit für den Aufbau die nötigen Investitionen zu bezahlen. Zeitversetztes konsumieren ist hier ein Stichwort. Eine Sendung wird nicht mehr dann gesehen, wenn der Sender sie anbietet, sondern wenn der Konsument die nötige Zeit dafür hat. Der Zuschauer fängt an den Programmablauf zu steuern - wie er es beim Video- oder DVD-Verleih bereits heute tut. Mir würde dies sehr entgegen kommen. Ich müsste nicht erst den langweilgen Volksmusik und Fernsehfilm-Quatsch auf ARD und ZDF abwarten, um dann irgendwann ab 23 Uhr die interessanten Sendungen zu sehen.

Eine weitere Möglichkeit des Breitband-Videos ist es unabhängig von klassischen Rundfunk-Anbietern zu werden. Beispielsweise kann ein Show-Event ebenfalls via Breitband-Video gestreamt werden. Schauen sich den Event nur 100.000 Zuschauer gleichzeitig an, muss der Anbieter eine Netzwerk-Kapazität von knapp 1000 Gigabit am Sendezentrum bereit halten - nur um DVD Qualität zu erreichen. In den nächsten 5-10 Jahren wird keine Technologie bereit stehen, die diese Herausforderungen bewältigen kann. Deswegen werden die klassischen Distributionskanäle in diesem Zeitraum nicht in Gefahr sein.

[GRINSENDER WEIHNACHTSMANN] Nur noch ein paar Mal werden wir wach, dann ist schon wieder alles vorbei. Die Geschenke verteilt, Lebkuchen sind vom Baum gegessen, die Oma wieder nach Hause gefahren und Sylvester steht vor der Tür.

Wir wünschen allen unseren Angehörigen, Freunden und Bekannten, unseren Feinden und denen die wir nicht kennen, nie kennen gelernt haben, nie kennen lernen werden und auch nie kennen lernen wollen, ein glückliches, zufriedenes Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Lasst die ☀ in euer Herz, bleibt uns gewogen und schaut mal wieder vorbei ☃

Have fun :-)

Frau und -isk

 

Andreas Kunze beantwortet den Sinn der Frage «Nehmen Sie das mit - oder bleiben Sie hier?». Immer wieder gestellt bei Onkel Donald, dem König oder anderen Lebensmittelhändlern/Gastronomen.

Auf Java.Net: «The Mirth project has released version 1.0.1 to fix bugs and eliminate a dependency on tools.jar from the JDK. Mirth is a cross-platform HL7 interface engine that enables bi-directional sending of HL7 messages between systems and applications over multiple transports.»

Grosse Augen bei Sascha. Meinen die das ? Den General Problem Solver[sic] unseres krankenden Gesundheitssystems? Das grosse kommende Ding in der Medizin-Bürokratie?

Gar nicht so einfach heraus zu bekommen, wenn nur das Akronym HL7 verwendet wird. In den Screenshots ist von Hospital, Pharmacy und Patient die Rede. Werde mir das Tool mal näher anschauen müssen.

In diesem Buch geht es um einen jungen Mann, der auf der Suche nach seinem persönlichen Schatz ist.

Ich kannte bereits Coelhos Buch: "Auf dem Jakobsweg" und fand es etwas abgefahren. Als ich dann mal in das Hörbuch "Handbuch des Kriegers des Lichts" hineinhörte, wurde mir übel. Du sollst,... Du sollst nicht......Ständig diese Verhaltensregeln. Und jetzt ging dieses Buch (leider) auch in die Richtung von Lebenswegberatern und so.

Da auch ich eine halbwegs katholische Erziehung genossen habe, kam mir vieles sehr bekannt vor. Aber ganz ehrlich gesagt: Mich nervt diese Art des "Du sollst so leben, dann geht es dir besser" Geschreibes.

Aber vielleicht hilft dieser Autor mit seinen Tipps einigen Menschen, die in einer Lebenskrise stecken. Na ja, wenn´s hilft.....

