Gabi und Sascha
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Das Bundesverfassungsgericht hat heute ein Urteil verkündet, dass unsere Familienministerin grundsätzlich schlecht finden müsste.

Da wollen Leute Kinder in die Welt setzen, obwohl sie um die (finanziellen) Ungerechtigkeiten, die ihnen dadurch entstehen werden, wissen. Wenn sie dann medizinische Hilfe benötigen, werden sie nochmals (finanziell) bestraft. Obwohl doch die Partnerschaft inzwischen einer Ehe gleichgestellt ist (oder nicht?) werden die Menschen in einer Partnerschaft schlechter behandelt.

Grundsätzlich sollte sich die Politik mal einigen, in welche Richtung sie eigentlich fortfahren will: Kinder um jeden Preis, damit wir Deutschen nicht aussterben oder sparen, und dabei die Menschen, die keine Kinder bekommen können auch noch finanziell zu benachteiligen und zwar im doppelten Sinne! Einmal für die teueren medizinischen Maßnahmen (von den psychischen Belastungen mal ganz abgesehen) und dann noch, falls das Ganze nicht glücklich verläuft, auch noch bei den Steuern. Und von Dritten werden diese Paare wohlmöglich noch stigmatisiert, weil sie keine Kinder haben "wollen" und ihr Geld lieber für sich behalten oder egoistischer Weise viel Reisen.

Scheiß Politik!!!

Wenn es diese Leute dort oben wirklich interessieren würde, wie Probleme grundsätzlich gelöst werden können, dann sollten sie sich mal an den richtigen Stellen informieren!

Dieser ganze Kinderscheißkrams kotzt mich voll an!

Jetzt mal stark polarisierend ausgedrückt: ist es denen lieber, wenn gelangweilte Langzeitarbeitslose p..... wie bescheut, oder wenn normale Arbeitnehmer Zuschüsse für Künstliche Befruchtungen erhalten, wobei gesichert ist, dass diese Kinder mit einer allgemein besseren Zukunft aufwachsen werden?

Geht das denn? Dachte bisher, dass Rennräder einen Freilauf haben. Oder so.

Microsoft Office 2007 flüstert übers Netz. Wieder einmal wird der Grosse Bruder aus Redmond dabei erwischt, heimlich Benutzer auszuspähen. Bei gekaufter, ordentlich lizensierter Software, hat der Käufer gefälligst in Ruhe gelassen zu werden.

Was rege ich mich auf? Jede Triade eines katholischen Bischofs sägt an der Amts-Kirche. Genauso ist es mit jeder Redmonder Spionage Nachricht.

Im preussischen Berlin ein Denkmal für einen bayrischen Märtyrer.

[BÄR AUS EINEM BAUMSTAMM GESCHNITZT. AUF DEN BAUCH HAT JEMAND MIT KREIDE GESCHRIEBEN: "ARMER BRUNO"]
Volkspark Friedrichshain

 

[BATIK LOGO] Habe gestern kurz mit dem Salamander SVG Renderer gespielt. Hintergrund: ich habe keinerlei ästhetisches Auge. Daher ist die Tango-Bibliothek für mich sehr brauchbar. Gleichzeitig ist der Eintrag von Kirill Grouchnikov zum Thema SVG und Icons sehr spannend. Also habe ich die dortigen Beispiele ausprobiert. Leider rendert Salamander weniger als 50% der verfügbaren Tango SVG Icons. Das ist nicht akzeptabel.

Alternativ kann Batik verwendet werden. Batik ist allerdings sehr gross und wird die Applikation mächtig aufblähen. Ich muss mich jetzt also entscheiden, ob ich stufenlos skalierbare Icons verwende oder die Icons mit mehreren Grössen als PNGs hinterlege.

Da die Applikation erst einmal ein Spielzeug für mich ist, werde ich wohl Batik verwenden. In Zeiten von DSL und Webstart ist das wiederum akzeptabel.

