Dreharbeiten zwischen Alexanderplatz und Mollstraße - Matt Damon, «Das Bourne Ultimatum». Taghell erleuchtet durch einen Flakscheinwerfer - Marke Varta Volkssturm. Kyrillisch beschriftete Polizeiautos. Erkenntnis: Kunstschnee stinkt - Winter zu warm.
Es wird Zeit. Es wird Zeit, wenn dich dein Orthopäde in der Tram an einen ausstehenden Termin erinnert. Die ewige Ausrede: zu viel zu tun. Zieht irgendwann nicht mehr.
Der Abmahnwahn scheint inzwischen seuchenhafte Zustände erreicht zu haben. Fast täglich lese ich in unterschiedlichsten Blogs, dass dieser und jener wieder abgemahnt wurde. Ich kann nicht beurteilen, ob all die Abmahnungen gerechtfertigt sind oder nicht. Vorurteilsfrei gehe ich erst einmal davon aus: sie sind gerechtfertigt. Vielleicht schiessen ein Abmahnungen paar über das Ziel hinaus, vielleicht sind einige durchaus Grenzfälle. Von Anwälten, die abmahnen nehme ich an, dass sie wissen was sie tun.
Genauso unterstelle ich den meisten Abgemahnten, dass sie ihr Fehlverhalten nicht bewusst begangen haben. In den meisten Fällen lassen sich die Ursachen sicherlich auf Unwissenheit zurück führen. Dies lässt wiederum den Schluss zu, dass die Rechtslage in den betroffenen Fällen nicht bekannt ist oder falsch verstanden wird. Dies ist der Kern des Problems. Mich würde einmal interessieren, wieviele Menschen in diesem Land wissen, was ein Vertrag ist. Oder den Unterschied zwischen Miete und Leihe kennen. Oder den Unterschied zwischen Eigentum und Besitz. Der Anteil der Bürger, die diese zentralen Normen des Bürgerlichen Gesetzbuches richtig beantworten kann, wird unter 10% liegt.
Hinzu kommen dann noch Persönlichkeitsrecht, Markenrecht, Urheberrecht, Olympiaschutzgesetz, Strassenverkehrsordnung und wie sie nicht alle heissen. Otto-Normalbürger ist da längst abgehängt. Er kann sie nicht alle kennen. Er kann nicht jede Woche den Bundesanzeiger lesen, um sich über die aktuellsten Änderungen zu informieren.
Vor diesem Hintergrund ist eine aktuelle Gesetzesinitiative von Justizministerin Zypries zu bewerten. Diese schlägt in einem Gesetz zur Stärkung des geistigen Eigentums vor, bei Abmahnungen die keine geschäftlichen Interessen berühren, die Anwaltsgebühren auf 50 Euro zu begrenzen. Geschäflich bedeutet nicht gewinnorientiert - noch so eine juristische Falle. Dieses Blog kann als geschäftlich eingestuft werden, da es regelmässig mit neuen Inhalten befüllt wird. Die Gesetzesinitiative ist ein klassicher politischer Flicken. Sie packt nicht die Wurzel des Übels. Vielmehr wird auf das Übel ein neues Pflaster geklebt. Bei der Ursache wird weiter gemacht wie bisher. Das Recht sich längst vom Durchschnittsbürger entfernt.
Die perfekte Terrorgruppe will den Überwachungs- und Willkürstaat herbeibomben.
Fehlt nur noch die Terrorgruppe.
Wenn Frau beim Stadt-Land-Fluss spielen «Luder» als Beruf nimmt, lass ich das mal gelten.
Ich bin kein englischer Muttersprachler. Vielleicht wunder deswegen nur ich mich über die Beschriftung. Wirkt irgendwie künstlich und bemüht. Als ob die Designer sich gedacht haben, dass zweimal «wellness pullover» - mit und ohne Bindestrich - dämlich aussieht.
![Was nun? [PULLOVER VERPACKUNG VON TCHIBO. OBEN STEHT "WELLNESS-PULLOVER" UNTEN "WELLNESS-JUMPER"]](http://www.speexx.de/blog/images/2007/01/pullover%20jumper.jpg)
Tchibo (TCM) diese Woche
Aussenminister Steinmeier wir auf Spiegel Online mit den Worten ich würde mich heute nicht anders entscheiden
zitiert.