Ich jedenfalls werde kein Buch mehr von ihm in die Hand nehmen. Die Bibel steht bereits hier im Regal!

Weltfrieden fürs Taka-Tuka-Land.

Ein wirkliche schickes Feature für Swing: JXTransform mit Java Webstart Demo. In einer Real-World Applikation müssten natürlich alle Komponenten permanent animiert werden, wenn gerade nichts zu tun ist.

[SCREENSHOT EINER JAVA SWING ANWENDUNG AUF DEM MAC - MIT JXTRANSFORM LASSEN SICH ALLE COMPONENTEN TRANSFORMIEREN - SIE KÖNNEN IN DER GRÖSSE SKALIERT WERDEN, GEDREHT UND GESTRECKT. DIES WIRD AUF DEM SCREENSHOT DARGESTELLT]
JXTransform Demo

 

Google ist gar nicht so gut wie gemeinhin angenommen wird. Bei der Suche nach wird nix gefunden. Google ist damit in guter Gesellschaft. M$N, Yahoo und Ask finden auch keine Schneemänner.

Wird Zeit für eine dedizierte Schneemannfindemaschine. Geiles Web 2.0 Geschäftskonzept.

Bei Tests kommt es manchmal vor, dass eine Datei via URL-Referenz angezogen werden muss. Für ein effektives testen ist es nicht sinnvoll solche Dateien auf einem Web-Server zu hinterlegen. Die Testumgebung wird damit abhängig von dem Web-Server und der darauf verweisenden URL. In Maven 1.x ist es möglich eine solche URL über die Datei build.properties zu definieren. In Umgebungen mit einem automatischen Build-System wie z.B. CruiseControl ist dies allerdings keine glückliche Lösung.

Statt einer http:-URL können auch file:-URLs verwendet werden. Java kann mit einer solchen URL nativ umgehen. Eine File-URL wirkt auf den ersten Blick als eine noch abwegigere Lösung, zeigt sie doch in das Dateisystem eines Rechners. Damit ist sie ebenfalls von der ausführenden Umgebung abhängig. In Umgebungen in denen unter Windows entwickelt wird und das Build-Tool unter Unix arbeitet wird das Problem verschärft.

Das Maven-Test Plug-In bietet ein Lösung. Es definiert das Property maven.junit.sysproperties. Der Wert des Properties ist eine Whitespace separierte Liste von weiteren Properties. Die Properties der Liste werden mit ihren Werten in den Java System-Properties gesetzt. Dabei kann die Jelly-Variablenersetzung genutzt werden.

Beispiel:


    maven.junit.sysproperties=speexx.url.baseDir
    speexx.url.baseDir=${basedir}
  

In ${basedir} liegt eine Datei data.txt. Aus diesen Informationen kann ein JUnit-Test mit Hilfe der Methode java.io.File.toUrl() eine URL erzeugen.


    final String basePath = System.getProperty("speexx.url.baseDir");
    final File dir = new File(basePath);
    final File data = new File(dir, "data.txt");

    final URL url = data.toURL();
  

Mit der erzeugten URL kann der eigentliche Test durchgeführt werden.

Download: maven-url-example.tar.bz2

☀ ☁ ☂ ☃ ☢ ☣ ☤ ☥ ☪ ☫ ☭ ☮ ☯ ☹ ☺ ♀ ♂ ♔ ♡ ♨ ♬

Den Schneemann finde ich am besten.

mehr…

User Generated Content - auch Aal-Prinzip genannt (andere arbeiten lassen) - ist mal wieder mächtig in. Ist so Web 2.0 mässig. Community-Site spriessen aus dem Boden. Beworben wird vielfach mit Chat und Dating - der ganze Social Network Quatsch halt. Damit sollen auch VCs gelockt werden. Die Rollenverteilung ist einfach: ich biete euch eine Plattform damit ihr sie füllt; ich kassiere am Ende die Kohle, damit ihr euch zum ficken treffen könnt. Virtuelle Zuhälterei - halbseidene Geschäftsideen.