Ich habe von einem Kollegen das oben genannte Programm für kleinere Unternehmen bekommen, zwecks Einarbeitung. Das Programm wurde bereits in 2006 gekauft, aber bis heute noch nicht eingesetzt. Leisten sollte dieses die komplette Buchführung. Genutzt werden soll es allerdings "nur" für die Angebots- und Rechnungserstellung. Habe mich nun eingearbeitet und war bereit das Programm dem Benutzer zu erklären, als mir auffiel, daß es leider nur mit 16% Mehrwertsteuer abrechnet. Also alle erdenklichen Wege ausprobieren, aber nichts ist möglich. Der Hersteller des Programms ist nicht in der Lage (oder nicht willens) mir ein Update zur Verfügung zu stellen. Fazit: Benutzer muß ein neue Version dieses Programm käuflich erwerben. Für mich ist dieses keine Lösung. Ich könnte ein paar Vorschläge gebrauchen, wie ich effizient Rechnungen erstellen kann (ohne besagtes Programm).

Ich war bis Ende letzten Jahres Kunde bei Vodafone. Erreichbarkeit war sehr, sehr gut, aber dafür gab es einen hohen Maß an Kundenmisshandlung, auch Service genannt. Denn anstatt mich einfach Kunde sein zu lassen, wurde ich mit SMS und Anrufen terrorisiert. Ergo: Kündigung.

Bin zu E-plus gewechselt. Leider war das auch nicht so der Hit, da bei diesem Anbieter die Erreichbarkeit zu wünschen übrig lässt. Zwar wurde ich -noch- nicht mit Anrufen genervt, aber mir ist trotzdem klar, dass ich dort nicht bleiben werde. Also muss ich mir einen neuen Anbieter suchen...

Ich spielte daher mit dem Gedanken, wieder zu Vodafone zu gehen. Die Erinnerung malt manche Sachen ja schön. Aber als gestern - man beachte, dass mein Vertrag Weihnachten auslief- eine Rechnung von denen gekommen ist und ich mich dort melden wollte, war es dann vorbei. Nach geschlagenen 10 Minuten hat mich die Weiterleitungsmaschine rausgeschmissen, da meine alte Nummer nicht mehr zugeordnet werden konnte, bzw. man mich an eine andere Nummer verwies, die ich mir aber nicht merken wollte/konnte.

Mit diesem Telefonat hat Vodafone sich für mich in den Orbit geschossen und bei mir total und endgültig verschissen!

Ich programmiere gerade an einem kleinen Tool zur Projektverwaltung. Ich baue mir ein eigenes Tool, weil mich alle bisherigen Tools und Programme nicht überzeugt haben.

Das Projekt ist sehr durch David Allens GTD inspiriert. Für GTD gibt es schon einige Werkzeuge: Actiontasic, Journler, What Todo, Life Balance und kGTD, welches mir noch am besten gefällt. Alle haben irgendwelche Macken, die ich nicht mag. Hauptsächlich das sie nicht so skalieren, wie ich mir das vorstelle. Deswegen ein eigenes Projekt. Das Projekt basiert auf Java 6 und JSR 170. Als UI verwende ich vorerst Swing. Ich habe bewusst auf SWT und Eclipse RCP verzichtet. Sie sind zu fett für die Anwendung.

Ich verwende ein Dokumentenmanagement API (JSR 170), weil es eine hervorragende Möglichkeit bietet hierarchische Daten zu verwalten. Da ich längere Zeit im Documentum-Umfeld gearbeitet habe, ist das API sehr intuitiv. Jackrabbit, die JSR 170 Referenzimplementierung, ist ausreichend schnell, wenn der ObjectPersistenceManager im LocalFileSystem verwendet wird. Kein Mensch braucht XML und relationale Datenbanken :-) Allerdings ist die Jackrabbit Nodetype Definitionssyntax kein Spass.

