Seit heute wird zurück gemobbt. Gegen den Kim aus Nordkorea. Der will eine Atombombe haben. Darf er nicht, denkt der Rest der Welt - ich mach jetzt mal einen auf Bild und nehme euch alle in Geiselhaft. Deswegen:
USA verhängen iPod-Embargo für Nordkorea
Wow… Das nenne ich mal hartes durchgreifen. Alle Achtung. Konsequent gegen die Dekadenz in Nordkorea vorgegangen. Der Bevölkerung, die sonst schon alles hat, wird das hart treffen. Und französischen Cognac wird dann demnächst auch Mangelware im Reiche Kims. Neben Motorrädern, Bier und Reis.
Es ist nicht bekannt, ob Frankreich jetzt noch Cognac in die USA liefert. Aber was kümmert das den Imperialisten?
Und morgen lesen sie an dieser Stelle: Kims Revange - ab sofort kein Yellow Cake mehr für Dubbya.
Kann ein Embargo eigentlich «für ein Land» verhängt werden? Oder muss es nicht «gegen ein Land» heissen?
Einige kochen mit mehr Wasser, andere haben mehr Köche. Am Ende kommt irgendwie Vista raus. Und darüber schreiben wieder ganz viele andere. Die anderen waren zum Teil mal Küchenhilfen. Der Kücheneingang findet sich bei Volker Weber.
War gestern in Casino Royal. Cooler Film, auch für Frauen! Nach Schulnoten würde ich ihm eine 2 plus geben.
Die ersten gefühlten zehn Minuten war nur Geballer und Verfolgungsjagd. Nett.
Daniel Craig spielt Bond sehr gut, finde ich. Teilweise einfühlsam (einmal auch zu kitschig), aber ansonsten knackig! Meine Lieblingsszenen waren die, wo er sich zur Frau in die Dusche setzt und das Gespräch im Zug! Allerdings hätte das Haus zum Ende schneller untergehen können. Erinnerte mich irgendwie an Titanic!
Für mich stellt Craig einen "lecker schmecker" Bond dar, witzig, männlich, zupackend!
Da ich zu seiner bevorzugten Frauengruppe gehöre - verheiratet - könnte er mich gerne mal mit einer Flasche Champus für zwei besuchen kommen. ![]()
Nina Ruge, die Carmen Nebel des Flachjournalismus und erste Kurtisane der Redundanz.
Die Situation: Eine Regierung behauptet trotz unsicherer Faktenlage, dass ein anderer Staat Massenvernichtungswaffen besitzt. Die Regierung trägt dies dem Parlament vor. Das Parlament muss der Regierung vertrauen und beschliesst den Kriegseintritt. Menschen sterben. Der Geheimdienst weiss, dass die Fakten nicht belastbar sind. Ein Geheimdienstmitarbeiter scheint dies nicht mit seinem Gewissen vereinbaren zu können. Der Geheimdienstmitarbeiter vertraut sich der Presse an. Er wird enttarnt und zu 4 Monaten Gefägnis verurteilt. Die Pressemitarbeiter sollen ebenfalls wegen Geheimnisverrats verurteilt werden.
So stellt sich mir die Situation, die auf Telepolis beschrieben wird, dar.
Die entscheidende Frage: Hat der Geheimdienstmitarbeiter richtig gehandelt, indem er sich der Öffentlichkeit (Presse) offenbarte?
Wer schnell mit «nein» antwortet sollte sich vorher dieser und dieser Situation vergegenwärtigen. Dann möge geurteilt werden.
Dopus scheint ein Docbook publishing Tool zu sein. Hört sich interessant an im Zusammenhang mit dem DITA OpenToolkit. Dort existiert die Funktionalität DITA in Docbook umzuwandeln.
Notiz an mich: Bei Gelegenheit einmal anschauen.
Nachtrag: Lohnt sich nicht. Ein paar Scripte, aufgebläht zu einem 21 MB Download. Entäuschend.
Mehr zu DITA
Für die Familie und die Bekannten aus NRW: Lieber Karl-Josef…
Leider sind durch menschliches Versagen meinerseits alle Änderungen und Einträge seit gestern, 15 Uhr, unwiderbringlich gelöscht worden.
Tschuldigung.
- «Lufthansa nur noch zur Hälfte deutsch» (Netzzeitung)
Am Freitag seien 45,73 Prozent Aktionäre im Aktienregister eingetragen gewesen, die als Personen nicht die deutsche Staatsbürgerschaft oder als Unternehmen ihren Sitz nicht in Deutschland haben…
Merke: Mathematik und Schlagzeilen passen nicht zueinander.