Der GroovyClassLoader ermöglicht es, dass Groovy-Scripts im Sicherheitscontext einer JVM abgearbeitet werden können. Wird die JVM mit dem Property -Djava.security.manager gestartet, wird der SecurityManager mit seinem Kontext eingeschaltet. Mit dem Property -Djava.security.policy wird ein Verweis auf eine Policy-Datei übergeben. Damit das folgende Code-Snippet abgearbeitet werden kann, müssen in der Policy-Datei einige Security-Permissions gewährt werden.

Code-Snippet:


    final ClassLoader parent = GroovySecurityTest.class.getClassLoader();
    final GroovyClassLoader loader = new GroovyClassLoader(parent);

    final String script = "println 'hello world'";

    final GroovyCodeSource gcs = new GroovyCodeSource(script,
                                                      "HelloWorld",
                                                      "/speexx/test");

    final Class groovyClass = loader.parseClass(gcs);
    final GroovyObject groovyObject = (GroovyObject) groovyClass.newInstance();
    final Object[] arguments = new Object[] {};

    groovyObject.invokeMethod("run", arguments);
  

Policy Grants:


    grant { 
        permission java.lang.RuntimePermission  "createClassLoader";       
        permission java.lang.RuntimePermission  "accessDeclaredMembers";
        permission java.lang.RuntimePermission  "getProtectionDomain";
        permission java.util.PropertyPermission "antlr.ast", "read";
        permission java.util.PropertyPermission "groovy.ast", "read";
        permission java.lang.reflect.ReflectPermission "suppressAccessChecks";
        permission groovy.security.GroovyCodeSourcePermission "/speexx/test";
    };
  

Vor ein paar Tagen habe ich Microformats entdeckt. Am Anfang fand ich die Idee sehr smart. Semantische Informationen werden im class Attribut von (X)HTML eingebettet. Als ich mehr über Microformats nachgedacht habe, wurde ich unsicher. Sind Microformats ein ähnlicher Blödsinn wie das vielfach gepriesene Tagging? Wer will kann unter «Tags und anderes» mehr über meine Meinung zu Tags lesen.

Sind Microformats anders? Was sind die Vorteile von Microformats? Was sind die Nachteile?

Microformats sind ein Standard, der nur mit HTML eingesetzt werden sollte. Die bisher definierten Spezifikationen sind leichtgewichtig und lassen sich mit einfachen Standardwerkzeugen aus HTML Dokumenten auslesen. Hierzu bietet sich XPath an (Beispiel). Trotz ihrer Einfachheit haben Microformats einige Pros und Contras.

Pro

  • semantisches Sprache in HTML eingebettet
  • einfach und leichtgewichtig
  • weiterer Schritt Richtung Semantic Web
  • unabhängig von Programm-Anbietern
  • weniger Redundanz

Contra

  • semantsiche Sprache in HTML eingebettet
  • eingeschränkte Möglichkeiten für semantische Auszeichnungen
  • just another poor workaround
  • ignorieren der Möglichkeiten von Namespace in XHTML Dokumenten
  • ignorieren von <link rel='alternate' … /> in HTML
  • ignorieren der Möglichkeiten voon RSS, speziell: RSS 1.0 mit RDF

Es fällt auf, dass der erste Punkt in Pro und Contra gleich ist. Für ein einbetten der semantischen Informationen in HTML spricht die Kompaktheit der Daten. Diese sind dort, wo auch das Dokument ist. Dagenen spricht allerdings auch dieser Punkt. Durch das einbetten der semantischen Informationen wird das HTML Format.