Zur Zeit bin ich beim Design des Datenmodells in Java. Dabei stellt sich mir folgende Frage: kapsel ich JSR 170 komplett oder verwende ich ausschliesslich das API? Oder einen Zwitter. Alle drei Antworten haben Vor- und Nachteile. Bei einer kompletten Kapsel bin ich vom Backend unabhängig. Macht aber mehr Arbeit und ich bin mir nicht sicher, ob sich das lohnt. Nur auf dem JSR API zu arbeiten geht sehr gut über das Command-Pattern. Das hat auch den Vorteil, dass es schon einige Menge Kommandos für das API gibt. Nachteil: Änderungen der Knotenzustände müsste der Event-Mechanismus des JSRs liefern. Und der ist leider optional. Ich werde deswegen wohl den Dritten Weg beschreiten und einen Zwitter bauen. Die Hauptstrukturen selbst designen und die Knoten nur erweitern. Am Ende gilt sowieso die alte Schnittstellenweisheit: keine Schnittstellenentscheidung ist im Nachhinein perfekt.

Der Bundesrat fordert einen zentralen Abgleich biometrischer Passdaten. Gähn! Auch wenn es langweilig ist und ich mich wiederhole: das spricht dagegen. Immer noch und immer wieder. Zentralismus ist tödlich - für die Freiheit und die Demokratie sowieso. Und: nein, der Politik und den Polizeibehörden darf man keinen Vertrauensvorschuss geben.

Soso, Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält sich für anständig. Deswegen würde im das BKA keinen Bundestrojaner schicken.

War da nicht mal was mit Parteispenden? Der Verdacht der Bestechlichkeit der Bundesregierung? Hört sich für mich verdächtig nach organisierter Kriminalität an. Aber sowas ist für den Innenminster scheinbar Alltag. Anständig definiere ich anders. Schon gar nicht gilt Anständigkeit für die Politikerkaste.

Kurze Anmerkung zur beworbenen SAT1 Serie: GSG 9-Beamte haben keine Kinder. Wenn sie Kinder hätten, hätten sie etwas zu verlieren. Deswegen sind sie mit der Geburt des Kindes raus.

Ein wunderschöner Spaziergang mit Frau eben im Friedrichshain.

BLAU/LILA BLÜHENDER KROKUS
RODELBAHNOHNE SCHNEE
Rodelbahn im Friedrichshain
GRÜN AUSSCHLAGENDER BUSCH

 

15 grosse Tassen Kaffee habe ich vor langer Zeit mal am Tag getrunkten. Jahrelang. Nach der letzten Tasse habe ich mich ins Bett gelegt und geschlafen. Dann kam der freiwillige Entzug. 3 Monate hat der gedauert. Heute trinke ich morgens 1 - 2 kleine Tassen. Tagsüber sporadisch nochmal ein bis zwei. Nie nach 16 Uhr. Gestern, als Frau aus Mainz wieder gekommen ist, haben wir spät noch einen Kaffee getrunken - aus medizinischen Gründen :-) Bis 2 Uhr Nachts war ich hellwach. Danach habe so unruhig geschlafen wie lange nicht mehr.

Ich habe in den letzten Tagen ein wenig mit dem Key-Binding und Actions in Java Swing herumgespielt. Sehr schön ist die Möglichkeit, dass Key-Bindings an Untercomponenten vererbt werden. Allerdings funktioniert dieses Verhalten nicht bei Editor-Komponenten in JTable. Um hier Action und KeyStrokes weiter vererben zu können, habe ich die JTable Methode prepareEditor überschrieben. Nach dem super Aufruf der Methode habe ich geprüft, ob es sich um ein JComponent Exemplar handelt. Ist es ein JComponent Exemplar, setzte ich die InputMap und ActionMap der JTable als Parents in den entsprechenden Klassen der JComponent. Dies ist Problematisch, wenn die JComponent eine JTextPane (oder Superklasse) ist. In diesem Fall wird die gewohnte Editiermöglichkeit abgeschaltet.

Lösung: Ich kopiere die Inhalte von InputMap und ActionMap manuell. Nicht schön, aber es funktioniert.