Obwohl vermutlich sehr schnell fest stand, das Kurnaz kein Sicherheitsrisiko ist. Aussenminister Steinmeier würde also wieder einen Menschen jahrelang im KZ Folterknast Guantánamo verrotten lassen.
Inzwischen bin ich der Meinung, dass der Aussenminister sich solche Entscheidungen nicht mehr zumusten lassen muss. Er soll gehen. Am besten für die nächsten 4-5 Jahr in eine Einzelzelle auf Kuba. Mit dem vollen Programm. Zur Menschfindung.
Bild: Wikipedia
Ich bin kein übergrosser Fernsehkonsument. Meistens langweilt mich das Programm. Mal ein paar Reportagen, meistens auf ARTE. Selten ein Spielfilm, fast immer Tatort. Gute Sendungen auf den öffentlich Rechtlichen werden auf die Zeit nach Mitternacht verschoben. Das ist sehr rücksichtsvoll für unterbeschäftigte Nachtportiers. Dafür zahle ich doch gerne an die GEZ.
Vor ein paar Tagen sass ich dann Abends vor der Flimmerkiste und spielte (Old fashion PS2). Und während das Spiel mal wieder elendig lange den alten Spielstand restaurierte, zappte ich gelangweilt. Dabei entdeckte ich den Exotensender DSF.
Sport im Fernsehen beschränkt sich bei mir auf Fussball-Bundesliga und Länderspiele. Kann sich das DSF vermutlich nicht wirklich leisten. Zumindest keine aktuellen Ereignisse. Also bringen sie was? Richtig! Ein Call-in Gewinnspiel. Automarken mussten erraten werden. Die Animöse war blond und kaum bekleidet - einen knappen Slip hatte sie noch an; ihre herausragend qualifizierenden Attribute - Titten - bommelten lustig auf der Mattscheibe herum. Bildschirmfüllend! Ich war fasziniert. Sowas billiges hatte ich bisher nur im italienischen Fernsehen gesehen (Impressionen bei YouTube - an sich schon wieder faszinierend). Sehr lustig war dann einer der Ausgewählten. So wie er grunzte und stammelte, hatte der Computer den Unglücklichen gerade zum falschesten Zeitpunkt durchgestellt ![]()
public abstract class BasinLogger2D extends Thread implements java.io.Serializable {
...
}
Meine Shiatsufee Babette hat mir kürzlich ein schönes Bild von mir selber vor Augen gehalten: energetisch sei ich ein Kampfjet, der jedoch in einem Gogomobil feststeckt. Na Klasse!
Kennt jemand Superman persönlich, der mich aus dieser Lage befreien kann? ![]()
Das Leben ist schön. Besonders zeigt es sich, wenn man gute Laune hat und die Ohrwürmer über Stunden hängen bleiben.
Ich mußte leider feststellen, dass es auch einige Lieder gibt, die sich über Tage einnisten und dann doch recht nervig werden. Mir klang das Lied: God Knows von El Perro Del Mar über zwei Tage (einschließlich der Nach) im Ohr. Heute morgen war ich so bösartig!
Kleiner Exkurs: Daher bietet sich doch die Alternative für Feinde, solche Musik zur Folter zu benutzen. Sowas ist ja eh grad wieder in.
Da ich nicht die Lust/Zeit hatte, mir den Text anzusehen, richtete sich meine Aggression gegen die (kath.) Kirche. Ich darf das, schließlich bin ich Mitglied.
God knows.......Da kommt bei mir gleich das Gefühl von Druck auf, auch das Stichwort Ablassbriefe. Ich denke daran, wie ich mich als Kind selber unter Druck gesetzt habe: Das darf man nicht tun, wenn der liebe Gott das sieht.......! Schon schlimm genug, wenn der Druck von anderen kommt, aber wenn man sich als Kind schon solche Gedanken macht. Schlimm, schlimm, schlimmmmm....
Tja, so kommt man von Höckscken auf Stöckscken!
Aussenminister Steinmeier zieht sich also auf den Standpunkt zurück, dass es kein offizielles Angebot der USA gab, Murat Kurnaz frei zu lassen. Erstaunlich für einen Diplomaten, der es gewohnt sein sollte zwischen den Zeilen zu lesen. Steinmeiers Aussage die lange Leidensgeschichte von Herrn Kurnaz in Guantanamo erschüttere ihn und liesse ihn nicht kalt
, halte ich allerdings für einen Nachtritt ins Gesicht.