Microformats und das Semantic Web

Microformate sind nur dann wirklich einfach zu handeln, wenn sie von einem Werkzeug erzeugt werden. Manuell ist die Erstellung komplex und fehleranfällig. Liegen die Informationen erst einmal als Microformats in HTML vor, dann ist der Schritt der RSS-Erzeugung kein grosses Problem mehr. Die Tools, die bereits jetzt mit Microformats umgehen können (z.B. Tails für Firefox), könnten auch solche Informationen erzeugen. Insofern spricht wenig für Microformats, da diese Metadaten vielfach in RSS 1.0 abbildbar sind. Das Microformat hCalendar z.b. durch das RSS Event Modul. Insofern sind Microformats ein Schritt zurück.

Ein Vorteil von Microformats ist es einen Schritt unabhängiger von Programm-Anbietern zu sein. Damit semantische Informationen in RSS eingebaut werden können muss ein Programm die dazugehörigen Informationstypen unterstützen. Im Fall des beschriebenen hCalendars beispielsweise die Möglichkeit, Calendar- und/oder Event-Informationen zusätzlich hinterlegen zu können. Entsprechende Feeds können dann von externen Produkten erzeugt werden.

Erstes Fazit

Ich kann noch nicht sagen, ob ich Microformat gut oder schlecht finde. Meiner Meinung nach haben sie in etwa gleich viele Pros und Contras. Im Zuge des Web 2.0 Hypes werden sie vermutlich an Fahrt gewinnen. Da sie die Content-Erstellung allerdings auch komplexer machen, werden sie vermutlich nicht in dem Masse eingesetzt, wie heute Blogs oder Wikis eingesetzt werden.

Hat BILD ihn am Ende doch noch zur Strecke gebracht.

Beide haben es nicht verdient!

Zum Abschluss der WM waren Frau und ich auf der Fan Meile auf der Straße des 17. Junis. Auch wir wollten uns bei der deutschen Nationalmannschaft für die tollen Spiele bei dieser Weltmeisterschaft bedanken. Pünktlich um 12 Uhr waren wir vor Ort. Und durften uns alles ungefähr in Höhe des Hauses der Kulturen der Welt anschauen. Der Mannschaft am Brandenburger Tor konnten wir über eine der Grossbildleinwände bejubeln. Die Stimmung war grossartig. «Deutschland, Deutschland» haben wir trotzdem nicht mitgebrüllt.

[FAN MEILE, GROSSBILDLEINWAND, TIMO HLDEBRAND]
[FAN MEILE, DEUTSCHLAND FAHNEN]
[MANN MIT ZEITUNG AUF DEM KOPF - ZEITUNG ZEIGT DEN NACKTEN OBERKÖRPER VON SEBASTIAN SCHWEIMSTEIGER AUS NACH DEM 3:0 GEGEN PORTUGAL IM SPIEL UM PLATZ 3 BEI DER FUSSBALLWELTMEISTERSCHAFT 2006 IN DEUTSCHLAND]

 

[FILM MIT STIMMUNG AUF DER FAN MEILE]
Film
[FILM MIT STIMMUNG AUF DER FAN MEILE]
Film
[BLICK VON DER BERLINER MOLTKEBRÜCKE ÜBER DIE SPREE RICHTUNG CHARTIE]
Heimreise

 

Jetzt ist der Rummel um die WM zu Ende. Meine Vorstellung des Ganzen ist zum Glück nicht umgesetzt worden. Alles ist recht gut und friedlich abgelaufen.

Und jetzt folgt das zweite Highlight dieses Sommers: Das Robbieeeeeee-Konzert hier in Berlin am 28.7. im Olympiastadion. Er soll ja schon in Dresden sein oder so. Hoffentlich vergesse ich nicht wieder, mich mit Sonnencreme einzuschmieren. Heute wieder mal vergessen und jetzt hab ich die Sauerei: Krebsrote Schultern, grumpf! Selber Schuld. Nach über 30 Jahren auf diesem Planeten sollte ich es endlich gelernt haben. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf.