    @Override
    public Component prepareEditor(final TableCellEditor editor,
                                   final int row,
                                   final int column) {

        final Component c = super.prepareEditor(editor, row, column);

        if (c instanceof TextPaneContainer) {
            final TextPaneContainer jc = (TextPaneContainer) c; // Internes Element
            final JTextPane jtp = jc.getJTextPane();            // Internes Element
            
            final InputMap tableIm = this.getInputMap();
            final ActionMap tableAm = this.getActionMap();
            
            final InputMap jtpIm = jtp.getInputMap();
            final ActionMap jtpAm = jtp.getActionMap();
            
            for (final KeyStroke ks : tableIm.allKeys()) {
                final Object o = tableIm.get(ks);
                final Action a = tableAm.get(o);
                if (o != null && a != null) {
                    jtpIm.put(ks, o);
                    jtpAm.put(o, a);
                }
            }
        }
        
        return c;
    }

Irgendwie ist der Zentralrat der Muslime Deutschland (ZMD) doch noch nicht in dieser Gesellschaft angekommen. Ansonsten würde sich sein Generalsekretär Aiman Mazyek nicht so über dieses Darstellung aufgeregen.

[WAGEN BEI DÜSSELDORFER KARNEVALSUMZUG. ZWEI GLEICH AUSSEHENDE FIGUREN, AN MUSLIME ERINNERND, MIT SPRENGSTOFFGÜRTEL, SÄBEL UND PISTOLE, AGRESSIV DROHEND. AUF EINEM STEHT "KLISCHEE" AUF DEM ANDEREN "WIRKLICHKEIT"]
Düsseldorfer Karneval 2007

Beim Karneval, verehrter ZMD Generalsekretär Aiman Mazyek, übernehmen die Narren das Kommando. Und die haben Narrenfreiheit. Die dürfen das. Schau, verehrter ZMD Generalsekretär Aiman Mazyek, der Boss vom grossen Satan George W. Bush, der regt sich doch auch nicht auf. Zumindest sagt er das nicht laut. Aber du, verehrter ZMD Generalsekretär Aiman Mazyek, du musst uns zeigen, dass du die Freiheit in diesem Land noch immer nicht verstanden hast.

Bildquelle

[CURRYECK] Das Curryeck in Friedrichshain unterscheidet sich rein äusserlich nicht von vielen anderen Imbissbuden in Deutschland. Alles ein wenig chaotisch anzusehen. Die Stehtisch und ein paar Hocker, überall Angebotsschildchen. Die Currywurst ohne Darm kostet 1,30€ - mit Darm genauso viel. Brötchen kostet extra, Toilettenbenutzung ebenfalls, 30 Cent. Ich habe eine Wurst ohne Darm und ohne Brötchen geordert. Diese kommt aus der Friteuse und wird klein geschitten. Dann die erste Lage Curry, die Sauce und dann eine weitere Lage Curry.

Die subjektive Wertung

Das Curry ist mässig scharf, die Wurst ohne Biss und leider auch ohne Geschmack. Das Ganze wirkt langweilig und uninspiriert. Der Imbiss auf der Warschauer Brücke ist zwar auch nicht berauschend, aber besser als das Curryeck.

Fazit

Muss nicht noch mal sein. Lieber die 100 Meter weiter zum Imbiss auf der Warschauer Brücke gehen.

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Koordinaten  N52°30'31.49" O13°27'01.12"

Codewort Currywurst

Wenn der Schutz gegen Scratching Blasen wirft: er wird weiter abgerissen und angezündet. Zerstört eure Umwelt. Schweine! Meinen Respekt habt ihr nicht.

[SICH ABLÖSENDE SCHUTZFOLIE GEGEN SCRATCHING IN BERLINER U-BAHN]
Scratch-Schutz in U8

 

Yo, Al Gore will das grösste Charity Konzert der Welt veranstalten. Um auf die weltweite Klimaveränderung aufmerksam zu machen. Wenn die Stars und Sternchen mit Privatflieger und Hummer eintrudeln, wird es immerhin ein Mega-Event zugunsten der Weltklimaveränderung.