Allerdings setzen Steinmeier und sein Vorgänger Joschka Fischer damit nur eine lange Tradition der deutschen Aussenpolitik fort.
Der Söder wieder. Um von den CSU internen Querelen abzulenken, poltert er gegen die Freilassung der RAF Mitglieder von Mohnhaupt und Klar. Reue sollen sie zeigen, fordert Söder und mit ihm die üblichen Verdächtigen aus CDU und CSU. Ohne Reue keine Gnade.
Die Steller solcher Forderungen sollen dann auch Reue zeigen. Für jeden Fehler den sie begangen haben. Für jeder verzockte Million oder Milliarde Volksvermögen. Für jeden Wahlbetrug.
Moralische Wracks sind beide Seiten.
Um dem Kaffeeautomaten einen Espresso zu entlocken drücke «ESC»
Erinnert an die Logik «Start» zu klicken, um das System zu beenden. Misslungenes Interface-Design.
![Saeco Royal Digital Plus [BEDIENELEMENT MIT DISPLAY UND SECHS KNÖPFE, ANGEORDNET WIE AUF EINEM WÜRFEL. DIE "ESC" TASTE IST UNTEN RECHTS]](http://www.speexx.de/blog/images/2007/01/espresso.jpg)
Die Post in Berlin ist asynchron. Aus einer Kleinstadt kommend ist der Neu-Berliner irritiert: statt einer Post-Filliale wird er mit derer unübersichtlich vielen konfrontiert. Der Stadtbewohner an der Bezirksgrenze zwischen Friedrichshain und Pankow merkt dies besonders unangenehm. Um ein Packet ab zu schicken muss nur die Landsberger Allee überquert werden. In der Pankower Blenklestraße ist zwar nicht das freundlichste Post-Personal, trotzdem wurde noch nie ein Packet abgelehnt.
Möchte der Bezirksgrenzgänger ein Packet von der Post abholen werden die Wege hingegen länger. Sendungen werden nicht nach Distanz zur Wohnung auf die Fillialen verteilt. Dies könnte den Zielkunden irritieren und kassiert wurde schliesslich auch schon. Dementsprechend werden Sendungen an uns nicht in der Filliale Blenklestraße hinterlegt, sondern an in der Filliale an der Franfurter Allee. Statt 3 Minuten (hin und zurück) dauert die Packetabholung so über 30 Minuten.
Morgen ist es soweit: High Noon um die Rudi-Dutschke-Straße Ecke Axel-Springer-Straße. Die Bezirkssplitterpartei CDU (8,8%) macht auf APO und lässt basisdemokratisch über die Umbenennung eines Teils der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße abstimmen.
Im Grunde ist mir Dutschke und die Umbenennung scheissegal. Springer und Dutschke war vor meiner Zeit. Trotzdem finde ich es sehr charmant, dass die beiden über eine Strassenecke miteinander verbunden werden. Deswegen werde ich morgen einfach mal dagegen sein und stimme mit
Nein
Abstimmungsfrage:
«Das Bezirksamt wird aufgefordert, die Umbenennung eines Teils der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße zurück zu nehmen»
Das ist das einzige, was mir hierzu noch einfällt. Und sowas ist heute immer noch an der Macht.
Nachtrag zu «Ich wurde rastergefahndet»: Ein Interview zum Thema «Kreditkarten in der Rasterfahndung» mit Peter Welchering beim Deutschlandfunk.
Geschliffen formuliert von Ruben: die Einstufung der USA als totalitärer Staat.
Ja ja, es ist windig. Und ja, so ein Sturm macht nicht unbedingt Spass. Aber dieses mediale Drama halte ich für arg übertrieben. Gerade hier in Berlin. Jahrzehntelang habe ich an der Küste in einem West-Zimmer an einer Weide gelebt. Der Wind hat dort einige Kilometer Platz um Anlauf zu nehmen. Regen, der mit 140 Km/h gegen die Scheibe prasselt kann verflucht laut sein, vom heulen des Windes ganz zu schweigen. Trotzdem sind wir auch bei Orkan mit dem Fahrrad zur Schule gefahren. Ich kann mich nicht an einen Tag erinnern, bei dem es wegen Windes frei gab. Wir waren Helden.
