Gabi und Sascha
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Nina Ruge, die Carmen Nebel des Flachjournalismus und erste Kurtisane der Redundanz.

Daily Ivy, machte meine Tag

Die Situation: Eine Regierung behauptet trotz unsicherer Faktenlage, dass ein anderer Staat Massenvernichtungswaffen besitzt. Die Regierung trägt dies dem Parlament vor. Das Parlament muss der Regierung vertrauen und beschliesst den Kriegseintritt. Menschen sterben. Der Geheimdienst weiss, dass die Fakten nicht belastbar sind. Ein Geheimdienstmitarbeiter scheint dies nicht mit seinem Gewissen vereinbaren zu können. Der Geheimdienstmitarbeiter vertraut sich der Presse an. Er wird enttarnt und zu 4 Monaten Gefägnis verurteilt. Die Pressemitarbeiter sollen ebenfalls wegen Geheimnisverrats verurteilt werden.

So stellt sich mir die Situation, die auf Telepolis beschrieben wird, dar.

Die entscheidende Frage: Hat der Geheimdienstmitarbeiter richtig gehandelt, indem er sich der Öffentlichkeit (Presse) offenbarte?

Wer schnell mit «nein» antwortet sollte sich vorher dieser und dieser Situation vergegenwärtigen. Dann möge geurteilt werden.