Und das Ergebnis dieser zwei oben genannten Themen (Fußball und Robbieeee) ergibt in meinem beklopten Kopf: Robbie ist in Berlin, um sich das Endspiel anzusehen! Das ist jetzt nur reine Vermutung, aber vielleicht auch nicht ganz unrealistisch...? Schließlich soll er ja bei jedem Spiel der Engländer gewesen sein.

Also meine nächste beklopte Überlegung (hab ja sonst nix zu tun :-) ): übernachtet er dann hier in Berlin, denn schließlich ist morgen erst das Konzert. Wenn ja, wo? Im Adlon, oder irgendwo am Kudamm oder doch wieder in der Charlottenstraße?

Ich nehme gerne Sachdienliche Hinweise entgegen ;-). *grrrrr*

Der Reisende fährt aus Kassel kommend mit der Bahn in Marburg ein. Als erstes sieht er auf der linken Seite einen Schrotthändler - neudeutsch: Recyclinghof. Solche Recyclinghöfe sind Biotope. Sie sollen das Überleben von Krähen in Europa sichern. Die Krähen sitzen auf den Container und streiten sich um die leckerste Übereste unserer Zivilisation. Andere sitzen in den Bäumen und warten geduldig auf die nächste Abfalllieferung.

Ich verbinde mit Krähen immer schon den gewaltsamen Tod. Krähen streiten sich nach der Schlacht um die Augen der Getöteten. Oder warten warten in der Nähe des Schafotts. Ihre Zeit wird kommen, sich um die Reste der Hingerichteten zu kümmern.

Der Sitz der iAS in Marburg ist in der Scheppe Gewisse Gasse. Der Name der Gasse, hessisch für schlechtes Gewissen, bezeichnet den Weg zum Richtplatz. Als ich gestern in Marburg ankam und wieder die Krähen sah, entstanden komische Bilder in meinem Kopf.

Zweimal musste ich bisher in meinem Leben in Zoo aus einem Fernzug aussteigen. Einmal im Mai 1989, die Mauer stand noch. Das andere mal heute. Ich kam aus Marburg. Bis Kassel ging es noch, der Regionalexpress hatte nur 5 Minuten Verspätung. Der Anschluss ICE hatte da schon 50 Minuten Verspätung - angesagt. Angekommen ist er dann 65 Minuten später. In Spandau hatten er 80 Minuten Verspätung - Gäste für den Anschluss nach Stralsund konnten Taxis nehmen. Kurz vom Bahnhof Zoo wurde der Zug dann langsam… langsamer… und stand. Oberleitungsschaden zwischen Zoo und Hauptbahnhof. Vorraussichtliche Wartezeit weiter 20 Minuten - oder S-Bahn. Ich habe mich für die S-Bahn entschieden und mit 2 Stunden Verspätung zu Hause angekommen.

Habe grade auf meiner Lieblingsseite :-) ein älteres Bild von Figo gefunden. Da ist er noch schön behaart. Leider war er gestern wohl frisch rasiert. Schade eigentlich.

…in der Dieffenbachstraße: summte heimatlichen Fangesang vor sich hin. Wir haben das als Beleidigung aufgefasst.

Frankreich wird Weltmeister!

Heute ist der Rechner ziemlich warm geworden. So warm, dass er sich vorhin ins Nirvana verabschiedet hat. Unter Windows der Bluescreen, unter Linux ein Kernel Panic und bei Mac ein Transparentscreen. Nichts ging mehr! Nach dem Reboot dann das Problem: Bei sogut wie allen Programmen wurden die Einstellungen gelöscht. Die iTunes Datenbank: korrupt. Heute entwickelte Software: nur noch Datenschrott - bei dem ich hoffe, dass ich korrekte Daten in CVS eingecheckt habe. iCals wichtigster Kalender, Büro: existiert nicht mehr - das letzte Backup habe ich zum Glück vor 7 Tagen gemacht.