Die grösste Überraschung der Macworld Expo war sicherlich, dass auf dem lange erwartete iPhone ein Mac OS X arbeiten wird. Selbstverständlich eine abgespeckte Version. Diese abgespeckte Version benötigt knapp 500 MB Speicher. Zum Beispiel muss ein iPhone keine Festplatten unterstützen. Zumindest keine rotierenden Magnetplatten. Denn dann wird das iPhone bei Multitaskingaufgaben unter Tiger unbedienbar ![]()
Softwareentwickler sind faul. Das heisst allerdings nicht, dass sie schlampig sind und unordentlich arbeiten. Allerdings schiessen sie manchmal über das Ziel hinaus.
Am Wochenende habe ich an einem kleinen privaten Projekt programmiert. Dabei kommt die Apache Commons Chain API zum Einsatz. Sehr löblich ist, dass das Projekt mit Maven gebaut wird und im zentralen Maven-Repository liegt. Leider kommt Maven 1 im Commons Chain Projekt zum Einsatz. Ich selbst setze Maven 2 ein. Und damit begannt das kleine Problem.
Das Commons Chain Projekt bietet bereits eine Anzahl von Commands an. Diese betreffen zu einem grossen Teil Kommandos für Web-Projekte. Mit den Commands kann ich zwar nichts anfangen - ich spiele an einem Swing-Client - sie stören mich aber auch nicht. Um die Web-Commands übersetzten zu können sind die Servlet- und die Portlet API in das Projekt eingebunden. Neben diesen allerdings auch das MyFaces-Projekt. Das schicke neue Feature von Maven 2, transitive Abhängigkeiten aufzulösen, bewirkt bei meinem kleinen Projekt jetzt allerdings, dass ich mir alle Abhängigkeiten von MyFaces eingefangen gabe. Definitiv über das Ziel hinaus geschossen. Dabei wird MyFaces nur eingebunden, um den JSF FacesContext ein zu binden.
Aber Maven 2 bietet Möglichkeiten, das Problem zu umgehen. In einer Dependency-Beschreibung können weitere Abhängigkeiten ausgeschlossen werden. Mittels
<dependency>
<groupId>commons-chain</groupId>
<artifactId>commons-chain</artifactId>
<version>1.1</version>
<exclusions>
<exclusion>
<groupId>myfaces</groupId>
<artifactId>myfaces-api</artifactId>
</exclusion>
</exclusions>
</dependency>
wird die Abhängigkeit zu MyFaces und seinen weiteren Abhängigkeiten, aus dem aktuellen Projekt entfernt.
Dies ist nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss. Besser als das Abhängigkeiten System in Maven 1 ist es allemal. Die langen, in Maven 1 gepflegten Abhängigkeitenlisten sind damit ersetzt worden, durch kurze Ausschlussregeln. Dabei darf nicht verschwiegen werden, dass das Konfigurationsmanagement jetzt komplexer wird. Der Konfigurationsmanager muss die transitiven Abhängigkeiten auflösen, damit die Artefakte in das eigene Repository übernommen werden können. Dies lässt sich allerdings durch Werkzeuge unterstützen. Wichtig ist immer darauf zu achten, dass das eigene Repository sauber konfiguriert ist. Auf Repositories im Internet darf sich ein gewissenhafter Konfigurationsmanager nicht verlassen.
- AJAX
- Akronym für:
Accessibility Just Ain’t eXciting
- extreme programming
A method of software development that combines all the charm of backseat driving with all the efficiency of a marital squabble.
Beide aus «The Devil's Dictionary 2.0» - nicht Beta.
Via AnonymouS
Endlich ![]()
--- Sascha Kohlmann Head Softwaredevelopment semgine GmbH Dieffenbachstraße 33c, D-10967 Berlin fon +49 30 690 041 - 42 fax +49 30 690 041 - 01 web http://www.semgine.com
Das Buch beginnt furios. In klaren Bildern wird beschrieben, wie eine menschliche Leiche 5 Minuten nach dem Eintritt des Todes beginnt zu zerfallen. Plötzlich fällt der Autor in die Ich-Form. Erzählt wird die Geschichte des forensischen Anthropologen David Hunter. Dieser zieht nach einem schweren Schicksalsschlag in das kleine, friedliche Dorf Manham, um dort als Landarzt zu arbeiten. Eines Tages wird n dem friedlichem Kaff eine stark verweste Leiche gefunden. Anfangs wert sich Hunter noch dagegen in die Ermittlungen hinein gezogen zu werden. Doch dann hilft er dem ermittelnden Beamten.