CDU-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach betonte im Gespräch mit Spiegel Online, dass der Schutz der Jugendlichen vor brutalen Spielen höher zu bewerten sei als das Freiheitsrecht der Erwachsenen, die solche Spiele mögen.
Gebt den Kindern das Kommando. Natürlich unter Kontrolle populistischer Politiker. Denn eigentlich ist Freiheit nur ein Unfall der Geschichte.
Nach mehreren Landesregierungen hatte sich auch das Bundesinnenministerium dafür ausgesprochen, die Verbreitung von Killer-Computerspielen einzuschränken, da diese nicht zuletzt eine Bedrohung für die innere Sicherheit darstellten.
Die innere Sicherheit wird demnächst auch von Kaumgummiautomatenknackern, Negermusik, Schwulen, Sprayern und Transvestiten bedroht.
Die Liste zensierter Computerspiele wird im Bundesgesetzblatt unter der Überschrift «Entartete Kunst» veröffentlicht.
Ricardo hats gefunden und ich kombiniere: eine NailFactory ist auch eine Disko. Zumindest taxonomisch. Irgendwie.
Weiter gedacht hat Thomas die Zensurbehörde. So ist es nicht produktiv zu verbieten etwas zu lesen oder sehen. Viel besser ist es doch anzuordnen was gelesen und gesehen werden muss. Dann kann der unmündige Bürger gar nicht mehr kaum noch auf falsche Gedanken kommen.
Die Medaille für progressive Ideen wird deswegen heute an Thomas verliehen. Herzlichen Glückwunsch.
Keine Ahnung ob soetwas wirklich passiert ist. Auf jeden Fall ist es zum schmunzeln: XML vs. CSV
Via mutax
Gegendarstellung
Es entspricht nicht der Wahrheit, das Rolf Eden und Gunter Sachs die alternden Gegenparts von Tatjana Gsell und Paris Hilton sind. Rolf Eden und Gunter Sachs sind die alternden, männlichen Gegenparts von Tatjana Gsell und Paris Hilton.
Anmerkung der Redaktion: Ich habe Recht.
Artikel 5 des Grundgesetztes ist eindeutig: Eine Zensur findet nicht statt.
Kurz und schmerzlos.
In der Südeutschen Zeitung steht, dass der niedersächsische BürgerrechtsterminatorInnenminster Uwe Schünemann fordert, ein Gremium zur Überprüfung von Computerspielen muss in rein in staatlicher Hand
liegen. Diese Bemerkung zeigt entweder wie wenig Uwe Schünemann von Verfassungsrecht weiss oder wie scheissegal es ihm ist. Beides ist erschreckend. Es zeigt einmal mehr von welchem Geist das Kabinett des Strahlemanns Wulff beseelt ist.
Ich bin kein Verfassungsexperte. Allerdings: Ein staatliches Gremium, welches über die Veröffentlichung von Wort, Schrift und/oder Bild entscheidet ist eine Zensurbehörde.
Natürlich ist es möglich das Grundgesetz zu ändern. Dies dürfte in diesem Fall aber gar nicht so einfach sein. Am 26. August 1789 wurde mit der Proklamation der Menschenrechte die staatliche Zensur beendet. Dieses Menschenrecht ist bis heute Teil der Menschenrechtskonvention. Aus diesem Grund sind Institutionen wie die USK auch private Institutionen. Und diese private Institution kann auch nur Empfehlungen aussprechen. Ihre Mitglieder haben sich verpflichtet diese Empfehlungen freiwillig zu befolgen. Diese Empfehlungen wiederum betreffen maximal die Schranken des Artikel 5: …den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend…
Wenn Uwe Schünemann nun als fordert, dass eine staatliche Zensurbehörde darüber wachen soll, was den entmündigten Bürgern zugemutet werden kann, dann steht er im Geiste des Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda des 3. Reiches und dem Amt für Literatur in der DDR. Der Terror bedroht uns nicht von aussen. Er sitzt schon wieder in den Ministerien dieser Republik. Und das ist das eigentliche Problem.
Via Ruben beim dem leider die Trackback-Funktion nicht funktioniert
Wann war eigentlich Marilyn Manson das letzte Mal in Emsdetten?