Frau und ich hatten diese Assoziation gleichzeitig.

Juhuuuu, ich fahre heute nach Mainz, um dort noch mal richtig zu feiern. Treffe mich mit zwei ehemaligen Studienkolleginnen und kaufen uns gemeinsam noch Kostüme. Ich bin ja sooooo aufgeregt! Hoffentlich spielt die Bahn mit und hat nicht zu viel Verspätung. Außer zum Karneval werde ich dort noch das Archäologische Museum besuchen. Die Mainzer sind ja gut ausgestattet in solchen Sachen (haben sogar ein Einkaufszentrum mit Tempelresten) *wie genial*....

Nur Männe muß ich noch überzeugen, dass ich Karneval feier und nicht Fasching. So tief will ich nicht sinken....

Helau, Helau, Helau.....Tataaa, Tataaa, Tataa....

Schönes Wochenende

Schon vor Jahren habe ich gelernt: verwende nie Frauennamen für Software. Auch wenn Software zickig sein kann. Niemals. Auch Männernamen gilt: niemals. Horst hört sich lustig an. Aber auch für Horst gilt das hier.

Die Currywurstbude auf dem Hermannplatz verkauft ihre Wurst zum Kampfpreis von einem Euro. Muss vermutlich so sein. Die Dönerbude um die Ecke liefert für zwei Euro - gefühlt - erheblich mehr.

Die Bedienung war nicht der Bringer. Drei Personen auf knapp 1,5 m². Dies bedeutet noch lange nicht, dass der geneigte Kunde auch wahrgenommen wird. Ich musste mich erst bemerkbar machen, bevor ich bedient wurde. Die Zubereitung selbst dauerte dann nochmal eine gefühlte Ewigkeit.

Die subjektive Wertung

Das Ergebnis der Bemühungen: mau! Sehr mau! Die Wurst wurde schon beim Warten auf die U7 komplett verdaut. Am Mehringdamm ausgestiegen, schmeckte ich noch immer die Glutamat-Attacke. Schrecklich.

Fazit

Nie, nie, nie wieder.

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Koordinaten N52°29′14" O13°25′29"

Codewort Currywurst

Das ist hier die Frage! Warum klappt eigentlich fast nie etwas so wie man/frau es geplant hat? Letztes Wochenende haben wir bei uns in Mesum 140 qm Pflastersteine (unsere Hofeinfahrt) aufgenommen und hinterm Haus gelagert. (Wat für eine Maloche. Merke noch heute fast jeden Muskel.) Geplant war: Baggereinsatz zum Ausschachten derselbigen am Freitag oder Samstag dieser Woche. Heute gesagt bekommen: Freitag oder Samstag? Kann nicht sagen, ob der Bagger dann frei ist. So, und was nun?

Heute bei Grün über die Strasse gegeangen.

Bilder sagen nicht immer mehr als tausend Worte. Würde dem so sein, hätten wir heute keine abstrakte Schriftsprache. Diese wurde erfunden, um komplexe Zusammenhänge zu erklären. Viele Handlungen und Vorgänge können durch Bilder nur unzureichend beschrieben werden.

Bei komplexer Software funktionieren Bilder nie.

Manchmal bin ich sehr müde.

Gerade in den Nachrichten: US-Verteidigungsminister Gates sagte auf der Münchner Sicherheitskonferenz, dass militärische Stärke der NATO religiösen- und idiologischen Extremismus eindämmen könne. Direkt folgende Meldung: ein Selbstmordattentäter hat im Irak mindestens 30 Menschen in den Tod gerissen? Ich Frage mich: welches Land weltweit zur Zeit die überragende militärische Macht ist?

Ich: Frau, du hast so raue Hände.
Frau: Das kommt vom spülen.
Ich: Dann brauchen wir Palmolive.
Frau: Haben wir.
Ich: ???