Die Chemie des Todes ist ein sehr spannendes Buch. Der Spannungsbogen steigt permanent an; ich wurde mitgerissen und habe das Buch regelrecht verschlungen. Dabei ist es nicht abgehoben. Hunter ist kein Supermann, der geniale Schlüsse zieht. Er lebt nicht in einer CSI-Welt, in der die Ermittler sofort alle möglichen Informationen aus allen möglichen Datenbanken bekommen.
Ein klasse Thriller, den ich bedenkenlos empfehlen kann.
ISBN-13: 978-3805208116
Pokammer, neu für Enddarm
Hab grad eine neue Werbung gesehen: "Mein Freund sagt, er spielt Computerspiele (wohl inkl. PS2), um runter zu kommen."
Achhhhhh, wie bekannt mir das vorkommt! Die Ausrede hat schon einen Bart, aber schön, dass es anderen Frauen auch so geht.
Gerade das Projekt Paper Airplane gefunden. Dabei handelt es sich wohl um ein Moziall Plug-In. Das Plug-in soll es erlaubt Webseiten auf Basis von P2P Netzen zu erreichen. So wie es aussieht ein einfacher Ansatz ein dezentralisiertes Web aufzubauen. Leider funktioniert das Plug-In nicht mit dem Firefox auf dem Mac ![]()
Schade auch, dass das Projekt nicht weiter verfolgt wird. Das das abschliessende Paper liesst sich ziemlich vielversprechend.
Nicht nur ich wurde gerasterfahndet. Auch Udo Vetter. Und der findet das gar nicht gut. Hintergrund bei Heise.
Eine sauber beschriebene Abgrenzung zwischen OODBMS und Repositories - allgemein: Content Management Systems.
Das ich ein Elefant bin ist mir neu. Zwar nennt Frau mich liebevoll Pottwal, aber nicht Elefant. Zugegeben ich bin kein Fliegengewicht und die Weihnachtskilos müssen auch wieder runter, aber Elefant ist neu. Dabei ging es dem neuen Kollegen nur um das Betriebssystem meines Arbeitsrechners. Der Mac hat nur eine Maustaste und damit kann ihn auch ein Elefant bedienen. Das beruhigt mich und zeigt, wie genial das Mac-System durchdacht ist. Mac-User sind Rüsseltiere.
Und jetzt warte ich gespannt darauf, was Steve Jobs heute neues präsentiert.
Ein kleiner Vorgeschmack auf das was uns in den nächsten Jahren erwartet: Fahnder überprüfen erstmals alle deutschen Kreditkarten
Für die letzte Rasterfahndung in Deutschland waren noch die Anschläge des 11. September nötig. Die damalige Rasterfahndung wurde vom Bundesverfassungsgericht als illegal eingestuft. Und jetzt also Kinderpronographie. Kinderpronographie, so ekelhaft sie ist, rechtfertigt keinen Generalverdacht gegen 22 Millionen Kreditkartenbesitzer. Schon gar nicht rechtfertigt sie den Einsatz von Mitteln der Rasterfahndung.
rastergefahndet ist ein bescheuertes Wort.
Zunächst einmal eine Warnung: Nichts für schwache Nerven!! Schon gar nichts für Schwangere. Wirklich!!
In diesem Buch sind zwei Handlungen miteinander verbunden, bzw. umgibt die Eine die Andere. Vor dem Haus der Pathologin wird ihre bisher unbekannte Zwillingsschwester mit einem Black Talon Geschoss ermordet. Daraus ergeben sich zwei Fragen: Wer war der Schütze und woher kommt diese Frau?....
Das mal wieder vor Blut triefende Buch befasst sich mit dem Raub ungeborener, aber lebensfähiger Kinder aus dem Mutterleib. Ich würde sagen, ich bin schon hart im nehmen, aber da wurde es selbst für mich sehr mulmig.
Wer also auf Blut und Spannung steht, liegt mit diesem Buch genau richtig. Aber Warnung oben bitte ernst nehmen!!
Von mir erhält das Buch nur 8,5 von 10 möglichen Punkten, weil die Geschichte drum rum zu trivial ist. ![]()
ISBN-13: 978-3442366156
kann denn an einer Hinrichtung würdevoll sein? Solls vielleicht ein Knabenchor sein, der ein Hallelulja singt? Ein paar stimmungsvolle Blumen zum Genickbruch?