Am 21. Januar 2007 ist es soweit. Die Einwohner von Friedrichshain-Kreuzberg dürfen darüber entscheiden, ob ein Teil der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße umbenannt werden soll. Ich bin gespannt wie es ausgeht. Vermutlich für eine Umbenennung.
Rudi Dutschke war übrigens ein lausiger Schachspieler. Immer wieder liess er sich die Springer ungedeckt schlagen.
Vor knapp 2 Monaten habe ich schon einmal nach Informationen zu Quaero gesucht. Quaero ist ein deutsch/französisches Suchmaschinen-Projekt. Es soll irgendwann einmal einen Widerpart zu Google und Co. sein. Es soll das europäische Kulturgut indexieren und zur Verfügung stellen.
Im September habe ich einiges zu Quaero gefunden. Allerdings wenig substanzielles: ein bischen PR - nicht sonderlich gut; einen Posten im Haushalt des BMWi. Ansonsten: viele hippe Ideen - die Rede ist von «Social Tagging» kombiniert mit Ontologien auf OWL-Basis. Hört sich einfach an, ist aber sehr komplex und schwer am Markt durchzusetzen. Alles sehr geheimnisvoll und im Nebel verborgen. Loïc Le Meur hat schon vor einigen Monaten diese fatale Mischung kommentiert.
Bei Heise lese ich dann, dass es primär um wirtschaftliche Interessen geht. DFKI-Direktor Wolfgang Wahlster wird mit den Worten zitiert: Wir sind nicht interessiert an Dingen wo wir sagen, das stellen wir jetzt zum Gemeinwohl ins Internet.
Verlangt auch niemand. Nur sollte das DFKI dann eben auch keine Fördermittel bekommen. Oder vielleicht doch. Dann könnte das DFKI auf seiner Homepage zumindest eine simple Volltextsuche installieren. So sehe ich schwarz für die Kernaufgabe des DFKI bei Quaero: Benutzerschnittstellen, intelligenter Dialogführung und Visualisierung
Eben Verdorbenes aus dem Kühlschrank entsorgt. Dacht mir: So schnell? Kann doch nicht sein. War aber mein Fehler. Auf der Verpackung stand: «kühl und dunkel lagern».
Nicole hat ja schon darüber geschrieben. Diesmal war es ein durchgeknallter Spinner aus Emsdetten, der Erfurt nachmachen wollte. Ich habe keine Ahnung, was den Typen geritten hat soetwas zu tun. Der Innenexperte (oder lang: Bürgerrechtsterminator) der SPD, Dieter Wiefelspütz auch nicht. Aber er kann sich schon vorstellen als Konsequenz »Killerspiel« zu verbieten - was für mich sehr nach Zensur stinkt.
Mehr Konsequenzen
Im letzen Jahr sind in Deutschland durchschnittlich mehr als 14 Menschen täglich im Strassenverkehr gestorben. 5361 im gesamten Jahr. Wir sollten dringend darüber nachdenken Kraftfahrzeuge zu verbieten. Und Autorennspiele. Und Filme über Autorennen. Kriegsfilme? Nee, die nicht! Wir müssen ja schliesslich Soldaten in Krisengebiete schicken, damit sie sich dort umbringen lassen. Und damit die Politik ihnen, als Gipfel der Verlogenheit, gedenken kann.
Nachstrag: Zur aktuellen Mediensau ein paar Links bei Netzpolitik, ein wertkonservativer Vergleich beim Spreeblick, bei wirres eine Linksammlung und bei Ruben wundert sich über die Bayern.
Was ist eine »NailFactory«?
- Kosmetikstudio mit Spezialisierung auf Fingernagel-Design
- Unternehmung zur Produktion von Nägeln
- Bordell
Richtig
Jetzt sind die durchgeknallten Kids auch nach Emsdetten gekommen. Bisher hörte man immer "nur" in den Nachrichten von schießwütigen Jugendlichen in Schulen. Typische Denkweise: "Ist ja weit weg. Hier geschiet so etwas nicht." Heute ist es in Emsdetten passiert. Geiselnahme, Verletzte. Ein 18-jähriger hat in der Schule um sich gefeuert. Jetzt hat er sich selbst erschossen. Schockierend.
In der objektorientieren Programmierung kommt es manchmal zu kaum zu lösenden Situationen. Beispielsweise wenn das Exemplar einer Interface-Implementierung über eine Fabrik geholt wird - der Benutzer allerdings ein geändertes Verhalten benötigt. In einer solchen Situation gibt es mehrere Lösungen. Zum Beispiel:
- Die Fabrik bietet die Möglichkeit an, Exemplare anderer Implementierungen zu erzeugen.