Marc hatte vor zwei Wochen ein ähnliches Problem und Tom hatte mich gewarnt.

Porca Misèria!

Immerhin haben die Italiener an ihren Trikots die schönsten Designerschweissränder des Turniers.

3 : 0 - Die Gondeln werden Trauer tragen :-)

Gestern war Frau mal wieder beim Frauenabend in . Als sie wiederkam hatte sie eine Knoblauchfahne, die mich schlimmes befürchten liess: eine weitere Nacht in tiefer Bewusstlosigkeit. Zum Glück ist es nicht so gekommen. Silvia hatte auch an mich gedacht und Gabi vier ihrer sehr leckeren gegrillten Champigons, gefüllt mit Blauschimmelkäse, mitgegeben. Dazu noch eine kleine Portion des leckeren Knoblauch-Dipps.

Danke, Silvia, es war wie immer: ein Genuss.

[SCIENTOLGY ZELT AUF DEM ALEXANDERPLATZ] Heute morgen hat mir die Fahrt über den Alexanderplatz die gute Stimmung für den Morgen verdorben. Schuld ist ein riesiges Zelt der Scientology-Sekte. Meiner Meinung nach ist die Sekte eine menschenverachtende Gesellschaft. Sie ist darauf ausgelegt Menschen durch Gehirnwäsche finanziell aus zu pressen. Zusätzlich versucht sie wohl das bestehende System zu unterwandern, um so mehr Einfluss zu gewinnen. Wer einmal die wirren Ideen eines Ron Hubbard gelesen und durchschaut hat, kommt schnell zu dem Schluss, dass seine Bücher genauso widerlich sind wie «Mein Kampf».

Scientology ist für unsere freie Gesellschaft genauso gefährlich wie es die war und Al-Quaida ist. Und sowas ekelhaftes darf auf dem Alex Werbung machen. Pfui Spinne! Ich kann gar nicht soviel essen wie ich kotzen muss!

[BÜCHERTURM AUS PLASTIK (CA. 10 METER HOCH) VOR HUMBOLD-UNIVERSTITÄT IN BERLIN - AUF DEN BUCHRÜCKEN STEHEN AUTOREN WIE KANT, BRECHT, GRASS, LUTHER, HEINE, MANN, GOETHE, SCHILLER, GEBRÜDER GRIMM, FONTANE, HESSE, LESSING, BÖLL]
Unter den Linden - Berlin - 2006-06-21

Wilhelm Busch und Karl May haben das Land sicherlich mehr geprägt als Grass, Arendt, Seghers, Böll und Brecht zusammen. Bei Luther, Marx und den Gebrüdern Grimm bin ich mir nicht sicher.

Say no to EPatents Kathy Sierra über Ideen teilen und Open-Source. Kommt an heran. Ein weiterer Baustein in meinem Gedankengebäude gegen Softwarepatente. Die Idee ist nichts, die Umsetzung durch das Urheberrecht sowieso geschützt.

 

Die Trennung von Inhalt und Layout in (X)HTML mittels CSS ist inzwischen Standard bei der Web-Entwicklung. Allerdings ist dem Semantik von (X)HTML trotz aller Fortschritte immer noch ein Knackpunkt.

Microformats scheint mir ein gangbarer Weg zu sein, die schwache Semantik von (X)HTML zu verbessern. Bei der nächsten grösseren Änderung an der Site werde ich versuchen die Ideen von dort um zu setzen. Mal sehn wie der IE sich bei mehr als einem Wert im class-Attribut verhält. Firefox und Safari machen sie keine Probleme :-)

Was wohl auf dem Zettel für Jens Lehmann gestanden haben mag?

Vorschlag von Mann: "Lass zwei durch, sonst wirkt es zu arrogant!"

[ÜBER 70 MILLIONEN DEUTSCHE BENUTZEN KEINE KONSOLE - KLICK DICH NICHT WEG]
Unbekannter Urheber

Via rikman