Disclaimer: Ich spüle auch

Ein einziges Plakat war es. 1993 für eine H&M Kampagne. Schwarz-weiss, sinnlich und erotisch. Eingebrannt ins Langzeitgedächnis. Nicht mehr und nicht weniger.

Zum Glück nicht für Software

Programmcode für Software unterliegt meistens dem Urheberrecht. Allerdings gibt es keine Verwertungsgesellschaften wie die GEMA oder die VG Wort. Mitglieder dieser Gesellschaften übertragen diesen Monopolisten grundsätzlich die Verwertungsrechte aller ihrer Werke. Es gibt kein entkommen. Profis können dementsprechend keine freie Musik machen. Vermutlich einer der Gründe, warum freie Software überhaupt entstehen konnte. Freie Software ist heute das Rückgrat der Softwareentwicklung, weltweit.

Mich interessiert wie hoch der Grad der freier Software bei Verlagen und in der Musikindustrie ist. Direkt und indirekt.

Gestern gelernt:

  • Im Computerspiel ist die Politik die Fortführung des Krieges mit anderen Mitteln.
  • Antike wird im Computerspiel durch Rom definiert; durch eine Darstellung des Kolosseum symbolisiert.
  • Die Uniform römischer Legionäre muss Rot enthalten.

Mecker, mecker, mecker: ich bin kein Freund zentralistischer Strukturen wie Flickr sie anbietet.

Aber nicht alles muss schlecht sein.

Via ganz vielen

Das Erbschaftssteuerrecht muss reformiert werden. So will es das Bundesverfassungsgericht. Im Zuge dessen muss auch das Urheberrecht reformiert werden. Es ist Blödsinn, dass die Nachfahren eines Urheberechtsschaffenden 70 Jahre nach dessen Ableben immer noch für dessen Leistung kassieren. Sie kassieren für Leistungen die sie nicht erbracht haben. Mit welchem Recht? Mit keinem! Meinetwegen 10 Jahre. Dann solls aber auch gut sein und das Werk gemeinfrei werden.

Eine niedrige Erschaftssteuer ist nicht gerechtfertigt - durch sie verfettet die Gesellschaft. Der Untergang des britischen Empires soll eine Lehre sein. Kommende Generationen benötigen einen Antrieb. Insofern finde ich es nur logisch, dass Milliardäre wie David Packard ihren Sprösslingen nur wenige Millionen hinterlassen; der Rest floss in eine Stiftungen.

Matra-artig wird vom Bundesinnenmenisterium und einigen Langesinnenministern wiederholt, dass eine verdeckte Online-Durchsuchung von Computern möglich sein muss. Der Begründung ist eigentlich egal. Ist gerade kein Terrorist zur Hand, dann eben Ermittlungen wegen Kinderpornographie. Organisiertes Verbrechen hingegen scheint es nicht mehr zu geben.

Der Bundesgrichtshof hat heute solche Online-Durchsuchungen vorerst untersagt. Es fehle die rechtliche Grundlage. Jetzt ist es sicherlich nur noch eine Frage der Zeit, bis diese rechtlichen Grundlagen geschaffen werden.

Die Politik argumentiert, dass Online-Durchsuchungen nicht einer Hausdurchsuchung gleich gestellt sind. Grund: mit der Verbindung zum Netz verlässt der Benutzer den geschützen Lebensraum Wohnung. Dabei scheint es keine Rolle zu spielen, ob der betroffene Rechner in der Wohnung steht oder nicht. Online-Durchsuchungen haben im Unterschied zu Telefonüberwachungen und dem grossen Lauschangriff allerdings noch eine weitere Dimension. Bei der Telefonüberwachung oder beim Lauschangriff gibt es Tonaufzeichungen. Diese Aufzeichungen können zwar auch gefälscht werden, um einen Beschuldigten etwas unter zu schieben. Das Fälschen ist aber erheblich schwieriger als bei einem Trojaner. Ein Bild mit Kinderpornographie kann problemlos auf einem Rechner, der mit einem Bundestrojaner infiziert ist, hinterlegt werden. Es wird dann bei einer realen Durchsuchung und Beschlagnahmung wie zufällig auf dem Rechner gefunden. Der Betroffene hat keine Chance das Gegenteil zu beweisen.