- Um die Instanz der Fabrik wird ein Decorator gelegt, der die entscheidenen Methoden abfängt.
Die zweite Lösung muss verwendet werden, wenn die erste nicht möglich ist. Handelt es sich dabei um komplexe APIs mit vielen Methoden, ist das Schreiben des Decorators stumpfe Arbeit.
Java bietet eine einfache und effektive Möglichkeit das Problem zu lösen. Angelpunkt ist die Klasse Proxy aus dem Package java.lang.reflect. Im Folgenden wird anhand eines kleinen, konstruierten Beispiels gezeigt, wie das Proxy-API zum Einsatz kommt.
Die PrinterFactory liefert ein Printer-Exemplar:
public final class PrinterFactory {
public static Printer newPrinter() {
return new PrinterImpl();
}
}
Das Printer Interface ist einfach gehalten. Implementierungen geben nur die jeweiligen Daten auf der Konsole aus:
public interface Printer {
void printDate();
void printTime();
void printUser();
}
Konsolenausgabe:
e178114109:~/tmp sk$ java -jar proxyexample.jar 2006-11-18 11:33:36 User: sk
Der Kunde möchte jetzt allerdings, dass vor dem Datum und der Uhrzeit auch noch eine Bezeichnung ausgegeben wird. Die Fabrik kann nicht geändert werde, sie ist z.B. eine Fremdbibliothek. In einem solchen Fall kommt das Decorator-Pattern zum Einsatz. Bei einem Interface mit 3 Methoden ist das schreiben per Hand kein Problem. Allerdings gibt es durchaus Interface mit über 100 Methoden - was wiederum von schlechem Stil zeugt.
Lösung
Zum Einsatz kommt die Proxy-Klasse. Mit ihr kann ein Exemplar eines Interfaces erzeugt werden, ohne dass eine konkrete Implementierung vorliegt. Das Proxy-Exemplar delegiert alle Aufrufe an einen InvocationHandler. Der InvocationHandler ist ebenfalls ein Interface aus java.lang.reflect und hat nur eine Methode. Die Implementierung des PrinterInvocationHandler bekommt im Konstruktor das Printer Exemplar mitgegeben, welches dekoriert werden soll:
public class PrinterInvocationHandler implements InvocationHandler {
private final Printer target;
public PrinterInvocationHandler(final Printer printer) {
this.target = printer;
}
public Object invoke(final Object proxy, final Method method, final Object[] args)
throws Throwable {
return method.invoke(this.target, args);
}
}
Die Implementierung der invoke-Methode ist die einfachste mögliche Art. Sie ruft einfach nur im zu dekorierenden Objekt die übergebene Methode auf.
Zu dekorierende Methoden müssen im InvocationHandler abgefangen werden. Das übergebene Method Objekt liefert hierfür alle nötigen Informationen. Um die beiden Printer-Methoden printDate und printTime abzufangen, wird nur der Name benötigt. Dieser Wird in eiem kleinen if-else-Block geprüft. Stimmt der Name überein, wird ein erklärender Text ausgegeben. Anschliessend wir die Originalmethode aufgerufen.
public Object invoke(final Object proxy, final Method method, final Object[] args)
throws Throwable {
final String name = method.getName();
if ("printDate".equals(name)) {
System.out.print("Date: ");
} else if ("printTime".equals(name)) {
System.out.print("Time: ");
}
return method.invoke(this.target, args);
}
Die Verwendung des Konstruktes ist ebenfalls sehr einfach:
final Printer printer = PrinterFactory.newPrinter();
final PrinterInvocationHandler handler =
new PrinterInvocationHandler(printer);
final Thread thread = Thread.currentThread();
final ClassLoader cl = thread.getContextClassLoader();
final Class<?>[] clazz = new Class<?>[] {Printer.class};
final Printer decorator = (Printer) Proxy.newProxyInstance(cl, clazz, handler);
decorator.printDate();
decorator.printTime();
decorator.printUser();
Fazit
Mit wenigen Zeilen Auwand können komplexe Interfaces dekoriert werden, um das Verhalten von Objekten zu ändern.