Wohlig warmer Winter. Hervorragend für mein Knie: keine chronischen Schmerzen durch die Kälte. Aus egoistischer Sicht finde ich den Klimawandel grossartig.
Es geht zur Zeit Schlag auf Schlag. Groovy und D sind jeweils in der Version 1 erschienen. Einiges zu tun am… Wochenende?
D via mutax
Design and programming are human activities; forget that and all is lost.
Bjarne Stroustrup, 1991
Bei C++ konsequent gescheitert ![]()
Im Jahr 0 unserer Zeitrechnung:
Sie: Du bist doof!
11 Jahre später:
Sie: Du bist doof!
Ich: Sag mir was neues, Frau.
Sie: Wenn du dich nicht änderst!
Das Buch ist schon etwas älter. Gibson hat es 1996 veröffentlicht, 13 Jahre nach Neuromancer. Wie Neuromancer ist es eine Cyberpunk-Geschichte. Das Buch kommt dabei nicht um Längen an den grossen Ideengeber einer ganzen Epoche der Science-Fiction-Literatur heran. Zuerst muss der Leser den Technosprech geistig ausblenden. Kevlarummantelte Stahlträger und andere Füllbegriffe sollen wohl Atmosphäre verbreiten, langweilen mich eher.
Die Protagonisten: auch langweilig. Dabei ist die Handlung in zwei Strängen aufgebaut. Auf der einen Seite Laney. Laney ist eine Rechercheur in den weiten des Netzes. Durch ein missglücktest Pharmaexperiement kann er in Datenmengen und ihren Verknüpfungen mehr sehen als andere. Er ist neben Chia, der zweiten Protagonistin, noch die interessantere Figur. Chia ist ein Teenager und Fan der Rockgruppe Lo/Rez… In dem Roman ist Chia mit ihrer weltweiten verzweigten Lo/Rez Fangemeinde die Datenproduzentin für Laneys Auswertungsaktivitäten. Insofern ist die Geschichte im Context des heutigen Social Networkings (Web 2.0) spannend zu lesen.
Leider benötigt Gibson über 250 Seiten, ehe die Geschichte etwas an Spannung gewinnt. Die Idoru tritt in Erscheinung, eine KI-Wesen, welches der Sänger Rez heiraten will. Um Recherechen über diese Verbindung anzustellen, ist Chia aus Seattle nach Tokio gereits. Sie lernt dabei Menschen kennen, die ihr Leben hauptsächlich im Netz verbringen. Dabei ein klein wenig Nano-Technologie, zum Beispiel über Nano-Wolkenkratzer, die sich selbst bauen und ständig ihre Fassade ändern. Am Ende kein wirklicher Höhepunkt der Geschichte. Rez und die Idoru…
Das Buch wirkt müde, ideen- und kraftlos. Die übliche Danksagung an die grosse Geduld der Verleger scheint nicht geheuchelt zu sein. Sie liesst sich eher wie eine Entschuldigung. Ich kann das Buch nicht guten Gewissens empfehlen.
ISBN-13: 978-3453173323
Interessantes Interview mit Tim O'Reilly. Allerdings finde ich die Antwort zur Netzneutralität naiv. Es gibt schon heute keine Netzneutralität. Denn der Konsument ist Teil des Netztes. Solange DSL mit A (für asynchron) beginnt, solange Down- und Upstream-Geschwindigkeiten stark unterschiedlich sind, solange gibt es auch keine Netzneutralität. Eine der Kernkrankheiten des sogenannten Social Networkings - auch Web 2.0 genannt. Denn so entstehen Unternehmen wie YouTube und Flickr, die dann doch wieder zentralistische Strukturen bilden. Aber: ich wiederhole mich.
Die wichtigste Sitzung des Tages ist immer am Morgen, nach der ersten Tasse Kaffee. Dabei wird intensiv gearbeitet, nebenher gelesen, gespielt oder George W. Bush am Zipfel gezogen. Leider sind diese Sitzungen in den letzen Tagen sehr öde gewesen. Kaputter Trafo und kein Licht.
So macht kacken keinen Spass.
Ich schaue mir gerne mal auf dem NDR die Sendung DAS am Abend an. Nette, kurze Beiträge, die von einem Interview unterbrochen werden.