Oberste Pflicht eines aufgeklärten Bürgers ist es den Organen der Macht zu misstrauen. Setzen die Machtorgane Methoden ein, die sonst Menschen einsetzen, die vom Staat als Kriminelle (Hacker) verfolgt werden, handelt er selbst kriminell.

Aus Jungen Welt: Tausendundeine Erfindung - ein Artikel über die Erfindungen aus der Blütezeit der islamischen Welt. Nur das Marketing haben sie nicht erfunden. Daran mangelt es heute.

Via

In den letzten Wochen hatten wir viel zu tun. Ein größerer Release-Termin stand an, gefolgt von einer wichtigen Präsentation der Software. Die Anspannung vor solchen Terminen ist immer sehr groß. Der Druck auf einen selbst und das Team kaum auszuhalten. Dabei ruhig zu bleiben, nicht die Nerven zu verlieren und den eingeschlagenen Weg nur vorsichtig korrigieren, ist wichtig. Es darf nicht noch mehr Unruhe aufkommen, Ärger muss geschluckt werden.

In der letzten Woche müssen dann meistens doch Ad-hoc-Entscheidungen getroffen werden. Wieviel und und welche Fehler sind noch im System? Welche müssen unbedingt beseitigt werden, wie wir das Team dafür zusammen gestellt, in welcher Reihenfolge sollen Fehler behoben werden und am allerwichtigsten: Welche bekannten Fehler werden nicht gefixt. Gerade letztere Frage ist immer wieder schwierig zu beantworten. Sind Fehler in der Oberfläche wichtiger als Fehler in der Funktionalität? Hierfür gibt es keine eindeutige Antwort. Es kommt auf die Situation an.

Am letzten Tag vor dem Release-Termin kommt es plötzlich zu einem unerwarteten Fehler: ein entscheidendes Teil-System liefert nicht die erwarteten Ergebnisse. Es ist 19 Uhr. Tests, die wochenlang richtige Ergebnisse gebracht haben, versagen plötzlich. Eigentlich ist die Software robust, eigentlich. Diese Situationen zerren an den Nerven. Die Angst, dass das komplette komplexe System versagt steigt. Trotzdem ruhig bleiben. Zwei Stunden später ist das Problem gelöst. Die Anspannung bleibt. Zwar glaube ich weiterhin an die Software, aber der Keimling des Zweifels ist gelegt.

Präsentationstermin. Andere müssen in den Ring steigen, den Kunden überzeugen. Ich sitze im Büro und beschäftige mich mit spannenderen Dingen: Personalplanung, Arbeitszeitkontrolle. 4 Stunden später ist alles vorbei. Die Präsentation hervorragend gelaufen, keine Probleme. Performant und stabil das System, der Kunde überzeugt. Und dann kommt es: das Loch. Die Anspannung der letzen Tage, Wochen und Monate, mit einem mal wie weggeblasen. Jetzt sitze ich im Büro, müde und erschöpft. Um 16 Uhr gehe ich nach Hause. Stunden vor der normalen Zeit. Ich gönne mir zwei, drei ruhigere Tage. Montag geht es weiter. Ich freue mich.

Jetzt neu bei Google: Harnwegsimpressionen.

Aus der Trinkhalle wird die Lötbar.

Selten hat mich eine Idee so schnell überzeugt. Wer sich im Netz bisher der Diskussion mit dem Nutzer verweigerte wird umdenken müssen. Mit zpeech.com lässt sich jede Seite im Web kommentieren. Genial und einfach.

Es wird zwar bald Abwehrversuche geben. Ob sie fruchten wird sich zeigen, ich glaube nicht. Das Prinziep ist so einfach, dass es jeder nachbauen kann. Ob zpeech.com überleben wird, so what? Ich denke, damit ist ein Damm gebrochen.

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