Download
Funktionsfähiger Code mit Sourcen aus dem Beispiel: proxydecorator.jar
Ein Dashboard Widget welches endlich klar macht, warum es der Trend zum DoppelkernQuadcore-Rechner geht: Desksaver Plus
![Der Massenmörder himself [ADOLF HITLER]](http://www.speexx.de/blog/images/2006/11/adolf%20hitler%20-%20wikipedia.jpg)
Quelle: Wikipedia
Part 1: First Person Shooter
Via Anonymous Paperware
Halt! Moment, da war doch noch was. Jepp, das Trademark Java und das Kaffeetassen-Logo bleiben bei Sun. Auch der Community Process wird nicht geöffnet - was durchaus zu begrüssen ist. Was sich in Zukunft Java nennen will muss trotzdem den TCK durchlaufen. Einzig die Referenzimplementierung von Sun kommt unter die GPL.
Ein Softwaresystem nachträglich multithread-tauglich machen zu müssen ist kein Spass. Ganz besonders dann nicht, wenn die synchronized Blöcke entfernt werden müssen - sie blockierten die zentralen, langlaufenden Methoden (10-200 Millisekunden). Zum Glück gab es bereits sehr viele Unit-Tests. Dadurch konnte zumindest geprüft werden, ob das Refactoring stabil war. War es ![]()
Zum Testen der Threadsicherheit wurden drei zusätzliche Tests geschrieben. Diese bauen die zentrale Struktur auf und erzeugen jeweils 20.000 Threads. Diese 20.000 Threads beschiessen dann das System in den zwei entscheidenen Methoden. Die Methoden werden pro Thread mehrfach und auch gemischt aufgerufen. Zwischen den Aufrufen wird eine Pause von 0-400 Millisekunden eingelegt. Getestet wurde auf einer Maschine mit 2 Prozessoren und Hyperthreading. Die Tests wurden 10 mal wiederholt. Dabei schlug kein Test fehl. Ich vermute jetzt, dass die Operation Threadsicherheit gelungen ist.
Trotzdem bleibt die Unsicherheit. Wie verhält sich das System im Einsatz. Das sehen wir dann in den nächsten Tagen ![]()
Vor zwei Jahren habe ich mit dem Blog begonnen. Damals ein Experiment. Frau hatte nicht damit gerechnet, dass zwei Jahre später der 1.163 Eintrag geschrieben wird. Zugegeben, es ist viel Quatsch dabei. Schnell hingerotzte Ideen, eine Menge angewandter Schwachsinn aber auch einige interessante Sachen. Die am meisten über Google gefundene Rubriken sind Java und der Currywurst Shootout. Ansonsten hat sich an den Zugriffsstatsiken seit November 2005 nicht viel getan. Damit habe ich auch nicht gerechnet. Blogs wie dieses gibt es zuhauf da draussen - warum sollte dieses mehr gelesen werden als andere?
Auch nach zwei Jahren stehe ich dem ganzen Social Software- und Web 2.0-Ideen noch reserviert gegenüber. Heute sogar mehr als noch vor einem Jahr. Es wird nur in begrenztem Umfang funktionieren. Ein Grund ist die erschlagende Datenmenge - wer soll alles geschriebene bewältigen, um sich ein Urteil zu bilden? Ein anderer Grund ist unsere Natur: wir stammen vom Primaten ab und haben die Verhaltensstrukturen unserer Vorfahren in den letzen fünfhunderttausend Jahren nicht abgelegt. Wir werden sie auch in den nächsten 10 Jahren nicht ablegen. Blog und Wikis sind eher der Verlust etablierter Machtinstrumente. Die Macht schafft sich dabei mit der aufkommenen Totalüberwachung eine neue Basis. Ironie der Geschichte, dass diese Art der Kontrolle von einem Wegbereiter des Liberalismus erdacht wurde.
Im Blog selbst hat sich wenig geändert. Nicole schreibt jetzt auch hier. Ich versehe einige Einträge inzwischen mit Microformat-Auszeichnungen. Die Microformat-Auszeichnungen werden allerdings noch nicht für die Feeds ausgewertet. Technorati-Tags habe ich wieder abgeschaltet, ich sehe keinen Sinn darin. Über Technorati kam in den letzten 12 Monaten genau ein Besucher. Es wird zwischen externen, externen beschreibenden (Wikipedia) und internen Links unterschieden. Und vielleicht wird der Antriebsmotor des Blogs demnächst auf Pebble 2 gehoben. Allerdings muss dafür das Layout neu entwickelt werden. Es ist also ein Zeitproblem.
All den Milliarden Lesern da drausen auch weiterhin viel Spass mit Frau, Nicole und mir und unseren Rechtsschreibfehlern.
