Das fragen sich die kryptoliberale Brandstifter aus der Egghead-Loge. Zwar beantworten sie die Frage nicht, argumentieren aber wie die Ewiggestrigen. Dazu bauen sie wieder einmal einen theoretischen Fall auf und machen was? Richtig: Menschenleben aufrechnen. 500 theoretische Passagiere einer Boeing-747 gegen 70.000 theoretische Besucher im Olympiastadion. Der naive Geist wird ihnen ob dieser strunzdummen Zahlenakrobatik Recht geben. Diesen Denkern leuchtet vermutlich auch ein, das Hitler nicht so schlimm war. Schliesslich sind unter den Dikaturen Hitlers, Maos und Stalins in etwa gleich viele Menschen umgebracht worden. Nach addiertem Bodycount sind Mao und Stalin also schlimmer als ein Hitler? Rhetorischer Schwachsinn! Menschenleben können nicht gegeneinander aufrechnet werden. Insofern fusst die gesamte Argumentationskette der alte Säcke auf einem theoretischen Hirngespinst.
Ein kurzer Kommentar von Frank Kerkau zu Schäubles Schiesswahn und der Bundeswehr im Inneren durch die Hintertür.
via rikman
Udo Vetter vom Lawblog als Filmmitschnitt vom 23C3.
Anders als Libyen sind die USA immer noch wichtig: Entführung von sechs Männern nach Guantánamo nicht als "Verschleppung" definiert
. Nicht nachvollziehbar.
- die Buchabteilung im Galeria Kaufhof führt keine Walter Mörs Bücher
- Plastiksparschweine gibt es im gleichen Geschäft auch nicht
- die mobile Einkaufswagenwaschstrasse scheint noch nicht erfunden zu sein - auch nicht bei Google
- bei diesem Wetter sind explodierte Silvesterknaller nicht von Hundescheisse zu unterscheiden
- Nagellackentferner scheint bundesweit ausverkauft zu sein
Zum Jahreswechsel 2006/2007 bekommt der Name Christrose in norddeutschen Gefilden eine ganz neue Bedeutung. Letztes Jahr noch knackiger Winter, dieses Jahr blühende rote Rosen und Stiefmütterchen. Die Forschung hat dafür sicherlich eine ganz normale Erklärung. Je nachdem wer sie bezahlt: Klimawandel oder hatten wir schon mal.
Das Haus Weserstrand ist eine Resturant im Hafen von Großensiel in Nordenham. Wir waren dort am 2. Weihnachtstag essen. Die ursprüngliche Karte wurde ersetzt durch eine Feiertagskarte mit vier Gerichten: Limandes, Schweinelendchen, Wildschwein und Ente. Als Vorspeise jeweils eine Tomatensuppe (mit Sahnhaube), als Nachspeise Rote Grütze mit Sterneis.
Die wichtigste Erkenntnis vorweg: nie wieder. Der Laden ist an den eigenen Erwartungen gescheitert. Die Tomatensuppe war aus dem Päckchen, die Sahnhaube aus der Sprühflasche. Das Fleisch des Haupgericht - wohlweisliche hatte ich nur die billigen Schweinelendchen bestellt - war gut totgebraten; das Gemüse aus der Gefriertruhe, zäh und ledrig, ertränkt in Sauce Hollandaise aus der Fertigpackung; beides ohne jeden erkennbaren Geschmack. Einzig die Champignons waren wohl frisch, schmeckten allerdings auch nach nichts. Der Nachtisch war ebenfalls nicht frisch zubereitet. Gekrönt wurde diese eher erbärmliche Vorstellung von einer Bedienung, die das Besteck lieblos auf den Tisch warf.
Nur am Rand sei erwähnt, dass der Hund des Hauses - Schröder - bellend durch den Speiseraum lief.
Bei Preisen zwischen 18,50€ und 20,50€ deutlich zu teuer.