Seit einiger Zeit gibt es einen neuen Moderator. Nur leider hat er einen sehr schlechten Interviewstil, er unterbricht, läßt seine Gäste nicht ausreden und beendet für sie ihre Sätze. Selbst ich, die sich nur nebenbei damit beschäftigt, erkennt das. Ich frage mich, wer ihn auf diese Stelle gesetzt hat.
Heute merkt man dem Gast richtig an, dass er sich dort nicht wohl fühlt! Schade eigentlich....
Das fragen sich die kryptoliberale Brandstifter aus der Egghead-Loge. Zwar beantworten sie die Frage nicht, argumentieren aber wie die Ewiggestrigen. Dazu bauen sie wieder einmal einen theoretischen Fall auf und machen was? Richtig: Menschenleben aufrechnen. 500 theoretische Passagiere einer Boeing-747 gegen 70.000 theoretische Besucher im Olympiastadion. Der naive Geist wird ihnen ob dieser strunzdummen Zahlenakrobatik Recht geben. Diesen Denkern leuchtet vermutlich auch ein, das Hitler nicht so schlimm war. Schliesslich sind unter den Dikaturen Hitlers, Maos und Stalins in etwa gleich viele Menschen umgebracht worden. Nach addiertem Bodycount sind Mao und Stalin also schlimmer als ein Hitler? Rhetorischer Schwachsinn! Menschenleben können nicht gegeneinander aufrechnet werden. Insofern fusst die gesamte Argumentationskette der alte Säcke auf einem theoretischen Hirngespinst.
Ein kurzer Kommentar von Frank Kerkau zu Schäubles Schiesswahn und der Bundeswehr im Inneren durch die Hintertür.
via rikman
Udo Vetter vom Lawblog als Filmmitschnitt vom 23C3.
Anders als Libyen sind die USA immer noch wichtig: Entführung von sechs Männern nach Guantánamo nicht als "Verschleppung" definiert
. Nicht nachvollziehbar.
- die Buchabteilung im Galeria Kaufhof führt keine Walter Mörs Bücher
- Plastiksparschweine gibt es im gleichen Geschäft auch nicht
- die mobile Einkaufswagenwaschstrasse scheint noch nicht erfunden zu sein - auch nicht bei Google
- bei diesem Wetter sind explodierte Silvesterknaller nicht von Hundescheisse zu unterscheiden
- Nagellackentferner scheint bundesweit ausverkauft zu sein
Zum Jahreswechsel 2006/2007 bekommt der Name Christrose in norddeutschen Gefilden eine ganz neue Bedeutung. Letztes Jahr noch knackiger Winter, dieses Jahr blühende rote Rosen und Stiefmütterchen. Die Forschung hat dafür sicherlich eine ganz normale Erklärung. Je nachdem wer sie bezahlt: Klimawandel oder hatten wir schon mal.
Das Haus Weserstrand ist eine Resturant im Hafen von Großensiel in Nordenham. Wir waren dort am 2. Weihnachtstag essen. Die ursprüngliche Karte wurde ersetzt durch eine Feiertagskarte mit vier Gerichten: Limandes, Schweinelendchen, Wildschwein und Ente. Als Vorspeise jeweils eine Tomatensuppe (mit Sahnhaube), als Nachspeise Rote Grütze mit Sterneis.
Die wichtigste Erkenntnis vorweg: nie wieder. Der Laden ist an den eigenen Erwartungen gescheitert. Die Tomatensuppe war aus dem Päckchen, die Sahnhaube aus der Sprühflasche. Das Fleisch des Haupgericht - wohlweisliche hatte ich nur die billigen Schweinelendchen bestellt - war gut totgebraten; das Gemüse aus der Gefriertruhe, zäh und ledrig, ertränkt in Sauce Hollandaise aus der Fertigpackung; beides ohne jeden erkennbaren Geschmack. Einzig die Champignons waren wohl frisch, schmeckten allerdings auch nach nichts. Der Nachtisch war ebenfalls nicht frisch zubereitet. Gekrönt wurde diese eher erbärmliche Vorstellung von einer Bedienung, die das Besteck lieblos auf den Tisch warf.
Nur am Rand sei erwähnt, dass der Hund des Hauses - Schröder - bellend durch den Speiseraum lief.
Bei Preisen zwischen 18,50€ und 20,50€ deutlich zu teuer.