Have fun :-)
Berlin (SPA) - Die riesengrosse Koalition plant offenbar eine Erweiterung des Grundgesetzes. Dies verlautet aus Kreisen des Justizministeriums. Das Grundrecht auf Unzufriedenheit soll Staatsziel werden. Hierfür wird Artikel 1 um eine entsprechende Formel ergänzt werden. Der genaue Wortlaut ist noch nicht bekannt. Aus den Parteien kommt überwiegend Zustimmung. SPD Generalsekretär Hubertus Heil wird mit den Worten zitiert: «Ich habe diesen Schritt schon lange gefordert. Mit diesem mutigen Vorstoss der Justizministerin wird ein grosser Teil unserer Arbeit!». Auch Die Grünen begrüssten die Intitative. Ihr Abgeordneter Volker Beck forderte allerdings Schranken für den Tierschutzartikel 20a. Uneingeschränkte Zustimmung auch von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD): « Wir sind heute schon auf einem guten Weg. Die nächsten Steuererhöhungen werden ein Kinderspiel.» Aus dem Kanzleramt war noch keine Stellungnahme zu bekommen. Nur aus Bayern kommen bisher ablehnende Signale. Wie aus gut unterrichteten Kreisen berichtet wird, geht der CSU der Ansatz nicht weit genug. Bayern werde ein eigene Gesetzesinitiative über den Bundesrat einbringen.
Auf der Straße des 17. Juni boßeln! Anschließend deftigen Grünkohl, Pinkel und Kurzen! Jupp!
Keine Ahnung wie die Partien der Fussball Bundesliga am 11. Spieltag ausgegangen sind. Mal eben bei bundesliga.de vorbei gesurft. 11. Spieltag - schnell gefunden. Ergebnisspalte: leer. Ergebnisspalte 1-10. Spieltag: leer.
Markus Wolf schaute wohl heute Morgen auf den Kalender als ihn der Schlag traf.
War heute beim Prof in der Sprechstunde. Sitzen ein paar weitere Leute herum und einer kommt dazu und fragt: "Darf ich vor, ich komme nicht von hier."
Da wir alle noch warten mußten, entwickelte sich daraus eine Unterhaltung. Und es stellte sich komischerweise heraus, dass er aus der Nähe von Osnabrück kommt. Rumps, auch ich komme aus der Region. Also fragte ich, wo er genau herkommt und es stellte sich heraus: Aus Lengerich!!
Ach, die Welt ist schon klein!
Spazieren gehen in der Ebertystraße!
![Nikolaus [NIKOLAUS-FIGUR, VERSTECKT HINTER EINEM BLATT]](http://www.speexx.de/blog/images/2006/11/nikolausi.jpg)
Das definieren von sinnvollen URI-Schemata ist nicht einfach. Ein interessanter Einwurf von Robert Cooper zum Thema. Dargebracht an einigen konkreten Beispielen. Nicht neu aber wieder einmal das Problem ins Bewusstsein bringend.
Das geht doch nicht. Die neuen Verteilerschränke der Telekom sind alles andere als sozialverträglich. Quasi über Nacht spriessen sie zur Zeit überall in der Stadt aus dem Boden. Dabei sind die Schränke schulterhoch - meine Schulter ist gemeint. Die zumeist kleinwüchsigen Jungs vom Verteilerkasten werden dadurch massiv diskreminiert. Viel zu hoch für die Bierflaschen. Eine Schande ist das. Jawoll!
![Verteilerschrank [VERTEILERSCHRANK FÜR VDSL]](http://www.speexx.de/blog/images/2006/11/verteilerschrank.jpg)
Verteilerschrank in der Dieffenbachstraße
Ausserdem sind die Klötze noch hässlicher als ihre kleineren Kumpel.
Yo, es bewegt sich was. In Berlin wird gespart. Knallhart. Der Klaus macht nämlich jetzt auch die Kultur in der Hauptstadt. Posten werden zwar keine gespart - die Genossen vom kommunistischen Koalitionspartner bekommen ein neu geschaffenes Senatorenpöstchen. Aber: in der Politik muss man über Bande denken. Und dann weiss man was gespart wird: Einladungskarten. Unmengen Einladungskarten. Denn wenn da mal wieder ein Kulturevent statt findet, dann muss man in Zukunft nicht mehr den Klaus und den Onkel Flierl einladen. Es reicht jetzt eine Karte für den Klaus. Das spart. Da kann der Onkel Sarazin den Kulturhaushalt gleich um 12 Millarden Euro kürzen. Und in 23.123.283 Jahren ist Berlin dann frei von Schulden. Es sei denn Eberhard Diepgen lebt so lange.
Es gibt keinen Datenschutz mehr, denn der Kopierschutz ist dahin. Für alle.
Seit langem mal wieder ein kurzer, knackiger und erhellender Artikel bei Telepolis. Mit dem Kopierschutz geht eines der staatlichen Machtinstrumente - und wird durch ein anderes Machtinstrument abgelöst: die totale Überwachung. Gewinne Freiheit hier, verliere sie dort. Problematisch ist es wenn eines von beiden durchgesetzt werden soll - schlimm wird es wenn beides durchgesetzt wird. Beides ist zur Zeit geplant.
dann kann man/frau etwas erzählen. Stefan und meine Wenigkeit sind am Mittwoch nach Krakow am See gefahren. Wir hatten einen Hotelgutschein für 2 Übernachtungen mit Frühstück aus dem Schlemmerbuch eingelöst und zusätzlich um 2 Übernachtungen verlängert. Das Hotel nannte sich "Golf and Lake Manor House" vormals "Landhaus am Serrahner See". Laut Internetseite waren wir auf fast alles vorbereitet. Das Hotel wirbt mit Golf und Jadtausflügen. Wir hatten das Glück oder Pech mit Jägern zusammen zu treffen. Durch deren Anwesenheit wurde das Frühstück ein wenig üppiger. Es gab nicht nur 2 Sorten Käse, Schinken und Salami. Das war aber auch der einzig positive Aspekt. Leider nahmen die Jäger und die Hotelleitung (Freunde der Jäger) überhaupt keine Rücksicht auf die anderen Gäste. Wir hatten während dieser Zeit immer öfter das Gefühl nicht unbedingt willkommene Gäste zu sein. Das Positive an diesem Hotel war die einzigartige Lage und das supergute Abendessen. Leider nicht im Preis inbegriffen, aber durchaus akzeptable Preise. FAZIT: Super Umgebung, jederzeit wieder, aber nicht in diesem Hotel.
Heute mal die PappnasenSchlapphüte des BND. Selbstverständlich haben die Ladies und Gentlemen auch einen Web-Auftritt. Wie die Kollegen vom Mossad oder dem CIA. Aber warum benennt ihr eure Webadressen so bescheuert? Wer bitteschön hat sich denn Home__Vorschaltseite ausgedacht? Oder noch grottiger: home__node__mit__javaSkript? Könnt ihr euch zwischen dem ganzen Journalisten ausspähen und Zeitungsschnipsel ausschneiden nicht mal kurz zusammen setzen und es entweder ganz Deutsch oder ganz Englisch machen?
Übrigens, javaSkript geht gar nicht. Ist ja auch nicht Georg Läufer Busch.
Hierlang, Mr Anleihepapier, damit Sie wissen, was ich meine.
Nase von der BND Homapage ausgeliehen.
Meine Theorie dazu lautet, dass E.on, bzw. RWE sich mit der Bundesregierung zusammengetan haben, um ein Experiment durchzuführen: Stromausfall, um die Zeugungsrate zu erhöhen.
Experiment im kleinen wurde schon letztes Jahr durchgeführt. Und zwar erfolgreich! Die Geburtenrate stieg meines Wissens um 10 % an. Und RWE zahlte sogar für jedes Kind 300 Euro! (Übrigens gute PR trotz der eigentlichen Katastrophe).
Vattenfall ziert sich übrigens noch, dieses Experiment durchzuführen. Schaltete daher vor einigen Wochen nur für ein paar Minuten in einigen Bezirken den Strom ab! Jungs, dass muß länger dauern!! Tja, aber für einen Quicky reicht´s.
Na da schau her. Beim letzten grossen amerikanischen Stromausfall 2003 hiess es: soetwas kann bei uns nicht passieren. Von wegen des engmaschigen Netzes und so. Da sind sich die Experten der grossen Stromanbieter einig.
Die Titanic galt als unsinkbar und die Mauer - die niemand errichten wollte - stand auch noch 100 Jahre.
Ein spanisches Gericht hat - laut Heise - einen Beschuldigten frei gesprochen, der im Internet Musik getauscht hat. Eine Verurteilung habe nach Ansicht des zuständigen Gerichts die Kriminalisierung eines gesellschaftlich akzeptierten und weit verbreiteten Nutzungsverhaltens im Internet zur Folge.
Naiv können die Vertreter der Geschädigten jetzt aufheulen und mit dem Argument kommen: Dann muss Diebstahl auch erlaubt sein, weil er stattfindet; das Recht werde ausgehöhlt und mit den Füssen getreten und so weiter und so fort.
Was aber ist das Recht wert. Ein Grossteil der Bevölkerung sieht kein Unrecht darin Musik in P2P-Tauschbörsen anzubieten und herunter zu laden? Was sind Beschlüsse einer Volksvertretung wert, wenn der Souverän mit den Füssen anders abstimmt? Recht kann in einer freien Gesellschaft nur dann durchgesetzt werden, wenn es gesellschaftlich akzeptiert wird. Deswegen empfinde ich die aktuelle Urheberrechtsdebatte exemplarisch für eine entkoppelte parlamentarische Demokratie. Sie geht an der Wirklichkeit vorbei. Die Probleme des geistigen Eigentums werden nicht gelöst.
Sehr ärgerlich ist es in Fachbüchern falsche Aussagen zu finden. Ein solcher Fehler ist die spitze schliessende Klammer in XML: >
Mit Inbrunst wird in vielen Büchern behauptet, dass die spitze schliessende Klammer mit der Fluchtsequenz > dargestellt werden muss, wenn sie nicht als Abschluss eines Tags verwendet wird. Die Autoren solcher Behauptungen haben die XML Spezifikation sicherlich nie richtig gelesen und/oder verstanden. Dort steht unter Paragraph 2.4 bei der spitzen schliessenden Klammer ein may. May wird mit darf übersetzt. May ist kein must, wie bei der öffnenden spitzen Klammer. Ein must gibt es bei der spitzen öffnenden Klammer, wenn kein Tag begonnen wird.
Das folgende XML ist durchaus wohlgeformt:
<tag>a < b > c</tag>
Steil… wie flach…, sagte sie. Deswegen Steilmann wie Flachmann.
Prost!
82.438.000 Einwohner hat dieses Land*. Jeder 3. hat Rückenschmerzen**. Focus hat 53 Rückenspezialisten gestestet und vielleicht auch empfohlen. Macht 518.477 Patienten für jeden Spezialisten. Was ist der Sinn eines solchen Tests?
* Wikipedia
** Aussage Focus TV-Werbung
Das Prinzip des Web 2.0 - hier schon einmal beschrieben - in einem Kommentar noch mal mit der wirklichen Welt beschrieben. Machte meinen Tag - bisher.
Mentos und Cola, Part II
EC-Karten selbst bemalen bietet eine Bank in Belgien ihren Kunden an.
Via Spreeblick
Heute erst mal gecheckt, was in der Glotze läuft. Da kommt so ein Krimi Namens Stolberg. Hauptdarsteller: Der Lebensabschnittsgefährte von Bella Block. Wir sind der Meinung, dass das eine Fehlbesetzung ist. Das ZDF kann dem Publikum nicht im gleichen Genre eine Person in zwei verschiedenen Rollen vorgeben. Irgendwie passt das nicht in meine Rollenvorstellung.
Das heißt jetzt nicht, dass der Schauspieler Rudolf Kowalski nicht in der Lage ist, diese neue Rolle auszufüllen. Wir haben uns noch keine Folge angesehen.
Warum reagiert Frau so bekloppt während, bzw. nach einem Gespräch mit ihrem Prof.?
Im Gespräch gehe ich kaum auf ihn ein, wenn er Einwürfe außerhalb des Themas macht. Und danach erzähle ich anderen Leuten Quatsch! Warum? Ist mein Gehirn wirklich so komisch gestrickt nach einem so wichtigen Gespräch?
Im nachhinein ist mir mein Auftreten höchst peinlich!
Heute morgen habe ich auf einer Tafel Schokolade gelesen:
In den East Highlands von Java wird der beste hellbrechende Criollo Cacao Indonesiens angebaut. Eine kleine Genossenschaft von 16 Plantagen selektiert für uns die besten Bohnen ihrer Ernte…
Mein erster Gedanke: «Da steht nicht, dass die Genossenschaftsplantagen den Criollo aus den East Highlands selektieren oder dort angesiedelt ist». Ich war ziemlich frustiert über den Gedanken. Zeigt er doch, was Politik-, PR- und Marketingsprech aus mir gemacht haben: keiner Aussage auf einem Produkt wird mehr getraut. Schade.
Mehr Schokolade
